Gedanken und Thesen zum Friedens-Demo-Aufzug in Berlin am 03.10.2026

Aufzug, Berlin, Gedanken, Heiderose-Freital-Team, Tag der deutschen Einheit

03. OKTOBER 2026
BERLIN / BRANDENBURGER TOT
Aufzug der Friedensdemo zum Tag der deutschen Einheit

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Nicht ganz so viele orangene Friedensbanner im Aufzug und dennoch gern ein paar Screenshotbilder aus einigen Livestreams. Lieben Dank an alle Aktiven.
Und egal, wie wir es drehen. Unser Orange hat schon etwas strahlendes, leuchtendes, etwas positives, vielleicht auch etwas neues und anderes.

Aber. Nun zu den hier nicht gezeigten Bildern. Schaut gern in den beiden Streams Hier1 und Hier2 nach.

Und wer sich mal die Streams anschaut: Hat das nicht etwas von martialisch und kämpferisch? Geht das vom Wesen her aber nicht eher in Richtung Druck und Gewalt gegen außen, was dann aber zur Frage führen muss: sieht so Frieden aus? Mehrere „Marsch-Blöcke“ und jeder irgendwie doch mit seinem eigenen symbolischen und lautstarke Botschafts-Egos, oder? Sind die Parolen oder Botschaften friedlich, positiv, einladend? Ist aus den Botschaften auf der Straße ein einladendes Interesse für die außenstehenden Menschen zu erkennen? Sind unsere Botschaften für die anderen Mitmenschen oder sind sie nicht eigentlich eine kampf- und laustarke Bestätigung unserer Ansichten, Haltungen, Meinung? Zeigen wir Interesse an den Sorgen, Nöten, Gedanken und Ängste unserer (noch) inaktiven Mitmenschen am Rande der Straße? Ja, alle scheinen gemeinsam für Frieden zu sein, aber welchen? Haben wir alle gemeinsam ein ungefähr gleiches Bild verhalt des Friedens, vom Frieden selbst? Ist eine gemeinsame große Demo der verschiedenen Friedensbilder ausreichend und wirkungsstark? Ist es überhaupt wirkungsvoll, wenn wohl Dutzende Gruppen gemeinsam und lautstark durch den öffentlichen Raum ziehen, wenn doch – These – jeder sein eigenes Friedensbild hat und wie deckungsgleich sind diese denn wirklich?

wb

Wie würde denn jeder Teilnehmer z.B. die Frage beantworten: Will man sich als Familie in diesem Meer an Fahnen, Schildern und Parolen unterstützend einreihen? Wie wirken wir auf Kinder?
Haben all diese Initiativen und Gruppen freie Kapazitäten in den Denk- und Handlungsköpfen, sich mit einer solchen Frage zu befassen? Würde es hierzu nicht einer 180 Grad Wende in der Sicht- und Herangehensweise bedürfen?

Ja, das sind einige Gedanken und Fragen, die WIR uns alle, die gesamte deutsche Friedensbewegung und alle Friedensmenschen in Parteien, Gewerkschaften, auch die ganzen Jugendorganisationen stellen sollten. Vielleicht müssen wir uns – historisch betrachtet – genau diese Fragen stellen, wenn wir andere Ergebnisse, als in den letzten Jahrzehnten erreichen wollen, oder?

Diese Notwendigkeit stellt – aus meiner (J.K.) Sicht – die Geschichte gerade jetzt und heute. Nur wird die Geschichte nichts machen. Sie beobachtet und wird in fünf oder zehn Jahren ihr Resümee ziehen … Hat sich die heutige deutsche Friedensbewegung wirklich selbst einmal in Frage gestellt? Hat sie sich selbstkritisch betrachtet, mal den eigenen Resett-Knopf im Kopf gedrückt und alles auch einmal in Frage gestellt und neu gedacht?

