Güstrow – FÜR den Frieden

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern

23. APRIL 2026
GÜSTROW / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Güstrow

Es hat schon etwas sehr Praktisches und vor allem Vertrautes, wenn man als eingespieltes Team agieren kann. Alle vier waren wieder am Start.

Zu unser Überraschung bekamen wir dann noch Hilfe von Marisas und Thomas Nachbarn Edith und Uwe. Für die Beiden war es eine Herzensangelegenheit uns zu unterstützen.

Auch unser Atze aus Vietgest war wieder mit musikalischer Unterstützung helfend und unterstützend bei uns vor Ort. Auch das hat schon etwas: Friedensmusik im öffentlichen Raum.

Heute war ein wirklich guter Tag. Das Wetter stimmte, es waren Viele Menschen unterwegs und steuerten unseren Stand sehr gezielt an. Viele bedankten sich für unser Engagement. Auch viele junge Menschen unterschrieben, wenn auch etwas schüchtern unsere Forderungen oder informierten sich.

Viele Menschen nehmen inzwischen die Kriegsrethorik unserer Regierung als äußerst bedrohlich auf.

Und so haben wir auch heute wieder gesehen, wahrgenommen und es gefühlt:

Ja – es ist so wichtig, so richtig und so unbedingt notwendig, dass WIR hier als einfache Menschen im öffentlichen Lebensraum dder Menschen stehen.WR sind die Friedens- und Demokratieanlaufpunkte im Land. WIR geben wohl aktuell bundesweit mit am meisten dem Frieden Gesicht und Stimme in Deutschland. Und das, obwohl wir noch gar nicht flächendeckend überall sichtbar sind oder sein können.

Fühlt EUCH ALLE bitte angesprochen,
bei Euch vor Ort aktiv zu werden. Nicht nutz- oder wirkungslos, weil Ihr vor Ort alleine agiert. Schließt Euch mit Euren Möglichkeiten vor Ort einfach dieser bundesweit neu agierenden Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ an. Jede einzelne Aktion vor Ort, so klein sie auch scheint, reiht sich als ein ganz bedeutendes Puzzleteil in unser 1.000 Städte/Orte umfassendes Friedenspuzzle ein. Gemeinsam mit UNS ALLEN bekommt Euer konkretes Handeln vor Ort soit eine qualitativ viel größere Bedeutung, ein viel stärkeres Gewicht, weil WIR ALLE damit die SUMME UNSEERER STÄRKEN sind.

Rostock – so wie hier sollten wir alle Möglichkeiten nutzen

Mecklenburg Vorpommern, OZ-Talk, Rostock

rostock

Lest gern mal die letzten Berichte und Gedanken quer (s.u.). Wie schafft man es heut, den Menschen zu erklären, dass wir kriegstüchtig werden sollen? Die These war: Das geht nur mit Ideologie, Agitation und Propaganda, „intelligenter“ psychologische „Kriegsführung“, dem permanenten Wiederholen von Kriegsrhetorik und -propaganda.

Und ja, die wohl größte unterstützende Rolle hierbei spielen – These – IMMER die Medien, im hier konkreten Fall die größte Tageszeitung in Mecklenburg-Vorpommern, die „Ostsee-Zeitung“.

Die ganz offensichtlichen Gefahren dessen, was Kriegsrhetorik, Kriegspropaganda, Kriegstüchtigkeit und Kriegswirtschaft bedeuten, wird nicht klar gestellt. Bei der Thematik „Demos gegen Rechts“ war dies wohl damals anders …
Man fragt nur ganz lapidar: Kriegstüchtig?“ Und so lässt man es BEWUSST offen oder macht sich schon von vornherein damit gemein, lässt es zumindest zu, dass die Forderung nach Kriegstüchtigkeit in Deutschland zulässig und völlig unproblematisch wäre …

Dabei gebietet es das Grundgesetz doch unmissverständlich, das Gebot FÜR den Frieden.

