Rostock Lütten-Klein und die realen Erlebnisse der heute noch lebenden Kriegs-Kinder

Geschichten, Kriegskinder, Lütten Klein, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

23- OKTOBER 2023
ROSTOCK/LÜTTEN-KLEIN – MECKLENBURG-VORPOMMERN

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Die weiteren besonderen Momente des heutigen Friedenstages in Rostock Lütten-Klein:

Ein ältere Mann im Rollstuhl, dessen Familie aus Schlesien vertrieben wurde. Die Familie hatte das Schiff „Wilhelm Gustloff“ verpasst. Hätte seine Familie damals das Schiff erreicht (welches mit Tausenden Menschen versenkt wurde), würde er heute nicht leben …

Eine ältere Dame, die sich so bedankt hat und so traurig darüber ist, dass sie nichts mehr machen kann, weil sie so alt ist. Ihre Erinnerung: Sie ist mit ihrer Mutter mit dem Pferdewagen gefahren, und dann wurden die Menschen aus dem KZ entlassen. Die Menschen sahen so aus …, und dann brach ihre Stimme. Die Mutter hat zu ihr gesagt: „Heute hungern wir, heute kriegen diese Menschen unser Essen.“

Eine Frau: Als sie vier Jahren alt war, ist ihr Vater in Stalingrad gefallen oder verstorben – sie weiß es bis heute nicht.

Eine Dame erinnert sich an ihre Kindheit in der Kopernikusstraße in Rostock. Sie mussten immer voll angezogen mit Klamotten schlafen. Jede Nacht war Luftalarm. Dann hat die Mutter die Kinder immer geweckt und ist mit ihnen in so einen Bunker gegangen. Und immer wieder wiederholt sie: „Ich war fünf Jahre alt, fünf Jahre alt“ Sie konnte auf Fragen gar nicht reagieren, weil sie so in ihrer Geschichte gefangen war.

Jemand aus Kolberg (heute Kołobrzeg in Polen): Die Familie musste flüchten. Schiffe waren schon weg, und da haben sie einen Zug genommen. Mit dem letzten Zug sind sie raus. Und er war irgendwie einer der ersten Wehrpflichtigen in der DDR und später in der Bundeswehr und in den 90ern im Kosovo. Er hat nicht unterschrieben, obwohl er den Stift gefühlt schon in der Hand hatte. Jens hat ihm dann aber den Raum gelassen, und er hat sich doch anders entschieden. Es kämpft so sehr in den Menschen.

Dann gehe ich zum Bäcker rein, und dann winkt mich immer eine ältere Dame. Die winkt und winkt. Dann bin ich hin und sie sagt: „Sie haben aber eine tolle Jacke an, genau die richtige Jacke. Mit Frieden.“ Dann hat sie gesagt, sie hätte Frau Merkel als Kind gekannt … und die lügen ja alle.

Ob jede Geschichte so stimmt? Wir wissen es nicht, aber die Gefühle stimmen und waren echt. Und heute haben wir mit vielen noch lebenden „Kriegs-Kindern“ gesprochen.

Ja, und die Geschichte von Margitta und der kleinen weißen Friedenstaube, die Jens erzählt hat.

Und Jens mit Tränen in den Augen so berührt zu sehen … Aber lest es einfach selbst.

Der Gänsehaut-Moment für die Ewigkeit – auf einer Bank in Rostock/Lütten-Klein

Der Gänsehaut-Moment, Die weinende Frau auf der Bank, Lütten Klein, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

23. OKTOBER 2026
ROSTOCK/LÜTTEN-KLEIN – MECKLENBURG-VORPOMMERN

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Das wird jeden Menschen mit Empathie und dem Wunsch nach Frieden berühren, emotional tief im Herzen erreichen und ganz sicher in ein tieferes Nachdenken und so vielleicht auch ins Handeln FÜR den Frieden bringen.

Was ist passiert?

Wir waren heute mit unserem Friedenstisch auf dem Fußgänger-Boulevard in Rostock-Lütten Klein aktiv., und dass schon ab kurz vor 9 Uhr. Der Wochenmarkt war schon geöffnet, der Stadtteil Lütten-Klein aber gefühlt gerade am erwachen. Die Menschen kamen und gingen, so wie immer und überall.

Nur ein was war heute anders. Gefühlt über zehn Mal kamen Menschen, denen eines gemeinsam war. Sie waren Kinder des II. Weltkrieges, also Kinder aus den Jahrgängen 1937, 1938, 1938 … Und alle fanden sich plötzlich in den Tagen ihrer Kriegskindheit wieder, dem mitunter tagelangen „Vegetieren“ in den Bunkern, den Erfahrungen des gefallenen oder getöteten Vaters in Stalingrad (die Frau war damals vier Jahre alt und weiß es bis heute nicht), den Geschichten von Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen usw. Ja, sehr oft haben wir die Musik leise gemacht oder die Ansprachen unterbrochen. Vor uns standen Menschen, die als Kinder KRIEG real erlebt haben. Nein – Ihr Lieben – das ist nicht mit Worten zu beschreiben.

