Dresden – Eisenfeustel – mit BEWUSSTSEIN ZU FRIEDEN

Dresden, Eisenfeustel

Seit 1959 steht eine Bronceskulptur in Moskau und vor dem UNO-Gebäude in New York – ein Geschenk der damaligen Sowjetunion mit dem Titel: Schwerter zu Pflugscharen. Frei nach Harald Bretschneider, der ab 1980 die Friedensbewegung der DDR mit diesem Sticker prägte, heißt es heute bei uns: mit BEWUSSTSEIN ZU FRIEDEN.

Heute war Harald Bretschneider, mit über 80 Jahren Überlebender des zweiten Weltkriegs, mal wieder bei Eisenfeustel einkaufen und freute sich auch über unseren Einsatz für inneren Frieden.

Sehr gern und voller Freude und Dankbarkeit:
Herzlichen Dank für die vielen, vor Ort gesammelten Friedensstimmen.

Eisenfeustel

Eugen Drewermann und wir in Berlin-Friedrichshain

Berlin, Drewermann, Friedrichshain

10. FEBRUAR 2026
FRIEDRICHSHAIN / BERLIN
St. Bartholomäuskirche
Vortrag Eugen Drewermann

Kirche St. Bartholomäus

Eugen Drewermann zu erleben, ist ein Gewinn: sein Menschenbild, seine Sprache.
Er begründet den konsequenten Pazifismus philosophisch und theologisch.

Unsere Forderungen gehen zunächst noch nicht ganz so weit. Sie könnten aber als Ziel oder eine Etappe auf dem Weg zum Ziel dienen, diese Welt endlich komplett in einen sicheren Frieden für alle zu führen. Unsere Vision, die ebenfalls ein Teilschritt wären: Machen wir Deutschland zum Friedens- und Diplomatieland Nr. 1 auf der Welt.

Viele Zuhörer teilten unsere Ansichten und unterschrieben. Mit Anderen entspann sich ein respektvoller Dialog. Der Abend war bereichernd. Und wie immer bestätigend wichtig:
Unsere Initiative ist analog und eben im öffentlich-sichtbaren Raum sichtbar. WIR werden von unseren Mitmenschen gesehen – und damit bewegen WIR etwas – FÜR den Frieden.

Berlin

Flensburg ist mit dabei

Flensburg, Gisela, Schleswig Holstein

10. Februar 2026
FLENSBURG / SCHLESWIG-HOLSTEIN

Flensburg hat gestartet.

Das war der einzige Satz, den Andrea uns geschrieben hat. Dazu dieses Foto. Völlig nüchtern, fast banal, als wäre es das Normalste der Welt.

Und vielleicht ist es das Normalste der Welt – oder sollte es sein.

Aber banal ist es nicht. Nicht in einer Zeit, in der Millionen Menschen sich den politischen und medialen Narrativen fügen und alles mitmachen.

Auf dem Foto steht Andrea. Mit einem Schild auf dem Rücken und sammelt Unterschriften. Und ein bisschen errinnert es an unsere Gisela in Stralsund.
Und so ist es sehr schön: Flensburg hat gestartet.

Flensburg

Warnemünde – die reale Welt & unsere Initiative

Einstein, Rostock, Warnemünde

07. FEBRUAR 2026
ROSTOCK-WARNEMÜNDE / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Ja, Engagement FÜR den Frieden geht auch im Januar
, auch im Winter. Immer interessant: Welche Erfahrungen werden wir heute machen. Unsere Friedensinitiative gibt es ja erst seit gut acht Monaten und im Winter haben wir uns wohl alle noch nicht analog und sichtbar im öffentlichen Raum bewegt.

Warnemünde funktionierte aber so, wie bisher. Lieben Dank auch an Bea (Liedersängerin aus Rostock) für Ihren Besuch, inkl. Unterstützung. Es waren doch zahlreiche Menschen unterwegs, wir haben Friedensmusik gespielt und auch geschaut, die Menschen als Väter, Mütter und Großeltern anzusprechen. Und so haben wir echt tolle und beeindruckende Gespräche geführt. Immer noch macht es uns nachdenklich, wie viele Menschen uns sehen, uns hören und dennoch gefühlt teilnahmslos, desinteressiert oder fehlendem Bewusstsein um unsere heutige historische Friedensverantwortung einfach vorbei laufen. Hoffen wir, dass Sie uns und damit unsere Initiative gesehen haben und irgendwie auch ins Nachdenken und Friedenshandeln kommen.

Weiter unter dem Bild.

Rostock

Und eine Situation + anschließendem Gespräch beschreibt vielleicht alles, warum viele Menschen „nur“ im „Narrativ-Hamsterrad der heutigen Gesellschaft“ sehen, denken und handeln können.

Für viele Menschen scheint es in Ihrem Denken und Handeln immer darum zu gehen, auf „die Gegenseite“ zu reagieren. Ein neues, ein anderes Denken außerhalb der „System-Kampf-Spielwiese“ scheint nicht möglich. Aber, vielleicht würde genau eben eine NEUE Sicht uns allen weiterhelfen – das Bewusstsein, wenn wir alle uns einfach nur als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche sehen würden und ALLES Trennende (also die weltanschaulichen, politischen und religiösen Verschiedenheiten) weglassen könnten und nur und ausschließlich das uns Menschen Einende nach vorne stellen würden. Und hierbei FRIEDEN zu allererst.

