Weltfriedenstag 11: Aktion drei in Rostock

Antikriegstag, BSW, Friedensbündnis Norddeutschland, Friedensengel Nienhagen, IPPNW, Karl-Liebknecht-Kreis, Mecklenburg Vorpommern, Montagsdemo Rostock, Rostock, Rotfüchse

01. SEPTEMBER 2026
ROSTOCK, MECKLENBURG-VORPOMMERN

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Standort 3: Neuer Markt

Organisiert wurde der Tag von Menschen vom Friedensbündnis Norddeutschland (Rotfüchse und Karl-Liebknecht-Kreis), 1.000.000 Stimmen für den Frieden und Wilfried vom BSW Rostock.

Unterstützung kam außerdem von Monika vom IPPNW, Brigitte vom BSW Rostock, Evi und Günther von der Montagsdemo Rostock und Friedensengeln aus Nienhagen.

Und stellen wir uns das mal bundesweit in 1.000 Städten/Orten vor. Rostock hat es geschafft, Menschen von wohl sechs oder sieben verschiedenen Aktionsformaten oder Initiativen an einem Tag zusammen ins Handeln zu bringen, „zentral“, also abgesprochen koordiniert, aber dennoch individuell umgesetzt und realisiert. Und dazu, mindestens genauso wichtig, weil es eben unsere neuen Denk- und Herangehensweise in der Praxis zeigt – wir agieren möglichst weit weg von jedweder Symbolik, sondern wollen bewusst im öffentlichen Alltag unserer Mitmenschen sichtbar sein.

Und so stehen wir eben heute bewusst nicht symbolisch an der Hanse-Kaserne (Sitz des Marinekommandos der Bundeswehr), sondern mitten im pulsierenden Leben und Alltag der Menschen, mit VIER Friedens- und Demokratieanlaufpunkten in der Rostocker Innenstadt.

Danke an Uwe und Bernd (FB Norddeutschland), Wilfried (BSW) und Monika (IPPNW) an diesem Stand

Weltfriedenstag 9: Aktion eins in Rostock

Antikriegstag, BSW, Güstrow, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

01. SEPTEMBER 2026
ROSTOCK, MECKLENBURG-VORPOMMERN

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Weltfriedenstag/Antikriegstag in Rostock

Standort 1: Brunnen der Lebensfreude 🕊

Das Besondere an Rostock, was uns wahrscheinlich von vielen anderen Aktionen/Städten unterscheidet:
Wir haben uns bewusst dagegen entschieden, eine Demonstration „für uns“ zu machen oder einen symbolischen Ort zu wählen. Ja, die Hanse-Kaserne (u.a. das Marinekommando der Bundeswehr) wäre ein symbolisch richtiger Ort gewesen … allerdings ohne eine wirklich große Sichtbarkeit im öffentlichen Lebensraum der Menschen. Dort ist ja quasi das Volk NICHT unterwegs. Dort erreichen wir eben unsere Mitmenschen nicht.

Demonstrationen im öffentlichen Lebensalltag der Menschen sind hier definitiv sicht- und wirkungsvoller und somit viel, viel wichtiger, als irgendeine Symbolik „für uns“. Dies entspricht auch eher unserem Konzept, einladend und ansprechbar für unsere Mitmenschen zu agieren. Für den Frieden braucht es die Verbindung aller Menschen als Menschen, als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche. Wir sorgen dafür, dass das Thema Frieden und Verhinderung eines europäischen militärischen Flächenbrandes im realen Leben Gesichter und Stimmen bekommt. Sie nehmen uns wahr, sie nehmen das Thema wahr – das ist gut und richtig. Und zunehmend entstehen daraus Gespräche oder eine Verbindung.

Aus allen Erfahrungen der letzten sechs Jahre haben wir uns deshalb von Beginn an dafür entschieden, unseren Wirkungskreis zu öffnen. Nicht darauf zu warten, dass Menschen zu uns kommen, sondern ihnen mitten in ihrer Stadt zu begegnen.