Und dann … dann kam für mich (Jens aus Rostock) – der Gänsehaut-Moment seit dem Initiieren und dem Start dieser bundesweiten Friedensinitiative der Väter, Mütter, Großeltern … naja, Ihr wisst schon:
Eine etwas größere Frau, gut zu Fuß und noch sehr aktiv im Kopf kam an unseren Stand. Sie unterhielt sich mit Anja und auch anderen „Kindern des Krieges“. Sie sagte wohl zu Anja, dass sie sich nichts sehnlicher wünsche, dass die Kinder nur strahlen, spielen und lachen. Und so kamen beide irgendwie auf das Lied, was ALLE Kinder der DDR kennen. Die kleine weiße Friedenstaube.

Natürlich war es mehr als selbstverständlich, dass wir IHR ZU EHREN dieses Lied spielen. Das Lied beginnt und ich beschreibe Ihr, wie wir es in den Zeiten unserer 11 wöchigen Friedensmahnwachen in Rostock (ab Ende Januar 2023 – Beginn der Panzerlieferungen für den Ukrainekrieg) gespielt haben. Wir Erwachsene haben uns an den Händen gefasst – zum Erstaunen der damals in der City an uns vorbeilaufenden Menschen. Ich drehe mich, will mich wieder „meinen Friedensaufgaben vor Ort“ widmen und schaue aber noch voller Hochachtung der Frau nach … und halte plötzlich inne. Es folgt eine Szene, die ich wohl niemals in meinem Leben vergessen werde:

Die Frau hört also das Lied der Kinder aus der DDR, geht 10 m, hält plötzlich inne und setzt sich auf die im Bild markierte Bank.
Sie setzt sich und scheint diesen Moment bewusst erleben zu wollen. Und plötzlich holt sie sich ein frisches Taschentuch aus Ihrer Handtasche. Sie tupft sich an die Augen und schnaubt plötzlich ins Taschentuch. Sie ist tief ergriffen …

Du siehst es, du spürst es, Du fühlst es körperlich, die Szene geht so tief ins HERZ – es ist genau jetzt für diese Frau ein besonderer emotionaler Moment. Ich bin mir in diesem Moment ganz sicher – sie durchlebt gerade mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit DIE vielen Kriegs- und Friedensmomente Ihres ganzen Lebens.

Ich mache Anja darauf aufmerksam und meine, ob sie mal hinschauen will.

Anja geht hin und ist plötzlich als Frau, als Mensch genau an Ihrer Seite, eine so wichtige und hilfreiche Idee: diese Frau als Mensch in diesen Momenten nicht alleine zu lassen.

Wenn 1 Bild mehr als 1.000 Worte sagt, dann dieses Bild, dieser GÄNSEHAUT-MOMENT.

Diese betagte, lebensbejahende, lebensfrohe und auch vom Leben gezeichnet Frau weint … sie weint.

Und ich merke in mir, wie mich diese Situation so tief im Herzen berührt, wie mich dieser Moment emotional mitnimmt. Eine alte Frau (gut 90) weint bei dem so schönen Kinderlied: Die kleine weiße Friedenstaube. Ich möchte einer Frau die Situation zeigen und erklären und merkte, wie sich alles in mir zuschnürt, die Stimme fast versagt und meine Augen feucht werden. Ich muss mich einen Moment zurückziehen, um den Moment liebevoll wegzuatmen.

Dieser Moment geht so tief ins eigene Menschsein, dass ich sofort spürt, was für einen katastrophalen und schwachsinnigen „Bullshit“, was für ein herz- und seelenloses, welches rein stupide Kriegsmechanik-Gequatsche aus den Worten, Redebeiträgen und „Erklärungs- und Begründungsstatements“ der Politiker, Medienmacher und vieler „Talk-Show-Clowns“ spricht – und das 81 Jahre nach Ende der größten menschlichen Katastrophe des II. Weltkrieges. Einfach nur unfassbar.

Genau in solchen Momenten des realen Lebens fühle ich die Idiotie, die Falschheit, ja die Verlogenheit all der politisch-medialen Diskussions-, Ideologie- und Diskursphrasen der meisten Politik- und Medienfunktionäre oder -Rollenspieler. Also von denen, die Aufrüstung, Militarisierung oder Krieg auch nur etwas sinnvoll Nützliches abgewinnen wollen, die über das kriegerische Töten von Menschen durch Menschen reden und „philosophieren“, als wäre das alles ein Computerspiel … also von „Menschen“, die niemals den Krieg auch nur annähernd erlebt haben. Diese Frau hat ihn real erlebt.

Was aber muss ein Mensch mit durch sein Leben „tragen“, der als Kind real KRIEG und Tod erleben musste und nichts dafür kann/konnte?

