Rostock – Aktion 3 am 08. Juli 2026

Gewerkschaft, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

08. JULI 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Aktion 3 – Sichtbarkeit am Rande der Gewerkschaftsdemo

HRO 3

Rostock, Nachmittags – Aktion 3
… die Gewerkschaft demonstriert LAUT und voller Symbolik, eine Masse an Symbolik, Fahnen, Fahnen und nochmals Fahnen …
Unser immer wiederkehrende Frage ist doch, wenn die Menschen im Alltag so etwas sehen:
Was davon war einladend an die Mitmenschen, also die, die nicht wussten, worum es ging?
Warum neben dem „Verstecken“ der Menschen hinter ihrer gewählten Symbolik, ein so lautes und druckvolles Auftreten?

Quasi läuft doch eine Wand von Fahnen durch die Rostocker City und dies Wand brüllt auch noch. Und – ja eine These – wenn wir uns jetzt die Reden und die Ansprachen anhören würden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass doch auch in diesen Auftritten wohl eine Art „Gewaltsprache“ zu finden ist. Was meint der Autor (J.K.) damit?
„Wir MÜSSEN GEGEN jemanden KÄMPFEN“

Und genau dieses Denken, dieses Handeln finden wir – weil wohl insgeheim so gewollt – in ganz vielen Bereichen der Gesellschaft.

Fühlt aber mallin Euch hinein:
Was fühlst Du, ja DU persönlkich, wenn Du weißt, dass „Jemand“ GEGEN DICH KÄMPFEN MUSS? Fühlst Du Liebe, Licht, Freude, Frohsinn … Ganz sicher nicht. Beschriebe, was Du fühlst: Druck, Unbehagen, Angst, den Wunsch, refelxartig diesen Bereich zu verlassen, Unverständnis, Distanz …
Und das soll gut und erfolgreich sein? Wenn erreichen aber die Teilnehmer wirklich? Den Bundeskanzler, die Ministerpräsidentin, Abgeordnete irgendwelcher politischer ebenen?

Nein, wohl nicht. Es ist einfach eine „notwendige Aktion“, die seit Jahrzehnten durchzuführen ist, wenn es um Sozialabbau geht.
Und das ist schon sehr lange, auch in der besten Demokratie die Deutschland je hatte. Wie könnte es sonst sein, dass ein Udo Jürgens schon Ende der 1960-er Jahre von gesellschaftlichen erscheinungen und Problemen sang, als wäre es ein ganz aktuelles Lied? Will heißen: die grundsätzlichen Entwicklungen und Gesellschaftsprozesse laufen doch seit Jahrzehnten? es hat sich – vom WESEN her – nichts geändert, oder?

Hört es euch gern mal an: Udo Jürgens und „Lieb Vaterland“


Aus dieser Sackgassen-Logik gilt es menschlich, zugewandt und friedlich heraus zu kommen.
Es waren also Gewerkschafter, Gewerkschaftsfuntionäre, vielleicht auch ein paar Arbeiter vor Ort. Sie kamen aus MV, um FÜR SICH zu demonstrieren. Nicht für alle Menschen, nicht übergreifend mit allen Menschen und ja – SEHR TRAURIG – auch nicht für den Frieden. Der direkte Zusammmenhang zwischen Kriegstüchtigkeit, Kriegswirtschaft, Aufrüstung, Mlitarisierung und dem hierzu OBJEKTIV notwendigen oder objektiv folgenden Sozialabbau wurde wohl nicht wirklich hergestellt.

Ist es denn überhaupt objektiv möglich, einen Sozialabbau zu verhindern, wenn der ganz Staat sich auf einen Krieg vorbereitet, sich die Aufrüstungsspirale immer schneller dreht? Woher soll denn das eh nicht vorhandene Geld dafür kommen?

Gewerkschaften haben doch auch eine lange und umfangreiche Geschichte. Darf „man“ hier die Frage stellen: Haben die aus der oder ihrer Geschichte nichts gelernt?

War es also nur ein Tag der Symbolik, des Aktionismus? Was machen jetzt alle Gewerkschafter oder Anwesende ab dem Tag nach der Demo jetzt bei sich konkret vor Ort?
War es nur letztlich nicht nur eine Kanalisierung des ja offen wachsenden Unmutes der Beschäftigten?