Wir haben an 4 Orten in unserer Innenstadt unsere Friedens- und Demokratieanlaufpunkte aufgebaut. Und – Menschen verschiedenster politisch-ideologischer Anschauungen haben hier und heute in Rostock für den Frieden zusammen gewirkt. Genau so – und wahrscheinlich nur so – kann in Deutschland erfolgreich das Ziel umgesetzt werden: GEMEINSAM FÜR den Frieden, auf Grundlage und im klaren Bewusstsein, alles politisch- ideologisch, weltanschaulich und religiös Trennende wegzulassen.

Lieben Dank an Kerstin und Marisa (1.000.000 Stimmen für den Frieden-Güstrow) und Brigitte (BSW Rostock) die diesen Tisch gerockt haben.

Dank Adi präsent auf einem Festival für Meinungsfreiheit in Magdeburg

Adi, BSW, Festival, Magdeburg, Sachsen-Anhalt

31.AUGUST 2026
MAGDEBURG / SACHSEN-ANHALT

mb

Festival der Meinungsfreiheit in Magdeburg, veranstaltet vom BSW.
Natürlich gehört auch unsere Friedensinitiative auf ein Festival der Meinungsfreiheit.

Frieden heißt, dass alle Menschen respektvoll und achtsam, die Würde aller Menschen achtend, miteinander reden.

Frieden heißt auch, dass wir wohlwollend einander zuhören und auch, dass wir unterschiedlich denken dürfen – und trotzdem in Frieden miteinander leben.

Lieben Dank an Adi aus Werder an der Havel, dass du für diese Friedensinitiative dort warst.

Rostock – Hiroshima-Tag – Schönes und sehr bedenkliches zugleich

BSW, Henning schleiff, Hiroshima-Tag, IPPNW, Karl-Liebknecht-Kreis, Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Rotfüchse

06. AUGUST 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

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Hiroshima-Tag in Rostock
Eine rationale Feststellung vorab: Rostock ist Partnerstadt der weltweiten Aktion „Mayors of peace“. Das ist eine Aktion, die 1982 vom Bürgermeister aus Hiroshima gestartet wurde – „Bürgermeister für den Frieden“. Ja, am 08. Juli 26 hat sich die Stadt Rostock mit einem kleinen symbolischen Akt (in allen teilnehmenden Städten wird die Fahne dieser Aktion gehisst) an der weltweiten Aktion beteiligt.
Am eigentlichen Gedenktag dieses schrecklich mörderischen Ereignisses, dem 06. August passierte nichts – keine Gedenkveranstaltung, kein Moment des Gedenkens. Auch der Einladung der Friedensbewegung zu der von uns organisierten Gedenk-Friedensmahnwache blieben Vertreter der Politik, Verwaltung und Behörde fern.

Warum ist das nachdenkens- und durchdenkenswert? Weil man statt dessen dies recherchieren kann:
Ja, Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger war am Donnerstag, dem 6. August 2026 in Rostock und hat die 35. Hanse Sail offiziell mit eröffnet. Sie läutete am Eröffnungstag im Kurhausgarten Warnemünde gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig traditionell die Schiffsglocke, um das viertägige maritime Volksfest zu starten.

Was sagt uns dies über den Zustand unserer Gesellschaft, den Prioritäten oder bezgl. der damals gegebenen Versprechen – NIE WIEDER?. Gehört Erinnerung, Mahnung und das Gedenken nicht mehr (so) dazu? Ist das ein würdiger Umgang, ein würdiges Begehens dieses Gedenktages, wenn man als Stadt offiziell an der weltweiten Aktion „Mayors of peace“ teilnimmt?

Zu unserem Tag des Gedenkens und der Mahnung:
Die Veranstaltung war ausgesprochen lebendig. Uns es war wichtig, das Gedenken mit der Gegenwart zu verbinden.

Wir haben die Mahnwache mitten in der Rostocker Innenstadt durchgeführt, wo wegen der Hanse Sail bereits sehr viel Betrieb herrschte: Fahrgeschäfte, Buden und viele Menschen unterwegs. Eigentlich hätten wir an diesem Platz erst gar nicht stehen können, doch bei der Versammlungsbehörde konnten wir einen gewissen Spielraum durchsetzen.

