Wir sind eine Initiative von Müttern, Vätern, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen, die sich für den Frieden in unserem Land einsetzen. Uns bewegt die sehr große Sorge um eine friedliche und lebenswerte Zukunft für uns sowie für unsere Kinder und Enkelkinder.

Wir agieren unabhängig und überparteilich, sind also keine Partei, keine NGO, keine eingetragene Initiative bzw. Verein.

Dies würde auch dem bewusst neu gewählten Ansatz unsere Initiative komplett widersprechen. Bei Parteien, NGOs u.a. ist es doch im Wesentlichen so, dass alles erst „oben“ zentral besprochen, diskutiert und vororganisiert wird, bevor die unteren Ebenen z.B. im öffentlichen Raum agieren können.

Bei uns entscheiden einfache Friedensmenschen darüber, ob sie sich durch diese Friedensinitiative angesprochen fühlen, sie gut finden und unterstützen wollen. Jede/r der mag, kann als Bestandteil dieser bundesweiten Initiative bei sich vor Ort aktiv werden.

Ob, wie und wie oft man vor Ort aktiv sein möchte entscheiden die Menschen regional völlig eigenständig. Insofern gibt es keinen Vorstand oder Zentralorgan, welches hierfür „Genehmigungen“ erteilt.

Wir laden alle Menschen bundesweit dazu ein, diese neue Form einer Friedensinitiative aktiv zu unterstützen. Gleiches gilt für Initiativen, Organisationen und Parteien, welche dem Text unserer Initiative zustimmen und die Forderungen teilen. Dabei muss niemand eigene Positionen oder Zugehörigkeiten aufgeben.

Ob es einmal die vielleicht größte Friedensinitiative der Menschen in diesem Land werden wird, entscheiden die Friedensmenschen in diesem Land.

Die Hauptziele und Umsetzungswege kann jeder im Text unserer Friedensinitiative nachlesen.

Auch ein ganz entscheidender Punkt: über alles politisch, weltanschaulich und religiös Trennende, gemeinsam eine neue und breite gesellschaftliche Bewegung für den Frieden auf den Weg zu bringen.

Die Initiative wurde von Jens und Anja aus Rostock (Friedensbewegung Rostock) auf Grund Ihrer konkreten Erfahrungen aus 5 Jahren Praxis & Wirken auf der Straße (für zahlreiche verschiedene Aktionsformate) angestoßen und am 24.05.2025 in Berlin bundesweit gestartet.

Hierzu die Gedanken aus dem Text anlässlich des bundesweiten Starts diese Initiative:

Mit dieser neuen Friedensinitiative wenden wir uns an die Millionen aufgewachten Menschen in unserem Land, welche der aktuellen Kriegstüchtigkeitspolitik nicht länger tatenlos zuschauen wollen. Starten wir gemeinsam die vielleicht größte Friedensinitiative der Menschen in diesem Land. Hilfreich und notwendig scheint es zu sein, neu zu denken, neu zu reden und neu zu handeln, ohne Kampf, ohne Druck und ohne Müssen – dafür aber mit unserem Mut, mit Liebe und unserer Lebensfreude.

Stell dir vor, in 1.000 Städten stehen Menschen mit einem orangenen Banner auf ihren Marktplätzen und sprechen über Frieden. Stell dir vor, in 1.000 Städten gibt es jeweils nur 2–5 mutige Menschen – aber Millionen fühlen sich genau dadurch plötzlich gesehen. Der Frieden bekommt im analogen und öffentlichen Lebensraum der Menschen Stimmen und Gesichter von uns einfachen Menschen, uns, dem Souverän. Was passiert, wenn jeder dieser Millionen plötzlich bemerkt: Ich bin nicht allein? Gemeinsam sind wir so viele!

Genau das finden wir zusammen heraus.

Der uns hierbei einende Grundgedanke ist, dass wir doch alle zuerst Mütter, Väter und Großeltern sind – und erst irgendwann danach sind wir Sozialisten, Querdenker, Kommunisten, Christen, Parteimitglieder oder Parteilose.