Ihr seht, Fragen über Fragen. Und was wäre denn, wenn sich ALLE Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendlich zusammentun, sich zusammenschließen (über alles ideologisch, weltanschaulich, politisch und religiös Trennende hinweg), ins gemeinsame Handeln kommen: zuerst für den Frieden, dann für eine wirkliche Presse- und Meinungsfreiheit, dann für die Interessen der Kinder und Jugendlichen, dann für die Altforderen, dann für alle Arbeitenden, dann für Bildung, ein wirklich funktionierendes Gesundheitswesen, dann für ein Lebenswerk-achtende Renten, dann auch für ein friedliches und respektvolles Miteinander aller Menschen, Völker und Nationen usw.

Rostock – Aktion 2 am 08. Juli 2026

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Tobi, Verein für politische Bildung

08 JULI 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Aktion 2 an diesem Tag

Rostock 2

Der „Verein für Politische Bildung, Frieden, Freiheit und Demokratie e. V.“ gastierte auf seiner deutschlandreise in Rostock, auf dem Neuen Markt. Der Verein ist ein Zusammenschluss von engagierten, demokratisch denkenden Menschen, die überzeugt sind: Eine funktionierende Demokratie braucht informierte Bürger.

Wir erfuhren zwar esrt kurzfristig davon, waren ja aber am Vormittag sowieso vor Ort. Und so bleiben wir auch über Mittag und dann bis in den späten Nachmittag. Es gab ja noch eine Gewerkschaftsdem GEGEN Sozialabbau (s. Extra-Bericht).

Ja, auch wir von unserer neuen Friedensinitiative halten POLITISCHE Bildung für immens wichtig. Deswegen haben wir Tobi und sein Team vor Ort unterstützt. Wer mehr wissen will, kann sich z.B. hier informieren, auch zur Veranstaltung in Rostock:
Link 1
Link 2
Infos zum Verein selbst.

Rostock – Aktion 1 am 08. Juli 2026

BSW, mayor of peace, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

08. JULI 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Aktion 1 an diesem Tag – „Mayors of Peace“

Rostock 1

Aus der Presseinfo des Rathauses hieß es:

Rostock beteiligt sich auch in diesem Jahr am internationalen Flaggentag des Städtebündnisses „Mayors for Peace“. Am 8. Juli 2026 wird um 9 Uhr vor dem Rathausanbau am Neuen Markt die Flagge des weltweiten Netzwerks der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister für den Frieden gehisst – als sichtbares Zeichen für nukleare Abrüstung, gegen Krieg und für ein friedliches Zusammenleben der Menschen weltweit.

Ja, sehr schön, dass es in diesem Jahr (anders als im Vorjahr) eine Art Zeremonie, ein öffentliches Hissen eben dieser symbolischen Fahne gab. Nur eben war es kein großer, offizieller und gut besuchter Termin.

War oder ist es nur eine nicht wirklich ernst gemeinte Symbolik? Will man etwas symbolisch nach außen demonstrieren, was man aber durch nicht durch wirklich wirkstarke Maßnahmen im realen Alltag der Stadt umsetzen kann/will? Ist es insofern bedenklich, wenn es die Stadt Rostock gerade so schafft, dem 8. Mai 1945 (Tag der Kapitulation Nazideutschlands) zu gedenken, nicht aber dem 75. Jahrestag des Überfalls Nazideutschlands auf die (damalige) Sowjetunion?
Schauen wir auf die „Fahnengalerie“ am Rostocker Rathaus: wir sehen an diesem Tag mindestens 3 Regenbogenfahnen, zwei Fahne der Warnemünder Woche und nur eine Fahne der weltweiten Aktion „major of peace“ von wohl mittlerweile 600 Städten, wo sich die (Ober)Bürgermeister an dieser Aktion beteiligen. Welche Aussage trifft dies?

Und so blieb irgendwie nur der Eindruck: Alles vor Ort hatte sehr, sehr viel mit Symbolik zu tun, auch bei den wenigen Gästen, die vor Ort waren. Weltanschauungsbanner, Parteifahnen und letztlich wohl nur unsere Initiative, welche – bedingt durch den Namen – mit dem Wort Frieden einen direkten Bezug, eine direkte Unterstützung der Initiative der Bürgermeister signalisierte. Bei denen steht es auch im Namen: PEACE.