Wir haben zur aktuellen Kriegstüchtigkeitspolitik, zur zunehmenden Militarisierung und auch zur besonderen strategischen Bedeutung Rostocks in diesem ganzen Irrsinn gesprochen. Daraus entstanden teilweise sehr engagierte Diskussionen.

Der Hiroshima-Tag ist eng mit dem Flaggentag der Mayors for Peace verbunden (s.o.); beide haben denselben historischen Anlass. Deshalb war es für uns naheliegend, „unsere Mayors-for-Peace“, Frau Kröger, bzw. stellvertretend jemanden aus der Bürgerschaft einzuladen. Wir erhielten eine formell höfliche Absage.

BESONDERE MOMENTE – 61

Umso schöner war es, dass der ehemalige Rostocker OB Henning Schleiff (Foto 3 Mitte) uns besucht und sich sogar an den lebhaften Diskussionen beteiligt hat.
Henning Schleiff hat großes Interesse an der Friedensbewegung in Rostock und ist immer wieder mal bei Veranstaltungen präsent.

Aber natürlich war auch Hiroshima selbst Teil unserer Kundgebung. So hat Anja in einer sehr emotionalen und bildhaften Schilderung an die Geschehnisse jenes Tages erinnert – unter anderem an das Schicksal der Menschen an der Miyuki-Brücke.

Uwe hat die „Göttinger Kantate“ vorgelesen, eine literarische Mahnung gegen Krieg, Aufrüstung und atomare Vernichtung – und ein Appell für Frieden, Menschlichkeit und eine Zukunft ohne Atomwaffen. Nach dem Abwurf der Bombe bewegten sich unzählige schwer verletzte Menschen aus der zerstörten Innenstadt in Richtung der äußeren Stadtteile. Die Miyuki-Brücke wurde dabei zu einem Sammel- und Durchgangsort für verletzte und sterbende Menschen.

Die „Göttinger Kantate“ stammt von Günther Weisenborn (Erstausgabe 1958), einer literarischen Warnung vor Krieg, atomarer Aufrüstung und den Gefahren des nuklearen Zeitalters.

Herzlichen Dank an alle Mitstreiter vom Friedensbündnis Norddeutschland (Rotfüchse, Karl-Liebknecht-Kreis) an Wilfried vom BSW, Kerstin aus Güstrow und die Mitstreiterin vom IPPNW, Christiane von der Montagsdemo und an den ehemaligen OB Henning Schleiff.

In Berlin Treptow – ein Volksfest und Wahl-„Kampf“ der Parteien?

Berlin, BSW, CDU, Die Grünen, Milgram-Experiment, Parteien, Treptow, Wahlkampf, Wahllügen

25. JULI 2026
BERLIN – TREPTOWER PARK

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Ja. Lasst gern mal diese Bilder wirken. Sucht nach „Wahl“kampf“-Bildern in Eurem Gedächtnis. Wie fühlt sich das an?
Richtig? Sind das Zeichen des Friedens, der Mitmenschlichkeit, eines gemeinsamen Miteinanders?

Hier könnte der Autor (J.K.) ne ganze Menge seiner Gedanken schreiben, denn:
Irgendwie passt das doch vom WESEN her nicht, oder?

1.
Fragt jeden an einem solchen Stand. Fragt jeden Vater, jede Mutter, jede Oma, jeden Opa, also die Erwachsenen und Jugendlichen: Bist Du für Krieg? Willst Du Krieg? IMMER, IMMER wird die Antwort NEIN lauten – egal für welche Partei man dort steht.
Bist Du FÜR den Frieden? – Auch hier wir IMMER die Antwort JA lauten.

2.
Warum unterschreiben dann die wenigsten Mitmenschen hinter den Ständen? Weil sie zu den Einzelforderungen eine andere Meinung haben. Na klar, müssen sie ja, sonst würden sie nicht hinter dem Tisch stehen.
Und wie stehen sie dort? Nein, nicht jeder zuerst als einfacher Mensch. Jeder ! von ihnen steht hinter einem solchen Tisch, weil er/sie genau dort eine (Schauspieler) Rolle spielen. Jede/r ist im „Kostüm“ seiner Partei dort, für das Parteiprogramm, für das Statut, vom Wesen her auch für die vorgegebene „Linie von oben“.
Sie spielen also (deswegen das Schauspielerbild) die Rolle eines Romeos im Schauspiel „Romeo und Julia“.