Wir können uns über politische, religiöse und weltanschauliche Fragen nur im Frieden streiten. Frieden ist hierzu aber die objektive notwendige Voraussetzung. Deshalb ist Frieden das Thema, das uns alle eint, ob wir dies akzeptieren oder nicht.

Einer Kriegswaffe (oder Bombe) ist es egal, wie ein jeder weltanschaulich, politisch oder religiös tickt. Sie trifft ggf. unterscheidungslos alle.

Schaffen wir gemeinsam Anlaufpunkte zum Thema Frieden (und Demokratie) auf den Marktplätzen in 1.000 Städten und Orten, also im öffentlichen Raum von uns und unseren Mitmenschen – nichts Digitales oder Anonymes.

Wir wollen Friedens- und Demokratieanlaufpunkte in unseren Städten sein, im öffentlichen Lebensraum der Menschen – analog und ansprechbar für die Menschen, die sich ebenfalls Frieden wünschen, aber nicht organisiert sind, sich in diesem Land nicht gesehen fühlen und sich allein fühlen. Aber auch für jene, die nicht unserer Meinung sind, weil sie ihre Informationen aus anderen Quellen beziehen.

Wir wollen in unseren Städten das vorleben, was wir uns für unsere Gesellschaft wünschen: Eine friedliche und gewünschte Meinungsvielfalt sowie einen respektvoll- menschlichen Dialog mit- und untereinander. Wir verstehen dies als Gegenpol zu „Teile und Herrsche“, dem Errichten von ideologischen Brandmauern oder dem Frönen irgendwelcher moralischen Kontaktschuld-Narrative. Zuallererst sind wir alle eben zuerst Menschen, also Väter, Mütter, Großeltern, erwachsene und Jugendliche.

Unser oranger Tisch verbindet uns Menschen bundesweit. Und so werden auf eine ganz neue Art und Weise alle aktuellen Friedensinitiativen, aber eben auch die traditionelle Friedensbewegung und einzelne engagierte Menschen angesprochen, gemeinsam mit aktiv zu werden.

Unsere eigene Volksabstimmung zum Thema Frieden

Zum dritten Mal in der jüngeren Geschichte sollen wir „kriegstüchtig“ werden. (Wir alle wissen wozu das schon zwei Mal geführt hat, zu unermesslichem Leid und Zerstörung in Europa in zwei Weltkriegen.) Wurden die Menschen damals gefragt? Nein. Werden wir Menschen heute gefragt, ob wir das wollen? Nein!

Abstimmungen sind im Grundgesetz zwar angelegt, dennoch gibt es keine bundesweiten Volksabstimmungen. Deshalb ein doch sehr einfaches Bild: Wir, als Teil des Souveräns, machen unsere Volksabstimmung einfach selbst. Und beweisen unseren Volksvertretern so, dass wir nicht kriegstüchtig sein wollen.

(Der konkrete Abstimmungstext steht auf der Startseite dieser Homepage.)

Wir selbst sind die Stimmen für den Frieden in unseren Städten! Und wir sammeln 1.000.000 Friedensstimmen.

Wir sammeln die Friedensstimmen bewusst analog, also nicht digital und anonym. Wohl alle wissen um die Kurzfristigkeit und den nicht wirklich sichtbaren Erfolg vieler Online-Petitionen (s.u.). Und so scheint es gerade heute, in einer Zeit der Digitalisierung und Anonymisierung sehr wichtig und hilfreich, mit den Menschen in unseren Städten/Orten ins Gespräch zu kommen, die Sorgen und Nöte zu kennen und auch gemeinsam über die verschiedenen politischen und medialen Narrative nachzudenken.

Das ist es, was wir einem technokratischen System voraus haben – unsere Menschlichkeit; dass wir uns wieder als Menschen im öffentlichen Raum begegnen, in die Augen schauen, zuhören und in einer irgendwie neuen Sprache respektvoll und einander zugewandt über Frieden sprechen.

Damit unser Wunsch nach Frieden im öffentlichen Raum auch überall sichtbar wird.

Hier nutzen wir ganz bewusst die konkreten praktischen Erfahrungen der Rostocker Initiatoren der letzten 5 Jahre mit verschiedenen Themen und Formaten (auch) auf der Straße.