Dem BSW anzurechnen: auf ihren Parteifahnen war auch eine fliegende Friedenstaube zu sehen. Den Autor (J.K.) stimmt es aber schon etwas nachdenklich, wenn wohl alle Unterstützer oder Parteimitglieder nach der kurzen Zeremonie verschwunden sind, obwohl wir unseren Friedens- und Demokratieanlaufpunkt (mit Lautsprecher und Mikro) nur 15 Meter entfernt aufgeschlagen hatten. Eine Stunde Unterstützung, eine Stunde gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit für den Frieden wäre doch super gewesen, oder?

Wie wollen wir denn die ängstlichen, unsicheren oder desinteressierten Menschen für ein bundesweites Friedensengagement motivieren, wenn wir mit ihnen nicht wirklich regelmäßig, im öffentlichen Alltag ins Gespräch kommen? Hier wird noch von vielen Seiten zu viel an Möglichkeiten und Potential nicht genutzt.

Die lieben Friedensmenschen aus Landshut heute mal in Eching (Bayern)

Bayern, Eching, KabaREALett, Landshut, Wien Österreich

04. Juli 2026
ECHING / BAYERN

Landshut

KabaREALett aus Wien
zu Gast in Bayern – und Renate und Bernd waren (nicht nur) mit einem Friedensstand in Eching dabei.

Einen wirklich schönen, kurzweiligen und vor allem emotionalen Abend schenkte uns das KabaREALett aus Österreich, dass nun wahre Begebenheiten aus der Zeit des Wahnsinns (ab 2020) aus Deutschland in sein neues Programm aufnehmen will.

Danke an alle REAL-Darsteller, Helfer und Besucher des KabaREALetts für diesen gelungenen Abend.

Wir freuen uns auf die Fortsetzung und das Wiedersehen in Landshut.so schrieb es Renate

Ja, Sichtbarkeit und Engagement für den Frieden kann auch kreativ erfolgen, überall erfolgen, also bei am Rande von Events, Veranstaltungen oder Kulturaktionen.

Schwerin: mit kreativer Idee, Friedensengagement zu zeigen

Mecklenburg Vorpommern, Schwerin, Schweriner Seenlauf

04. JULI 2026
SCHWERIN / MECKLENBURG-VORPOMMERN

SN

Am 4.7. waren wir beim 40. Schweriner Seenlauf aktiv dabei.

Wir starteten als Team des Schweriner Friedensbündnisses mit zehn Teilnehmern beim 5-km-Walking – in selbst gestalteten Friedens-T-Shirts.

Außerdem sammelten wir mit Zustimmung des Veranstalters am Rand Unterschriften für unsere Aktion.

Uli

Eine großartige Möglichkeit, den Frieden mitten in den Alltag unserer Mitmenschen zu bringen. Wir nehmen so am gesellschaftlichen Leben teil, statt uns voneinander abzugrenzen.
Friedens-T-Shirts zeigen Haltung – ohne sie laut demonstrieren zu müssen.

Schwerin ist regelmäßig für den Frieden aktiv

Friedensbündnis Norddeutschland, Friedensbündnis Schwerin, Major a.D. Pfaff, Mecklenburg Vorpommern, Motschmann, Schwerin

03. JULI 2026
SCHWERIN / MECKLENBURG-VORPOMMERN

SN

Wir führen weiterhin regelmäßig und erfolgreich unsere Mahnwachen in Schwerin durch und sammeln dabei Friedensstimmen (Foto oben).

Auch auf der Gedenkkundgebung anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion am 22.6. haben wir Friedensstimmen gesammelt.
Am Freitag waren Major a. D. Florian Pfaff und Alexandra Motschmann im Rahmen ihrer Friedensreise zu Gast in Schwerin (Foto unten). Leider war der Ort ungünstig gewählt.

Lieben Dank an Uli vom Friedensbündnis Norddeutschland und alle Mitstreiter vom Friedensbündnis Schwerin.

Ein kooperierendes Friedensteam heute in Erlangen. Super.

Bayern, Erlangen, Fürth, Nürnberg

03.07.2026
ERLANGEN, BAYERN

Erlangen

Heute in Erlangen – mit großartiger Unterstützung aus Nürnberg und Fürth.

Viele tolle Gespräche, Zuspruch und ehrliches Interesse. Sätze wie „Endlich tut jemand etwas!“, „Weiter so!“ und „Viel Erfolg!“ motivieren ungemein.