Wann wachen WIR auf? Wann nehmen WIR UNS als Menschen ernst? Wann laden WIR die anderen Menschen ein? Wann fragen wir unsere Mitmenschen mal, warum und weshalb SIE nicht bei uns sind? Liegt es vielleicht auch an uns, unserem Denken, Reden, Handeln? Liegt es an unserem „Blasen-Denken“? Liegt es daran, das eine Friedensbewegung „immer GEGEN jemanden Kämpfen muss“? Ist die aktuelle Friedensbewegung selbst überhaupt in der Lage, die wesentlichen Ursachen für Gewalt, hass, Krieg usw. wegzulassen – nämlich all das politisch-ideologische, das weltanschaulich und religiös Trennende? Wäre eine Friedensbewegung nicht erst dann eine wirkliche Friedensbewegung, wenn sie ALLE Menschen als Menschen erreichen will, also alle Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen? Alle Menschen eint objektiv: Kein Mensch als Mensch will von sich aus Krieg.

Die nur eben grob beschriebenen Ursachen legen die Grundlagen dafür, dass irgendwann Kriege möglich sind. Legen die Menschen der Friedensbewegung aber selbst WERT auf all die politisch, ideologisch, weltanschaulich und religiösen Präferenzen und Prioritäten, entstehen eben Gruppen, Initiativen, Gruppen in Parteien, Gewerkschaften, die so verschieden sind, das u.a. das Weglassen der eigenen Symbolik, der eigenen Programme, Statuten, Schilder und Parolen nicht möglich ist. Das Eigene steht über dem, was die Menschen als Menschen verbindet, oder? „Verstecken“ sich viele Menschen dann nicht aber hinter ihren sichtbaren, vor sich hergetragenen „Symbol-Monstranzen“ der sogenannten Friedensgruppen und Initiativen?

Würde es anders gehen?

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Und schaut gern, wie friedlich, freundlich und begeisternd so ein leuchtendes und dennoch defensiv verwendetes ORANGE wirken kann. Es strahlt einfach Liebe, Lachen, Lebensfreude, Friedlichkeit und Freundlichkeit aus. Keine Fahne, kein Kampf, kein Verstecken hinter Bannern, Schildern, Parolen für die Außenstehenden. Kein gefühlter Druck, keine gefühlte bzw. ausstrahlende Gewalt. Nein, Der Mensch wirkt als Mensch und setzt mit seinem Orange nur ein kleines, defensives, aber letztlich auch offensives, weil auffällig sichtbares Friedenszeichen, ein strahlendes, leuchtendes Zeichen mit dem großen philosophischen Bild: Ich bin als MENSCH ein Teil der Bewegung FÜR den Frieden von Menschen. Und welche große Wirkkraft hätte es denn, wenn in 1.000 Städten und Orten die Menschen einfach nur in einem orangenen T-Shirt oder einem orangenen Luftballon auf die Straße gehen würden? Genau das würde doch allen zeigen: es braucht keine Hunderten (politisch-ideologisch) verschiedenen Friedensgruppen und -initiativen mit einer „mächtigen“ und großen Symbolik. Genau das sind doch – These – die allt und allen, (also auch „dem System“) bekannten Mittel und Werkzeuge der gesamten Friedensbewegung. Wir Menschen wären als Menschen alle gemeinsam in Aktion: als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche … und nehmen uns alle an die Hand … Millionen erwachsene … und singen gemeinsam das Lied „Kleine weiße Friedenstaube“ …

Das, genau das haben wir in Rostock öfter gemacht. Die Wirkung, das Gefühl, die Gesichter unserer Mitmenschen – UNBESCHREIBLICH und UNBEZAHLBAR. Und ja, mitunter kamen einige vorbeigehende Passanten einfach dazu.

Und ja, Ihr seht auch einige Mitstreiter, welch den Weg der persönlichen Gespräche für`s Stimmen sammeln genutzt haben. Lieben Dank z.B. an das Heiderose-Freital-Team.