Und in mir kommt angesichts der vielen heutigen „Kriegskinder“, der uns vermittelten Kinderkriegserlebnisse und der mich tief berührenden Szene mit dieser Frau auf der Bank der Gedanke:
ALLE, wirklich alle diese Menschen müssten täglich in den Schulklassen unserer Kinder und Enkelkinder sitzen, an allen Schulen Rostocks, an allen Schulen bundesweit, um um ihre er- und durchlebte Kriegskindheit zu berichten. Wie muss es diesen „Kriegskindern“ heute ergehen, wenn dann doch ab und zu die (Benachrichtigungs-) Sirenen heulen. Auch davon wurde uns erzählt. Sie zucken jedes Mal zusammen und die Bilder der Kindheit kommen wieder in den Kopf …

Am Ende merke ich, dass war der für mich persönlich bisher der emotionalste Moment seit es diese Initiative gibt. Für mich sagte dieses erlebte Situationsbild nicht nur mehr als 1.000, nein, sogar mehr als 1.000.000 Worte. Sagen wir alle: NEIN ZU JEDEM KRIEG. Kein Mensch sollte je Krieg erleben und unsere Kinder und Enkelkinder schon gar nicht.

Schön, dass das tolle Friedensmenschen-Team aus Güstrow wieder in Aktion war

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern

22. OKTOBER 2026
GÜSTROW / MECKLENBURG-VORPOMMERN

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Anbei einige kurze Informationen zu unserer Güstrow-Friedens-Aktion am 22.Oktober 2026.

Wir starteten pünktlich um 11.00 Uhr.
Schon beim Aufbau kamen Menschen zum unterschreiben.
So das die erste Liste bereits um 11.00 Uhr voll war.

Die meisten Menschen stimmten unseren Forderungen zu, Abweichungen ermöglichen aber gute Diskussionen auf Augenhöhe. Und immer wieder im Fokus der anfänglichen Diskrepanz: die allgemeine Wehrpflicht.

Auch junge Leute waren bei uns am Stand, die jüngsten waren 14 und 15 Jahre alt. Sie würden es gut finden, wenn wir zu Ihnen an die Schule kommen würden.
Da sollten wir wohl drüber Nachdenken.

Musikalisch begleitet wurden wir von unserem Seemann Reinhard aus Lalendorf.
Mit seinen Liedern von Freddy Quinn brachte er viel Lebensfreude an unseren Stand .
Die Menschen blieben stehen und schunkelten mit.

Vielen Dank an Bernd und Thomas .
An Akila mit Ihren 81 Jahren aus Güstrow, die uns seit dem Sommer unterstützt.
An Alexandra mit Ihren guten Reden und selbstgeschriebenen Liedern.

Und wir sagen ein Herzliches Dankeschön an die lieben Friedensmenschen in Güstrow. Bitte unbedingt und regelmäßig weitermachen.

Gisela mitten in der Landeshauptstadt von Niedersachsen, in Hannover

Gisela, Hannover, Niedersachsen

20. OKTOBER 2026
HANNOVER / NIEDERSACHSEN

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Heute mit Michael in Hannover. Es war kalt und windig und die Passanten hatten es sehr eilig. Soweit kurz und knapp die Rückinfo unsere Gisela aus Stralsund.

Bedenklich, respektabel und letztlich dennoch besonders wertvoll:
Wäre Gisela nicht auf Ihrer persönlich motivierten und engagierten Friedensreise durch Norddeutschland – wo wären denn in die Sehnsucht und der Wunsch nach Frieden im öffentlichen Alltag der Menschen sichtbar gewesen? Schau einfach die letzten Berichte durch, wo Gisela alles persönlich war: Emden, Norden, Norddeich, Leer, Cloppenburg, Bad Zwischenahn – um nur die letzten zu nennen.

Was würden 1.000 Menschen wie Gisela bundesweit bewegen und erreichen können?

Eigentlich müsste es ja 10.000-de geben, wenn wir die aktuell sehr gefährliche Situation in Deutschland, Europa und der Welt anschauen. Warum die Menschen sich genau in der Zeit, wo die mutigen und aufrichtigen Papas, Mamas, Opas und Omas gebraucht werden, wegducken, wegschauen, schweigen, wie so ein hypnotisiertes Kaninchen vor der Schlange.

Ja, leider, irgendwas müssen die gesamten Systemkräfte und Kriegs- und Rüstungsprofiteuer scheinbar richtig machen. Es wäre kein drittes Mal Kriegstüchtigkeit oder Kriegswirtschaft in Deutschland möglich, wenn der Souverän wach werden würde, aus der Geschichte gelernt hätte und gemeinsam hör- und sichtbar wäre:
WIR – die Menschen – sagen Nein zu jedem Krieg (nicht nur zu einem), JA zum Frieden, JA zur Diplomatie und vor allem, JA zum friedlichen Zusammenleben aller Menschen, aller Völker und Nationen auf der Welt.

Die Sicherung des Friedens sowie damit einer friedlichen und lebenswerten Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder könnte so einfach sein, oder?

Gedanken zum beeindruckenden Friedensengagement in Heidelberg

Baden-Württemberg, Die Freien Heidelberger, Ethik, Heidelberg, Platon

19. OKTOBER 2026
HEIDELBERG / BADEN-WÜRTTEMBERG

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Toll und mehr als nur anerkennenswert, was „Die Freien Heidelberger“ in den letzte Tagen auf die Beine gestellt haben. Nach einigen wohl urlaubsbedingten etwas ruhigeren Wochen, sieht man sie ja aktuell gleich mehrmals innerhalb weniger Tage in den Fußgängerzonen. FÜR den FRIEDEN, FÜR DOPLOMATIE und FÜR VÖLKERFREUNDSCHAFT.