Vermeiden wir die Erfahrungen aus so vielen Online-Petitionen, die wir alle schon unterschrieben haben. Online und digital bedeuten: anonym – ein Klick und weg – und letztlich auch, dass jeder einzeln bleibt, sich niemand wirklich kennt und nur für sich alleine handelt. Eine ersehnte große, und wirksame Gemeinschaft von Menschen, wird so aber nirgends im öffentlichen Raum sichtbar werden können. Die Menschen sehen einander so nicht.

Wir haben deshalb ein anderes Bild der Umsetzung:

Wir wollen analog sichtbar sein als Friedensinitiative, überall im öffentlichen Lebensraum der Menschen (also dem eigentlichen Souverän) in unserem Land – auf den Marktplätzen, den Wochenmärkten, in den Fußgängerzonen und in den Wohngebieten unserer Gemeinden.

Wir wollen flächendeckend Friedensanlaufpunkte für Millionen Menschen schaffen. Deshalb auch das Bild: 1.000 Städte/Orte à 1.000 Stimmen.

Wir wollen dem Frieden eine hörbare Stimme und die freundlichen Gesichter ganz normaler Menschen geben – und das eben bundesweit.

Es geht uns nicht um eine schnelle Masse an Unterschriften oder darum, wer die erfolgreichste Online-Petition hat. UNS geht auch darum, etwas wieder herzustellen, was es ganz sicher in unserem Land schon mal gegeben hat: die persönliche Verbindung von Menschen, den realen Kontakt zu unseren Mitmenschen, letztlich also um ein gemeinsames Handeln des Souveräns.

Und das entsteht bereits durch die zunehmende Sichtbarkeit unser Farbe Orange – UNSERER Initiative im öffentlichen Raum. (Stand Ende März 26: in bisher über 175 Städten/Orten)

Von Beginn der Initiative wurde hier klar formuliert, an wen die Friedensstimmen übergeben werden. An jedem Friedensstand wird dies klar und transparent formuliert.

Zum Abschluss werden alle Stimmen an den Bundespräsidenten und/oder den Bundeskanzler/die Bundesregierung und/oder das Bundestagspräsidium und/oder alle Fraktionen/Gruppen im Bundestag übergeben. Und ja, vielleicht sind es ja drei, fünf oder gar zehn Millionen Stimmen.

Der konkrete Ablauf der Übergabe wird dann bundesweit bekannt gegeben. Hierzu können zum aktuellen Zeitpunkt weder ein Datum, noch eine Uhrzeit und auch kein konkreter Ort benannt werden, da die Initiative ja noch läuft, die Zahl der Städte/Orte noch wächst und das Ziel von mindestens 1.000.000 Stimmen auch noch nicht erreicht ist.

Landen die dann nicht ohne Aufmerksamkeit im Papierkorb?

Wir sind nicht so naiv zu glauben, dass 1.000.000 Stimmen sofort eine direkte Änderung der Politik bewirken würde. Diese Zahl 1.000.000 steht also für mehr, als nur eine Anzahl an Unterschriften, Sie steht für ein klares Bekenntnis eines erheblichen Teils des Souveräns für eine aktive deutsche Friedens- und Diplomatiepolitik. Letztlich ist auch der Weg selbst ein Ziel. Die Friedensstimmen führen ja vorab zu unzähligen Gesprächen – zu einem Diskurs im öffentlichen Raum, den es bei einer digitalen Petition nicht geben würde. Und all die Mütter, Väter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen die sich vereinzelt fühlen sehen: Ich bin nicht allein.

Und ganz sicher weiß heute objektiv noch niemand, was der Souverän in diesem Land umsetzen und erreichen kann, wenn wir Menschen in 1.000 (oder mehr) Städten, Orten und Gemeinden zusammen eine, zwei oder vielleicht auch acht Millionen Stimmen für den Frieden sammeln.

Hier werden sich dann zum relevanten Zeitraum mit Sicherheit noch viele Möglichkeiten ergeben und dies in einer Größenordnung, die sich wohl alle noch gar nicht vorstellen können.

