Bad Dürkheim: Was passiert mit den Menschen, wenn sie uns sehen?

Bad Dürkheim, Die Freien Heidelberger, Rheinland-Pfalz, Was passiert, wenn

17. OKTOBER 2026
BAD DÜRKHEIM / RHEINLAND-PFALZ

bdk

Am Samstag, den 17.10.2026 (10 bis 16 Uhr), zeigten „Die Freien Heidelberger“ ihre Ausstellung „Nie wieder Krieg“ in Bad Dürkheim auf dem Römerplatz und sammeln Unterschriften für die Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ (https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/).

Und ja, dass wohl auch dieses Mal wieder mit gutem Erfolg. Gedanken dazu:

Wenn die Bilder eines zeigen, dass es wahrscheinlich nicht nur wichtig und richtig, sondern besonders notwendig ist, die Thematik Krieg und Frieden“ sichtbar in den analogen Lebensalltag der Menschen zu bringen.

Politik, Medien, Narrative – das ist alles sehr weit und imaginär weg. Bilder, Dokumente, Gedanken plötzlich als Mensch in meiner geschützten Fußgängerzone zu sehen, mich damit unerwartet im öffentlichen Alltag gegenüber zu sehen, dass entfaltet schon eine starke und anfangs auch unbewusste Reaktion:
a) ich finde es interessant und gehe hin
b) endlich, endlich trauen sich Menschen, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, ich atme auf und – gehe hin.
c) ich bin erschrocken und verwirrt – ich schaue weg und bemühe mich, schnell „das Weite zu suchen“, ich war darauf nicht vorbereitet
d) ich empöre mich darüber, was diese Menschen tun, wir stehen doch davor, vom Putin oder dem bösen Russen angegriffen und überrollt zu werden
e) ich werde aus meinem bisherigen Alltag gerissen, nehme Abstand, sondiere aber die Lage und Situation und überlege, was ich jetzt mache
f) ich habe keine Zeit, ich will nicht abgelenkt werden, ich ignoriere das dort alles, ich „stürme“ vorbei …

All das und wohl noch andere Varianten könnten passieren, weil es Friedensmenschen gibt, die sich aktiv, bewusst und friedlich in den normalen Lebensalltag der Menschen stellen und zum Nachdenken und zu Gesprächen einladen.

Ein liebes Dankeschön und liebe Grüße zu den „Freien Heidelbergern“.

Mainz – zwei Mal friedensaktiv !

Lehrer, Mainz, Pädagogen für Menschenrechte, Remonstration, Rheinland-Pfalz

09. OKTOBER 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

mainz

Von unserer Freitags-Mahnwache am 09.10. hatten wir vergessen, Fotos zu machen.

Dafür durften wir am Samstag (10.10.) am Leichhof in Mainz spontan einen Tisch bei der Aktion „Alles unter den Teppich kehren“ der Pädagogen für Menschenrechte nutzen und uns beteiligen.

Es war eine fantastische Kunstaktion, die Menschen zum Nachdenken brachte.

Ob es um die Aufarbeitung der Corona-Zeit oder um die drohende Wehrpflicht für Schulabgänger geht – immer stellt sich die Frage, ob Menschen den Mut finden, staatliche Vorgaben kritisch zu hinterfragen und Verantwortung zu übernehmen. 🕊

Es wäre so wichtig, dass Lehrer den Mut finden, bei Bedenken gegen dienstliche Anweisungen von ihrem Recht auf Remonstration Gebrauch zu machen – und das möglichst gemeinsam und solidarisch. Gerade Lehrer tragen eine besondere Verantwortung für die Kinder und jungen Menschen, die ihnen anvertraut sind. Das gilt auch heute, zum Thema Wehrpflicht.

Doris

Mainz – Friedensaktion Nr. 1 heute

Friedensmahnwache, Mainz, Rheinland-Pfalz

02. OKTOBER 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

ma

Aktion 1 heute in Mainz. Die mittlerweile ja schon traditionelle Friedensmahnwache mit der Unterstützung für unsere bundesweite Friedensinitiative der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen für den Frieden. Lieben Dank und ja, für euch ging es ja dann heute noch nach Wiesbaden.