Zur Situation:
Das Gespräch mit einem jungen Mann, Familienvater, wohl aus dem Iran (Menschenrechtsanwalt.) Er kam sehr impulsiv an unseren Stand. Den Beginn des Gesprächs habe ich nicht genau mitbekommen. Scheinbar ging es darum, dass unser Engagement für den Frieden sicher gut sei, er aber aktuell FÜR den Krieg ist. Das zeigte er doch sehr emotional, leicht impulsiv. Denn, sein Bruder ist einer der Demonstranten im IRAN, also aktiv gegen dieses Regime dort. Und ja, sein Bruder ist damit akut in Lebensgefahr. Natürlich macht dies etwas mit einem Bruder, man müsse sich gegen das Regime wehren, ggf. also auch mit Waffen, also Krieg und Gewalt. Es gelang, ihn aus seinen Emotionen heraus zu bekommen und ruhig miteinander zu sprechen.

Es war ein langes und auch gutes Gespräch. Und ja natürlich auch verbunden mit der Frage:
Ja, was wäre denn eine Lösung?

DIE eine Lösung haben auch wir aktuel nicht, aber ein These:
Im uns von außen „aufgezwungenen Gesellschafts-Spielfeld“, mit dem aktuellen Chaos des politischen, weltpolitischen und medialen Alltags, scheinen sich ganz, ganz viele Menschen zu verzetteln oder! Sich also genau da mit reinziehen, nein RUNTER ziehen zu lassen. Vielen scheint die Idee und auch die Fähigkeit zu fehlen, mal (bildlich gesprochen) vom Tisch aufzustehen und die Sachen von oben, aus einer Vogelperspektive zu betrachten.

Dies könnte dann vielleicht zu folgende Fragen führen:
Qui bono? Woher kamen denn die ganzen „Farbenrevolutionen“ damals? Woher kamen die so „plötzlich“? Wer stand sich in all diesen Ländern unversöhnlich gegenüber? Welche Interessen standen sich gegenüber? Und so auch im Iran: woher kommt das so plötzlich? Wie? Wer steht sich gegenüber? Welche Rolle spielen die sozialen Medien? Wer nutzt und steuert diese sozialen Medien? Und ja: Was kam bei den Farbenrevolutionen danach? Was kommt im Iran danach? Welche Rolle werden denn die (Interessen, Wünsche, Bedürfnisse) Menschen bei der Gestaltung im danach spielen?

Ja, sicherlich verständlich waren Wut, Hass und die klare Positionierung zu erkennen, dass man „mit denen“ nicht zusammenarbeitet, dass „man“ die vernichten muss. (Aber eigentlich will doch kein Vater, keine Mutter, kein Opa und keine Oma Krieg. Wohin werden die Menschen also hier „getrieben“. Werden Sie nicht vom MENSCHSEIN abgelenkt, weg geführt?) Letztlich tun sie UNBEWUSST eigentlich das Gleiche, also das, was die Gegenseite permanent macht und was man ja selber gar nicht mehr will, oder? Hass, Ausgrenzung, Ignorieren, sich über andere Menschen stellen, Recht haben wollen, kämpfen müssen … Damit sind aber die verzweifelten Menschen überall auf der Welt dann vom Wesen her letztlich auch nicht besser, als das System, wogegen sie KÄMPFEN …

Im Alltagskampf beschäftigen sich nur ganz wenige ernsthaft mit der Frage, was danach kommen soll und durch/mit wem. Fast neimand hat eine Idee, wie die Menschen danach sicherstellen wollen, dass es in einem ggf. neuen Iran um IHRE Interessen als Menschen gehen sollte. Keine Idee wie dann eine auch sicherlich notwendige Versöhnung zwischen den MENSCHEN beider Seiten aussehen könnte.

Und wenn wir auf Deutschland und den Zustand der aktuellen (Parteien- und Medien-)Gesellschaft schauen – ist es da nicht ähnlich, also vom WESEN her gleich?

Und so (m)eine Lösungs-These:
WIR Menschen brauchen ein neues Denken und Handeln. Pippi Langstrumpf. WIR machen uns die Welt, wie sie uns Menschen gefällt. Wir spielen einfach in diesem „kranken“ System nicht mehr mit. Sind wir nicht in der Lage, auch mit den Menschen auf der angeblichen Gegenseite zu sprechen, zu verzeihen, die Hand zu reichen, sind WIR nicht in der Lage, die ja notwendige bessere Welt zu versuchen, JETZT SCHON selber vorzuleben – wie sollte es dann gehen? Wer soll es tun, wenn nicht wir?

Menschen, weigert Euch Feinde zu sein. Und eben ja, dass beginnt bei DIR. Das beginnt bei und in DIR, in MIR, in UNS. Raus aus der Blase dieser doch scheinbar irgendwie auf Hass und Hetze gepolten „Gesellschaftsspielwiese“. Raus aus der Blase des „Recht-habens“, der Blase eigener „Egos“, raus aus der Blase, dass wir uns auf das uns Trennende konzentrieren, oder?

