Güstrow – FÜR den Frieden

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern

23. APRIL 2026
GÜSTROW / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Güstrow

Es hat schon etwas sehr Praktisches und vor allem Vertrautes, wenn man als eingespieltes Team agieren kann. Alle vier waren wieder am Start.

Zu unser Überraschung bekamen wir dann noch Hilfe von Marisas und Thomas Nachbarn Edith und Uwe. Für die Beiden war es eine Herzensangelegenheit uns zu unterstützen.

Auch unser Atze aus Vietgest war wieder mit musikalischer Unterstützung helfend und unterstützend bei uns vor Ort. Auch das hat schon etwas: Friedensmusik im öffentlichen Raum.

Heute war ein wirklich guter Tag. Das Wetter stimmte, es waren Viele Menschen unterwegs und steuerten unseren Stand sehr gezielt an. Viele bedankten sich für unser Engagement. Auch viele junge Menschen unterschrieben, wenn auch etwas schüchtern unsere Forderungen oder informierten sich.

Viele Menschen nehmen inzwischen die Kriegsrethorik unserer Regierung als äußerst bedrohlich auf.

Und so haben wir auch heute wieder gesehen, wahrgenommen und es gefühlt:

Ja – es ist so wichtig, so richtig und so unbedingt notwendig, dass WIR hier als einfache Menschen im öffentlichen Lebensraum dder Menschen stehen.WR sind die Friedens- und Demokratieanlaufpunkte im Land. WIR geben wohl aktuell bundesweit mit am meisten dem Frieden Gesicht und Stimme in Deutschland. Und das, obwohl wir noch gar nicht flächendeckend überall sichtbar sind oder sein können.

Fühlt EUCH ALLE bitte angesprochen,
bei Euch vor Ort aktiv zu werden. Nicht nutz- oder wirkungslos, weil Ihr vor Ort alleine agiert. Schließt Euch mit Euren Möglichkeiten vor Ort einfach dieser bundesweit neu agierenden Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ an. Jede einzelne Aktion vor Ort, so klein sie auch scheint, reiht sich als ein ganz bedeutendes Puzzleteil in unser 1.000 Städte/Orte umfassendes Friedenspuzzle ein. Gemeinsam mit UNS ALLEN bekommt Euer konkretes Handeln vor Ort soit eine qualitativ viel größere Bedeutung, ein viel stärkeres Gewicht, weil WIR ALLE damit die SUMME UNSEERER STÄRKEN sind.

Wismar – ein Oster-Friedens-Puzzleteil unserer bundesweiten Friedensinitiative

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern, Ostern, Wismar

06. APRIL 2026
WISMAR / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Wismar

Ostermontag bei Sonnenschein in Wismar. Cornelia, Doris und Kerstin luden ein. Und genauso, wie es das Visionsbild UNSERER Friedensinitiative vorschlägt – analog, sichtbar im öffentlichen Lebensraum unserer Mitmenschen. WIR alle gemeinsam geben dem Frieden und der Menschlichkeit, der Völkerfreundschaft und Völkerverständigung ein humanes Gesicht und eine menschliche Stimme, die Stimme der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen, auch und vor allem FÜR unsere Kinder und Enkelkinder sowie eine lebenswerte und friedliche Zukunft FÜR uns alle – 1.000.000 Stimmen für den Frieden. 1.000 Städte/Orte a 1.000 Friedensstimmen.#

Und so war auch Wismar (unterstützt von Güstrow) ein Friedenspuzzleteil unserer großen bundesweiten Friedensinitiative zu Ostern. Lieben Dank.

Güstrow mit musikalicher Friedensbotschaft – toll!

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern, Musik

Güstrow

Unsere Unterschriftensammlung in Güstrow wurde heute von Atze aus Vietgest mit Friedensliedern begleitet.
Viel Jugend war am Stand, wir waren positiv überrascht über das Interesse.

Leider wurde es zum Nachmittag immer windiger und ungemütlicher, damit wurden auch die Menschen an unserem Stand deutlich weniger.

Ja, und wer kennt ihn nicht, den Spruch:

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“.
Der Spruch stammt (lt. Google-KI) aus dem Gedicht „Die Gesänge“ (1804) von Johann Gottfried Seume und drückt aus, dass singende Menschen keine bösen Absichten hegen und Musik ein Zeichen für Frieden und Gemeinschaft ist.