Natürlich gab es auch Gegenwind – aber respektvoll und konstruktiv. Genau so sollte Frieden gelebt werden: im offenen Austausch.

Ein schöner, friedensstiftender Nachmittag.

Danke an alle, die sich Zeit für ein Gespräch genommen haben!

Aktive Friedensmenschen in Pasewalk

Mecklenburg Vorpommern, Pasewalk, Torgelow

04. Juli 2026
Pasewalk / MECKLENBURG-VORPOMMERN

PW

Liebe Grüße und lieben Dank an die wieder aktiven Friedensmenschen in Pasewalk. Es ist schön, wieder von Euch zu hören. Lest einfach die Gedanken zu Torgelow, sie treffen auf Euch genauso zu.

Und es muss nicht immer eine Großstadt-Region sein, wo Menschen für den Frieden aktiv sein können. Gerade die kleinen und auch ländlichen Regionen sind in unserem Engagement für den Frieden wichtig.

Macht weiter so. Lieben Dank.

Plauen mit einem wirklich besonderen Highlight

Andreas Rebers, Helmut Schleich, Monika Gruber, Paleuen, Sachsen, Uwe Steimle

02. JULI 2026
PLAUEN / SACHSEN

Plauen

Uwe Steimle trat gemeinsam mit den Kabarettisten Monika Gruber, Helmut Schleich und Andreas Rebers in einer einmaligen Show im Parktheater Plauen auf.

So ein Steimle-Publikum ist eine völlig andere Welt – wenn auch natürlich keine junge Welt. Die Menschen schienen regelrecht froh zu sein, unterschreiben zu dürfen. Es bildete sich eine Dauerschlange, weil meine Freundin von der Mahnwache mit den restlichen Klemmbrettern mich an einem anderen Eingang suchte.

Immer wieder hieß es: „Na klar unterschreiben wir! Für Frieden immer!“

Einige blieben stehen und äußerten ihre Empörung über die Kriegstreiber. Ich sprach Thüringer und Bayern an und ermutigte sie, auch in ihren Heimatstädten mitzumachen. Außerdem habe ich massenhaft Flyer verteilt. Viele wollten diese sogar noch im Publikum weitergeben.

Es war eine lohnende Fahrt und ein wirklich schönes Erlebnis!

Frank

Rostock: Zwei Friedenstauben (Initiativen) gleichzeitig, in Kooperation

Australien, Friedensbündnis Norddeutschland, Major a.D. Pfaff, Mecklenburg Vorpommern, Motschmann, Rostock

03. JULI 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

HRO

Zwei Friedenstische – nicht in Konkurrenz, sondern in Kooperation.

Gestern hatten wir in Rostock Besuch von Major a. D. Florian Pfaff und Alexandra Motschmann aus München . Die beiden sind mit einem offenen Mikrofon auf Friedensreise durch verschiedene Städte unterwegs. HIER findet Ihr ein Mitschnitt der Veranstaltung.

Das war eine schöne Kooperation und ein ganz offenes, herzliches Miteinander. Es war ein wunderbarer und unglaublich lebendiger Tag.
Vorallem hatte das Thema Frieden (Nein zur Kriegstüchtigkeitspolitik!) an diesem Tag große öffentliche Aufmerksamkeit in unserer Innenstadt.

Einen lieben Dank an Florian Pfaff und Alexandra Motschmann, an Kerstin und Alexandra aus Güstrow, an Ines aus Rostock vom FB Norddeutschland und an Robert aus Rostock.

Ergänzungen:
Es war ein ordentliches Gewusel in der Stadt – und mitten in diesem Gewusel stand unser Tisch für den Frieden.

Unter anderem war ein Paar aus Australien an unserem Tisch (die Frau hatte ostdeutsche Wurzeln), das sogar die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung kannte.

Ich kann einfach nur jedem sagen, der das noch nie gemacht hat: Unsere Gespräche an unseren Friedens- und Demokratiepunkten sind in ihrer Wertigkeit, Bedeutung und Wichtigkeit in Worten gar nicht zu beschreiben. Es ist ein bereicherndes Gefühl von Sinnhaftigkeit und Verbindung. Denn es geht nicht darum, als Gewinner aus einem Gespräch hervorzugehen, sondern beim Gegenüber Fragen und Widersprüche auszulösen.