3.
Unverständlich und krass – oder?
Ja, „man“ ist als kleines regionales Parteimitglied, als kleiner Unterstützer nicht mit allem einverstanden, was die Parteienspitze von oben vorgibt: das haben wir in ALLEN der drei Gespräche gehört.
Auch bei allen Dreien (CDU, Die Grünen, BSW): Ja, man sieht es kritisch und unterstützt es nicht, wenn sich die obersten Funktionäre nicht an ihrer gegebenen Wahlversprechen halten. Man hört ja im öffentlichen Raum viel klarere Aussagen: Sie belügen das Volk und letztlich auch ihre Parteimitglieder.

Und keiner unserer Gesprächspartner zog die ja eigentlich einzig menschlich logische, ja die einzig richtige Konsequenz bei dieser Doppelmoral oder dem offensichtlich anderen Handeln im Vergleich zu dem, was versprochen wurde und verlies „seine“ Partei. ALLE blieben.
Nein, alle blieben „auf ihrem Posten“.
Ist das gut? Ist es richtig? Bewusst oder unbewusst unterstützen also alle Gesprächspartner eine auf Unwahrheiten und – so wie viele sagen – auf Lügen aufgebaute Politik?! Sind sie dann Mitmacher, Mittäter? – siehe milgram-Experiment.
Der Autor kennt dies aus eigenem Handeln und Erleben in der DDR. Mal ganz platt ausgedrückt:
Die da oben bauen Mist und ich soll ehrlichen Gewissens es auf der untersten Ebene den Menschen erklären und dafür werben, obwohl ich gar keinen wirklichen Einfluss habe?!?!

4.
Passen Wahl-„Kampf“ und Frieden eigentlich zusammen?
In Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind Landtagswahlen/ Wahlen.
Überlegt gern selbst. An einem Beispiel erklärt:
Es treten z.B. 10 verschiedene Parteien an. Was machen die? Wahl-Kampf.
Was bedeutet das aber vom WESEN her? – Sie bekämpfen sich. Jede/r will gewinnen.
Bedeutet: wenn ich gewinnen will, MUSST Du verlieren.
Menschen, die alle gegen Krieg und FÜR den Frieden sind, BEKÄMPFEN sich.
Ja, das geht mitunter auch nur über Hass, Hetze, Brandmauern, Demagogie, Halbwahrheiten, Lügen, persönliche Angriffe, Diffamierungen, Agitation & Propaganda gegen ….
Vom Wesen her werden irgendwie verschiedene Mittel der Gewalt angewendet.
Es ist damit eine Art von „Krieg“, jedenfalls vom Wesen her.

Das ist Demokratie? Das ist menschlich? Das ist Frieden? Das hilft die Brandmauern abzutragen? Wie soll durch ein solches Handeln Frieden entstehen?
Und am Ende, ob „man“ das will oder nicht, ob man das sieht oder nicht, ob es einen interessiert oder nicht, ob man es wissen will oder nicht, WIRD DAS VOLK, werden WIR MENSCHEN durch den Parteien-Wahl-Kampf gespalten. (ist nicht das einzige Spaltungsinstrument/-mittel) WIR sollen hinter den verschiedenen „Partei-Monstranzen“ hinterher laufen?!?! Jeder hinter seiner.
Der Souverän, WIR Menschen, wir Väter, Mütter, Großeltern … werden so unbewusst aufgeteilt – in diesem Beispiel auf 10 Parteien und als Nr. 11 kommt einen imaginäre Partei dazu: die „Partei“ der Nichtwähler.

Und deshalb geht UNSER ALLER Friedensinitiative einen anderen Weg – LASSEN WIR ALLES TRENNENDE BEISEITE, alles politisch-ideologische und auch das weltanschaulich- oder religiös Trennende. Alle sind wir zuerst Menschen. Und von denen will niemand, nirgendwo auf der Welt jemand Krieg.