Und ja, sicherlich machen es die lieben Friedensmenschen etwas anders, als es das Ursprungsbild unserer Friedensinitiative mal angedacht hatte – dafür aber eben auch sehr erfolgreich. Ja, die Zahl der Friedensstimmen ist auf der einen Seite sicherlich sehr wichtig. Für sicherlich nicht wenige Mitmenschen ist es aber aktuell wohl auch notwendig, erstmal einen „Anstoß“ zum Neu- und Andersdenken zu bekommen, bevor sie überlegen, für den Frieden zu stimmen. Und so sind ganz sicher auch die analogen Gespräche, der Gedankenaustausch von Mensch zu Mensch wichtig, um unsere Mitmenschen irgendwie ins „Frage stellen“ zu bekommen: Was wäre wenn…? – Was wäre, wenn die politisch und medialen Narrative vielfach nur das sind, was sie in jedem Staat der Welt wohl sind?

Was wäre, wenn Dinge weggelassen, Halbwahrheiten verbreitet oder es – vom WESEN her – ganz offensichtlich Agitation und Propaganda ist, was wir über die ÖRM zu Gesicht/Gehör bekommen?
Wie man das feststellen könnte? In dem man sich mit dem aushängenden Infomaterial der „Freien Heidelberger“ befasst und sich durchaus mal mit der Frage befassen würde: Was wäre denn, wenn es andersherum wäre? Russland hätte sich in ganz Europa ausgebreitet oder würde sich über die „kooperative Inbesitznahme“ Mittel- und Südamerikas immer mehr der USA annähern? Wie gehen wir mit unseren, aber eben auch den legitimen Sicherheitsinteressen der andere Staaten, Völker und Nationen um? – Darf man diese Frage(n) überhaupt stellen, thematisieren und veröffentlichen, im Deutschland des Jahres 2026?

Dabei wissen doch alle, also auch die Politiker, Medienschaffenden und Unternehmer dieser Welt:
Als Goldene Regel (lateinisch regula aurea, englisch golden rule) bezeichnet man einen alten und verbreiteten Grundsatz der praktischen Ethik.

Positiv formuliert lautet sie:
„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Die negative Form ist als gereimtes Sprichwort bekannt:
„Was du nicht willst, das[s] man dir tu‘, das füg‘ auch keinem ander‘n zu.“

Ihr merkt, es gibt Fragen über Fragen. Deshalb zum Abschluss der doch mehr als beeindruckende Satz, der dem Griechischen Philosophen PLATON zugeschrieben wird:
Das Weglassen der zweiten Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge.

Warnemünde – Frieden ist geil, deshalb …

Frieden ist geil, Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Warnemünde

17. OKTOBER 2026
ROSTOCK – WARNEMÜNDE / MECKLENBURG-VORPOMMERN

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Warnemünde – Frieden ist geil! Deshalb komme ich sofort zu euch.

Über diesen Samstag könnten wir schon wieder ein ganzes Buch schreiben!
Einfach war es nicht, aber wieder einmal war der Nachmittag voller Erfahrungen und schöner oder spannender Momente.

Ein Gänsehaut-Moment:
Da kam zum Beispiel ein Mann an unseren Tisch und sagte ganz trocken und auf den Punkt: „Frieden ist geil!“ Mehr brauchte er nicht zum Unterschreiben.

Ein anderer Mann freute sich und erzählte, dass er uns schon mal im Fernsehen gesehen hatte. Er meinte den Auftritt von Jana aus Schwerin im NDR.

Besonders in Erinnerung bleiben wird uns eine ältere Dame – sie war 99 Jahre alt –, die unterschrieben hat. Später war sie in einem anderen Zusammenhang erneut bei uns am Tisch. Sie war nämlich mit einer Reisegruppe unterwegs, die nur einen Zwischenstopp in Warnemünde eingelegt hatte. Sie hatte ihren Bus aus den Augen verloren und war ziemlich in Sorge. Mit unserem Mikrofon und der Unterstützung der Polizei konnten wir die Sache zum Glück gut klären.

Ein spannendes Gespräch führte Kerstin mit einer Frau aus Wismar, die Soldaten beim Übergang aus der Armee zurück ins zivile Berufsleben berät. Sie zeigte großes Interesse an unserer Initiative und konnte sich vorstellen, vielleicht selbst aktiv zu werden. (P.S.: Wenn diese Frau zufällig diesen Text liest, bitte nochmal Kontakt zu uns aufnehmen. Mglw. ist der Kontaktzettel abhanden gekommen.)

Schön war die Begegnung mit einem jungen Paar, das heute in Berlin lebt. Er ist Musiker aus Kuba und hatte sein Instrument dabei, sie kommt aus Venezuela. Sie fühlten sich angesprochen, weil wir hinter dem Tisch zu einem Friedenslied mitsangen und tanzten. Für ein ausführliches Gespräch reichten die Deutschkenntnisse nicht ganz, aber dafür uns gegenseitig unser menschliches Bedürfnis nach Frieden ausdrücken. Und zu unterschreiben.