Ja, an unserer Initiative ist auch etwas INTERNATIONALES, etwas, was alle Menschen auf der Welt fühlen, sehen und verstehen können

Berlin, Internationale Gedanken, Tag der deutschen Einheit

03. OKTOBER 2026
Berlin / neben dem Reichstag
Friedenstisch zum Tag der deutschen Einheit Nr.3

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Ja, natürlich nutzen wir große Demos, vor allem Friedensdemos, um die Stimmen der vielen Friedensmenschen zu bekommen, unsere bundesweite Friedensinitiative unter dem Souverän noch bekannter zu machen, aber auch Kontakte zu neuen Städten und Orten zu erhalten. Und so agieren wir auch sehr oft am Rande oder auf den Zugangswegen zu diesen großen Demos. Das hat 2025 schon mehr als super funktioniert und war auch dies Mal erfolgreich.

Einziges Handicap: Auf der Straße zwischen dem Reichstag und dem Zugang Weg zum zum Brandenburger Tor war eine Baustelle. Aber was läuft denn schon im Leben so wie geplant oder voraus gedacht. Wo wir sind ist halt vorne und wenn wir eines sind, dann spontan und flexibel, also auch hier.

Und so war auch dieser Friedenstisch Dank der lieben Friedensfreunde aus Lemgo mehr als erfolgreich. Gerade auch hier (Tisch 3) gab es die tollen Gespräche mit den internationalen Gästen, z.B. aus Australien, Amerika, England, dem Sudan, aus der asiatischen Region uam., sowie aus Kenia am Tisch 1. Und warum kamen die Menschen zu uns? Weil wir eben anders agieren als wohl viele Friedensinitiativen, Friedensgruppen, Gewerkschaften, Parteien usw.

Wir reden als Menschen, fühlen, dass sie uns verstehen, vor allem aber, dass sie uns begeistert oder erleichtert, jedenfalls menschlich freundlich zustimmen.

Sie fühlen sofort, was wir meinen, wenn wir sagen: Wir alle sind Menschen. Und jeder von uns und auch die anderen Menschen als Menschen auf der Welt, wollen niemals Krieg. Quasi feiern sie uns, wenn wir sagen und sie es dann verstehen können, dass wir eben bewusst keine Partei, keine Gewerkschaft oder kein zentraler Verein sind. Und, ganz ehrlich, dass bestätigt all das, was wir angeschoben und in einem Jahr erreicht haben, es bestätigt die Richtigkeit unserer vollkommen neuen Herangehensweise.

Wie schrieb es Anja so zutreffend:
Besonders beeindruckend war für mich dabei die Erfahrung mit den internationalen Gästen in Berlin.

Da war dieser junge Mann aus dem Sudan (?) – ich weiß es gerade nicht mehr genau –, der ein kurzes Video-Interview mit uns gemacht hat, für seinen Facebook-Kanal und seine Freunde. Die Franzosen, mit denen Adi gesprochen hat .Und Vater & Sohn aus England und Australien …

Diese Emotionen, die wir bei Menschen auslösen, die unsere Sprache gar nicht verstehen und die trotzdem stehen bleiben, auf uns zukommen und wissen wollen: Wer genau seid ihr?
Ich behaupte, dass diese Menschen nicht zu einem Stand der Gewerkschaft gegangen wären.
Irgendetwas haben wir, was uns davon unterscheidet und offenbar ohne Worte und Reden funktioniert.

Hinweis: Auf dem Bild ist ein junger Man (wohl) aus dem Sudan oder eben einem anderen afrikanischen Land. Und genau er war so begeistert, dass er eine Art Interview oder Filmbericht für seinen facebook-Kanal gemacht hat.

Und hier könnt IHR ALLE MITMACHEN. Ja, WIR alle gemeinsam als Souverän könnten zusammen ein solch beeindruckendes und wirkungsvolles Zeichen in die Welt senden. WIR legen alles politisch, ideologisch, weltanschaulich und religiös Trennende weg. Wir lächeln Angst, Hass, Hetze, Demagogie, die ganzen politischen, ideologischen und medialen Kriegsnarrative, diese ganze Kriegsrhetorik und die Kriegspropaganda weg.