Ja und genau dafür stehen wir und unsere neue Friedensinitiative. Und die Erfahrungen der Friedensmahnwachen mit Musik und Friedensliedern sind ausschließlich positiv. Wir können also alle Friedensmenschen unserer Initiative nur ermutigen, dass mal auszuprobieren. Ihr werdet schöne und tolle Erfahrungen machen. Lieben Dank Güstrow.

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Güstrower Donnerstagsdebatte – spannend, interessant und sehr erkenntnisreich

Donnerstagsdebatte, Güstrow, Mecklenburg Vorpommern, Wehrpflicht

19. MÄRZ 2026
GÜSTROW / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Güstrow

„Leben ist da, wo man noch nicht war, alles andere ist Wiederholung.“ – so eine von vielen irgendwie wahren Aussagen von Dieter Lange.

Und so war unsere Friedensinitiative natürlich auf und während dieser Donnerstagsdebatte im Güstrower Rathaus vertreten. Und es war ein interessanter, ein irgendwie spannender, vor allem aber auch sehr nachdenklich stimmender Abend, über den es wirklich seitenweise zu berichten gäbe. Wir waren da, wo wir noch nicht waren.

Natürlich haben wir direkt vor dem Rathaus einen Friedenstisch unserer Initiative aufgestellt, unsere Farbe ORANGE präsentiert und eine Friedensmahnwache durchgeführt. Auf Grund der doch (noch massiven) Baustelle (Sanierung eines Teils des Marktes und der Fußgängerzone), hielt sich leider der Besucherverkehr sehr in Grenzen. Und dennoch gelang es Friedensstimmen zu gewinnen, auch Dank des Einzelstandes unserer lieben Mitstreiterin Gisela aus Stralsund. Toll, dass Du da warst. Und es war zu sehen, dass einige Mitmenschen lieber an den kleinen Friedensstand kamen, als zu unserem „großen“ breiten Tisch.

Die Abendveranstaltung lässt wohl alle und jeden Einzelnen ambivalent zurück. Zum einen die, welche unbedingt für eine Wehrpflicht und den „Dienstzwang“ sind. Zum anderen aber auch uns, die erschrocken sind, über das Ausmass an Ideologie, Agitation, Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda. Diese zeigen selbst „im Osten“ Wirkung, zumindest auf solch offiziellen Veranstaltungen.

Das wirklich anerkennenswert Positive: das Engagement der Initiatoren und Veranstalter, genau ein solches Diskussions- und Debattenforum in einem deutschen Rathaus auf die Beine zu stellen. Dafür unseren Respekt und ein herzliches Dankeschön.

Alle werden sich wohl einig sein: Wir – unsere Gesellschaft – haben wirklich eine schier unlösbar scheinende Aufgabe vor uns. Jeder sieht auf diese Welt, auf die akuten Bedrohungen mit immer einer eigenen, subjektiven Sicht. Aus diesen so verschiedenen Welt-Betrachtungen ergeben sich natürlich mindestens genauso viele „Lösungsansätze“ – und -ideen. Und alle (auch wir natürlich) wollen irgendwie Recht haben.

Anwesend waren ein General a.D. der sehr oft betonte Christ zu sein, ein Hauptmann (eine Art Jugendoffizier), der regelmäßig in Schulen auftritt, zwei Schüler (einer eher Pro, der andere wohl eher Kontra einer Wehrpflicht), ein Militärpfarrer mit einem wirklich interessanten Eingangsstatement zu sich: Weder wollte er zur Armee, noch hatte er mit Religion etwas am Hut – heute ist er Militärpfarrer.

Sich mit jedem der geäußerten Gedanken zu befassen, wäre sicherlich möglich, würde aber den Rahmen sprengen.

Dennoch vielleicht zwei, drei (persönliche und vor Ort geäußerte) Gedanken – vor allem zum Herrn General a.D.

Mein subjektiver Eindruck: bewusst oder unbewusst ein sehr geschulter Meister hinsichtlich Agitation, Propaganda, Manipulation, der oberflächlichen Narrativrhetorik und Narrativpropaganda, mit einer doch sehr ausgeprägten Note von „Wahrheitsanspruch“.