Und genau deshalb ist aber schon heute eines klar:

Diese neue Friedensinitiative wird nicht nur Freunde haben. Sie wird ganz sich ab einer bestimmten Größenordnung zielgerichtet von außen, wohl aber ganz sicher auch aus den Reihen der sich selbst als Friedens-, Freiheits- und Demokratiebewegung aktiv bekämpft werden.

Auch dies sollte diese neue Friedensinitiative immer mit im Blick haben.

Viele Menschen nehmen uns und unsere Aktionen bereits bundesweit im öffentlichen Raum wahr. Sie sehen uns in den Fußgängerzonen, in den Wohngebieten und auf den Marktplätzen. Viele kommen zu unseren Friedens- und Demokratieständen. So kommen wir als Mitmenschen miteinander ins Gespräch – über Krieg und Frieden, aber auch über ganz viele andere Themen. Und alle spüren: Sie sind mit ihrer Sorge um den Frieden nicht allein. Immer wieder werden wir gefragt, ob es solche Aktionen auch in ihren Wohnorten gibt und ob sie mithelfen können.

Häufig schreiben uns z.B. Gruppen, Organisationen oder Initiativen von Mahnwachen an – sie empfinden unsere Initiative als ein neues, ein erfolgreiches, einfach umzusetzendes und dadurch belebendes Element. Sie lesen über die mittlerweile wohl weit über 800 Aktionen bundesweit auf unserer Webseite (Hinweis: nein, wir schaffen es nicht, über jede Einzelaktion auf der Webseite zu berichten) und fühlen, ja, dass ist eine gute, eine neue, eine lebensfrohe und friedlich-menschliche Initiative und wollen mitmachen.

Vor Ort reichen ja schon zwei oder drei mutige, engagierte Menschen, die mit unserer Friedensinitiative sichtbar werden wollen.

In nunmehr wohl über 175 Städten, Orten und Gemeinden war unsere Initiative bereits mindestens einmal aktiv – analog und sichtbar im öffentlichen Raum (s.o.) oder aber auch bei oder vor Veranstaltungen, Konzerten, Buchlesungen, Wohngebietsfesten usw.

Siehe: [https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/aktionen/](https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/aktionen/)

Und so ist diese Friedensinitiative genau so gewachsen, wie es die Initiatoren es auf Grund der eigenen praktischen Erfahrungen/Erlebnisse auf der Straße vorausgesehen haben: von sich aus. Nein, nicht zentral von oben oder mit irgendeinem Vorstand, einer „Task Force“ oder einem Gremium kluger Theoretiker.

Von Beginn an war klar: Diese Initiative wird durch das „sich angesprochen fühlen“ der einfachen Menschen wachsen, oder nicht. Es wird sich die neue Art und Weise im Denken, Sprechen und Handeln bei den Menschen durchsetzen – oder nicht.

1.000.000 Stimmen für den Frieden – das ist ein Bild, eine Vision und so bewusst gewählt.

1.000.000 – bewusst eine optisch ansprechende und neugierig machende Zahl. Sie ist auch eine ambitionierte Zahl. Sie steht auch für die Größe der historischen Aufgabe, die aktuell vor JEDEM heute lebenden Menschen in diesem Land steht: Schafft es DIESE Generation, einen dritten Weltkrieg zu verhindern. Und völlig logisch: Eine Stadt allein wird niemals diese Stimmenanzahl schaffen können. Denn wir sammeln unsere Friedensstimmen ja ganz bewusst analog!

Wie aber wollen wir dieses Bild wahr machen?

Hier hilft ein bisschen Marketing und Verkaufspsychologie. Aus dem Marketing kommend – einfach das schier unmöglich Große einfach runter oder klein rechnen. Und genau dadurch wird es einfach, klein und machbar – über das Bild 1.000 Städte/Orte mal 1.000 Stimmen!

Wir haben in Rostock tatsächlich einmal in nur einer Woche 1.000 Friedensstimmen gesammelt. Das zeigt die realisierbare Machbarkeit dieser Umsetzungsidee. In Deutschland gibt es weit mehr als 1.000 Städte/Orte/Gemeinden. Damit ist diese theoretische Idee auch real umsetzbar – wenn die Menschen (also der Souverän) es in seiner Mehrheit will.