Was wäre, wenn WIR ALLE nach gemeinsamen Friedensspielregeln spielen würden? Wir – der Souverän – die Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche? Und ja, diese gibt es halt noch nicht. Die wären erst Mal zu finden, oder? Gemeinsam mit allen. Vielleicht der dann wichtigste Gradmesser: Das uns alle Verbindende, das uns ALLE Einende würde hier ganz vorne stehen „müssen“.

Was heißt das für UNSERE Initiative:
Was wäre möglich, wenn wir uns aktuell vor Ort alle nur einfach als erforderliche Friedens-Anlaufpunkte für die anderen Menschen sehen würden? Wäre es nicht schön, wenn die Menschen uns einfach nur als das sehen würden, was SIE selbst sind? Menschen, die in großer Sorge um die friedliche und lebenswerte Zukunft für uns alle sind und dies öffentlich zeigen.

Erreichen wir unsere Mit-Menschen – die sich immer noch in diesem politisch- und medialen Narrativsystem bewegen – wirklich einfach nur als Väter, Mütter, Großeltern … wenn wir die „uns zusätzlich noch wichtigen“ Schilder oder Botschaften zeigen, wenn wir für Parteien, also Organisationen stehen oder deren Symbole zeigen (für Parteien, die es für selbstverständlich halten, Wahl-KÄMPFE zu machen, die Wahl- oder Parteiprogramme für sich als Orientierung nutzen, letztlich ja irgendwo auch gegen andere Menschen agieren)? Kommen wir alle zusammen voran, wenn wir zeigen, was wir alles (sonst) noch so WOLLEN, als einfach nur als Menschen FÜR den FRIEDEN zu stehen?

Können WIR wirklich alle fühlen, dass das Trennende für uns Menschen eigentlich so klein ist (oder sein sollte), und wir aktuell das uns allen! GEMEINSAM EINENDE in den einzigen Fokus unseres Friedenshandelns stellen sollten? Was bedeutet es eigentlich vom WESEN her, wenn nicht alle Mitstreiter und Unterstützer unserer Initiative zusammen arbeiten können/wollen? Das geht doch eigentlich nur, wenn das uns Trennende nach vorne gestellt wird oder Priorität hat, oder? Stehen wir dann wirklich für eine neue Gesellschaft, für ein neues und positives Denken/Handeln?

Und nehmen wir diese wenigen Gedanken und übertragen wir sie auf das Gespräch mit dem Papa aus Iran. Man ist dort so abgelenkt und verzweifelt, so verhasst, so gespalten, so im Kampf, dass im Moment eben keiner vom Tisch aufstehen kann, um die Situation aus der Vogelperspektive zu betrachten und sich aus all dem „Gesellschafts-Chaos“ soweit raus zu nehmen, um zu überlegen:
Wie erreichen wir zuerst einmal ALLE Menschen vor Ort als Menschen? Wie und wodurch könnten wir es schaffen, alle Menschen dazu zu bewegen, sich als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche zu sehen Wie schaffen wir es, das Böse, das Verhasste aus den Köpfen der Menschen zu bekommen? EINER „müsste“ den ersten Schritt machen, oder?

Und genau weil wir Menschen das nie gelernt haben (These: Lernen durften), weil auch „unsere Demokratie“ (Wahl-)Kämpfe und damit das Verlieren von Menschen im Vergleich zu anderen täglich lebt, propagiert und so für normal erklärt, lebt diese Gesellschaft, unsere Demokratie, aber auch die Menschen im Iran oder wo auch immer auf der Welt von der Konzentration auf das (wenig) Trennende, auf dem Finden von eigentlich unnötigen Differenzen und Verschiedenheiten.
Frage:
Hat unser Demokratie ein ehrliches Interesse daran, das wir einfache Menschen zusammenwirken, um einfach nur gemeinsam einfache Menschen zu sein?

These: Und bleibt das Alte so wie es war/ist, muss immer jemand „verlieren“ – oder? Können wir da wirklich zum wirklich friedlichen Frieden gelangen?

Und damit wären wir bei Einsteins Definition von Wahnsinn:

Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten, auf andere Ergebnisse zu hoffen …

Meißen – Immer beeindruckend

Meissen, Sachsen

07. FEBRUAR 2026
MEIßEN / SACHSEN

Unser 1.000-Teile-Friedenspuzzle ist nur mit 1.000 Teilen komplett. Und für das, wie aktive Meißen ist, unseren allerhöchsten Respekt.

Die Rostocker freuen sich schon auf den Besuch bei Euch und gemeinsam werden wir schauen, ob und wie wir den Kontakt zu unseren Mitmenschen vor Ort so verbessern können, dass sich das dann auch in einer neuen Flut von Friedensstimmen widerspiegeln wird. Alles wird, Ihr werdet sehen.

Maißen

Immer wieder einfach nur beeindruckend – Mainz

Mainz, Rheinland-Pfalz

06. FEBRUAR 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

In Mainz bei Kälte und Regenschauern zwischendurch: Trotzdem wieder ein schönes Zusammentreffen mit vielen Aktiven aus der Bewegung.

