Süddeutschland-Reise 5 – Koblenz

Koblenz, Pippi Langstrumpf, Rheinland-Pfalz

10. APRIL 2026
KOBLENZ / RHEINLAND-PFALZ

Koblenz

Tag 5 und damit Abschluss der Süddeutschland-Besuchsreise von Anja und Jens. Koblenz. Und diesmal hatten wir besseres Wetter und einen Standort, mit viel mehr Menschen auf der Straße, als bei unserem ersten Aktionstag hier am 21.09.2025. Erneut waren auch hier wieder zahlreiche Friedensmenschen aus der Region vor Ort, welche unsere bundesweite Friedensinitiative unterstützen.

Und eigentlich gibt es nicht sehr viel zu sagen. Auch hier haben wir wieder die gleichen Erfahrungen gemacht, wie schon die letzten 4 Tage zuvor. Wieder bestätigte sich – es ist überall in Deutschland gleich. Es gibt die Menschen, die uns sofort mit ihrer Friedensstimme unterstützen. Es gibt die Menschen, die (scheinbar) desintressiert und in Eile an unseren orangenen Friedenstischen vorbei laufen. Jeder wird uns aber (bewusst oder unbewusst) registrieren. Und, es gibt die Menschen, die meinen, sich lautstark und abfällig im Vorbeigehen oder etwas aus der Ferne brüllend bzw. herablassend äußern zu müssen. Fast zu 100% ist es so, dass sich diese Menschen getriggert fühlen, nicht wirklich zuhören, nur die eine oder andere Aussage wahrnehmen, den Gesamtkontext also nicht wahrnehmen, nur um dann im Schein ihrer subjektiven Wahrheiten über uns Menschen zu urteilen, mit denen sie nicht ein einziges Wort gesprochen haben.

Und so blieben u.a. zwei diesbezügliche Erlebnisse in Erinnerung. Ein Mann winkte ab, erwiderte irgendwie sein Missfallen im Vorbei- und Weitergehen, nahm aber dann die über das Mikro ausgesprochene Einladung an. Sinngemäß: Ja, so sieht sie aus, die Demokratie und Meinungsfreiheit im besten Deutschland aller Zeiten. Entspricht dies dem Gedanken von Rede- und Meinungsfreiheit? Kommen Sie gern, reden sie mit uns. Mit welchen Punkten und Gedanken sind sie nicht einverstanden? Das Ergebnis: er kam zurück, wir konnten reden und uns austauschen und dann ist es schon positiv komisch, dass wir eigentlich ähnlicher oder vom Grundsatz her fast gleicher Meinung waren. Er hatte sich nur eben nicht die Zeit genommen, einen Moment innezuhalten, uns etwas länger zuzuhören und mit uns das Gespräch zu suchen. Er urteilte oberflächlich. Letztlich wollen wir aber genau das mit unseren Friedens- und Demokratieständen erreichen: miteinander auch ins Gespräch zu kommen, ja, mitunter auch zu diskutieren, uns austauschen und nicht darauf drängen, den anderen zu überzeugen oder dass der jetzt unserer Meinung sein muss. Wir gingen freundlich und uns die Hand gebend auseinander. Wiur waren uns als MENSCH einander begegnet.

Und fast ähnlich der Verlauf der Situation und Kommunikation mit einem Paar
, welches unweit von uns mittags ihre Pommes und Wurst aßen. Zuerst ein Gebrülle aus der Ferne. Psychologisch gesehen entweder auf der belehrenden Eltern-Ich-Ebene oder der eines bockigen Kindes. Und auch hier war es gut und richtig, genau dort mal hinzugehen und zu fragen: Ich würde Sie gern verstehen wollen. Wir stehen ja hier für den Frieden. Womit sind sie nicht einverstanden? Und am Ende war es wohl ein über 15 – 20 Minuten Gespräch. Wir lagen mit unseren /Gedanken/Meinungen (basierend ja auf dem jeweiligen Wissen und den „Nachrichten“ eines jeden) in der Mehrheit nicht so weit auseinander. Und in der Mehrheit ist es halt das Thema „Verteidigungsfähigkeit“, Wehrpflicht und was, wenn „der böse Russe“ kommt.

Alles verständlich.
Und hier liegt halt unsere Herausforderung.
Wie bringen wir die Menschen ins Nachdenken, dass VERTEIDIGUNGSFÄHIGKEIT (dafür sind auch wir) eben nicht kriegstüchtig oder Kriegswirtschaft heißt/bedeutet. Die deutsche Sprache ist da sehr genau.
Natürlich helfen Fragen, wie denn der „böse Russe“ das machen soll, wenn die NATO Russland in allen konventionellen Militärbereichen heute schon zwei-, drei- oder mehrfach überlegen ist. Oder in einem Bild: Ich allein bin Russland. Ich habe ein Messer. Mir gegenüber stehen 10 Männenr (beispielhaft für die NATO). Jeder hat zwei Messer in der Hand. Bitte erklärt mir, warum und wie ich allein mit einem Messer, die zehn Männer gegenüber mit in Summe 20 Messern erfolgreich angreifen soll? Und dann gibt die NATO auch noch zehn Mal mehr für Krieg, Militarisierung und Aufrüstung asu – das kann JEDER binnen 2 min. über z.B. die KI bei Google (Chemini) heraus bekommen … Lest gern auch mal über DIESEN ARTIKEL hier. Hier findet Ihr die Antworten aus der KI im Text …