Er verwies auf viele „Fake-News“, meinte aber selbst, dass es bedenklich stimme, wenn die Bundeswehr von wohl einst 500.000 Angehörigen heute auf um die 180.000 gesunken ist und man damit Russland ja weit unterlegen wäre.

Kein Wort von den realen Fakten die jeder in nicht mal 1 Minute über Google oder die Gemini-KI ganz leicht finden kann:
Die NATO verfügt über die größte militärische Truppenstärke weltweit. Nach aktuellen Angaben (Stand 2025/2026) umfasst die Gesamtzahl der aktiven Soldatinnen und Soldaten aller NATO-Mitgliedstaaten über 3 Millionen

Zu Russland:
Aktive Soldaten: Die Zahl der aktiven Soldaten wird für das Jahr 2026 auf etwa 1,32 Millionen beziffert. Andere Quellen sprechen von einer Sollstärke von bis zu 1,5 Millionen.

Eine noch klarere Antwort erhält man über die Eingabe folgender Frage:
Vergleich der konventionellen Streitkräfte der NATO und Russland
Die NATO ist Russland konventionell in fast allen Bereichen deutlich überlegen. Mit über 3,4 Millionen aktiven Soldaten (gegenüber ca. 1,3 Millionen in Russland) und etwa zehnmal höheren Verteidigungsausgaben, verfügt das Bündnis über mehr Kampfpanzer, Flugzeuge und Schiffe. Die NATO-Staaten führen bei moderner Waffentechnologie, während Russland durch den Ukraine-Krieg Ausrüstungsprobleme hat.

Also alles binnen weniger Sekunden zu finden und dennoch die Verbreitung von „Fake-News“ von jemandem, der dies auf der anderen- oder Gegenseite anklagt? Wie geht das? Warum? Wieso? Mit welchem Ziel?

Und die provokativ in den Raum gestellte Frage „Wer von Ihnen ist denn für Frieden?“, die natürlich alle bejahten, interpretierte er doch wirklich als einen Beweis dafür, dass die NATO und wir quasi eine Art Friedenssicherungsarmee sind, wir „unsere Demokratie“ doch verteidigen müssen und alle anderen „die Bösen“ sind. Kein Wort zu den Militäreinsätzen der Bundeswehr in Jugoslawien/Kosovo, Afganistan, Malli usw.

Der Autor dieser Zeilen (J.K. – selbst aus einer Militärlaufbahn kommend und um die Rolle und Aufgabe von Manipulation, Agutation, Propaganda, Narrativen aus dem eigenen Studium wissend) bestätigte dem General hier eine hervorragende Arbeit, welche bei diesen Fächern in der Schule ganz sicher die Note 1 gegeben hätte, denn, würde man die gleiche Frage – Wer von Ihnen ist für den Frieden? – in einer Stadt in Russland, in Israel, in den USA, im Iran, in Afganistan, Pakistan usw. in einem solchen Rathaussaal an Dutzende Menschen stellen, würden auch hier wohl ALLE Menschen laut bestätigen, dass auch sie für den Frieden wären. Also dienten auch diese Staaten und Armeen ausschließlich der Friedenssicherung, oder?! Was war also der ganz offensichtlich manipulative Hintergund der Frage des Generals a.D.? Was sollte diese billige Polemik?

Auch die Notwendigkeit einer angeblich erforderlichen Abschreckung spielte eine Rolle. Die Frage „Gegen wen?“ wurde tlw. sehr von oben herab abgewunken bzw. mit dem üblichen politischen und medialen Narrativen beantwortet. Die bereits oben aufgezeigten Antworten der KI bezgl. der Streitkräfte und Rüstungsgelder beider Seiten spielten in diesem Teil der „Diskussion“ keine wirklich ernsthafte Rolle. Zahlen, Daten und Fakten spielten keine Rolle. Scheinbar allein der Glauben schien hier im Mittelpunkt zu stehen, aber eben nicht WISSEN. (Wenn es aber um Glauben geht, sind wir im Bereich einer Religion, oder?) Hierzu war keine wirklich ruhige und ernsthafte Debatte möglich, was wohl auch die objektiven Grenzen so eines Diskussionsabend aufzeigt.