Friedens- und Demokratie-Anlaufpunkt in Mainz

Mainz, Rheinland-Pfalz

25.09.2026
MAINZ, RHEINLAND-PFALZ

mainz

Frieden entsteht auch dadurch, was eine Gesellschaft für sagbar und denkbar hält. Und deshalb sind nicht nur unsere einzelnen Gespräche im öffentlichen Raum so wichtig. Noch nicht ausreichend im Bewusstsein des Souveräns scheint angekommen zu sein, dass wir aktuell in einem Land leben, wo es erst einmal die Gelegenheit dafür braucht.

Und genau deshalb sind unsere orangenen Friedens- und Demokratie-Anlaufpunkte so immens wichtig. Wir schaffen ja erst einmal die Gelegenheit für die Kontakte der Menschen in deren öffentlichen Lebensraum der Menschen.

Friedens-Mahnwache mit sehr herzlichen und tiefgehenden Gesprächen. Unmut und Fassungslosigkeit über die aktuelle Politik werden nun von den Menschen unumwunden thematisiert, so groß sind der Frust und die Enttäuschung. Manche trauen sich dennoch nicht, für den Frieden zu unterschreiben.

Und deshalb:
Diese Friedens- und Demokratie-Anlaufpunkte braucht es in jeder Stadt, in jedem Ort.
Mach mit. Werde aktiv.
Nimm mit uns Kontakt auf.

Nieder-Olm – mitten im öffentlichen Alltag der Menschen

180 Grad Wende, Nieder-Olm, Rheinland-Pfalz, Wochenmarkt

15. SEPTEMBER 2026
NIEDER-OLM / RHEINLAND-PFALZ

nol

Friedenstisch auf dem Wochenmarkt

Gute Gespräche, neuer Kontakt zu einem älteren Paar aus Nieder-Olm. Sie wollen zu unserer nächsten Mahnwache kommen.
Wir stehen hier und zeigen uns. Das ist wichtig und eine gute Ergänzung zu den Mahnwachen.

Mahnwachen an sich sind wichtig. Aber – Sie sind Kundgebungen und haben oft den Charakter einer Demo. Für viele Menschen ist das eine Hürde. Vielen ist dann zu wichtig, Ihren politisch-ideologischen Friedensstandpunkt zu vertreten, nach außen sichtbar zu machen, also aggitativ und letztlich propagandistisch auf andere einzuwirken. Ja, daraus nehmen nicht wenige ein „Gutes Gefühl“ mit nach Hause – ich war aktiv, ich habe was gemacht.

Was aber wird übersehen oder vergessen?
Warum gehen die anderen Menschen – und es sind ja viele – reaktions- und tatenlos an uns vorbei? Sind die alle FÜR den Krieg? – NEIN.
Nur fühlen sie sich oft von uns, unserem Auftreten als aggitative Friedensbewegung gestört. Sie ordnen uns dann in IHR linkes oder rechtes Weltbild ein.

Dabei gehen wir als Initiative bewusst einen anderen Weg:
Stellen wir die 6 Forderungen als Gesprächs- und Diskussionsangebot in den Raum, lassen wir JEDE Symbolik, alle anderen Fahnen, Losungen und Parolen weg, KOMMEN DIE MENSCHEN ZU UNS. Sie haben Rede- und Gesprächsbedarf. Nur werden sie doch schon im ganzen Alltag von allen möglichen politisch-ideologischen Narrativen, Meinungen und Parolen „beballert“. Die Menschen wollen das nicht mehr. Sie wollen eingeladen, gesehen und gehört werden. Sie wollen zu Menschen kommen, die so sind wie sie selbst.

Und genau das sind wir, wenn wir uns zurück nehmen, unseren Blick, unsere Denk- und Handlungsweise um 180 Grad wenden. Nicht wir, nicht meine Wissens-EGO ist wichtig, sondern die Millionen Menschen, die passiv sind, keine Friedensansprechpartner im öffentlichen Raum sehen, die mit den „Tausend“ Problemen des Alltags genug beschäftigt sind.