Es braucht in jeder Stadt, in jedem Ort nur zwei, drei mutige Friedensmenschen, welche solche Friedens- und Demokratie-Anlaufpunkte im öffentlichen Lebensalltag der Menschen umsetzen. LAden wir die Menschen als Menschen zu uns ein. MACHT MIT. MELDET EUCH BEI UNS: Vielleicht haben wir nicht mehr viel Zeit?!?!

Was uns allen genau dieser Friedenstisch am Brandenburger Tor aufzeigt?

Berlin, Brandenburger Tor, Ostseite, Tag der deutschen Einheit, Team Berlin

03. Oktober 2026
BERLIN / OSTSEITE DES BRANDENBURGER TORES
separat, nahe der Friedensdemo am Tag der deutschen Einheit

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Und genau dieser Friedenstisch bestätigte sehr eindrucksvoll unser orangenes Friedenskonzept. Dieser Stand erreichte die meisten Menschen, am Ende also die meisten Friedensstimmen unserer Aktionen an diesem Tag in Berlin.

WIR sind keine Partei, keine Gewerkschaft, kein Verein – WIR sind einfache Menschen und stehen werbetchenisch mit unserem ORANGE gut sichtbar im öffentlichen Alltag der Menschen. Und genau damit erreichen wir etwas, was eigentlich alle Parteien, Gewerkschaften, Initiativen, Mahnwachen oder große oder kleine Demos wollen: Interaktion mit unseren Mitmenschen. Die Menschen kommen zu uns.

Und genau dafür braucht es keine martialisch-kämpferische Symbolik, keine Fahnen, kein lautes Brüllen von Losungen. WIR stehen einfach im öffentlichen Lebensraum der Menschen und versuchen sie durch unsere Lebensfreude, unser Lächeln, unsere Liebe und unser normales Menschsein als Vater, Mutter, Oma oder Opa zu erreichen.

Und eben genau das funktioniert mehr als nur eindrucksvoll. Sprecht mal mit den Menschen, die einen solchen Friedenstisch bisher umgesetzt haben.

Und genau dies ist aktuell wohl der einzig richtige Weg,
um mit den ganzen inaktiven, passiven oder ängstlichen Menschen in einen ersten, menschlichen Kontakt und damit in eine wirkliche Verbindung zu kommen. WIR geben der Sehnsucht nach Frieden, Diplomatie und Völkerfreundschaft permanent bundesweit zunehmend mehr Gesichter und Stimmen – unsere Gesichter und unsere Stimmen. Und das eben nicht nur zu zentralen oder symbolischen „Aktionstagen“. Nein, WIR machen das regelmäßig im öffentlich-sichtbaren Alltag der Menschen. In DAS in etwas mehr als einem Jahr in bisher gut 200 Städten/Orten der Bundesrepublik, mit insgesamt gut oder über 1.000 konkreten Aktionen. Und da sind die vielen kleinen persönlichen Aktivitäten vieler einzelner Mitmenschen (die privat Friedensstimmen sammeln, in ihren Praxen oder Geschäften Stimmen sammeln) noch gar nicht dabei.

Und so sind wir die wohl sichtbarste und wirkungsvollste Friedensinitiative im letzten Jahr gewesen, wenn es darum geht, die Millionen Mitmenschen zu erreichen, die noch allein oder zurückhaltend dem ganzen Kriegs- und Aufrüstungswahnsinn gegenüber stehen. Und ja, es gibt auch eine mediale und manipulative „Kriegsführung“, um eben die ganzen Menschen zu verwirren, in Angst zu versetzen und am Ende bereit zu machen, diesen ganzen politischen Irrweg mit zu gehen … wie schon zwei Mal in der jüngsten deutschen Geschichte. Denn 2x kriegstüchtig hieß dann 2 Weltkriege. 2x Kriegswirtschaft führte am Ende in 2 Weltkriege. Und das soll alles jetzt ein drittes Mal passieren`.