So war dann auch für das folgende Thema keine Zeit, weil es (von mir) nicht mehr angesprochen werden konnte:
Die politische Bildung, die Präsenz der NVA/Volksmarine, der Wehrunterricht und die Rekrutierung von Offiziersbewerbern/Längerdienenden an den Schulen in der DDR wurde und wird wohl im Nachhinein über alle gesellschaftlichen Schichten mehr als scharf verurteilt. Aber genau auf einen solchen „politischen Bildungsauftrag“ beruft sich aktuell die Bundeswehr und die Politik, wenn auch sie die Bundeswehr an die Schulen schickt. Das wäre richtig und notwendig. Und so sehen wir doch – eine These – wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe, oder?

Weiter blieb festzustellen: Das Podium durfte ausführlich und ohne Zeitdruck reden + antworten, die Zuhörer dagegen angehalten, Meinungsbekundungen kurz und knapp zu halten. Und so wurden dann doch viele Themen gestriffen und eine wirkliche Diskussion, eine tiefere Debatte – auch über gegebenen Antworten des Podiums – doch (unbewusst, aber nachvollziehbar) irgendwie auch verunmöglicht.

Was bleibt? Das sind wieder die zwei wohl doch objektiven Wahrheiten:
1. Das erste, was in jedem Krieg stirbt ist die Wahrheit.

Und eigentlich noch viel wichtiger,
2. Das Weglassen der anderen HÄLFTE der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge. (lt. Platon)

Und genau hieraus begründet sich ja auch ein Lösungsansatz/-vorschlag unserer Initiative:
Sehen wir uns zuallererst als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche.
Sehen wir die Menschen in anderen Ländern ebenso.
Lassen wir ALLES TRENNENDE weg, die politischen, religiösen und weltanschaulichen Befindlichkeiten, also auch jegliche beruflichen oder parteipolitischen Funktionen, jeden religiösen Berufs- oder Funktionsinhalt.

Und befasst man sich tiefer mit den Gedanken Dieter Langes (s.o.), wird man am Ende wirklich verstehen und nachvollziehen können:
Ein NATO-Genaral a.D. kann in den meisten Fällen ganz sicher nur Denken, Reden und Handeln wie ein (ehemaliger) NATO-General, ein Militärpfarrer letztlich nur wie ein Pfarrer in einer Armee und ein Bundeswehr-Jugendoffizier eben nur als Repräsentant der Bundeswehr. Jeder denkt und handelt in und aus seinem „Funktionärkopf“ und hat natürlich (fast) immer Recht.

Persönliche Gedanken zum Filmabend – Güstrow Teil 2

Güstrow, Wilhelm Domke-Schulz

Einige persönliche Gedanken nach dem Sehen des Films von Wilhelm Domke-Schulz:
„Geschichte wiederholt sich.“

Autor: Jens K.

Fördern wir in unserem Land nicht alle irgendwo „Krieg“? Und ist uns dies eigentlich gar nicht bewusst?

Güstrow 2

1.
Nach Ende der Filmvorführung verhaltener Applaus – aber hat ein Dokumentations-Film über Krieg, dessen reale Grausamkeiten, realen Tod und mitunter so erschreckende reale Schicksale Applaus verdient? Ich weiß es nicht. Meiner Meinung nach NEIN. Ein Dankeschön, Respekt vor dieser Arbeit – ja. Ein Mal ein tiefes nachdenkliches Innehalten – ja. Applaus – ich denke nein.

2.
Schon nach den ersten Minuten kam dem Autor dieser Zeilen nur ein Satz in den Sinn: Das ist doch einfach nur KRANK, was da passiert. Was können einfache Menschen anderen Menschen antun. Und von den eigentlichen „Verursachern“, den Nutznießern ist nichts zu sehen?

Ja, wir kennen die vielen Bilder von Dokumentationen aus dem 2. Weltkrieg. Diese werden auch im Film verwendet. Die meisten Aufnahmen in schwarz-weiß.

Wilhelm Domke-Schulz nutzt über einen großen Teil seines Films das Mittel, aktuelle, farbige Aufnahmen aus der Ukraine (2013/2014 – Beginn der innerstaatlichen, auch militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine gegen die eigene, weitesgehend russischstämmige und -sprechenden Bevölkerung im Donbass, Bereiche Donezk, Luhansk u.a. …) mit Aufnahmen aus dem 2. WK parallel nebeneinander laufen zu lassen/zu zeigen.