Doris aus Mainz

Das ist mal ein Fakt:

Schönwetterdemonstranten seid ihr nicht in Mainz. Ihr seid ein beständiges Gegengewicht zur Leere im öffentlichen Raum, die aus der Passivität der Mehrheit der Menschen in diesem Land besteht. Viele davon sind Menschen, die in vielen Punkten mit uns übereinstimmen, sich aber jeden Tag, im eigenen Alltag dann doch immer wieder entscheiden, lieber Opfer zu sein: „Da kann man eh nix machen. Die machen, was sie wollen. Man müsste mal …“

Ihr seid wie ein farbiger Stolperstein im grauen Konsumalltag.
Wie wahre Friedensengel steht oder sitzt ihr da – im Sinne von Lebendigkeit – lebendigem Mut, gelebtem Zusammenhalt. Und ihr seid deine sichtbare und wirksame Allternative zu den monatelang geplanten Even-Demos.

Ihr seid Frieden im Alltag.
Mainz

Baden-Württemberg, Bretten

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat
BRETTEN / BADEN-WÜRTTEMBERG


Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat (außer jetzt im Februar) finden in Bretten Friedensmahnwachen statt.

Na, mal ganz ehrlich. Wer von Euch hat schon Mal von BRETTEN gehört. Wir bzw. der Autor bisher nicht.

Aber, Bretten gehört jetzt zu unserem „1.000 Teile-Friedenspuzzle“.

1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Städte/Orte a 1.000 Stimmen. Und ja, Bretten ist jetzt einer dieser gewünschten 1.000 Orte. Toll. Auch in Bretten unterstützen die friedensaktiven Menschen die bundesweite Friedensinitiative 1.000.000 Stimmen für den Frieden.

Und ja, die erste „Lieferung“ mit mehreren Dutzend Friedensstimmen haben wir erhalten.

Dankeschön. Willkomen in unserer neuen Friedens-Community und schön, dass ihr dabei seid. Herzlich Willkommen.

Lieben Dank Carolyn und ihre Mitstreiter.

Bretten

Plauen, Rostocker, Sachsen

31. JANUAR 2026
PLAUEN / SACHSEN

Einen lieben Gruß nach Plauen!

Stark, dass ihr Haltung zeigt und lieber ein Schild mit einer Friedensbotschaft hochhaltet, als ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ihr zeigt, was ihr denkt und wofür ihr steht. Und ja, in einer Demokratie dürfen Menschen auch verschiedener Meinung sein, sie dürfen aus den verschiedensten Motiven und Gründen FÜR DEN FRIEDEN einstehen.

Das ist das allein Entscheidende. Über alles Verschiedene der politischen, weltanschaulichen und religiösen Meinungen und Überlegungen können wir uns alle nur austauschen und schauen, ob wir einen Konsenz finden, wenn der Frieden in Europa dauerhaft gesichert und eben nicht mehr in Gefahr ist, wenn sich die Souveräne, die Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsen und Jugendliche im Zusammenstehen für den Frieden einig sind und ihre menschliche Stimme für den Frieden lauter und größer erheben, als es die Kriegs-Tüchtigkeits-Rhetorik und -propaganda es akteull politisch und medial machen und es bestimmte finanzielle Kräfte wollen.

1.000.000 Stimmen für den Frieden gehört dazu – solange es nötig ist. Danke dafür.

Die Rostocker werden ende Februar mal den lieben Sachsen einen Besuch abstatten – und so auch Plauen. Hierzu hat der liebe Frank vollkommen eigenständig ein kurzes Video gemacht, zur Mahnwache und zum bevorstehenden Friedensbesuch aus dem hohen Norden.Danke Frank!

Das Video findet ihr hier
:

Plauen

… Landshut – Teil 2

Teil 2 – Fortsetzung von Teil 1

Für Notstände im eigenen Land… allein dafür wäre er (der Sohn, siehe Teil 1) angetreten.

Nicht für Kriegsdienste in anderen Ländern gegen Menschen, mit denen er in Friedenszeiten im Urlaub Kaffee trinken würde. (Anmerkung: Danach wird im Ernstfall niemand von „denen da oben“ bzw. von der militärischen Führungsebene fragen.)

Als ich ihn fragte, ob er weiß, warum bei der katastrophalen Überschwemmung im Ahrtal, die vor Ort aufgebauten Bundeswehreinheiten damals über mehrere Tage hinweg keine Einsatzbefehle zur sofortigen Hilfe erhielten und keiner der dort stationierten Soldaten diese Untätigkeits-Befehle missachtete, um sofort zu helfen, war er zunächst sprachlos und erschien mir irritiert.

Das konnte selbst er nicht verstehen.

Er argumentierte mit einer bestehenden „Remonstrationspflicht“ bei Sichtbarwerden von ethisch und moralisch falschen Befehlen.

Ich bemerkte, dass er da durchaus ganz schön im Zwiespalt steckte.

Natürlich verteidigte er seinen Berufsstand.
Und ich versicherte ihm, dass ich das vollkommen verstehe und auch respektiere.