WIR Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche sagen NEIN. Für uns, unsere Kinder und Enkelkinder.

Lieben Dank an das Team in/um Berlin für die Organisation und Umsetzung dieses Friedens- und Demokratie-Anlaufpunktes.

Berlin: Großdemo für den Frieden? War es die? Was meint Ihr?

Berlin, Friedensdemo, international

03. OKTOBER 2026
BERLIN / nahe dem BRANDENBURGER TOR
Friedensdemo zum Tag der deutschen einheit

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Sehr wahrscheinlich gibt und gäbe es auch hier wieder viel zu schreiben. 81 Jahre nach Ende des WK II, im besten Deutschland aller Zeiten, mit der besten Demokratie, die es hier je gegeben hat, gehen bundesweit Tausende Menschen für den Frieden auf die Straße? Ganz ehrlich, wer von Euch hätte sich das mal gedacht oder für 2026 für möglich gehalten?

Müsste der deutsche Nationalfeiertag nicht ein Tag der gemeinsamen Freude, des Lachens, des Feierns aller Millionen Menschen in diesem Land sein, voller Stolz auf alles erreichte? Vor allem 36 Jahre nach dem Geschenk der Geschichte, der Deutschen Wiedervereinigung? Stellt sich angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre nicht zunehmend immer mehr Menschen die Frage(n): Was ist hier schief gelaufen und warum? Wer trägt denn an den doch offensichtlichen Fehlentwicklungen unseres Landes die Verantwortung? Und sehr oft kommen dann solche Schlagworte: Die Parteien, die Medien, die Konzerne, das Geld- und Finanzsystem, die den Ostdeutschen ja noch bekannte Entkoppelung einer Regierung und Volk, also dem SOUVERÄN. Oder, die Bürokratie, die zunehmend zentralistischer agierende EU, Hass und Hetze, die Propagieren von der Notwenigkeit irgendwelcher ideologischer Brandmauern, die auch für die zunehmende Spaltung des Souveräns mitverantwortlich zeichnet?

Zurück zu Berlin und zu den Fragen der Überschrift:

Ganz viel von den eben beschriebenen Themen und Fragen war auch an diesem Tag, auf dieser sogenannten Friedensdemo bildlich zu sehen. Und so war die Großdemo für den Frieden dem Schein nach sicherlich ein Demo für den Frieden. Aber war dem so? Zu welchen selbstkritischen Fragen sollten/müsste jeden von uns die Bilder und Eindrücke von Berlin führen?

1. Fahnen, Fahnen und nochmals Fahnen. Die Symbolik des jeweils eigenen politisch-ideologischen Egos/Ansichten/Meinungen ganz vieler verschiedener „Menschen-Marsch-Blöcke“.
2. Ja, viele Menschen, aber waren sie wirklich als Menschen oder letztlich nur als Vertreter irgendwelcher Gruppen/Initiativen anwesend? Waren sie nicht eher in ihren „Kostümen“ anwesend, als Vertreter von verschiedenen Gewerkschaften (Verdi, IGM, BAU, GEW), Parteien (Die Linke, BSW, DKP)? Dazu noch pax christi, Internationale Sozialisten, SDAJ, DIDF, Kommunistische Jugend, ein Block mit Palästina Fahnen, viele Regenbogen Fahnen – Dutzende Verschiedenheiten, wobei doch alle gemeinsam einfach nur Menschen sind, Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene oder Jugendliche.
3. Eine Sprache von laustarken Forderungen, lauten Parolen, Losungen, also vielfach und gefühlt sehr dominant eine Sprache des Kampfes GEGEN …