Zum Abend selbst:

Wie seinerzeit in Güstrow (am 19.03.2026) zeigte sich, dass auch durchaus alle uns gebotenen Foren, Veranstaltungen und Diskussionen aktiv nutzen können, um einen friedlich orangenen Gegenpol öffentlich sichtbar zu machen. Das hilft nicht nur uns, sondern auch unseren Mitmenschen. Je mehr und je öfter sie uns sehen, umso besser.

Heute in Rostock beim OZ-Talk zum Thema Kriegstüchtigkeit. Es drohte wieder eine Propaganda-Maschine zu werden. Wir Friedensmenschen haben das ganz schön positiv bewegt gehalten. Letztlich gab es im Publikum flächendeckend sehr kritische Kommentare und auch emotionale Familiengeschichten zum Thema Krieg. Also nix mit Agitation und Propaganda auf niedrigstem Niveau …

Wir konnten am Ende draußen mit dem Admiral sprechen und ihm unseren Flyer geben, er meinte: Mit uns würde er sehr gern sprechen. Na mal schauen, ob er sich meldet.

Interessanterweise war der Admiral gedanklich aber schon eher in einem Zwiespalt, zwischen sich als Mensch und sich als militärischem Funktionärsträger. Er war es mehr als die Dame die den Frieden vertreten sollte als Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF). Beide Gäste hatten einen Bezug zur NATO.

Was meinen diese Gedanken? Menschen in Funktionen, auf Posten mit einer Stellenbeschreibungen, sind dort, weil sie „ihren Job“ machen müssen. Genaus dafür sind sie an diese Stelle gesetzt worden. Sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Letztlich aber ist es er/sie wie ein/e Schauspieler/in, der/die eine Rolle spielt, z.B. in „Roemeo und Julia“ – Romeo heißt als Mensch im realen Leben vielleicht Torsten Winkler und ist eben nicht Romeo und Julia heißt im realen Leben vielleicht Marie Meier. Auch sie ist im realen Leben niemals Julia. Es gibt also einen klare Trennung zwischen dem rollenspielenden Menschen im Alltag und der von ihnen gespielten Rolle.

Das sollten wir immer mit beachten, wenn wir mit „Personen“ reden, die uns als Funktionäre, Beamte, Polizisten, Politiker, Parteimitglieder, Lehrer, Militärfunktionäre usw. gegenüber stehen. Diese gilt es vielleicht nicht pauschal und von vornherein zu verurteilen und abzulehnen, sondern als MENSCHEN, also als Papa, Mama, Oma oder Opa anzusprechen, sie aus ihrem „Schauspielerkostüm“ zu bitten …

Eine Dame in Publikum, die selbst sehr toll gesprochen hatte, bedankte sich für unsere Präsenz. Ein Herr kannte uns von der Friedensdemo auf Rügen und hat sich sehr über uns gefreut.

Neu auf unserer Friedenskarte – Dettmold

Dettmold, Einstein, Nordrhein-Westfalen

21. APRIL 2026
DETTMOLD / NORDRHEIN-WESTFALEN

Dett

Dank Gipsy und Ihrem Team gibt es jetzt ein neues Friedensfähnchen in unsere 1.000 Städte/Orte umfassenden Friedenspuzzle – 1.000.000 Stimmen für den Frieden. Und das ist gut so.

Wieder ein neuer Ort, wo sich die Friedenspapas, -mamas, -großeltern und -jugendlichen freundlich, sympathisch und einladend in den öffentlichen Raum ihrer Mitmenschen stellen, um dem Frieden und der Sehnsucht nach einer friedlichen und lebenswerten Zukunft der Kinder und Enkelkinder Gesichter und Stimme(n) zu geben.

Kein Mensch will von sich aus Krieg. Das geht nur durch Ideologie, Hetze, Desinformation, Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda. Nur so hat „man“ es geschafft, die Deutschen zwei Mal in der jüngsten deutschen Geschichte in den Irrsinn und Wahnsin eines Weltkrieges zu bringen. Oder sollte man es „hinein manipuliert“ nennen?