Immer öfter ergibt sich folgender Dialog:
„Sind Sie etwa Pazifist?“
„Was genau verstehen Sie denn darunter?“
„Na, wollen Sie sich denn gar nicht verteidigen können, wenn wir angegriffen werden?“

Und genau hier beginnt die Friedensarbeit: Eben nicht sofort zu kontern, sondern selbst Fragen zu stellen:
„Wer sollte uns denn konkret angreifen?“, „Warum sollte Russland einen Krieg gegen ein militärisch weit überlegenes NATO-Bündnis beginnen?“, „Welche Rolle sollte denn Diplomatie spielen?“, „Nehmen Sie diplomatische Bemühungen unserer Politik wahr?“

Wer Antworten formulieren muss, stößt oft ganz von allein auf Zweifel und Widersprüche. Das geht uns selbst ja auch so.

Torgelow wieder friedensaktiv

Mecklenburg Vorpommern, Romeo, Torgelow

02. JULI 2026
TORGELOW / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Torgelow

Sehr schön, unsere liebe Friedensregion in Torgelow wieder zu sehen und aktiuv an Bord zu haben.

Und wer es nicht mehr weiß, Torgelow und Pasewalk gehörten schon immer zu den aktivsten Kleinregionen bundesweit. Lieben Dank und ja, gern weiter so. Jedes Friedenspuzzleteil ist wichtig und das Friedensstimmen sammeln geht auch nach den erreichten 1.000 überall weiter.

Es geht eben nicht nur um die Zahl der Stimmen, sondern darum, für unsere Mitmenschen sichtbare Friedens- und Demokratieanlaufpunkte im öffentlichen Lebensraum der Menschen, im gelebten Alltag zu schaffen. Wie sollen die Menschen sonst aus der politisch und medialen Angst- und Panikmache herauskommen.

Wir alle sind zuallererst Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche. Wir haben sehr wahrscheinlich alle die gleiche Angst vor dem, was medial und politisch gerade in unserem Land auf den „Kriegstüchtigkeits- und Kriegswirtschaftsweg“ gebracht wird. Und genau hier setzt unser Verständnis, unser Wirken an:
Die Menschen, die sich hierfür verantwortlich zeichnen sind letztlich auch NUR Väter, MÜtter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche. Auch sie haben Kinder und ggf. schon Enkelkinder. Letztlich will eigentlich niemand Krieg.

NUR – und das ist wichtig zu verstehen:
Es sind Menschen in Funktionen, in Funktionärs- oder Aufgabenrollen. Es sind Menschen, welche (ideologisch bedingte) Stellenbeschreibungen erfüllen MÜSSEN. Sonst wären Sie nicht genau auf dem Platz, wo jeder einzelne agiert.

Holen wir die Menschen aus Ihren „Schauspielerrollen“ heraus. Sucht und lest hierzu gern das Gleichnis, das Bild des Romeos im Schauspiel „Romeo und Julia“.

Chemnitz gleich zwei Mal

Chemnitz, Sachsen, Yorkcenter

02.07. und 04.07.2026
CHEMNITZ, SACHSEN

Chemnitz

Im Chemnitzer Wohngebiet am Yorkcenter

Zuvor hatten wir im Wohngebiet Flyer verteilt. Etliche sind aufgrund des Flyers gekommen.
Wir haben das jetzt schon zum zweiten Mal so gemacht. Vor allem ältere Menschen kommen wegen der Flyer.
Ich habe den Eindruck, dass sie sich dadurch persönlich eingeladen fühlen.

Ulrike

Mitten im Wohngebiet präsent zu sein, das ist mutig, einladend, offen und ehrlich.

Wir begegnen den Menschen dort, wo sie leben, hören zu und kommen mit ihnen direkt ins Gespräch. Danke, Chemnitz!

Danke für diesen Medienbericht an die „Ostdeutsche Allgemeine“

Graal-Müritz, Mecklenburg Vorpommern, Ostdeutsche Allgemeine, Rostock

OA

Sehr schön und ja, ganz lieben Dank für die doch sehr gute Würdigung dessen, was wir Friedensmenschen so machen. Nachfolgen Textpassagen auszugsweise …

Strandpromenade in Graal-Müritz: Schwitzen für den Frieden
Krieg und Frieden

Strandpromenade in Graal-Müritz: Schwitzen für den Frieden
„1.000.000 Stimmen für den Frieden“ an einer Strandpromenade an der Ostsee: Was genau wollen die Aktivisten eigentlich?