Sei es wie es sei, auch nach diesem Gespräch sind wir freundlich, eigentlich grundsätzlich ähnlich denkend, mit einem freundlichen Handschlag auseinander gegangen und beide haben sich unseren Info-Flyer geben lassen.

Und genau das ist eines der Ziele, welches wir von Beginn an mit UNSER ALLER Friedensinitiative erreichen wollen. Das Gespräch mit ganz oder nur teilweise Andersdenkenden im öffentlichen Raum der Menschen, auf den Plätzen, in den Fußgängerzonen und in den Wohngebieten. Will diese Gesellschaft voran kommen, gilt es die politisch und medialen Narrative, die Brandmauern abzutragen, verbal abzurüsten, aufeinander zuzugehen, DENN – egal wir jeder einzelne politisch, weltanschaulich, religiös tickt, egal welchen Narrativen jeder einzelne folgt, egal, welcher politisch und medial erzeugten Angst er folgt – kein Vater, keine Mutter, kein Großelternteil, kein Erwachsener und Jugendlicher will Krieg und die Kinder sowieso nicht.

Also Ihr Lieben: Diese Süddeutschland-Reise war mehr als ein voller Erfolg. Sie war eine Bestätigung aller Gedanken, Erfahrungen, Ideen und Visionen, welche zu dieser Friedensinitiative geführt haben. Diese Friedensinitiative ist auf der Grundlage von 5 Jahren Praxis und Erfahrungen der Initiatoren mit zahlreichen und verschiedenartigen Demokratieformaten auf der Straße entstanden und entwickelt worden. Unser Land, eine friedliche und lebenswerte Zukunft für uns alle, bedarf völlig neu (gedachter) Friedenswege. Ja, etwas von Pippi Langstrumpf: WIR machen uns die Welt, wie sie uns gefällt. Mit Spaß, mit Freude, mit Lachen, mit Sympathie, mit einem einladenden Wirken nach außen und ohne die alten „Kampfrezepte“ vieler Teile der traditionellen Friedensbewegung. Es bedarf einer neuen, einer friedlichen Sprache, eines neuen Denkens und Handelns. Und hier im öffentlichen Raum genau die respektvolle Gesellschaft, das menschliche Miteinander, die Verschiedenheit von Meinungen SELBST zulassend VORZULEBEN – DAS ist nicht einfach, DAS ist herausfordernd und mit viel Aufmerksamkeit und Bewusstsein verbunden.

ABER – jedem, dem dies mehr und mehr gelingt, weil er drauf achtet, wird mit echt stolzen, schönen und positiven Gefühlen aus eben diesen zunächst konfrontativ beginnenden Gesprächssituationen heraus gehen und es natürlich bei allen folgenden Gesprächen genau wieder so und immer besser werdend umsetzen. Und am Ende verändert jeder einzelne und damit wir Friedensmenschen alle diese Welt, jeden Tag ein klein wenig mehr, Stück für Stück …

Danke nach Koblenz.
Danke für die tolle Unterstützung am Friedensstand, die tollen Gespräche miteinander und das auch sehr kontruktive Arbeitstreffen danach.

Koblenz am Abend – auch hier ein wirklich schöner Gänsehaut-Moment!

Dr. Daniele Ganser, Gänsehautmoment, Koblenz, Montabaur, Rheinland-Pfalz

21. SEPTEMBER 2025
KOBLENT, RHEINLAND-PFALZ

Friedensstimmen sammeln
Zweiter Vortrag von Dr. Daniele Ganser im der „Rhein-Mosel-Halle“ in KOBLENZ.

Eine tolle location. Diesmal durten wir im größeren Foyer vor dem großen Saal stehen. Ja, das war sehr gut uns auch sehr erfolgreich, nur eben ohne Lautsprecherbox und Mikro. Aber ja, auch das kann ja UNSERE Friedensinitiative: Freundlich lächelnd die Menschen ermutigen, an den Tisch zu kommen, damit sie die Vision und die Forderungen lesen können und natürlich auch zu unterschreiben. Dafür, dass wir gern geduldeter Gast waren und am Rande der ja von anderen organisierten Veranstaltung standen hat alles sehr erfolgreich funktioniert. Lieben Dank an das dortige Organisatorenteam.

Wieder haben über 1.000 Menschen UNSERE Initiative und UNSER orangenes Banner gesehen.
Und auch wieder: Wir hatten soviel zu tun, dass es keine Fotos vom „Ansturm auf unseren Stand“ gab. Seht es uns bitte nach.