Stellt man sich vor, dass die Farbaufnahmen ja quasi von heute, also aus der Gegenwart sind und sieht man (im Laufe des Films), welche sehr grausamen Schicksale damit verbunden sind (Granateinschläge in eigentlich lebensfrohen Städten/Orten und Tod und Zerstörung von jetzt auf gleich, IRREPRABEL), komme ich als Autor nur zu dem Schluss: Das ist irgendwie EINFACH NUR KRANK.

Ja, es sind mitunter sehr grausame Momente und Lebenssituationen zu sehen, dennoch meine ich, dass Hr. Domke-Schulz wohl bewusst die Bilder und Filmsequenzen der größten Brutalität und Grausamkeit nicht mal im Ansatz in seinem tief berührenden Film untergebracht hat. Und das ist gut so. Was zu sehen ist reicht und geht in einigen Momenten auch so schon an die Grenze des (als Vater und Großvater) Ertragbaren.

3.
Für mich eine oder die am tiefsten wirkende Szene des Films:
Ein Junge (geschätzt vielleicht 12-14 Jahre) erzählt, gefühlt rational und sehr erwachsen über den Krieg (vor dem Krieg), also das, was er persönlich erlebt hat, auch das eine Schulfreundin von ihm umgekommen ist, nur um dann mit einem Wunsch für alle Kinder abzuschließen und hier, in Tränen ausbrechend, irgendwie psychisch fast zusammenbrechend, eben als Kind sinngemäß zu formulieren:
Kein Kind auf der Welt sollte so eine Kindheit haben oder erleben.

Ein vom Bürgerkrieg oder dem Krieg in der Ukraine gezeichnetes (sehr wahrscheinlich auch traumatisiertes) Kind, welches an die Millionen anderen Kinder auf der Welt denkt … Ja, das wirkte sehr tief …

Solch ein Kriegs- oder Kamphandlungs-Wahnsinn und damit jeder bewaffnete Konflikt, jeder Krieg oder welche Grausamkeiten gegen die Menschen auch immer nimmt unseren Kindern die Kindheit.Und ja, DAS ist Einfach nur krank.

4.
Erschreckend die Szene(n), wo größere Kinder vor der Kamera stolz verkünden, dass sie es nicht erwarten können, 18 Jahre alt zu werden, um endlich selbst an die Front zu können. Vaterlandsliebe und Verteidigung der Heimat ja, sicher, und dennoch bedeutet dies ja irgendwo auch: Ja, ich will meinen Gegner ausschalten, töten … Das passiert immer auf beiden Seiten der Front(en). Aber, jeder sogenannte „Gegener“ ist doch ein Mensch … und den will „ich“ umbringen, töten … einfach nur krank.

5.
Und KEIN Mensch und schon gar kein Kind oder Jugendlicher will von sich aus Krieg. Das geschieht und kann irgendwelchen Kräften nur durch eines gelingen:
Kriegsrhetorik & Kriegspropaganda, Agitation, durch das Schüren von Hass und Hetze.

Und ja, das zeigt dieser Film durch so viele Aufnahmen von beiden Seiten, der ukrainischen und russichen. Und es macht einen fassungslos (als Vater, der in der ja auch propagandistischen Sozialismus-DDR aufgewachsen ist und genau das vom Wesen her als Kind/Jugendlicher selbst erlebt hat), wie zielgerichtet man auf die Kinder und Jugendlichen einwirkt. Die Texte von Liedern, wieder auch eine Art von Massenhysterie, Gruppendynamik. Sie werden unter Nutzung aller möglichen psychologischen Mittel und Methoden mit einem Ziel gerichtet (so das Wort „zielgerichtet“). Fanatismus, Totale Unwissenheit, was Krieg bedeutet, was Explosionen, Tod, Zerstörung WIRKLICH für einen Menschen, also auch sich selbst, bedeuten – Einfach nur krank.