Das soll wirklich Frieden bringen, die Menschen verbinden, die Friedensbewegung zusammen bringen und vor allem zu einer Antwort führen, wo denn die Millionen Menschen auf der Straße bleiben? Könnte all dieses sichtbare Auftreten nicht der Grund sein, warum die Bild-Zeitung dann so titelte: Russland-Freunde und Israel-Hasser auf Berlins Straßen

Ja, und so scheinen doch eigentlich die folgenden Fragen mehr als berechtigt: Wo bleiben DIE Millionen MENSCHEN (als MENSCHEN)? Wirkte diese Demo friedlich? Wirkte sie einladend an alle Menschen außerhalb der Demo und des Aufzuges? Wurde auch nur an einer Stelle der Versuch unternommen, all das Trennende wegzulassen und statt dessen Liebe, Lebensfreude und Lachen auszustrahlen? Wurde von irgend jemandem versucht, nur als Mensch für den Frieden zu agieren, ohne „Parteien-, Symbolik- oder Gewerkschaftskostüm“?

Sehr wahrscheinlich gab es nur eine einzige Initiative, die genau das gemacht hat, weil es IHR wesenseigen ist: UNSER ALLER Orangene Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Orte a 1.000 Friedensstimmen“. Lasst die wenigen Bilder gern wirken. Und dann nehmt euch die Zeit und lasst mal die beiden Live-Stream Mittschnitte (s.u.) wirken.>

Und woran machen wir das fest?
Um hier nur einen Punkt zu nennen – am Interesse, den persönlichen Friedensstimmen der internationalen Gäste Berlins an unseren Friedensständen in ORANGE. Sie kamen aus Australien, aus dem (wohl) Sudan, aus Kenia, aus den USA, aus Frankreich, aus dem asiatischen Raum, französisch sprechende Touristen. So viel Interesse, so viel Neugier, soviel sofort spürbare zwischenmenschliche Energie, Wärme und Gemeinsamkeit.

All das bestätigt unser gedankliches Grundkonzept:
Wir alle sind und begegnen uns zuerst einmal als Menschen. Und von uns Menschen will als Mensch (Vater, Mutter, Oma, Opa usw.) niemand Krieg.
Und so sind wir keine Partei, keine Gewerkschaft, wir sind nicht gegen, sondern FÜR etwas. WIR haben klar den wohl wichtigsten Schlüssel zum Friedenserfolg benannt: Wir lassen alles politisch-ideologisch, weltanschaulich und religiös Trennende weg.

Nur brauchen wir in jeder Stadt Menschen, die genau das verstehen, fühlen, leben und im öffentlichen Alltag der Menschen vorleben – laden wir doch die ängstlichen und narrativ-verdrehten Menschen (nannte man ja früher Ergebnis von Agitation und Propaganda) zu uns ein. Allein auf BASIS dessen, was alle Menschen OBJEKTIV eint – Kein Mensch will Krieg. PUNKT:

Macht Euch aber gern selbst ein Eindruck dieser Demo:
Stream-Link 1
Stream-Link 2

Berlin und warum unsere Orangene Initiative komplett anders denkt und handelt

anders denken und handeln, Berlin, Tag der deutschen Einheit, WIR

03. OKTOBER 2026
BERLIN
Friedensdemo zum Tag der deutschen Einheit

wir

DAS sind WIR. Diese wenigen kleinen Momente sind Ausdruck dessen, was für diese, unsere ORANGENE Friedensinitiative sinnbildlich und charakteristisch ist. WIR sind Menschen, die alles politisch-ideologisch, weltanschaulich und religiös Trennende weglassen. Keine Block-Aufzüge mit der jeweils individuellen (Trennungs-)Symbolik, keinem überbordenden Fahnenmeer, keiner lauten und letztlich spaltenden Ansprache, keine lauten und vom Wesen her ja auch Gewalt ausstrahlenden Parolen … Kein „Wir müssen…“, Kein „Wir müssen gegen jemanden Kämpfen.“. Frieden beginnt in und mit uns und wie wir grundsätzlich zu jedem Menschen als Menschen stehen. Kein Mensch als Mensch will Krieg, auch nicht die aus Eurer Sicht „Bösen“. Es sind Menschen, mit deren Köpfen man etwas gemacht hat … Ideologie, Demagogie, Angst, Hass, Hetze, Agitation, Propaganda …

Wenn WIR alle Menschen FÜR den Frieden sind, muss man niemanden hassen, oder?