Laden wir alle Menschen als Menschen ein, die sich alle (objektiv) nur in einem einig sind: KEIN EINZIGER MENSCH ALS MENSCH WILL KRIEG.

Ein Friedenstisch auf dem Wochenmarkt ist anders. Mit wirklichen Friedensmenschen im öffentlichen Alltag lädt er ein, statt zu fordern. Es ist für einen noch „unpolitischen“ Menschen leichter, stehen zu bleiben, zuzuhören oder einfach ins Gespräch zu kommen.

Was verschweigt die Bundeswehr – Werbung? Was sagt man unseren Kindern nicht?

Bundeswehrwerbung, Der Jüngste, Nieder-Olm, Platon, Rheinland-Pfalz

14. SEPTEMBER 2026
in NIEDER-OLM, in RHEINLAND-PFALZ

bw

Was steht da auf den „Panzer-Bussen“? Ernst jetzt?

Bei uns geht es ums Weiterkommen. Nicht ums Stillstehen.
Beste Chancen auf Beförderung.

Ja, marketingtechnisch und aus Werbesicht Pervers …. nee, sorry: PERFEKT.

Bei dieser Werbung geht es wieder um Agitation, Propaganda, DEMAGOGIE und Ablenkung.

Nein, hier steht noch nichts direkt von der zu erwartenden Wiedereinführung der WEHRPFLICHT. Was aber bedeutet denn vom Wehrpflicht vom Wesen her, also VOR DEM KOMMA:
ZWANG ==> Zwang zum Dienst an und neben der Waffe. Und in einer ARMEE bedeutet dies: alle Armeeangehörigen sollen und müssen in die Lage versetzt werden, andere Menschen zu TÖTEN, direkt oder indirekt.

Liest man das an den Bussen? Liest Du das auf dn gigantischen Werbeplakaten?

Dazu eine wahre Begebenheit, die ich (J.K.) selbst erlebt habe:
Rostock Lütten Klein, ein Sommertag 2025, vormittags. Aus einem Gespräch mit einem Mann, Mitte 30 wohl. Er WAR mal bei der Bundeswehr. Er war im Auslandseinsatz in Afghanistan.
Für alle: Bitte werdet euch bewusst, dass dies kein Krieg, sondern eben „nur“ ein Auslandseinsatz gewesen ist.

Mein Gesprächspartner war wieder zurück in Deutschland. Er war nicht mehr bei der Bundeswehr. Er war nur noch ein PSYCHISCHES Frack. Für ein normales Leben, wie wir es kennen oder wollen, war er nicht mehr lebensfähig. WARUM? Er war mehrfach am Körper von Munition bzw. Granatsplittern getroffen, also mehrfach verletzt.

Das für mich aber Schlimmste (und ich war selbst mal Offizier bei der Armee) – und lasst den Satz mal in Dir wirken. Schließ Deine Augen und lass mal die Bilder kommen, die Dein Kopf Dir gibt:
Der Jüngste, der neben mir in die Luft geflogen ist war 21 Jahre alt.

Was wird denn dann erst europaweit geschehen, wenn die Befürworter von Militarismus, Aufrüstung und Kriegstreiberei in Deutschland zum dritten Mal in der jüngsten deutschen Geschichte die Oberhand behalten? Was aber wollen den die Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen? Was wollen denn die KINDER? Wir, der Souverän, wollen FRIEDEN, Diplomatie und Völkerfreundschaft.

Wir agieren für ein Leben OHNE Angst, Hass, Hetze, Spaltung, Agitation, Propaganda, Ideologie und Demagogie, Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda …

Liebe Friedensmenschen in Deutschland: Schließt Euch unserer großen bundesweiten ORANGENEN Friedenswelle der Menschen an. Legt mit uns alles weltanschaulich, religiös, politisch-ideologisch Trennende ab. Uns alle eint, alle Menschen eint OBJEKTIV: Kein Mensch als Mensch will von sich aus Krieg. Kein einziger, nirgendwo wauf der Welt, in keinem Land, in keiner Religion.