Er beschrieb mir auch die Missstimmung unter den Kameraden bezüglich der derzeitig propagandamäßig gefahrenen  Bundeswehrwerbung, die irrsinnigen Diskussionen aus Politik und Medien über Wehrpflicht und Auslosung, sowie das diskutierte Wehrpflichtjahr für Rentner.
Er nannte das einen „vollkommenen Bullshit“.

Zitat des jungen Mannes:

„Solche erzwungenen Leute helfen der Bundeswehr nicht, sie schaden ihr“. (Anmerkung: Schaut euch die WERBUNG an. Nein, die jungen Menschen werden nicht gezwungen. Sie werden mit „goodies“ gekauft. These: Kein Wort erfahren diese Menschen über das, was Kriegs ist. Unterhaltet Euch mal mit den jungen Männern, die traumatisiert und verletzt aus Afghanistan zurück kamen. Die meisten sind nur noch psychische Fracks, kaum allein im Alltag wirklich lebensfähig. Erfahren die jungen Menschen davon?)

Resümee aus Landshut:
Es war wirklich ein sehr gutes, herzliches Gespräch und wir waren uns bei der Verabschiedung alle drei völlig einig, dass wir Frieden für alle Menschen auf der Erde wollen.

Ich hoffe sehr, dass der nette junge Mann nicht eines Tages in die missliche Lage kommt, sein Gegenüber gemäß einem Einsatzbefehl verletzen zu müssen.

Landshut 2

Erlebnisse und Gedanken rund um die Landshut-Friedens-Aktion

Bayern, Landshut

31. JANUAR 2026
LANDSHUT / BAYERN

Aus dem erhaltenen feedback:
Am heutigen Tag herrschte wieder reges Treiben in der Altstadt von Landshut. Ich durfte dort wieder viele gute und respektvolle Gespräche führen. Zu meiner Freude haben mir an meinem Friedensstand zeitweilig einige „Mütter und ebenso Väter für Frieden“ Gesellschaft und Unterstützung geleistet. Vielen Dank dafür.

Das Interesse an „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ steigert sich.

Aus den Gesprächen vor Ort:
Während ein paar Leute die Unterschriftenliste „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ unterzeichneten, stand eine Mutter (ungefähr in meinem Alter) und ihr erwachsener Sohn (dürfte ca. das Alter meines jüngsten Sohnes haben), einige Zeit lesend und die Plakate studierend vor meinem Stand.

Dann kam die Frau zu mir und sagte, sie wäre jetzt total emotional hin und her gerissen.
Denn sie sei ja in allen Punkten vollst unserer Meinung, könnte jedoch trotzdem nicht unterschreiben.

Sie führte weiter aus…

Ihr Sohn hat den Beruf „Soldat“ freiwillig gewählt und wenn sie unterschreiben würde, dann würde es sich für sie wie ein Verrat an ihrem Sohn anfühlen. (Anmerkung des Autors: Ist dem wirklich so? Sie bezeichent die Tätigkeit ihres Sohnes als BERUF?! Liegt denn darin nicht schon der Denkfehler. Ganz am Ende geht es für einen Soldaten auch darum, auf Befehl Menschen zu töten, also auch Söhne anderer Mütter, oder?)

Die Frau erzählte mir, dass sie damals schon große Sorgen und Ängste wegen der Berufswahl ihres Sohnes hatte.
Jedoch fühlt sich ihr Sohn jetzt sehr wohl in seinem derzeit noch in Ausbildung befindlichen Berufsstand.

Die Mutter musste Frieden, Akzeptanz und Versöhnung mit der Entscheidung ihres Sohnes finden.
Ich konnte der Frau so gut nachempfinden… das ist in dieser Zeit wirklich eine sehr schwierige Lage.

Auch der Sohn äußerte sich.

Er stimmte meinen Plakaten ebenfalls größtenteils zu, argumentierte aber auch mit der Notwendigkeit der Bundeswehr als Hilfs- und Schutzorganisation. (Anmerkung: Wieder vom WESEN her: Ist es wirklich die (Haupt-)Aufgabe, das Ziel einer Armee eine Hilfs- und Schutzorganisation zu sein? Ganz sicher nicht. Dafür gibt es ganz sicher ausreichend viele wirkliche Hilfs- und Schutzorganisationen, oder? Um zu humanitär zu helfen, müsste man nicht zwingend Soldat werden – außer! Werbung, Agitation und Propaganda haben einem diese Gedanken in den Kopf gepflanzt. These: anders würde es nicht gehen, oder?)

Er versicherte mir, dass es in seinem beruflichen Umfeld sehr viele gute Leute gibt, denen das Wohl der Bevölkerung sehr am Herzen liegt und diese sich ausschließlich dem Schutze der Menschen in unserem Land verschrieben haben.

Anmerkung: Gern den Film von Wilhelm Domke-Schulz anschauen „Geschichte wiederholt sich“. HIER habe ich geschrieben, wie es mir beim Anschauen dieses Films ging …

Was passiert, wenn diese jungen Mneschen dann wirklich mit der eisigen und bitteren Wahrheit von Krieg konfrontiert werden?

Fortsetzung im Teil 2

Landshut

Nieder-Olm war wieder friedensaktiv – sehr schön.