Gern ein paar Auszüge aus den persönlichen Eindrücken unserer lieben Friedensmenschen in Berlin:
Walter/Region Nürnberg
Wie bei vielen Demonstrationen waren verschiedene politisch organisierte Gruppen präsent, teilweise mit sehr weitgehenden Forderungen und einem entsprechend zugespitzten Auftreten. Unser Eindruck war jedoch, dass viele Besucher gerade deshalb unseren Ansatz schätzten: keine parteipolitische Agenda, keine ideologischen Grabenkämpfe, sondern die Konzentration auf das gemeinsame Anliegen Frieden.
Für uns war deutlich spürbar, dass unsere Initiative als das wahrgenommen wurde, was sie sein möchte: ein offenes, glaubwürdiges und von ganz normalen Menschen getragenes Engagement für den Frieden. Die vielen Gespräche, die Unterstützung und die neu geknüpften Kontakte haben uns darin bestärkt, diesen Weg weiterzugehen.

Anja/Rostock
Diese Emotionen, die wir bei Menschen auslösen, die unsere Sprache gar nicht verstehen und die trotzdem stehen bleiben, auf uns zukommen und wissen wollen: Wer genau seid ihr?
Ich behaupte, dass diese Menschen nicht zu einem Stand der Gewerkschaft gegangen wären.
Irgendetwas haben wir, was uns davon unterscheidet und offenbar ohne Worte und Reden funktioniert.

Unser Erscheinungsbild, unsere Energie – sozusagen das Gegenteil von der Enge vieler Organisationen und Strukturen.
Und auch viele Demo-Teilnehmer waren ja begeistert. Sie finden unser Bild richtig.

Und wenn ich mir dieses Compact-Video anschaue oder auch den Livestream vom Berlin-Berlin TV, dann fühle ich mich in diesen Bildern teilweise nicht wohl…

Vielleicht liegt das auch an meinen Erfahrungen vom Vorabend … Was ich in der Sprache und im Ton wahrgenommen habe, war sehr viel Klassenkampf. Und teilweise sogar Feindbilder. Und damit für mich auch eine Wiederholung von Denkweisen, die historisch mit dazu geführt haben, wo wir heute wieder stehen.

Kerstin/Güstrow
Uns verbindet ein gemeinsamer Friedensgedanke, der sich immer deutlicher herausbildet. An unseren Ständen laden wir die Menschen ein, mit uns ins Gespräch zu kommen. Genau diese Haltung ist uns wichtig – und mein Eindruck ist, dass sie von allen in unserer Initiative verinnerlicht und gelebt wird. So möchten wir als Initiative wahrgenommen werden.
Auch optisch waren wir unübersehbar: Nicht nur unsere orangenen Stände sind den Passanten und Demonstranten sofort ins Auge gefallen, sondern auch unsere orangenen Luftballons, die von weitem, im Demonstrationszug und vor der Bühne immer wieder gut zu sehen waren. Wir wurden sehr oft angesprochen und konnten viele wertvolle Gespräche führen.
…

Wenn auf der einen Seite so stark polarisiert wird und auf der anderen Seite Menschen mit israelischen Flaggen am Rand laufen – was von vielen als Provokation wahrgenommen wurde – zeigt sich, wie tief unsere Gesellschaft gespalten ist. In Berlin ist diese Spaltung an diesem Tag extrem deutlich zutage getreten.