Der Frieden beginnt zuerst IN UNS selbst. Was aber macht es mit uns, mit DIR, mit IHR, mit Euch, wenn wir uns in einem (vom Wesen her gewaltnutzenden oder kriegerischen) Wahl-Kampf hineinbegeben, diesen ggf. selbst führen, so etwas unterstützen?

Und genau darüber haben WIR an diesem Tag an drei Partei-Ständen mit den Anwesenden gesprochen. Es waren gute und respektable Gespräche. Wir glauben, nein wir wissen, dass wir die Menschen hinter den „Partei-Kostümen“ erreicht haben. Ob es Einfluss auf ihr konkretes Handeln haben wird ? Wahrscheinlich nicht – s.o. Milgram-Experiment. BITTE ANSCHAUEN.

Rostock – Aktion 1 am 08. Juli 2026

BSW, mayor of peace, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

08. JULI 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Aktion 1 an diesem Tag – „Mayors of Peace“

Rostock 1

Aus der Presseinfo des Rathauses hieß es:

Rostock beteiligt sich auch in diesem Jahr am internationalen Flaggentag des Städtebündnisses „Mayors for Peace“. Am 8. Juli 2026 wird um 9 Uhr vor dem Rathausanbau am Neuen Markt die Flagge des weltweiten Netzwerks der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden gehisst – als sichtbares Zeichen für nukleare Abrüstung, gegen Krieg und für ein friedliches Zusammenleben der Menschen weltweit.

Ja, sehr schön, dass es in diesem Jahr (anders als im Vorjahr) eine Art Zeremonie, ein öffentliches Hissen eben dieser symbolischen Fahne gab. Nur eben war es kein großer, offizieller und gut besuchter Termin.

War oder ist es nur eine nicht wirklich ernst gemeinte Symbolik? Will man etwas symbolisch nach außen demonstrieren, was man aber durch nicht durch wirklich wirkstarke Maßnahmen im realen Alltag der Stadt umsetzen kann/will? Ist es insofern bedenklich, wenn es die Stadt Rostock gerade so schafft, dem 8. Mai 1945 (Tag der Kapitulation Nazideutschlands) zu gedenken, nicht aber dem 75. Jahrestag des Überfalls Nazideutschlands auf die (damalige) Sowjetunion?
Schauen wir auf die „Fahnengalerie“ am Rostocker Rathaus: wir sehen an diesem Tag mindestens 3 Regenbogenfahnen, zwei Fahne der Warnemünder Woche und nur eine Fahne der weltweiten Aktion „major of peace“ von wohl mittlerweile 600 Städten, wo sich die (Ober)Bürgermeister an dieser Aktion beteiligen. Welche Aussage trifft dies?

Und so blieb irgendwie nur der Eindruck: Alles vor Ort hatte sehr, sehr viel mit Symbolik zu tun, auch bei den wenigen Gästen, die vor Ort waren. Weltanschauungsbanner, Parteifahnen und letztlich wohl nur unsere Initiative, welche – bedingt durch den Namen – mit dem Wort Frieden einen direkten Bezug, eine direkte Unterstützung der Initiative der Bürgermeister signalisierte. Bei denen steht es auch im Namen: PEACE.

Dem BSW anzurechnen: auf ihren Parteifahnen war auch eine fliegende Friedenstaube zu sehen. Den Autor (J.K.) stimmt es aber schon etwas nachdenklich, wenn wohl alle Unterstützer oder Parteimitglieder nach der kurzen Zeremonie verschwunden sind, obwohl wir unseren Friedens- und Demokratieanlaufpunkt (mit Lautsprecher und Mikro) nur 15 Meter entfernt aufgeschlagen hatten. Eine Stunde Unterstützung, eine Stunde gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit für den Frieden wäre doch super gewesen, oder?

Wie wollen wir denn die ängstlichen, unsicheren oder desinteressierten Menschen für ein bundesweites Friedensengagement motivieren, wenn wir mit ihnen nicht wirklich regelmäßig, im öffentlichen Alltag ins Gespräch kommen? Hier wird noch von vielen Seiten zu viel an Möglichkeiten und Potential nicht genutzt.

Mainz – und der Friedenskonflikt mit „Wahl-KÄMPFEN“!