Nieder-Olm, Rheinland-Pfalz

30. NIEDER – OLM 2026
NIEDER-OLM / RHEINLAND-PFALZ

Nieder-Olm machts vor: „Nie wieder ist jetzt“ – Und beginnt bei uns!

Am Freitag standen wir wie geplant am Rand der Mahnwache „Nie wieder ist jetzt“ (Bündnis für Demokratie …) – mit unserem Tisch „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ – und haben etliche Unterschriften gesammelt. Der Sprecher des „Bündnisses“ kam leider nicht zu uns. Aber es sah so aus, als ob wir dazugehörten.

Das „Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Toleranz“ beschreibt sich selbst mit den Worten „für ein friedliches Miteinander“, will jedoch mit unserer Mahnwache für den Frieden nichts zu tun haben.

Dennoch nutzten wir die Mahnwache des „Bündnisses“ mit dem Titel „Nie wieder ist jetzt“ – und tatsächlich kamen viele Menschen an unseren Stand, nahmen sich Flyer mit, und einige unterschrieben.

So wurden wir erstmals außerhalb unseres Kreises wahrgenommen.

Lieben Dank Monika

Und gut gemacht!

Ausgrenzung und Brandmauern sind doch irgendwie die Vorboten, der Anfang von Krieg. Ausgrenzung, Abgrenzung von Menschen, die für Frieden sein wollen von anderen Menschen, die ebenfalls für Frieden sind? Wie geht das? Gibt es wirklich zwei verschiedene Frieden? Nein. Denn um Menschen auszugrenzen bedarf es ja schon einer Art psychischer Gewalt oder Gewalt im Denken, oder? Und damit praktiziert man dann doch selber keinen Frieden. These: Und so ist es am Ende, sehr vereinfacht eben vom Wesen her, eine notwendige Vorstufe von Krieg.

Wir möchten es anders machen:

Spaltung erwidern wir nicht, sondern begegnen Ausgrenzung mit Offenheit, mit Offenheit und Gesprächsbereitschaft. Wo Menschen für friedliches Miteinander auf die Straße gehen, da gehören wir hin – erst recht dann, wenn sie uns oder auch andere ausschließen.

Ein Frieden, der nicht alle Menschen einschließt, ist kein vollständiger Frieden, höchstens ein Waffenstillstand. Oder?

Nieder-Olm

Und wieder Mainz und die lieben Friedensmenschen.

Mainz, Rheinland-Pfalz

30. JANUAR 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Zwei junge Männer stehen vor dem Stand und schauen zu Doris – etwas distanziert, aber neugierig.

Wir wissen nicht, was diese jungen Männer wirklich denken – über uns, unser Friedensengagement und über unsere Forderungen, aber allein, dass sie stehen bleiben, zuhören und neugierig schauen, zeigt, dass sie etwas berührt oder zumindest zum Nachdenken gebracht hat.

Und so scheint es ein gutes Zeichen zu sein, wenn junge Menschen – die von der zunehmenden Militarisierung unseres Landes am meisten betroffen sind – auch uns nicht einfach blind vertrauen, sondern uns mit Vorsicht begegnen. Das zeigt vielleicht auch, dass sie spüren, wie schnell man vereinnahmt werden kann. Und wenn es diese Wachsamkeit uns gegenüber gibt, dann gibt es sie vielleicht auch gegenüber der allgegenwärtigen „Kriegsrhetorik und -propaganda in unserem Land.

Und so ist es für uns Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsen und Jugendlich wichtig und notwendig, eben analog und sichtbar für uns und unsere Mitmenschen im Öffentlichen Raum zu stehen. Und wenn eine Stadt das doch immer wieder interessant, gut und auch ausdauernd macht, dann ist es u.a. auch Mainz. Lieben Dank.

Landshut

Persönliche Gedanken zum Filmabend – Güstrow Teil 2

Güstrow, Wilhelm Domke-Schulz

Einige persönliche Gedanken nach dem Sehen des Films von Wilhelm Domke-Schulz:
„Geschichte wiederholt sich.“

Autor: Jens K.

Fördern wir in unserem Land nicht alle irgendwo „Krieg“? Und ist uns dies eigentlich gar nicht bewusst?

Güstrow 2

1.
Nach Ende der Filmvorführung verhaltener Applaus – aber hat ein Dokumentations-Film über Krieg, dessen reale Grausamkeiten, realen Tod und mitunter so erschreckende reale Schicksale Applaus verdient? Ich weiß es nicht. Meiner Meinung nach NEIN. Ein Dankeschön, Respekt vor dieser Arbeit – ja. Ein Mal ein tiefes nachdenkliches Innehalten – ja. Applaus – ich denke nein.

2.
Schon nach den ersten Minuten kam dem Autor dieser Zeilen nur ein Satz in den Sinn: Das ist doch einfach nur KRANK, was da passiert. Was können einfache Menschen anderen Menschen antun. Und von den eigentlichen „Verursachern“, den Nutznießern ist nichts zu sehen?

Ja, wir kennen die vielen Bilder von Dokumentationen aus dem 2. Weltkrieg. Diese werden auch im Film verwendet. Die meisten Aufnahmen in schwarz-weiß.