Dennoch „passieren“ Kriege. Es muss also etwas mit den Köpfen, Gedanken und Gefühlen der Menschen gemacht worden sein, damit sich ein Mensch für den Krieg „begeistert“ …

Helft mit und werdet mit uns allen gemeinsam Stimme und Gesicht FÜR den Frieden, für Diplomatie und Völkerfreundschaft.

Und all die Gedanken führen zu dem tief bedeutenden Zitat, welches PLATON zugeschrieben wird:
Das Weglassen des zweiten Teils der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge.

Wehrpflicht = Armee = im worst case: Menschen töten = und im Falle von WK III: ein zerstörtes Europa, Millionen Tote und unermessliches Leid.

Schöne Friedensmomente in Nieder-Olm

Irene 93 Jahre, Nieder-Olm, Rheinland-Pfalz

31. AUGUST 2026
NIEDER-OLM / RHEINLAND-PFALZ

https://eine-million-stimmen-fuer-den-frieden.de/wp-content/uploads/2026/09/1-Nieder-Olm.jpg

Nieder-Olm, Friedensmahnwache am 31.08.26
Wir sangen gemeinsam den Text von Beate Lambert „Zeit der Wende“ auf die Melodie „Freude schöner Götterfunken“.

Das war richtig schön und mit Edmund haben wir einen begnadeten Sänger in unserer Gruppe.
Wir beginnen die Mahnwachen immer mit dem Stück des Männerchors „Nicht in unserem Namen“, das von Kla.tv zur Verfügung gestellt wird. Das ist zu einer schönen Tradition geworden.
Dieses Mal waren wir 26 Teilnehmer.

Das war richtig schön, und mit Edmund haben wir einen begnadeten Sänger in unserer Gruppe. 🤩

Wir beginnen unsere Mahnwachen immer mit dem Stück „Nicht in unserem Namen“ des Männerchors, das von Kla.TV zur Verfügung gestellt wird. Das ist zu einer schönen Tradition geworden.

Hier der Link auf unseren Live-Stream.
Ab Minute 16 die Rede von Irene (93 Jahre alt).

Das tolle Bild von Mainz

Mainz, Rheinland-Pfalz

31. JULI 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

hb

Was für ein cooles Bild aus Mainz, sowas von auf den Punkt.

Dieses Bild zeigt konzentriert in einem Moment, worum es bei Friedensarbeit geht: keine Bühne. Keine lauten Parolen. Aber ein Moment echter Begegnung. Mitten auf dem Marktplatz zwischen den Menschen, zwischen dem Souverän, zwischen Vätern, Müttern, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen.

Diese Menschen sind entspannt. Und konzentriert. Sie hören sich zu. Sie fragen. Sie formulieren – ohne zu belehren.

Friedensgrüße aus Mainz

Mainz, Rheinland-Pfalz

24. JULI 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

mainz

Friedens- und Medienmahnwache in Mainz

Es war heute relativ wenig los und die Stimmung kam uns irgendwie apathisch-gleichgültig vor.

Unsere nächste Mahnwache findet statt am 31.07.2026 am Leichhof.

Ja, nicht jeder Tag für den Frieden ist gleich. Nicht immer sind unsere Mitmenschen überall gleich gut drauf. Das erleben wohl alle, welche regelmäßig im öffentlichen Lebensraum unserer Mitmenschen aktiv sind.

ABER – eines wissen auch alle von uns:
Unsere Aktion lebt von seiner regelmäßigen, friedlichen und freundlichen Sichtbarkeit.
Wie heißt es so schön – Steter Tropfen höhlt den Stein.

Willkommen liebe Friedensmenschen aus Mayen

Grundgesetz, Mayen, Rheinland-Pfalz, Willy Brandt

25. JULI 2026
MAYEN / RHEINLAND-PFALZ

may

Viele gute Gespräche, die nicht immer in Unterschriften mündeten (z. B. mit Bundeswehr-Angehörigen in Zivil). Aber eine gute Stimmung bei allen Beteiligten.