Emotionaler Bruch: Eine Frau erzählte, dass ihr Onkel mit gerade einmal 19 Jahren an der Front bei Stalingrad gestorben ist.
Besonders berührt hat uns aber eine Frage, die uns eine Frau stellte: „Darf ich denn auch unterschreiben? Ich wähle nämlich die AfD.“

Solche Situationen kennen wir bisher vor allem von Menschen aus der Ukraine, die uns fragen, ob sie trotz ihrer Herkunft unterschreiben dürfen.

Was haben diese Menschen gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Und doch scheint sie etwas zu verbinden: das Gefühl, sich erklären zu müssen. Das Gefühl, zwischen die Fronten zu geraten und irgendwie selbst Teil eines gesellschaftlichen Schlachtfeldes zu sein.

Ach ja: Und so sei hier abschließend nur nebenbei erwähnt, dass es diesmal doch sehr windig und böig war. Öfters mussten Pavillon und Tisch vor einem drohenden „Abflug“ geschützt und bewahrt werden. Es ist halt immer anders und dennoch, IMMER interessant.

Bad Dürkheim: Was passiert mit den Menschen, wenn sie uns sehen?

Bad Dürkheim, Die Freien Heidelberger, Rheinland-Pfalz, Was passiert, wenn

17. OKTOBER 2026
BAD DÜRKHEIM / RHEINLAND-PFALZ

bdk

Am Samstag, den 17.10.2026 (10 bis 16 Uhr), zeigten „Die Freien Heidelberger“ ihre Ausstellung „Nie wieder Krieg“ in Bad Dürkheim auf dem Römerplatz und sammeln Unterschriften für die Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ (https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/).

Und ja, dass wohl auch dieses Mal wieder mit gutem Erfolg. Gedanken dazu:

Wenn die Bilder eines zeigen, dass es wahrscheinlich nicht nur wichtig und richtig, sondern besonders notwendig ist, die Thematik Krieg und Frieden“ sichtbar in den analogen Lebensalltag der Menschen zu bringen.

Politik, Medien, Narrative – das ist alles sehr weit und imaginär weg. Bilder, Dokumente, Gedanken plötzlich als Mensch in meiner geschützten Fußgängerzone zu sehen, mich damit unerwartet im öffentlichen Alltag gegenüber zu sehen, dass entfaltet schon eine starke und anfangs auch unbewusste Reaktion:
a) ich finde es interessant und gehe hin
b) endlich, endlich trauen sich Menschen, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, ich atme auf und – gehe hin.
c) ich bin erschrocken und verwirrt – ich schaue weg und bemühe mich, schnell „das Weite zu suchen“, ich war darauf nicht vorbereitet
d) ich empöre mich darüber, was diese Menschen tun, wir stehen doch davor, vom Putin oder dem bösen Russen angegriffen und überrollt zu werden
e) ich werde aus meinem bisherigen Alltag gerissen, nehme Abstand, sondiere aber die Lage und Situation und überlege, was ich jetzt mache
f) ich habe keine Zeit, ich will nicht abgelenkt werden, ich ignoriere das dort alles, ich „stürme“ vorbei …

All das und wohl noch andere Varianten könnten passieren, weil es Friedensmenschen gibt, die sich aktiv, bewusst und friedlich in den normalen Lebensalltag der Menschen stellen und zum Nachdenken und zu Gesprächen einladen.

Ein liebes Dankeschön und liebe Grüße zu den „Freien Heidelbergern“.

Das ist mal Friedensengagement: gestern Coswig, heute Meißen!

Meissen, Sachsen, Team

17. OKTOBER 2026
MEIßEN / SACHSEN

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Was für eine Friedensenergie! Gestern Abend noch in Coswig b. Dresden und heute schon wieder in Meißen FÜR den Frieden und eine lebenswerte Zukunft der Kinder und Enkelkinder in Meißen aktiv. Ganz stark. Lieben Dank zum Team um Kai nach Meißen.

In Meißen am 17.10.26 insgesamt wieder mehrere Dutzend Friedensstimmen gesammelt 🕊️ und fast immer gute Gespräche. Wir waren wieder eine tolle „Mannschaft“

Der berührende Gänsehaut-Moment von Coswig.

Coswig, Gänsehaut-Moment, Sachsen, Uwe Steimle

16. OKTOBER 2026
COSWIG b. Dresden / SACHSE
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Vor dem Auftritt von Uwe Steimle in Coswig (b. Dresden) war kurzzeitig viel Andrang an unserem Tisch.

Und Dank super Unterstützung von Mandy konnten wir weit über 100 Friedensstimmen sammeln.

Ein besonderer Gänsehaut-Moment
Der beste Moment war als ein Linienbus direkt vor uns hielt und der Fahrer sprang raus mit dem Satz:
„Auch Busfahrer sind für den Frieden.“ und gab uns seine Stimme.

Einfach mal wirken lassen. Fühlt das mal.