BSW, Mainz, Rheinland-Pfalsz, Wahlkampf

03. MÄRZ 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Mainz

Ja, unsere Friedensinitiative kommt hier bewusst oder unbewusst auch an gewisse tehoretische Grenzen, wenn wir es ernst meinen. Wobei dies ganz sicher nicht alle verstehen werden.

So gab es die Rückinfo aus Mainz:
Heute bei einer super BSW Wahlkampf-Veranstaltung in Mainz & mit zusätzlichem Redner Oskar Lafontaine. Hervorragender Abend auch für uns:
Mehrere Dutzend Stimmen für den Frieden (inkl. des Spitzenkandidat Hartenfels)!

Daraus folgend einige Überlegungen:
Ja, super. Auf den ersten Blick ein voller Erfolg.

Und dennoch eine Art „Haar in der Suppe“. Denn wie steht es geschrieben:
Wahlkampf-Veranstaltung. Und nicht eine normale, sondern eine SUPER Wahlkampf-Veranstaltung.

Ist das gut oder liegt für uns alle eigentlich genau darin nicht die Hauptherausforderung in UNSEREM Friedenserkenntnisprozess?

Wir fröhnen einer Demokratie, in der Parteien um politische und Meinungsmehrheiten ringen. Nur ringen sie ja nicht, nein sie KÄMPFEN. Und da mag jede Partei für sich in Anspruch nehmen, die Friedenspartei in Deutschland zu sein oder für den Frieden zu sein. Und für Parteien steht immer ein Programm, ein Statut, nicht der Mensch, nicht ALLE !!! Menschen und wahrscheinlich schon gar nicht, die Akzeptanz der Verschiedenheit der Menschen.

Vom Wesen her betreiben sie Wahlkampf. Sie kämpfen GEGENEINANDER und bekämpfen sich. Jede Partei will gewinnen. Logischer Schluss: die anderen Parteie sollen verlieren. Und das soll Frieden sein?

Und was ist denn Kampf, ein Gegeneinander oder ich will Siegen anderes, als eine Art Gewalt, eine Art (theoretisch betrachtet) von Krieg oder einer Art Vorstufe von Krieg? Ist es vielleicht eine zu einem Krieg gehörende „Vorstufe“, Menschen „WAhlkämpfe“ als normal empfinden zu lassen? Entspricht „Wahlkampf“ vom Wesen her dem, was FRIEDEN ausmacht? Kann man mal drüber nachdenken und philosophieren, oder? Haben wir also aus diesem Blickpunkt betrachtet eine friedliche Demokratie, wenn sich Menschen und Menschengruppen bekämpfen sollen, dürfen oder müssen?

Berlin-Köpenick mit tollen lebensfrohen Bildern

Berlin, BSW, Köpenick

18. OKTOBER 2025
BERLIN-KÖPENICK, BERLIN

Heute war ein schöner und erfolgreicher Tag. Wir haben vormittags auf dem Wochenmarkt in der Bölschestraße in Berlin-Friedrichshagen (auch Ku’damm des Ostens genannt) mal eben mehr als 200 Friedensstimmen eingesammelt. Ihr seid wirklich in eine Bedarfslücke gestoßen! Auch meine Freunde vom BSW waren begeistert und wollen unbedingt weitermachen – „undercover“ (also ohne Parteisymbole, im Interesse der parteiunabhängigen Friedensinitiative)!

LG Klaus (aus Köpenick) 🧡

Lieber Klaus. Das sind wunderbare, lebendige und schöne Bilder aus Berlin! Genau das war unser Bild, genau dafür haben wir die Initiative gestartet. Diese Bilder zeigen vollkommen, was wir uns für unsere Initiative wünschen: Lebendigkeit, Austausch, Verbundenheit, Familien

– einfach „Kiez“, oder?

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Köpenick

Dresden – eine von vielen Friedensgruppen

BSW, Dresden, Freital, Sachsen

11. OKTOBER 2025
DRESDEN, SACHSEN

Reges Interesse und gute Gespräche zu unserer bundesweiten Friedensaktion.

Wir alle sind zuerst Mütter, Väter, Großeltern – und erst danach BSW-Mitglieder, -Unterstützer oder Menschen mit irgendeiner bestimmten Konfession oder Weltanschauung – oder, oder…

Nur wir alle zusammen sind 1.000.000 Stimmen für den Frieden!