6.
Und damit komme ich abschließen zum Hier und Jetzt, dem HEUTE von uns allen und einem Gedankengang, einer These, die viele von Euch/uns sehr wahrscheinlich erschrecken wird:

Ist es nicht so, dass wir alle in „unserer Demokratie“ Hass, Hetze, Spaltung, Gewalt und (vom Wesen her) die Vorstufen, die Grundbedingung für Krieg selber leben/legen? … und es nicht mal merken?

Das werden die meisten von Euch vehement von sich weißen. Ich? Nein. Niemals. Was redest du da (für einen Blödsinn)? Ich engagiere mich doch (z.B.) im BSW, der Basis oder anderen Parteien für den FRIEDEN.

Aber ist es wirklich Blödsinn, Unsinn oder konstruiert? Was meine ich?

Nehmen wir uns hierzu ein einfaches Bild zum Verdeutlichen, nur eines.

Wir haben die verschiedensten Parteien, sagen wir der Einfachheit halber mal 10 (zehn). Und in jedem Jahr gibt es irgendwo Landtagswahlen und alle 4 Jahre eine Bundestagswahl.

Jede einzelne Partei überlegt, durchdenkt und tut alles, um die Wahl zu gewinnen. Letztlich will jede Partei irgendwo DER Sieger sein. Jede Partei strebt nach der Mehrheit und hat das Ziel, die Vision, alle anderen mögen zur Minderheit gehöre. Wir wollen die stärkste Partei sein. WIR wollen bestimmen.

Bedeutet, vom Wesen her, wenn eine Partei gewinnt, müssen die anderen (und damit MENSCHEN) verlieren. Ist wie bei einem Boxkampf – einer soll und muss verlieren (ja, im Sport gibt es wohl auch ein Unentschieden, ist aber für den Gedankengang, für das Beispiel nicht relevant.)

Und dazu gibt es dann den Wahl-KAMPF. Und das Wort sagt doch schon alles über das eigentliche Wesen dessen, was die Menschen dann machen: Kampf, kämpfen, gegeneinander kämpfen. Und egal wie links, rechts, oben oder unten Menschen sich verordnen, wie sehr sie für einen oder den FRIEDEN sind – sie wollen und werden gegeneinander „KÄMPFEN“. Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche wollen KÄMPFEN, GEGENEINANDER!?

Was ist das vom WESEN her denn aber anderes, als die oder eine der ersten Stufe(n) von Gewalt und damit letztendlich eine Art von Krieg?

Nein, kein GEMEINSAM der Menschen. „Man“ hat es geschafft, den Souverän, uns Menschen dazu zu bringen, gegeneinander zu „kämpfen“ und dies dann noch für „Demokratie“ zu verkaufen? Und die meisten merken es gar nicht, es ist ihnen vom vielen Partei-Leben oder Wahlkampf überhaupt nicht bewusst. Ist auch das nicht einfach nur krank?

Wäre es hier nicht angebracht mal zu thematisieren, zu durchdenken, ja zu betrachten, ob denn diese, unsere Form der Demokratie nicht auch eine Art Katalysator für das Müssen, für Gegen jemanden sein, für gegen jemanden Kämpfen, für Hass gegen die oder die, für Gewaltsprache im Denken und Handeln, für Brandmauern, für Kontaktschuld, für das Ignorieren und Ausgrenzen von Menschen, also für Gewalt und damit eine erste Vorstufe von Krieg ist?

Nur nebenbei:
Ja, Medien, Politik, NGOs, Gewerkschaften, Interessenvertretungen tun ihr übriges dazu – wie eben auch das System von Parteien und Jugendorganisationen, oder?

Und gerade die letzten Gedanken haben den Autor dieser Zeilen am Ende des Abends innerlich tief bewegt zurück gelassen.

Es gäbe sicherlich noch mehr zu überlegen, belasse ich es dabei … SCHAUT EUCH UNBEDINGT diesen Film an.

Güstrow und Gedanken zu UNSEREM Gemeinsam.

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern

25. NOVEMBER 2025
GÜSTROW / MECKLENBURG-VORPOMMERN


Kurzes Feedback aus Güstrow:

In Güstrow waren heute nicht viele Leute unterwegs. Später bekamen wir noch Unterstützung von Torsten und Fritz mit ihrem schönen Poster, mit dem sie montags immer auf dem Güstrower Marktplatz stehen.