Wehret den Anfängen. Nie wieder Krieg. – so die klaren Mahnungen und Versprechen der damals Überlebenden. Und an diesen Sätzen ist doch nichts missverständlich. Nie wieder heißt dann eben auch NIE WIEDER.
WIR sind uns dessen noch bewusst, decken die letztliche Ursachen und die Motive/Ziele derjenigen auf, welche es eben nicht (mehr) verstehen und stellen uns in einer völlig neuen Art und Weise diesem Irrsin entgegen. WIR meinen zu wissen und zu verstehen, was Einstein mit dem ihm zugeschriebenen Aussage meinte: Die Definition von Wahnsinn ist es, immer wieder das Gleiche zu tun und auf andere Ergebnisse zu hoffen.

Übersetzt:
Zwei Mal kriegstüchtig bedeutete 2 Weltkriege – Millionen Tote, ein zerstörtes Europa und millionenfaches Leid.
Zwei Mal Kriegswirtschaft bedeutete 2 Weltkriege – Millionen Tote, ein zerstörtes Europa und millionenfaches Leid.

Und nun alles ein drittes Mal? Hier sollten die Fragen doch erlaubt sein, wer da in Geschichte nicht aufgepasst hat? Wer hat hier etwas nicht verstanden? Was ist mit Diplomatie, Völkerfreundschaft und Völkerverständigung? Wofür braucht es Deutschland die stärkste Armme in Europa?

Naja – Wissen ist eben auch eine persönliche Holschuld, oder? WIR alle, WIR – die heute lebende Generation von Menschen trägt aktuell die Verantwortung dafür, wie es weitergeht. Jeder und jede EINZELNE. Und es ist im Wirrwarr des täglichen (Über)Lebens nicht jedem bewusst – so, wie es den damals lebenden Menschen nicht bewusst war.

Und dann, irgendwann fielen die ersten Bomben auch auf Deutschland. Das Erwachen kam viel zu spät …

Wir stellen uns ganz bewusst und auf eine völlig neue Art und Weise dieser historischen Verantwortung. WIR sind als einfache Menschen im öffentlichen Raum der Menschen sicht- und ansprechbar. WIR laden die Menschen an unsere Fiedens- und Demokratietische ein. Und so verschieden ein jeder weltanschaulich, religiös oder politisch tickt – in EINEM sind WIR UNS ALLE GLEICH. NIEMAND will Krieg.

Gedanken zur neuen Heidelberger Friedensaktion

Die Freien Heidelberger, Gorbatschow, Hans-Dietrich Genscher, Heidelberg, Heidelberger Impulse, James Baker, Kant, NATO-Osterweiterung

Heidel
Montag, 20.04.2026, HD-Altstadt, Anatomiegarten

Wir haben heute wieder, zusammen mit den Heidelberger Impulsen, Stimmen für den Frieden gesammelt.
👉 t.me/HeidelbergerImpulse (Telegram)
👉 www.diefreienheidelberger.de (Web)
👉 kontakt@diefreienheidelberger.de (Mail)
👉 t.me/diefreienheidelberger (Telegram)

Ja, Heidelberg heute mal in leicht abgewandelter Form. Und dass scheint grundsätzlich gut zu sein, auch in und mit verscheidenen Friedensformaten im öffentlichen Raum zu stehen – mal nur mit dem orangenen Friedensbanner und mal eben mit vielen Informationen (Zahlen, Daten und Fakten) zur Geschichte. Denn einem gilt es sich halt immer bewusst zu sein: Geschichte wird immer von Siegern geschrieben. Menschen, die aus der ehemaligen DDR kommen, werden dies in irgendeiner Art uns Weise bestätigen können. Die Menschen aus der alten Bundesrepublik werden damit überhaupt keine Erfahrungen haben, denn wohl mehrheitlich haben sie in den letzten 80 Jahren wohl nur ein Feiundbild erlebt: Der böse Russe.

Und nein, nicht immer wird Geschichte schnell und vorsätzlich „umgeschrieben“. Mitunter ist es ein leiser, schleichender Prozess des „Vergessens“. Und wie wird dies wahrscheinlich umgesetzt? Z.B., in dem man halt über manche Dinge nicht mehr oder immer weniger berichtet, solange bis es alle vergessen haben oder es aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwunden ist. Halt nach Platon, dem das Zitat zugeschrieben wird:
Das Weglassen der zweiten Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge.