Und letztlich braucht es in jeder Stadt nur 2–3 aktive Menschen, welche sich angesprochen fühlen, an das große Bild dieser Friedensinitiative glauben und ein ganz konkretes Puzzleteil unseres 1.000 Teile (Städte/Orte) umfassenden Friedenspuzzles werden wollen. Und genau so sind alle bisherigen Städte/Orte und Aktionen entstanden, genau so.

Unsere Erfahrungen in den Städten zeigen aber auch: Für die 1.000.000 Friedensstimmen wird es die 1.000 Orte brauchen. Es wird notwendig sein, diese vielen Städte zu suchen, zu finden und zu aktivieren.

Und genau das ist nicht die Aufgabe der Initiatoren (allein). So wie es UNSER ALLER Friedensinitiative ist (und nicht die von Jens und Anja), ist auch das bundesweite Wachsen und Gedeihen dieser Friedensinitiative das Ergebnis des analogen Wirkens ganz, ganz vieler lieber Friedensmenschen bundesweit, überall. Genauso wie bisher, nur noch größer und großflächiger.

Wie viele Stimmen haben wir schon?

Diese Frage ist verständlich, aber auch irritierend. Mitunter könnte sie von Unwissenheit zeugen.

Denn: Bei keiner Bundestags-, Landtags- oder Gemeindewahl, bei keiner einzigen Wahl/Abstimmung innerhalb dieser Gremien, bei keiner Mitgliederbefragung in Parteien, Gewerkschaften, wahrscheinlich auch in NGOs, werden (Teil)Ergebnisse vor dem Abschluss der jeweiligen Wahl oder Abstimmung veröffentlicht. Mitunter ist dies sogar durch Gesetze, Verordnungen, Statuten oder Wahl-/Abstimmungsordnungen untersagt.

Aus den konkreten Erfahrungen der letzten 5 Jahre wissen ganz viele aktiven Menschen: Denn die Wohl alle erfolgreiche Friedens-, Freiheits- und Demokratie-Initiativen in unserem System haben auch aus den eigenen Reihen nicht nur Wohlwollen erfahren. Ganz im Gegenteil, gerade dann, wenn sie erfolgreich waren, wurden sie von außen, vielfach aber leider auch aus der „eigenen Blase“ heraus bekämpft. Deshalb gehen wir mit solchen Informationen vorsichtig um.

Jeder weiß es: Neid und Missgunst aus/in den vermeintlichen Reihen Gleichgesinnter, kann eine jede Bewegung, eine jede Initiative zum Scheitern bringen kann. Das haben die Initiatoren selber mehrfach erlebt oder wahrgenommen.

Wer selbst einmal in seiner Stadt gestanden und Unterschriften gesammelt hat, weiß ohnehin, dass es nicht um schnelle Zahlen gehen kann, sondern um Sichtbarkeit, die Gespräche, Ausdauer – darum dass wir die sicht- und hörbare Stimme für den Frieden in unseren Städten sind (s.o.).

Nein, einen Abschlusstermin gibt es nicht. Wie vermessen wäre dies. Die Friedensmenschen in unserem Land werden bestimmen, wie schnell wir fertig werden – frühestens eben dann, wenn 1.000.000 Stimmen erreicht wären oder absehbar wäre, dass sie nicht zu erreichen sind.

Würden morgen 1.000.000 Friedensmenschen auf einmal unsere Forderungen unterschreiben – hätten wir dann alle unsere Ziele und Vorhaben erreicht? Nein. Weil wir mehr als die Stimmen des Friedens in unseren Städten sein wollen.

Idealerweise besteht die Initiative also solange, wie sie gebraucht und gewollt wird, wie sie sich lebendig anfühlt und dynamisch wächst. Vor allem aber so lange, wie die fehlende Friedenspolitik in unserem Land unser Engagement nötig macht.

Zwar wiederholend, aber gern hier noch ein Mal:

Nein. WIR sind keine Partei, gehören zu keiner Partei und vertreten kein Parteiprogramm. Wir sind keine Organisation, Initiative, kein eingetragener Verein und auch keine NGO.

Unsere Initiative ist parteiunabhängig!