Manche zweifelnde Gesichter oder sogar Kopfschütteln im Vorübergehen. Die Gespräche zeigten, dass es sehr unterschiedliche Blickwinkel gibt. Einer kannte die Situation in der Ukraine aus Innenansichten vor Ort, und ihn störte die Druschba-Fahne (Völkerverständigung zwischen Russen und Deutschen): „Putin ist der Kriegstreiber.“

Alles in allem eine sehr gute Erfahrung und durchaus wiederholbar!

Soweit die kurzen Eindrücke aus Mayen. Danke Michael.

Ja, genau das ist unsere Erfahrung. Es ist hilfreich und notwendig, einmal alles Trennende wegzulassen, weil wir sonst über Putin, Russland oder die Ukraine reden, aber nicht über unser gemeinsames Interesse an einer deutschen Politik, die außen wie innen Frieden fördert – als Voraussetzung für eine friedliche Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Auf dieses gemeinsame Interesse wollen wir uns mit unseren Mitmenschen verständigen.

Und unter uns – eine Druschba-Fahne mag nicht falsch sein, aber sie steht nun mal – ob wir es wollen, verstehen, erkennen oder nicht – für die „Demonstration“ meiner Meinung, also auch für mein Ego. Unser Ansatz besteht aber darin, alle Menschen zu uns an die Friedens- und Demokratie-Anlaufpunkte EINZULADEN, uns für diese Menschen, deren Sorgen, Nöte und Ängste zu interessieren und darauf aufbauend das Gespräch und den gemeinsamen Austausch zu suchen. Und ja, da könnten verschiedene Fahnen, Schilder und Symbole stören, weil der Andere eben genau dies nicht versteht. Und schon stehen die wenigen Prozent Trennendes im Vordergrund und nicht die große Menge der Gemeinsamkeiten, denn: kein Vater, keine Mutter, keine Oma, kein Opa, kein Erwachsener, kein Jugendlicher will von sich aus, als Mensch, Krieg. Nirgendwoe auf der Welt – nirgendwo. Und Kinder sowieso nicht.

Toll gemacht und ganz lieben Dank.🌾

Es folgen noch ein paar wunderbare Auszüge aus Michaels Ansprache an die Menschen in Mayen
Auszüge aus Michaels Ansprache an die Menschen in Mayen.

„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ 🤩

Dieser Satz, der häufig mit Willy Brandt verbunden wird, erinnert an die Verantwortung, die aus den Erfahrungen von Krieg, Zerstörung und unermesslichem Leid erwachsen ist. Die Generation, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufbaute, wollte ein friedliches, demokratisches und menschenwürdiges Land.

Dazu passt auch Artikel 26 des Grundgesetzes:
„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig.“

Dieser Satz ist eine Mahnung aus unserer Geschichte und ein Auftrag für die Zukunft.

1.000.000 Stimmen für den Frieden – dafür stehen wir.

Wir gehören keiner Partei an. Wir sind Menschen, die sich Sorgen machen über die weltweite Zunahme von Kriegen, Gewalt und Aufrüstung. Wir erleben eine politische Entwicklung, in der militärische Stärke, Abschreckung und „Kriegstüchtigkeit“ immer stärker in den Mittelpunkt rücken. Milliarden fließen in Rüstung und Waffen, während viele Menschen sich nach Sicherheit, sozialem Zusammenhalt, Menschlichkeit und einer friedlichen Zukunft sehnen.

Wir glauben: Frieden entsteht nicht durch immer neue Waffen, sondern durch Dialog, Diplomatie, gegenseitigen Respekt und die ernsthafte Suche nach Verständigung. Deutschland sollte seine Kraft dafür einsetzen, Brücken zu bauen, Gespräche zu fördern und Wege aus Gewalt und Eskalation zu suchen.

Frieden beginnt nicht erst zwischen Staaten. Frieden beginnt in unserem Denken, in unseren Worten und in unserem täglichen Miteinander.
Lassen wir nicht zu, dass Angst, Feindbilder und Aufrüstung unsere Zukunft bestimmen. Erheben wir gemeinsam unsere Stimme für das Wertvollste, das wir haben unser Leben und den Frieden als dessen Grundvoraussetzung.