Und so hat sich halt die NATO doch bewusst mehr als nur „einen Zentimeter“ nach Russland ausgeweitet (s. 1.), letztlich aber eine vielleicht mehrmals mögliche Aufnahme von Russland in die NATO abgelehnt. Warum eigentlich?

Fragen wir dazu einfach die KI: – was ja jeder mehr oder weniger, vor allem aber auch ausführlicher machen kann, als es ein solcher Artikel zulässt:
zu 1. – Die Frage nach einem Versprechen gegen eine NATO-Osterweiterung ist historisch komplex:
Es gab verbale Zusicherungen in einer frühen Phase der Verhandlungen, aber keine völkerrechtlich bindende Zusage oder schriftliche Fixierung im abschließenden Zwei-plus-Vier-Vertrag.
Die Kernpunkte der historischen Debatte
Verbale Zusicherungen (Februar 1990): US-Außenminister James Baker verwendete am 9. Februar 1990 gegenüber Michail Gorbatschow tatsächlich die berühmte Formel, die Gerichtsbarkeit der NATO werde sich „keinen Zentimeter nach Osten“ ausdehnen. Auch der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher äußerte sich ähnlich und betonte, es bestehe keine Absicht, das NATO-Verteidigungsgebiet nach Osten auszudehnen.

zu 2. – Russland (bzw. die Sowjetunion) hat zu verschiedenen Zeiten Interesse an einer NATO-Mitgliedschaft angedeutet, insbesondere Anfang der 1950er Jahre, in den 1990er Jahren und zu Beginn von Putins Amtszeit um 2000. Diese Ansätze wurden jedoch nie als formelle, ernsthafte Beitrittsanträge weiterverfolgt, da die Bedingungen oft als inkompatibel mit den NATO-Prinzipien galten.
Ja, Russland
hat zu verschiedenen Zeitpunkten – teils rhetorisch, teils in informellen Gesprächen – einen möglichen Beitritt zur NATO thematisiert. Es kam jedoch nie zu einem offiziellen Aufnahmeverfahren.

Und das sind nur Aussagen der KI. Wer sich auf den Eigenweg der Erkenntnis macht, wird hier sicherlich sehr viele spannende Gedanken finden. – NUR MUT.

Wie sagte eins Immanuel Kant (sinngemäß): Habe MUT, Dich DEINES EIGENEN Verstandes zu bedienen.
Vielleicht helfen ja die sogenannten (vorselektierten) Nachrichten nicht immer/wirklich weiter. Denn, die deutsche Sprache ist ja irgendwie auch sehr genau, bei den Nachrichten wird über die Meldungen und „Einordnungen“ dann vielleicht doch etwas NACH-GERICHTET und damit in eine gewollte Richtung gelenkt, oder?

Friedensmenschen und Stimmen für den Frieden an der Friedensglocke

Berlin, Friedensglocke, Friedensglockengesellschaft, Friedrichshain

19. APRIL 2026
BERLIN-FRIEDRICHSHAIN
Weltfriedensglocke

Berlin

Jeweils einen Sonntag im Monat informiert die Friedensglockengesellschaft Parkgäste.

Wir waren zu Gast und sprachen mit Besuchern im Alter von 14 bis 98 über die Wichtigkeit des Wirkens für Frieden.

Angenehmer kann ein Sonntag-Nachmiitag nicht sein. Und ja, wo, wenn nicht gerade hier, an einem solch wichtigen Ort ist es richtig, das ORANGE unserer Friedensinitiative zu zeigen? Und es zeigt auch, dass und wie wir Väter, Mütter, Großeltern, erwachsene und Jugendliche aus unserer Blase kommen können. Mal ist es mitten in einem (Stadtteil)Zentrum, mal auf einem MArktplatz und mal eben in einem ruhigen, besinnlichen Umfeld. Wir alles sind mit dem Anliegen und der Art und Weise UNSER ALLER Friedensengagements ÜBERALL richtig, überall da, wo wir die Menschen als Menschen erreichen können.