Das heißt, dass sie nicht abhängig ist von einer Partei, dass keine Partei die Kontrolle über die Initiative hat, ihre Agenda vorgibt oder strategisch lenkt oder die Initiative für sich vereinnahmen kann.

Dem widerspricht nicht, dass einige Menschen, die in ihren Städten sehr aktiv sind, sich auch in Parteien engagieren oder Parteien unterstützen. Tolle Menschen, die wir nicht missen möchten.

Zuerst sieht diese Friedensinitiative die Menschen als Menschen, nicht als Funktionäre, Mitglieder oder eine Person in einer Aufgaben- oder Stellenbeschreibung.

Dürfen sich Parteien unserer Initiative also anschließen und ebenfalls Stimmen für den Frieden sammeln?

Selbstverständlich. Es gibt für alle nur einen Frieden. Jeder Mensch (egal ob Parteibuch oder nicht) hat das Recht, sich für Frieden und damit gern auch für diese Friedensinitiative zu engagieren.

Unsere Friedensinitiative steht für das Zusammenwirken ALLER Menschen für den Frieden, unabhängig von den eigenen weltanschaulichen, politischen oder religiösen Haltungen/Meinungen.

Denn nur, wenn es uns allen gemeinsam gelingt, diesen Frieden dauerhaft zu sichern, ist es überhaupt möglich, dass sich die Menschen oder Parteien gesellschaftlich mit den weltanschaulichen, religiösen und politischen Verschiedenheiten von „anderen“ auseinandersetzen können. Fällt die erste Bombe, sind all diese „Kämpfe“ um diese Deutungs- und Handlungshoheiten, also um das Rechthaben des eigenen Egos völlig obsolet.

Stellt euch mal vor, alle Parteien würden sich – über alles Trennende zwischen ihnen hinweg – dieser Friedensinitiative der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen anschließen. Können wir uns als bundesweite Friedensinitiative denn mehr wünschen? Das wäre doch mal ein weltweit Beachtung findendes historisches Ereignis. Dies würde die Demokratie in Deutschland auf eine qualitativ völlig neue und besser Stufe heben.

Wir sind Friedensmenschen, die vollkommen eigenverantwortlich und somit privat aktiv sind. Wir sind keine Partei, keine NGO, keine politische Organisation und werden insofern auch nicht von solchen Institutionen oder Gruppen finanziert.

Diese Initiative wird von niemandem fremdfinanziert.

Die aktiven Menschen in den jeweiligen Städten finanzieren sich eigenverantwortlich selbst.

Man kann auch schon mit geringen Kosten aktiv mitwirken. Das 3-Meter-Banner z. B. kostet in einer Online-Druckerei zirka 40 Euro. Ein Tapeziertisch ist häufig schon vorhanden. Dazu kommen dann ggf. noch die Kopierkosten für die Listen der Friedensstimmen – das war`s. Und dennoch sind vielerorts die Menschen so kreativ, dass sie eigene tolle Accessoires und Kleinigkeiten liebevoll und eigen finanziert ergänzen. Schaut euch dazu gern die vielen Artikel unter dem Menüpunkt AKTUELL an.

Und so verstehen es manche Menschen und Funktionäre nicht: Wie kann eine Friedensinitiative ohne einen Sponsor oder Finanzier nur so groß und erfolgreich agieren?

Fragt doch einfach die aktiven Friedensmenschen in den bisher wohl über 175 Städten/Orten und Gemeinden, wie sie es machen oder gemacht haben. These: Ihr werdet 175 verschiedene Antworten bekommen, die aber vom Wesen her auf eines hinauslaufen werden: WIR haben alles hier bei uns vor Ort selber und eigen finanziert.

Die persönlichen Daten werden weder durch uns noch durch irgendwelche Dritten ausgewertet oder weiterverarbeitet.

Die offiziellen Unterschriftenlisten (10-er-Listen) werden NICHT digitalisiert.

Das ist unser ganz klares Versprechen an die Menschen die unterschreiben. Die Listen werden nicht gescannt oder fotografiert, sie erreichen uns auf analogem Weg. Zum Erhalt und zur Nutzung dieser 10-er Liste an Friedensstimmen ist die Unterzeichnung einer eigens dafür erstellten Datenschutzvereinbarung erforderlich.