Und ja, schaut euch die vielen Aktionen UNSERER Friedensinitiative an. Wirklich fast überall hilft man sich, tut sich zusammen und unterstützt einander.

Nur WARUM? Warum passiert dies so unbewusst bewusst?

Weil alle, welche sich mit UNSERER Initiative befassen, merken und spüren: HIER ist etwas anders. Es ist eine Bewegung, welche sich zum Ziel gesetzt hat, für alle Menschen im öffentlichen Raum Friedensanlaufpunkte zu gestalten. WIR reden nicht belehrend auf die Menschen ein, sondern versuchen, sie als Vätter, Mütter und Großeltern zu erreichen, IHR HERZ zu erreichen, sie einen Moment aus dem chaotischen Stressalltag mit Tausenden Problemen herauszureißen. Gelingt es UNS, alle vorbeilaufenden Menschen auch nur EINEN Moment zu erreichen, ihre Aufmerksamkeit auf die reale Kriegsgefahr in unserem Land zur richten, erwachen sie. Sie bleiben stehen, gehen kurz in sich und entscheiden dann vielfach: Ja, ich muss etwas tun. Ich will das nicht.

Und in der Summe werden wir dann eine Bewegung von Menschen, die gemeinsam als Souverän hör- und sichtbar wird und klar artikuliert:
NEIN. WIR werden nicht die dritte Generation sein, die in Deutschland versagt.

Also ja, gern weiter so. Jede Stadt, jeder Ort, ja sogar jede Gemeinde, jedes Geschäft ist wichtig. Sie alle, WIR ALLE werden gebraucht.

Güstrow

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Endlich war mal was los in Ribnitz-Damgarten

Güstrow, Ribnitz-Damgarten, Rostock

13. NOVEMBER 2025
RIBNITZ-DAMGARTEN, MECKLENBURG-VORPOMMERN

Was gibt es AKTUELL wichtigers für UNS Friedensmenschen, als MITTEN IM LEBEN, als anaolog, sicht- und ansprechbar im öffentlichen Raum unserer Städte, Orte und Gemeinden zu stehen und ein klares und sichtbares Zeichen des SOUVERÄNS für den Frieden zu setzen.

Aus der Geschichte wissen wir:
Wer schweigt stimmt zu.
Wen es nicht interssiert – stimmt zu. Wer es ignoriert – stimmt zu.
Das Ergebnis in der jüngsten deutschen Geschichte:
Zwei verherdene Weltkriege mit Millionen Toten, Elden, Leid und Zertörung.

Und all das scheint sich heute, hier und jetzt zu wiederholen.

WIR – die besorgten Väter, Mütter und Großeltern wollen das aber nicht. Und genau deshalb stehen wir in nunmehr über 120 (einhundertundzwanzig) Orten bundesweit mit unserer Initiative und sammeln „1.000.000 Stimmen für den Frieden“.

Und in Ribnitz-Damgarten standen die Rostocker mit lieber und starker Unterstützung von Ingrid aus der Umgebung und Kerstin aus Güstrow – es war wieder ein sehr lebendiges Erlebnis – Wieder war alles dabei: vom Kopfschütteln bis zur Dankbarkeit, von „geht doch zu Putin“ bis „endlich findet hier so etwas mal statt … für Frieden“.

Ein Mann, der zunächst fast empört seine Angst vor Putin äußerte, unterschrieb am Ende sogar noch – weil andere Passanten ihm versichert hatten, er müsse keine Angst haben, und weil wir ihn an unsere deutsche Geschichte erinnert haben – an die Kriegs(vorbereitungs)rhetorik und -propaganda, die heute nahezu identisch derjenigen klingt, welche dieses Land vor 80/90 Jahren hören und sehen musste. Auch damals wurde die Menschen ja in Angst und Panik versetzt, weil man ihnen eingeredet hat, die Sowjetunion würde Europa überfallen – und wir Deutschen müssten deshalb kriegstüchtig werden und deshalb unsere Wirtschaft auf Kriegswirtschaft umstellen.