Und mit Bezug auf den Vorartikel (Fürth/Bayern):
Würde das am Rande einer großen, lauten, mit Symbolen und auch großer und starker verbaler „Wir-müssen-gegen-jemanden-kämpfen-Gewalt“ überladenen Friedensdemo passieren können?
Sollten wir nicht in unserem ganze Denken und Handeln Frieden und Liebe vorleben?

Die Friedens- und Demokratieanlaufpunkte unserer Friedeninitiative schaffen erste Kontakt- und Gesprächsmöglichkeiten, von Mensch zu Mensch, also zwischen und durch den Souverän.

Fürth und die Frage: Wo sind die Millionen …

Albert Einstein, Bayern, Fürth, Wo sind die Millionen

16. OKTOBER 2026
FÜRTH / BAYERN

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Heute 16.10. in Fürth, Bayern. Sehr interessante Gespräche, „Gewinnen Sie so viele Stimmen, wie möglich. Wir brauche Liebe“ Eine Mutter mit 5-jährigem Kind an unserem Stand. Eine andere Frau hat sich sehr bedankt für das Gespräch, weil sie in ihrem Wohnhaus weniger gut mit den Nachbarn sprechen kann. Sie ist allein.
Und das zeigt doch eigentlich auch allen Friedensinitiativen und -gruppen in ganz Deutschland, wie wichtig, notwendig erforderlich unsere analoge Sichtbarkeit im öffentlichen Lebensalltag der Menschen ist.

Gedanken dazu:

Durch unsere Initiative bekommt die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Diplomatie und der Freundschaft der Menschen zu allen Völkern und Nationen Gesichter und Stimmen.

Nein, kein lautes und viele Menschen störendes Demonstrieren, kein Fahnen- oder Symbole vor uns her tragen – es braucht den menschlichen, ruhigen, einladenden Kontakt (bzw. zuerst einmal die Möglichkeit dazu) zu all unseren Mitmenschen. Wo sollen sie denn hin mit ihren Sorgen, Nöten, Ängsten oder Unsicherheiten? Es braucht aktuell am wenigsten die „laute und störende Gewalt“ machtvoll-lauter Friedensdemonstrationen – meine These (J.K.- ja, in der Erscheinung nach außen ist es eine Form von Gewalt, welche diese Demos ausüben. Siehe die letzten Demos am 02./03.10.26 in Berlin). Weil diese eben nicht einladend sind, weil es viele Menschen abschreckt und ja – was wahrscheinlich viele nicht hören und sehen wollen – weil viel zu viel Ideologie, tlw. auch Klassenkampf und all sowas für die Organisatoren wichtig ist.

Ist das aber für die Menschen und Familien, die Muttis, Omas und Opas mit ihren Kindern und Enkelkindern wichtig? Gilt es aktuell nicht zuerst die Frage zu beantworten, wo denn die Millionen Menschen für Frieden auf der Straße sind? Oder: Warum sie eben nicht da sind?

Und die Antwort kann sehr wahrscheinlich nicht in einem noch mehr, noch größer, noch lauter oder in einem noch größeren Meer an Symbolik liegen. Das wäre doch die Fortsetzung dessen, was die deutsche Friedensbewegung in den letzten Jahren gemacht hat. Nur: Die Millionen sind nicht da. Das bedeutet OBJEKTIV, neu zu Denken und neu zu Handeln. Denn, wie meinte es Albert Einstein schon zu zutreffend simpel und einfach: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Also: Ja, die Friedensbewegung sollte überlegen, ihre Sicht-, Denk- und Handlungsweise um 180 Grad zu wenden. Wichtig ist nicht, was wir (noch mehr) wollen. Wichtig allein ist zu schauen, was die Millionen Menschen brauchen, die aktuell nicht auf der Straße für den Frieden sicht- und hörbar sind.

Was brauchen diese Menschen? Was wollen diese Menschen? Wie wollen Sie für den Frieden aktiv werden? Wir können wir DENEN helfen?

„Die Freien Heidelberger“ zusammen mit der Initiative „Heidelberger Impulse“

Baden-Württemberg, Die Freien Heidelberger, Heidelberg, Heidelberger Impulse

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Am Donnerstag, den 15.10.2026, tagte der Gemeinderat im Rathaus von Heidelberg.

Wir werden von 15 bis 19 Uhr zeigen, dass die Heidelberger Bürger keinen Krieg wollen. Wir, das sind Die Freien Heidelberger zusammen mit den Heidelberger Impulsen und sammeln dort Stimmen für die Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ (https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/) .

Soweit das kurze Feedback aus Heidelberg, eine der aktivsten Friedensorte innerhalb unserer Friedensinitiative.

Dankeschön und liebe Grüße.

Rostock: Demokratie – Politische Bildung – (Nicht)Umsetzung der Forderungen des „Beutelsbacher Konsens“?

Beutelsbacher Konsens, Kooperative Gesamtschule Südstadt, Mecklenburg Vorpommern, Politische Bildung, Referent Politisches Bildungsforum Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

12. und 13. OKTOBER 2026
Rostock / MECKLENBURG/VORPOMMERN

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Wie heißt es auf der Web-Seite der Organisatoren und Initiatoren?