Lieben Dank und liebe Grüße an alle unterstützenden Friedensmenschen in Berlin.

Info: Weltfriedensglocke (https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/gruenflaechen/artikel.1210911.php)
Seit 1.9.89, Geschenk an die DDR
Info: Friedensglockengesellschaft (https://www.friedenskooperative.de/friedensorganisationen/friedensglockengesellschaft-berlin)
Pflege seit 1999

Auch in Wismar ein Frühlingserwachen FÜR den Frieden

Mecklenburg Vorpommern, Stralsund, Wismar

18. APRIL 2026
WISMAR / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Wismar

Liebe Grüße aus Wismar, einen wunderschönen Tag – so schrieb Doris nur kurz. Und Ihr seht, auch die liebe Gisela aus Stralsund war helfend vor Ort.

Und ja, Hilfe und gegenseitige Unterstützung ist eines der wesentlichen Merkmale unserer neuen Friedensinitiative. Die lieben Friedensmenschen helfen und unterstützen sich bundesweit, wo immer es geht und möglich ist. Und das ganz von sich aus. Es braucht keine „Order oder Anweisung von oben“ (die es ja eh nicht gibt) und es bedarf auch keines zentralen „Vorstands- oder Initiativ-Organs“, welches hier koordiniert und organisiert. Alles findet sich bei und zwischen den Friedensmenschen vor Ort und in der Region.

Und wieder ein liebes Dankeschön nach Meißen

Meissen, Sachsen

18. APRIL 2026
MEIßEN / SACHSEN

meißen

Wir sammelten wieder Stimmen für den Frieden und führten gute tiefgründige Gespräche mit friedensbewegten Menschen aus nah und fern. Und damit ist Meißen eben ein ganz wichtiges Pzzleteil in unserem 1.000 Teile Friedenspuzzle.

Unermütlich: Mainz – Lieben Dank

Mainz, Rheinland-Pfalz

17. APRIL 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

mainz

Mainz/RLP am 17.04.26: Anfangs blockierte ein Handwerker-Bus (für Solaranlagen) unseren Stellplatz. Als ich den anrufen wollte, kam gerade die Polizei zu unserer Kontrolle vorbei und übernahm für uns den Job. Somit war das Problem dann schnell gelöst! Bei dem tollen Wetter blieben wir bis 18:00 Uhr.

Aktiv im Theater Ost in Berlin-Adlershof

Adlershof, Berlin, Theater Ost

17. APRIL 2026
BERLIN-ADLERSHOF
im Theater OST

Berlin

Ein Diskussionsabend im THEATER OST mit berufenen Gästen fand reges Interesse bei Friedensinteressierten in Berlin-Adlershof.

Für uns Friedensstimmensammler ein Zuhause-Gefühl. Viele Gäste (darunter Gabriele Gysi) kannten wir von zahlreichen Friedens-Demos in der Innenstadt. Aber viele andere haben eben erst heute unterschrieben.

Yann Song King in Heidelberg

Baden-Württemberg, Heidelberg

12. APRIL 2026
HEIDELBERG / BADEN-WÜRTTEMBERG
Konzertabend mit Yann Song King

Hbg-12

Am letzten Sonntag war Yann Song King bei uns in Heidelberg. Auch hier haben wir mehrere Dutzend Friedens-Stimmen gesammelt. Ganz offensichtlich hatten aber die meisten Konzertbesucher unsere Friedensinitiative bereits unterschrieben.

Süddeutschland-Reise 5 – Koblenz

Koblenz, Pippi Langstrumpf, Rheinland-Pfalz

10. APRIL 2026
KOBLENZ / RHEINLAND-PFALZ

Koblenz

Tag 5 und damit Abschluss der Süddeutschland-Besuchsreise von Anja und Jens. Koblenz. Und diesmal hatten wir besseres Wetter und einen Standort, mit viel mehr Menschen auf der Straße, als bei unserem ersten Aktionstag hier am 21.09.2025. Erneut waren auch hier wieder zahlreiche Friedensmenschen aus der Region vor Ort, welche unsere bundesweite Friedensinitiative unterstützen.