NUR: Diese Geschichte wird sich dieses Mal nicht wiederholen
– weil WIR diese Politik heute NICHT mitmachen, diesen durchschaubaren Narrativen widersprechen und aus der Geschichte gelernt haben. WIR alle gemeinsam werden die Generation sein, welches diese „Irrfahrt in die Hölle“ verhindern wird, WIR und UNSERE Friedensinitaitve: 1.000.000 Stimmen FÜR den Frieden – 1.000 Orte a 1.000 Stimmen!

Ribnitz-Damgarten

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Regen? Von wegen – Güstrow war wieder friedensaktiv!

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern, Schweiz

24. OKTOBER 2025
GÜSTROW, MECKLENBURG-VORPOMMERN

Wir hatten heute trotz des schlechten Wetters eine tolle Veranstaltung.

Thomas, Frank, Willi und Alexandra waren trotz des schlechten Wetters gekommen. Wir bekamen spontan von einer jungen Frau aus der Schweiz aktive Hilfe beim Ansprechen der Menschen. Ihre Bereitschaft, spontan mitzuhelfen, hat uns sehr berührt.

Unsere älteste Dame war heute 90 Jahre alt.
Sie erzählte, dass ihr Vater im Krieg geblieben war und ihre Mutter daher gezwungen war, den Lebensunterhalt für ihre Kinder und sich allein aufzubringen. Und dass sie letztendlich, als Älteste, für die Erziehung ihres kleinen Bruders verantwortlich war und ihn großgezogen hat. Sie war der Meinung, dass an unserem Stand die Menschen für Frieden Schlange stehen müssten.

Es gab heute auch einige Unterschriften, die uns wieder übergeben wurden und einfach so in der Zwischenzeit von Friedensmenschen gesammelt wurden.

Lieben Dank an Kerstin, Thomas, Frank, Willi und Alexandra.

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Gü

Bad Doberan mit einer Generalprobe

Bad Doberan, Güstrow, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

15. OKTOBER 2025
BAD-DOBERAN, MECKLENBURG-VORPOMMERN

Zum ersten Mal waren die Rostocker im benachbarten Bad Doberan, natürlich an einem Markttag. Nur dass es schon ein bisschen tricky war, einen guten Standplatz zu finden. Um den gesamten kleinen Markt eine kleine Straße und nur schmale Fußwege. Doch die Mitmenschen in Uniform waren sehr entspannt und kooperierend. Anders als die „Hausmeisterin“, welche mit Ihrem Jungen aus dem Hauseingang (am Stand) kam und meinte, wir müssten da weg, das ginge gar nicht, wir blockierten den Hauseingang – was ja nicht wirklich der Fall war. Unser Thema, unser Anliegen, Frieden – all das war Ihr scheinbar egal.

Und auch mit einer Mitmenschin des Ordnungsamtes bedurfte es viel Geschick, ja, auch Klarheit und friedlicher Zuwendung, sie vom bereits ausgestellten Strafzettel (für das Technikfahrzeug) wieder abzubringen. ALLE machen eben nur Ihren Job. WIR haben insofern noch einiges an Aufklärungs- und Verbindungsarbeit zu leisten.

Aber jetzt zur Friedensmahnwache:

Zugegeben, nicht ständig war Trubel am Tisch – aber beeindruckend oft.

Immer wieder schilderten Passanten erregt und fassungslos ihre Sorgen über die Kriegsrhetorik im Land.

Und immer wieder hören wir berührende Geschichten, die uns doch mahnen sollten:

Unser Land, unsere Familien – sie scheinen noch immer von den Erfahrungen vergangener Kriege traumatisiert.

Eine Frau erzählte, dass ihre Familie am Ende des 2. Weltkriegs aus Breslau (heute Wrocław, Polen) geflohen ist. Sie erinnerte sich an Straßen voller Schutt und Steine – bis heute ist das eine ihrer prägendsten Erinnerungen.

Und als sie weg war, kam ein Mann. Und aus irgendeinem Grund erzählte ich von der Frau aus Breslau. Er antwortete aufgeregt: „Ich bin auch aus Breslau! Meine Familie kam ebenfalls von dort.“

Ja, unsere Familiengeschichten sind Geschichten von traumatischen Kriegserinnerungen, dramatischer Flucht und Vertreibung – und damit von Verlust, aber auch von Neubeginn. Vor allem aber vom Bewusstsein, nie wieder Krieg zuzulassen.

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Bad Doberan