Demokratie ist kein Selbstläufer, sondern das, was wir daraus machen. Aber wo redet man heute noch ungezwungen über das, was im Land schiefläuft oder besser werden muss? Genau dafür rollt unser Demokratiebus zu Dir. Wir schaffen den Raum für ehrliche Begegnungen und echte Gespräche über Politik, Alltag und unseren Zusammenhalt. Kein langes Drumherumreden, sondern Deine Perspektive zählt: Wie stellst Du Dir die Zukunft vor? Komm rum, schnapp Dir einen Platz und lass uns gemeinsam ein Zeichen setzen. Veränderung beginnt genau hier – im Gespräch mit Dir. Bist du dabei?

An anderer Stelle:
Vertrauen fördern, Distanz überwinden – oder – #NurZusammenLäufts!

Aber ist dem so oder ist eher so, wie es scheint: es ist Agitation und Propaganda? – Gerade in der heute doch politisch-ideologisch, aber auch medial mit Narrativen aufgeladenen Zeit sowie angesichts der hier bewusst oder unbewusst geschürten Spaltung der Menschen in unserem Land kommt dem „Beutelsbacher Konsens“ bei Veranstaltungen/Maßnahmen für POLITISCHE BILDUNG der Schüler, Jugendlichen und Heranwachsenden eine mehr als große Bedeutung zu.

Wir machen bei einer Schule die Probe auf`s Exempel.
Angesichts des Erlebten stellen wir dann aber doch die Frage: Läuft hier nicht vielleicht doch gewaltig etwas schief?
Entspricht die nachfolgend sichtbare Vorgehensweise des Organisators und der Schule dem Inhalt bzw. dem Geiste des „Beutelsbacher Konsens“?
Lest selbst:

1.
Mit Verweis und unter Inanspruchnahme der Inhalte und Aufgaben des „Beutelsbacher Konsens“ nehmen wir mit dem Organisator in Schwerin Kontakt auf. Wir beantragen in diesem Kontext beim Referent Politisches Bildungsforum Mecklenburg-Vorpommern von Konrad-Adenauer-Stiftung e.V./Politisches Bildungsforum Mecklenburg-Vorpommern unsere Teilnahme an dieser zwar schuleigenen, aber von externen „Experten“ durchgeführten Schulmaßnahme für POLITISCHE BILDUNG.

Die erste Antwort:
„… vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an unserer Demokratiegestalter-Tour.
Die Veranstaltung ist als geschlossene Schulveranstaltung konzipiert. Externe Akteure sind im Rahmen des Formats nicht vorgesehen.
Wir bitten um Verständnis, dass eine Teilnahme daher nicht möglich ist.“

2.
Wir fragen erneut nach und bestehen bei obigem Referenten (mit nochmaligem Verweis auf dem „Beutelsbacher Konsens“) auf einer Teilnahmemöglichkeit.
Wir erhalten freundlicherweise umgehend eine Antwort, aber erneut eine Absage:
„… zwischenzeitlich haben wir die Angelegenheit nochmals mit der Schule besprochen.
Die Schule hat entschieden, dass die Teilnahme schulfremder Personen an der Veranstaltung nicht möglich ist.
Beim Besuch des Demokratiebusses handelt es sich um ein erweitertes unterrichtliches Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Schule. Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist hierbei auf Einladung der Schule vor Ort.

Die Entscheidung über die Teilnahme externer Personen an schulischen Veranstaltungen trifft die Schule. Sofern Sie hierzu weitere Fragen haben, bitten wir Sie, sich direkt an die Schulleitung zu wenden.“

3.
Okay. Wir nehmen Kontakt zum Schulleiter und dem Stellvertreter der „Kooperativen Gesamtschule Südstadt“ in Rostock auf. Wir schildern unser Anliegen und bitten/fordern unsere Teilnahme ein – gemäß dem „Beutelsbacher Konsens“.
Wir erhalten folgende Antwort „i.A.“ des Schulleiters:
„Bei der Demokratiegestalter-Tour am 13. Oktober handelt es sich um eine geschlossene schulische Bildungsveranstaltung, die wir gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchführen.
Die Grundsätze des Beutelsbacher Konsenses sind selbstverständliche Grundlage unserer professionellen pädagogischen Arbeit. Einer Beteiligung weiterer Initiativen bedarf es hierfür nicht.
Eine Teilnahme Ihrerseits oder Ihrer Initiative, auch in beobachtender Funktion, ist daher weder vorgesehen noch möglich.

Vielen Dank, dass Sie unsere Entscheidung respektieren.“

4.
Wir antworten erneut. U.a. mit folgenden Gedanken:
„… Dass Sie die „Demokratiegestalter-Tour“ in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchführen, unterstreicht die Relevanz unserer Fragen. Politische Stiftungen stehen naturgemäß einer Partei und deren Weltanschauung nahe. Gerade hier verlangt das Kontroversitätsgebot, dass auch andere gesellschaftliche Perspektiven Raum finden, um eine einseitige Beeinflussung junger Menschen zu verhindern….

Es geht uns ausdrücklich nicht darum, dass unsere Anwesenheit eine Voraussetzung für die Einhaltung des Beutelsbacher Konsenses wäre. Es geht darum, wie Sie dessen Einhaltung bei dieser konkreten Veranstaltung transparent und nachvollziehbar machen.