Und eigentlich gibt es nicht sehr viel zu sagen. Auch hier haben wir wieder die gleichen Erfahrungen gemacht, wie schon die letzten 4 Tage zuvor. Wieder bestätigte sich – es ist überall in Deutschland gleich. Es gibt die Menschen, die uns sofort mit ihrer Friedensstimme unterstützen. Es gibt die Menschen, die (scheinbar) desintressiert und in Eile an unseren orangenen Friedenstischen vorbei laufen. Jeder wird uns aber (bewusst oder unbewusst) registrieren. Und, es gibt die Menschen, die meinen, sich lautstark und abfällig im Vorbeigehen oder etwas aus der Ferne brüllend bzw. herablassend äußern zu müssen. Fast zu 100% ist es so, dass sich diese Menschen getriggert fühlen, nicht wirklich zuhören, nur die eine oder andere Aussage wahrnehmen, den Gesamtkontext also nicht wahrnehmen, nur um dann im Schein ihrer subjektiven Wahrheiten über uns Menschen zu urteilen, mit denen sie nicht ein einziges Wort gesprochen haben.

Und so blieben u.a. zwei diesbezügliche Erlebnisse in Erinnerung. Ein Mann winkte ab, erwiderte irgendwie sein Missfallen im Vorbei- und Weitergehen, nahm aber dann die über das Mikro ausgesprochene Einladung an. Sinngemäß: Ja, so sieht sie aus, die Demokratie und Meinungsfreiheit im besten Deutschland aller Zeiten. Entspricht dies dem Gedanken von Rede- und Meinungsfreiheit? Kommen Sie gern, reden sie mit uns. Mit welchen Punkten und Gedanken sind sie nicht einverstanden? Das Ergebnis: er kam zurück, wir konnten reden und uns austauschen und dann ist es schon positiv komisch, dass wir eigentlich ähnlicher oder vom Grundsatz her fast gleicher Meinung waren. Er hatte sich nur eben nicht die Zeit genommen, einen Moment innezuhalten, uns etwas länger zuzuhören und mit uns das Gespräch zu suchen. Er urteilte oberflächlich. Letztlich wollen wir aber genau das mit unseren Friedens- und Demokratieständen erreichen: miteinander auch ins Gespräch zu kommen, ja, mitunter auch zu diskutieren, uns austauschen und nicht darauf drängen, den anderen zu überzeugen oder dass der jetzt unserer Meinung sein muss. Wir gingen freundlich und uns die Hand gebend auseinander. Wiur waren uns als MENSCH einander begegnet.

Und fast ähnlich der Verlauf der Situation und Kommunikation mit einem Paar
, welches unweit von uns mittags ihre Pommes und Wurst aßen. Zuerst ein Gebrülle aus der Ferne. Psychologisch gesehen entweder auf der belehrenden Eltern-Ich-Ebene oder der eines bockigen Kindes. Und auch hier war es gut und richtig, genau dort mal hinzugehen und zu fragen: Ich würde Sie gern verstehen wollen. Wir stehen ja hier für den Frieden. Womit sind sie nicht einverstanden? Und am Ende war es wohl ein über 15 – 20 Minuten Gespräch. Wir lagen mit unseren /Gedanken/Meinungen (basierend ja auf dem jeweiligen Wissen und den „Nachrichten“ eines jeden) in der Mehrheit nicht so weit auseinander. Und in der Mehrheit ist es halt das Thema „Verteidigungsfähigkeit“, Wehrpflicht und was, wenn „der böse Russe“ kommt.