Foto von Autor/Autorin: P….. D…..
P….. D……
30.06.2026, 13:04 Uhr

Schwitzen für den Frieden: In Graal-Müritz haben sich am vergangenen Wochenende Friedensaktivisten des Bündnisses „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ direkt an der Strandpromenade aufgebaut. Bei hochsommerlichen Temperaturen hielten die Aktivisten flammende Reden unter anderem gegen die steigende Militarisierung, gegen die Wehrpflicht und gegen die vielbeschworene „Kriegstüchtigkeit“.

Der Stand der Kriegsgegner zog das Interesse vieler Menschen an, ständig kamen neue Interessierte hinzu. Auch Kritiker sprachen mit der Gruppe – mit anderer Meinung zwar, aber respektvoll und auf Augenhöhe. Was man denn machen solle, wenn morgen der Feind vor der Tür stehe, da brauche man doch Militär und ein „wehrfähiges Deutschland“, hieß es etwa von einem Mann im Rentenalter. Wer dieser Feind denn sein solle? Die Antwort: „Na der Russe natürlich.“

„Will meine Söhne nicht verlieren“
Ein Vielzahl der Menschen, die an dem Stand an der Straße „Zur Seebrücke“ mit den Aktivisten ins Gespräch kamen, unterstützten die Initiative hingegen ausdrücklich. So sagt eine junge Frau der Ostdeutschen Allgemeinen auf die Frage, weshalb sie die Forderungen der Initiative unterstütze: „Das ist ganz einfach: Ich habe zwei Söhne. Und ich will keinen von beiden auf irgendeinem Schlachtfeld verlieren.“

Unter dem Sonar: Rostock entwickelt sich fast unbemerkt zu einem der wichtigsten deutschen Militärstandorte.

Die Friedensgruppe selbst teilt (Anm. von J.K.: im Text ihrer Initiative) mit:
„Waffen töten Menschen. Jeder Krieg bringt unermessliches menschliches Leid und Zerstörung. Krieg ist immer die Fortsetzung einer falschen Politik mit gewaltsamen Mitteln.“ Und weiter: „Im Bewusstsein um unsere heutige Verantwortung für eine friedliche Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder, für das Überleben der Menschheit sowie für den Erhalt unseres Planeten Erde fordern WIR, die unterzeichnenden Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen, als Teil des Souveräns, den deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, alles zu tun, damit Deutschland das Friedens –und Diplomatie-Land Nummer 1 auf dieser Welt wird.“ Hierzu fordere man „in einem ersten Schritt die sofortige Umsetzung folgender Forderungen bzw. eine Volksabstimmung darüber“.

Was wollen die Friedenskämpfer?

Um diese Forderungen geht es konkret:
Keine Lieferung von Geld, Waffen und Rüstungsgütern in Kriegs- und Krisengebiete.
Ein Verzicht auf die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.
Keine Stationierung neuer und atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland. Alle Atomwaffen raus aus Deutschland.
Ein Verbot von Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda in allen Presse- und Medienorganen, besonders aber in den „Öffentlich-Rechtlichen Medien“. Deutschland muss nicht „kriegstüchtig“ werden!
Ein klares Nein zu einer schuldenbasierten Aufrüstung und Kriegs- wirtschaft in unserem Land.
Keine Agitations-, Präsentations- und Werbearbeit der Bundeswehr an unseren Schulen.

Man wolle „mit allen Völkern und Menschen in Europa und der Welt friedlich zusammenleben“. Nie wieder dürfe „von deutschem Boden ein Krieg ausgehen, egal ob direkt, indirekt oder als Bündnispartner. Wir wehren den Anfängen.“

Den kompletten Bericht (leider hinter einer Bezahlschranke) findet Ihr HIER.

Flensburg – ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte

Flensburg, Schleswig Holstein

Flens

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.

Und aus diesem Bild spricht etwas sehr Wesentliches für unsere neue bundesweite Friedensinitiative:
JEDER kann mitmachen.
JEDER kann sich entsprechend seinen Fähigkeiten, entsprechend seinem Charakter, seiner Stärken einbringen.
Und jeder, wirklich JEDER kann menschlich, friedlich, lebendig und Lebensfreude ausstrahlend, im öffentlichen Lebensraum der Menschen sichtbar AKTIV sein.

ES KANN JEDER!

Lieben Dank an Euch zwei Lieben in Flensburg.