Ausnahme bei der Digitalisierung ist das Einzelstimmenformular.

Dieses Angebot ist entstanden, weil uns viele Menschen über die Homepage angeschrieben haben und gern mit ihrer Stimme unterstützen wollten. Diese Menschen können entscheiden, das Einzelabstimmungsformular herunterzuladen (darauf passt nur 1 Unterschrift) und es dann bewusst per E-Mail, also online, an uns zu senden. Ein entsprechender Hinweis findet sich dementsprechend auf jedem Einzelformular.

Jeder kann mitmachen.

Jeder Mensch, der den Text, den Inhalt, die Forderungen und die Vision der Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ aktiv unterstützen möchte.

Alle, die in der dauerhaften Sicherung des Friedens, in der Förderung von Diplomatie und Völkerfreundschaft aktuell die wichtigste Aufgabe unserer (jetzt lebenden) Generation sehen.

Alle, die deshalb auch klar erkennen und bereit sind, alles weltanschaulich, politische oder religiös Trennende zwischen den Menschen hintanzustellen.

Deine ganz normale Menschlichkeit, verbunden mit einer positiven Freundlichkeit. Und den Wunsch jetzt zu handeln. Und im besten Falle noch ein bis zwei Mitstreiter, die Dich vor Ort unterstützen.

Unser Bild ist es, dass wir eine Weile regelmäßig mit unseren orangenen Friedens- und Demokratieständen in unsere Städten/Orten einfach im öffentlichen Raum sichtbar sind.

Wir helfen alle untereinander mit allem was uns möglich ist. Die Druckvorlagen für alles bisher verwendete Material, also z.B. für Flyer bis hin zu den Bannern, stehen jedem Friedensmenschen zur Verfügung. Praktisch ist alles vorhanden, was es braucht, um aktiv zu werden. Und natürlich helfen wir alle einander auch mit unseren Erfahrungen, die wir bereits gesammelt haben.

Letztlich entscheidet ihr selbst, was vor Ort umgesetzt werden kann. Eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Schaut gern mal in den Menüpunkt AKTUELL der Webseite, wie das in den unterschiedlichen Städten so aussieht. https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/aktionen/

Und natürlich ist es auch möglich, im privaten Umfeld Friedensstimmen zu sammeln. In jedem Fall gilt:

Schreibt uns über das Kontaktformular der Homepage an. Jede Mail wird beantwortet und natürlich auch alle offenen Fragen zur Umsetzung und Durchführung der Friedens- und Demokratieanlaufpunkte.

Und ja, auch wenn Ihr Fragen habt: Nutzt bitte das Kontaktformular.

Orange spielt im politischen, medialen oder Friedensalltag bisher kaum eine Rolle. Deshalb ist ORANGE hier etwas Neues. Die Initiatoren schrieben ja über ihre eigenen 5-jährige Demokratie-Praxis auf der Straße. Und ja, das Orange entstammt einer der von ihnen selbst umgesetzten Aktionen aus dem Jahr 2022.

Orange leuchtet freundlich und weithin sichtbar und zieht sofort positive Aufmerksamkeit und Neugier auf sich. Orange ist auffällig, positiv und einladend. Fragt gern auch mal die KI zur Wirkung und Ausstrahlung von Orange.

Orange steht für: Lebensfreude, Kreativität, Energie und Wärme. Sie wirkt stimmungsaufhellend, belebend und kann Kommunikation und Geselligkeit fördern. Außerdem symbolisiert Orange Neugier, Enthusiasmus und Jugendlichkeit.

Auch im Vergleich zum defensiveren Hellblau von traditionellen Friedensinitiativen, dem blanken Weiß anderer Friedensinitiativen, einem dunkelblau oder gar einem knalligen Rot, wirkt Orange deutlich strahlender, neutraler und sichtbarer. Orange spricht ganz einfach die Menschen von sich aus viel wärmer und einladender an, oder?

ORANGE ist also neu – und ein bisschen erinnert es an Pippi Langstrumpf: WIR machen uns die Welt, wie sie uns gefällt.

Und ja – machen wir uns die Welt, wie sie UNS gefällt?!

Stand: 12/2025