Alles verständlich.
Und hier liegt halt unsere Herausforderung.
Wie bringen wir die Menschen ins Nachdenken, dass VERTEIDIGUNGSFÄHIGKEIT (dafür sind auch wir) eben nicht kriegstüchtig oder Kriegswirtschaft heißt/bedeutet. Die deutsche Sprache ist da sehr genau.
Natürlich helfen Fragen, wie denn der „böse Russe“ das machen soll, wenn die NATO Russland in allen konventionellen Militärbereichen heute schon zwei-, drei- oder mehrfach überlegen ist. Oder in einem Bild: Ich allein bin Russland. Ich habe ein Messer. Mir gegenüber stehen 10 Männenr (beispielhaft für die NATO). Jeder hat zwei Messer in der Hand. Bitte erklärt mir, warum und wie ich allein mit einem Messer, die zehn Männer gegenüber mit in Summe 20 Messern erfolgreich angreifen soll? Und dann gibt die NATO auch noch zehn Mal mehr für Krieg, Militarisierung und Aufrüstung asu – das kann JEDER binnen 2 min. über z.B. die KI bei Google (Chemini) heraus bekommen … Lest gern auch mal über DIESEN ARTIKEL hier. Hier findet Ihr die Antworten aus der KI im Text …

Sei es wie es sei, auch nach diesem Gespräch sind wir freundlich, eigentlich grundsätzlich ähnlich denkend, mit einem freundlichen Handschlag auseinander gegangen und beide haben sich unseren Info-Flyer geben lassen.

Und genau das ist eines der Ziele, welches wir von Beginn an mit UNSER ALLER Friedensinitiative erreichen wollen. Das Gespräch mit ganz oder nur teilweise Andersdenkenden im öffentlichen Raum der Menschen, auf den Plätzen, in den Fußgängerzonen und in den Wohngebieten. Will diese Gesellschaft voran kommen, gilt es die politisch und medialen Narrative, die Brandmauern abzutragen, verbal abzurüsten, aufeinander zuzugehen, DENN – egal wir jeder einzelne politisch, weltanschaulich, religiös tickt, egal welchen Narrativen jeder einzelne folgt, egal, welcher politisch und medial erzeugten Angst er folgt – kein Vater, keine Mutter, kein Großelternteil, kein Erwachsener und Jugendlicher will Krieg und die Kinder sowieso nicht.

Also Ihr Lieben: Diese Süddeutschland-Reise war mehr als ein voller Erfolg. Sie war eine Bestätigung aller Gedanken, Erfahrungen, Ideen und Visionen, welche zu dieser Friedensinitiative geführt haben. Diese Friedensinitiative ist auf der Grundlage von 5 Jahren Praxis und Erfahrungen der Initiatoren mit zahlreichen und verschiedenartigen Demokratieformaten auf der Straße entstanden und entwickelt worden. Unser Land, eine friedliche und lebenswerte Zukunft für uns alle, bedarf völlig neu (gedachter) Friedenswege. Ja, etwas von Pippi Langstrumpf: WIR machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Mit Spaß, mit Freude, mit Lachen, mit Sympathie, mit einem einladenden Wirken nach außen und ohne die alten „Kampfrezepte“ vieler Teile der traditionellen Friedensbewegung. Es bedarf einer neuen, einer friedlichen Sprache, eines neuen Denkens und Handelns. Und hier im öffentlichen Raum genau die respektvolle Gesellschaft, das menschliche Miteinander, die Verschiedenheit von Meinungen SELBST zulassend VORZULEBEN – DAS ist nicht einfach, DAS ist herausfordernd und mit viel Aufmerksamkeit und Bewusstsein verbunden.

ABER – jedem, dem dies mehr und mehr gelingt, weil er drauf achtet, wird mit echt stolzen, schönen und positiven Gefühlen aus eben diesen zunächst konfrontativ beginnenden Gesprächssituationen heraus gehen und es natürlich bei allen folgenden Gesprächen genau wieder so und immer besser werdend umsetzen. Und am Ende verändert jeder einzelne und damit wir Friedensmenschen alle diese Welt, jeden Tag ein klein wenig mehr, Stück für Stück …

Danke nach Koblenz.
Danke für die tolle Unterstützung am Friedensstand, die tollen Gespräche miteinander und das auch sehr kontruktive Arbeitstreffen danach.