Wilhelm Domke-Schulz nutzt über einen großen Teil seines Films das Mittel, aktuelle, farbige Aufnahmen aus der Ukraine (2013/2014 – Beginn der innerstaatlichen, auch militärischen Auseinandersetzung in der Ukraine gegen die eigene, weitesgehend russischstämmige und -sprechenden Bevölkerung im Donbass, Bereiche Donezk, Luhansk u.a. …) mit Aufnahmen aus dem 2. WK parallel nebeneinander laufen zu lassen/zu zeigen.

Stellt man sich vor, dass die Farbaufnahmen ja quasi von heute, also aus der Gegenwart sind und sieht man (im Laufe des Films), welche sehr grausamen Schicksale damit verbunden sind (Granateinschläge in eigentlich lebensfrohen Städten/Orten und Tod und Zerstörung von jetzt auf gleich, IRREPRABEL), komme ich als Autor nur zu dem Schluss: Das ist irgendwie EINFACH NUR KRANK.

Ja, es sind mitunter sehr grausame Momente und Lebenssituationen zu sehen, dennoch meine ich, dass Hr. Domke-Schulz wohl bewusst die Bilder und Filmsequenzen der größten Brutalität und Grausamkeit nicht mal im Ansatz in seinem tief berührenden Film untergebracht hat. Und das ist gut so. Was zu sehen ist reicht und geht in einigen Momenten auch so schon an die Grenze des (als Vater und Großvater) Ertragbaren.

3.
Für mich eine oder die am tiefsten wirkende Szene des Films:
Ein Junge (geschätzt vielleicht 12-14 Jahre) erzählt, gefühlt rational und sehr erwachsen über den Krieg (vor dem Krieg), also das, was er persönlich erlebt hat, auch das eine Schulfreundin von ihm umgekommen ist, nur um dann mit einem Wunsch für alle Kinder abzuschließen und hier, in Tränen ausbrechend, irgendwie psychisch fast zusammenbrechend, eben als Kind sinngemäß zu formulieren:
Kein Kind auf der Welt sollte so eine Kindheit haben oder erleben.

Ein vom Bürgerkrieg oder dem Krieg in der Ukraine gezeichnetes (sehr wahrscheinlich auch traumatisiertes) Kind, welches an die Millionen anderen Kinder auf der Welt denkt … Ja, das wirkte sehr tief …

Solch ein Kriegs- oder Kamphandlungs-Wahnsinn und damit jeder bewaffnete Konflikt, jeder Krieg oder welche Grausamkeiten gegen die Menschen auch immer nimmt unseren Kindern die Kindheit.Und ja, DAS ist Einfach nur krank.

4.
Erschreckend die Szene(n), wo größere Kinder vor der Kamera stolz verkünden, dass sie es nicht erwarten können, 18 Jahre alt zu werden, um endlich selbst an die Front zu können. Vaterlandsliebe und Verteidigung der Heimat ja, sicher, und dennoch bedeutet dies ja irgendwo auch: Ja, ich will meinen Gegner ausschalten, töten … Das passiert immer auf beiden Seiten der Front(en). Aber, jeder sogenannte „Gegener“ ist doch ein Mensch … und den will „ich“ umbringen, töten … einfach nur krank.

5.
Und KEIN Mensch und schon gar kein Kind oder Jugendlicher will von sich aus Krieg. Das geschieht und kann irgendwelchen Kräften nur durch eines gelingen:
Kriegsrhetorik & Kriegspropaganda, Agitation, durch das Schüren von Hass und Hetze.

Und ja, das zeigt dieser Film durch so viele Aufnahmen von beiden Seiten, der ukrainischen und russichen. Und es macht einen fassungslos (als Vater, der in der ja auch propagandistischen Sozialismus-DDR aufgewachsen ist und genau das vom Wesen her als Kind/Jugendlicher selbst erlebt hat), wie zielgerichtet man auf die Kinder und Jugendlichen einwirkt. Die Texte von Liedern, wieder auch eine Art von Massenhysterie, Gruppendynamik. Sie werden unter Nutzung aller möglichen psychologischen Mittel und Methoden mit einem Ziel gerichtet (so das Wort „zielgerichtet“). Fanatismus, Totale Unwissenheit, was Krieg bedeutet, was Explosionen, Tod, Zerstörung WIRKLICH für einen Menschen, also auch sich selbst, bedeuten – Einfach nur krank.

6.
Und damit komme ich abschließen zum Hier und Jetzt, dem HEUTE von uns allen und einem Gedankengang, einer These, die viele von Euch/uns sehr wahrscheinlich erschrecken wird:

Ist es nicht so, dass wir alle in „unserer Demokratie“ Hass, Hetze, Spaltung, Gewalt und (vom Wesen her) die Vorstufen, die Grundbedingung für Krieg selber leben/legen? … und es nicht mal merken?

Das werden die meisten von Euch vehement von sich weißen. Ich? Nein. Niemals. Was redest du da (für einen Blödsinn)? Ich engagiere mich doch (z.B.) im BSW, der Basis oder anderen Parteien für den FRIEDEN.

Aber ist es wirklich Blödsinn, Unsinn oder konstruiert? Was meine ich?