Für uns sehr beeindruckend:
Ganz liebe Friedensmenschen aus MONTABAUR (Rheinland-Pfalz) zu treffen und persönlich kennen zu lernen, mit denen WIR ALLE aktuell zusammenarbeiten, die WIR und IHR aber vor einigen Wochen noch gar nicht kannten. ECHT TOLL.

Sowas – Ihr Lieben – fühlt sich gut, besonders, vor allem aber menschlich SEHR WERTVOLL an.

Genau das kann und schafft eben genau diese, UNSER aller toller, neue Friedensinitiative
„1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Städte/Orte a 1.000 Unterschriften“
.
MONTABAUR ist also ein liebes und aktives Puzzle-Teil UNSERER Friedensinitiative.
Ganz lieben Dank hier nach Montabaur für diesen wirklich besonderen Gänsehaut-Moment.

koblenz

Koblenz – wettertechnisch nicht optimal, aber dennoch mit einem tollen Gänsehaut-Moment.

Koblenz, Rheinland-Pfalz

21. SEPTEMBER 2025
KOBLENZ, RHEINLAND-PFALZ

Am „Deutschen Eck“ mit dem sehr beeindruckenden Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Sehr schade, dass genau an diesem Tag, an diesem Ort, das Wetter ein Mal nicht mitspielte. Es regnete den ganzen Tag.

Die Idee – genau am „Deutschen Eck“, dort, wo die Mosel in den Rhein fliest, eine Friedensmahnwache durchzuführen, dort wo es bei gutem oder bestem Wetter am Wochenende wohl Tausende Menschen hin zieht. Selbst bei diesem regnerischen Wetter waren Dutzende (z.B. asiatische Touristen) Menschen mit Regenschirmen unterwegs.

Was tun:
Natürlich dokumentieren, dass UNSER orangenes Banner auch dort erstrahlte. Wir ihr seht – UNSER orangenes Banner wirkt ja gerade im mausgrauen Hintergrund eines verregneten Tages besonders strahlend wie ihr auf den Fotos sehen könnt.

Und die tolle, schöne Geschichte dazu:
Die Fotos haben zwei liebe Mitmenschen gemacht. Wir haben Sie gefragt, ob Sie uns fotografieren würden. Gern liesen sie ihr Fahrrad kurz stehen und fotografierten uns und das tolle Banner. Und ja, Jens meinte für einen Moment – es scheint die Sonne, es ist warm und so erstrahlte auch das orangene T-Shirt. Das Interessante bei beiden Menschen – beide Großeltern und bei dem Wetter mit E-Bike gute 50 km zum „Deutschen Eck“ gefahren. Und im kurzen Gespräch war doch erstaunlich, dass beide sogar mit ROSTOCK verbunden sind. Ein erwachsenes Kind lebt wohl in Rostock.

Kurze Zeit später sitzen beide in einem überdachtem Restaurantbereich. Wir trinken einen Kaffee, wollen aufbrechen und der Mann fragt interessiert, wo wir in Rostock wohnen.

Natürlich kam das Gespräch auf das Banner, UNSERE Initiative, UNSERE große Vision, die Forderungen und UNSERE Unterschriftenaktion.
Gefragt, ob sie uns mit Iihrer Stimme unterstützen würden, haben beide sofort JA gesagt.

Und so war es eine erfolgreiche Aktion:
zwei tolle und ja, auch für uns menschlich sehr wertvolle Stimmen für den Frieden.

Ganz lieben Dank. Und ja, UNIVERSUM. Es hat die richtigen Menschen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zusammengebracht.
Ein wirklich sehr schönes Erlebnis und ja, auch ein besonderer Gänsehaut-Moment.

Koblenz

WIR freuen uns, neue Friedensmenschen kennenzulernen!

Daniele Ganser, Koblenz, Moers, Münster, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz

Moers – Koblenz – Münster

Moers am 20. September
Koblenz am 21. September
Münster am 22. September

6 Friedensaktionen in nur drei Tagen.

Und ja,
WIR wissen und sind davon überzeugt, dass es in diesen tollen Städten Friedensmenschen gibt, die aktiv sind oder aktiv werden wollen.
Bitte kommt zu uns an die Stände, nehmt mit UNS Kontakt auf, helft und unterstützt uns bitte vor Ort. Darauf zählen wir ein bisschen.

Wer diese Termin-Ankündigung liest unterstützt uns bitte AKTIV?
Bitte teilt diese Termine an alle Kontakte, die Ihr in diese Regionen (Städte + Umgebung) habt. Lasst uns GEMEINSAM schauen, dass es über diese Aktionstage bald 130 oder 140 aktive Orte in Deutschland gibt, in denen die Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Städte a 1.000 Stimmen“ im öffentlichen Raum zu sehen ist.

Ganz lieben Dank im Voraus.

D. Ganser