Am Montag geht es in Freital weiter.

Gedanken:

Und ja. Sehr interessant auch der dann aufkommende immer gleiche interne „Reflex“:
Boah … hier ist eine Partei zu sehen … Kann das sein? Darf das sein?
WIR sind und WIR BLEIBEN eine parteienunabhängige Initiative. Dürfen sich jetzt Parteien unserer Friedensinitiative anschließen? Dürfen Parteien – eigentlich sind es ja Menschen, also Väter, Mütter, Großeltern wie DU und ich – mit UNSEREM Orangenen Friedensbanner Stimmen für den Frieden sammeln?

Ja, NATÜRLICH. Was denn sonst? Warum haben denn die Kräfte von Militarisierung, Aufrüstung, Krieg und Kriegsprofiten (noch) die Oberhand? WARUM haben die denn aktuell so ein leichtes Spiel? Weil sie es medial und politisch schaffen, UNS Menschen zu spalten. Teile und Herrsche. Säe Zwiedracht, Zweifel und Missgunst. Führe die Menschen mit kleinen simplen Dingen hinters Licht. Spalte und teile sie … oder? Und bei einigen scheint dies dann irgendwie zu verfangen … Aber warum?

Also:
JA, wir agieren unabhängig von Parteien und Organisationen. WIR werden aber niemanden ausschließen, uns über niemanden erheben, der sich voll und ganz hinter den Text und die Idee unserer Friedensinitiative stellt und sich menschlich dafür engagiert. Menschen, die Stimmen für den Frieden sammeln ausschließen, wegschieben, sich von diesen MITMENSCHEN, unseren Mitstreitern distanzieren, Verbote aussprechen? Ehrlich? Kulminiert ggf. dann im Denken: die oder ich, entscheidet euch!

Überdenkenswerte These:

Würden wir das tun, wären wir nicht anders, als „die anderen“. Ausgrenzen, verbieten, andere Menschen quasi difarmieren – ist das nicht aber eine Spiel-Form von Ego, Rechthaberei, Meinungsmonopol, Macht … und damit eine Form von (psychischer) Gewalt und damit vom WESEN her eine Form oder Spielart von Krieg? Wären WIR dann aber als Initiative wirklich glaubwürdig?
Und deshalb:
Zuerst GEMEINSAM FÜR den Frieden. Ist der gesichert und garantiert,
kann und darf es wieder um die politische weltanschaulichen Verschiedenheiten, den Streit, die Diskussion und den respektvollen! Austausch über die besten Lösungsideen für das Überleben und die Entwicklung der Menschheit gehen.

Für unsere Kinder! Für unsere Kinder! Für uns, unsere Kinder und Enkelkinder!

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Dresden

Danke und liebe Grüße nach Zwickau

BSW, Sachsen, Weltfriedenstag, Zwickau

01. SEPTEMBER
ZWICKAU, SACHSEN

1. September – Weltfriedenstag.

Am Weltfriedenstag haben wir bei der BSW-Veranstaltung in Zwickau unter dem Motto ‚Es ist an der Zeit! Diplomatie statt Konfrontation‘ ein starkes Zeichen gesetzt und auch die Initiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ gesetzt.

Ja, Ganz wichtig: Natürlich ist unsere Friedensinitiative keine Partei – Initiative. Sie darf aber natürlich gern von allen Parteien unterstützt werden, die es auch als die aktuell wichtigste Aufgabe ansehen, den Frieden zu erhalten, jeden Krieg zu beenden und sich klar für Diplomatie und Volkerfreundschaft aussprechen.

Der politisch gebildete Menschenverstand wird sicher sagen: welche Frage, in einer Demokratie werden das ganz sicherlich alle demokratischen Parteien machen … Aber nein, dass ist eben aktuell nicht so.

Kann man mal drüber nachdenken, oder? Was sagt das über die demokratischen Parteien in unserem Land aus?
Ach ja: Warum fragen denn die demokratischen Parteien nicht einfach mal den SOUVERÄN, UNS alle als Volk?

Zwickau