Nehmen wir uns hierzu ein einfaches Bild zum Verdeutlichen, nur eines.

Wir haben die verschiedensten Parteien, sagen wir der Einfachheit halber mal 10 (zehn). Und in jedem Jahr gibt es irgendwo Landtagswahlen und alle 4 Jahre eine Bundestagswahl.

Jede einzelne Partei überlegt, durchdenkt und tut alles, um die Wahl zu gewinnen. Letztlich will jede Partei irgendwo DER Sieger sein. Jede Partei strebt nach der Mehrheit und hat das Ziel, die Vision, alle anderen mögen zur Minderheit gehöre. Wir wollen die stärkste Partei sein. WIR wollen bestimmen.

Bedeutet, vom Wesen her, wenn eine Partei gewinnt, müssen die anderen (und damit MENSCHEN) verlieren. Ist wie bei einem Boxkampf – einer soll und muss verlieren (ja, im Sport gibt es wohl auch ein Unentschieden, ist aber für den Gedankengang, für das Beispiel nicht relevant.)

Und dazu gibt es dann den Wahl-KAMPF. Und das Wort sagt doch schon alles über das eigentliche Wesen dessen, was die Menschen dann machen: Kampf, kämpfen, gegeneinander kämpfen. Und egal wie links, rechts, oben oder unten Menschen sich verordnen, wie sehr sie für einen oder den FRIEDEN sind – sie wollen und werden gegeneinander „KÄMPFEN“. Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche wollen KÄMPFEN, GEGENEINANDER!?

Was ist das vom WESEN her denn aber anderes, als die oder eine der ersten Stufe(n) von Gewalt und damit letztendlich eine Art von Krieg?

Nein, kein GEMEINSAM der Menschen. „Man“ hat es geschafft, den Souverän, uns Menschen dazu zu bringen, gegeneinander zu „kämpfen“ und dies dann noch für „Demokratie“ zu verkaufen? Und die meisten merken es gar nicht, es ist ihnen vom vielen Partei-Leben oder Wahlkampf überhaupt nicht bewusst. Ist auch das nicht einfach nur krank?

Wäre es hier nicht angebracht mal zu thematisieren, zu durchdenken, ja zu betrachten, ob denn diese, unsere Form der Demokratie nicht auch eine Art Katalysator für das Müssen, für Gegen jemanden sein, für gegen jemanden Kämpfen, für Hass gegen die oder die, für Gewaltsprache im Denken und Handeln, für Brandmauern, für Kontaktschuld, für das Ignorieren und Ausgrenzen von Menschen, also für Gewalt und damit eine erste Vorstufe von Krieg ist?

Nur nebenbei:
Ja, Medien, Politik, NGOs, Gewerkschaften, Interessenvertretungen tun ihr übriges dazu – wie eben auch das System von Parteien und Jugendorganisationen, oder?

Und gerade die letzten Gedanken haben den Autor dieser Zeilen am Ende des Abends innerlich tief bewegt zurück gelassen.

Es gäbe sicherlich noch mehr zu überlegen, belasse ich es dabei … SCHAUT EUCH UNBEDINGT diesen Film an.

Ein Filmabend in Güstrow – eindrucksvoll, bedrückend und mahnend zugleich – Teil 1

27. JANUAR 2026
GÜSTROW / MECKELNEBURG-VORPOMMERN

Diese Veranstaltung/Filmvorführung hatte ein klares Ziel: Menschen zusammenzubringen.

Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und politischen Sichtweisen. Menschen, die bereit sind, zuzuhören, Fragen zu stellen und Diskussionen auszuhalten – nicht um zu verurteilen, sondern um konstruktiv ins Gespräch zu kommen.

Diese Aufnahmen sind im Rahmen der Filmvorfführung des Films „Geschichte wiederholt sich“ – von und mit Wilhelm Domke-Schulz (<== mglw. eine nicht mehr aktuell gehaltene Webseite?)entstanden. Es war durchaus bewusst eine Veranstaltung des BSW in Kooperation mit der neuen und bundesweiten Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Städte/Orte a 1.000 Stimmen.

Den Abend eröffnete Kerstin Narjes-Grammerstorf mit einer Einführung. Sie ordnete das Thema ein und machte deutlich, warum es wichtig ist, sich mit Geschichte auseinanderzusetzen und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu verstehen.

Im Anschluss sprach der Dokumentarfilmer und Autor Wilhelm Domke-Schulz vor der Filmvorführung. Er gab Einblicke in seine Arbeit und seine Motivation, sich immer wieder mit historischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinanderzusetzen.

Nach der Filmvorführung entwickelte sich eine sehr lebendige, offene und respektvolle Diskussion.

Das WIR alle aber wahrscheinlich (mit dem Blick von oben) beim Betrachten des WESENS unseres realen Lebens und Tuns in der aktuellen Demokratie, vielleicht sogar mit dem, was wir als demokratisch und normal halten, selbst aktiv zu Hass, Hetze, Spaltung, Gewalt, Trennung beitragen und genau dies am Ende, von seinem Wesen her auch als eine Art „Krieg“ eingeordnet werden kann oder muss (These) – dazu dann mehr im Teil 2 …

Güstrow