Gerade bei politischer Bildung sollte es selbstverständlich sein, solche Fragen offen und nachvollziehbar zu beantworten. Demokratie lebt vom Dialog, von unterschiedlichen Perspektiven und davon, dass auch kritische Fragen ihren Platz haben. Wir sehen Sie hier in einer besonderen Verantwortung gegenüber den Ihnen anvertrauten Jugendlichen und erwarten Ihre zeitnahe Rückmeldung. …“

Eine Antwort steht aktuell noch aus. Wir bleiben am Ball und informieren Euch.
Entspricht dieses Vorgehensweise
a) wirklich dem Demokratieverständnis des „Busses“?
b) dem, was auf der Webseite (s.o.) zu lesen ist – #NurZusammenLäufts! ?
c) dem Inhalt und Geist des „Beutelsbacher Konsens“?

Cloppenburg und Bad Zwischenahn – neue Orte des Friedens – Dank Gisela!

Bad Zwischenahn, Cloppenburg, Gisela, Niedersachsen

14. OKTOBER 2026
BAD ZWISCHENAHN / NIEDERSACHSEN

gis

Friedensreise von Gisela (Stralsund) durch Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Und so dürfen wir alle neue Friedensorte des Nordens kennenlernen. Giselas Friedensreise macht es möglich.

Vor dem Geschäft: Schietwetter – und dennoch: HUT AB!. Danke.

Gestern in Cloppenburg waren viel mehr Menschen unterwegs, aber sie waren fast alle nicht in der Stimmung, für den Frieden einen Finger krumm zu machen.

Genau andersherum war es heute in Bad Zwischenahn.

Fast ständig feiner Nieselregen und ab 15.00 Uhr ein richtiger Schauer. Da habe ich aufgegeben, es war mir auch zu kalt.
Es waren nur ganz wenige Menschen unterwegs, aber ich habe verhältnismäßig viele Unterschriften bekommen.

Ja, wir gehen in die dunklere, kalte und auch zunehmend feuchter werdenden Monate. Was solls. Im Krieg fragt „kein Schwein“ danach. Deshalb gilt es auch, das Friedensengagement jetzt genauso hoch und sichtbar zu halten – am besten ÜBERALL in DEUTSCHLAND.
Also Ihr Lieben: Schließt Euch an. Werdet bei Euch aktiv. Werdet Ihr ein Friedenspuzzleteil unseres 1.000 teiligen Friedenspuzzles.

Informieren – Reden – Aufrütteln! Die Friedensarbeit in Heidelberg!

Baden-Württemberg, Erich Kästner, Friedensarbeit, Heidelberg, Sophie Scholl

12. OKTOBER 2026
HEIDELBERG / BARDEN-WÜRTTEMBERG

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In Heidelberg erfahren die Menschen alles rund um den Frieden:

WARUM SCHWEIGT IHR?

Zur Militarisierung Deutschlands und zur Politik der Kriegstüchtigkeit.

Erich Kästner warnte:
„Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. Später war es zu spät. Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat genannt wird. Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf …“

Sophie Scholl wird folgender Satz zugeschrieben:
„Der größte Schaden entsteht durch die schweigende Mehrheit, die nur überleben will, sich fügt und alles mitmacht.“

WARUM SCHWEIGEN die Menschen auch heute ?

Wo sind heute die Stimmen, die sagen: Wir wollen Diplomatie statt Eskalation, Verständigung statt Feindbilder und Frieden statt Kriegsvorbereitung.

Es geht nicht darum, Menschen für ihre Angst, ihre Zweifel oder ihre bisherige Zurückhaltung zu verurteilen. Es geht darum, sich bewusst zu machen, dass Geschichte nicht nur von denen gemacht wird, die handeln. Sondern auch durch die schweigende Mehrheit, die geschehen lässt.

Und was wäre möglich, wenn die Mütter, Väter. Großeltern nicht länger schweigen würden?

Danke, Moni und Ekki und alle Gefährten für Eure besondere Art der Friedensarbeit in Heidelberg.

Die Friedens-Gänseliesl von Göttingen!

Gänseliesl, Göttingen, Niedersachsen

10.OKTOBER 2026
GÖTTINGEN / NIEDERSACHSEN

gött

Gestern sind in zwei Stunden mitten in der Fußgängerzone vor dem Gänseliesl in Göttingen nur wenige Friedensstimmen zusammen gekommen.
Danke an Dani.

Und: Dass etwas wichtig ist, entscheidet sich nicht daran, wie viele Menschen es heute schon erkennen. Schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht (Werbung und Verkauf) ist etwas immer wichtig.

Gesehen werden, Regelmäßigkeit, Ausstrahlung, Freundlichkeit, ein Lächeln. Und über den Weg der Wiederholung werden die Menschen auch in Göttingen Schritt für Schritt in Verbindung mit uns und wir mit ihnen treten – Dank solch lieber und engagierten Menschen wie Dai.

Also, einfach: Weiter so! Lasst das Gänseliesl in Göttingen zu einem bundesweit bekannten Friedenssymbol Eurer Stadt werden.