Aber bei all diesen nachdenklichen Momenten bleibt vor allem eines tief im Herzen hängen: Die Wärme und das Miteinander in unserer eigenen Initiative. Zu spüren, wie wir zusammenstehen, dass wir uns aufeinander verlassen können und diesen Weg gemeinsam gehen – das tut einfach unglaublich gut. Wir tragen dieselbe Hoffnung in uns, und genau dieses menschliche Band gibt uns die Kraft und die Wärme für alles, was vor uns liegt.

Heike / Lemgo
Darum der eigentliche Ansatz unserer Bewegung, mit Musik und Reden am Rand, nicht zwischen den Trommeln zu erscheinen, ist aus unserer Sicht der klügere Weg. Auch zur gestrigen Diskussion, ob wir auf dem richtigen Weg sind, können wir sagen: Geduld und Durchhaltevermögen ist beides etwas, was in dieser Zeit rar geworden ist.

Das kennen viele nicht einmal. … Lasst uns die Zeit zum Wachsen nehmen, neue Ideen einflechten in unsere Arbeit, nur nicht die Geduld verlieren und nach neuen Liedern suchen. Diese und das Lachen holen Menschen ab. Ernsthaftes Mahnen schreckt ab.
Ich werde versuchen, unsere Kernbotschaft in verschiedene Sprachen zu übersetzen und diese unter Material einstellen, damit wir sie an den Ständen für ALLE auslegen können.

Nochmal Kerstin/Güstrow:
Unsere Initiative ist mittlerweile zu einer echten, eingeschworenen Gemeinschaft zusammengewachsen. Die Freude war riesig, all die bekannten Gesichter wiederzusehen, die aus den unterschiedlichsten Regionen angereist waren, um Seite an Seite zu arbeiten. Alle haben mit angepackt und an den Tischen geholfen. Uns verbindet ein gemeinsamer Friedensgedanke, der sich immer deutlicher herausbildet. An unseren Ständen laden wir die Menschen ein, mit uns ins Gespräch zu kommen. Genau diese Haltung ist uns wichtig – und mein Eindruck ist, dass sie von allen in unserer Initiative verinnerlicht und gelebt wird. So möchten wir als Initiative wahrgenommen werden.

Nochmal Anja/Rostock:
Für mich ist die schönste Erinnerung an diese Demo sicherlich, euch wiederzusehen, die wir sonst nicht so häufig sehen: Uwe, Renate, Henry, Klaus, Adi, Ingo, Karsten, Roy, Uta & Heidi, Uli & Heike …
Aber auch diejenigen, die plötzlich über euch dazukamen: Jochen & Sybille, die Mitstreiter von Renate und Adi, deren Namen ich leider nicht mehr draufhabe.

Und dann war sofort dieses unmittelbare Gefühl von Klassentreffen und Gemeinschaft. Es lief einfach alles Hand in Hand und ineinander. Aber auch plötzlich Walter aus Detmold in der Masse zu treffen – einen Menschen, den ich gar nicht kenne und der unser T-Shirt trägt. Das Gleiche mit Caren aus Hamburg.

Ich behaupte, jeder von uns an den Tischen hatte richtig Spaß und Freude und hat diesen Reichtum aus Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit genossen.

Und der nächste Prominente stimmt für den Frieden – in Berlin

Berlin, Hannes Jaenecke, Prominente, Tag der deutschen Einheit

03. OKTOBER 2026
BERLIN
Tag der Deutschen Einheit

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Und weil wir eben die prominente und vielen bekannte Frau Prof. Dr. Ulrike Guérot hatten – auch dieser durchaus deutsche Schauspieler könnte vielen bekannt sein.

Nun ist es ja nicht immer so einfach – ob es menschlich zur Normalität dazugehören sollte – prominente Menschen im Alltag anzusprechen. Unsere Gipsy (aus Lemgo) hat das aber einfach mal gemacht und sie hatte Erfolg.

Na? Wer erkennt ihn? Ein kleiner Tipp: Hannes J….)

Lieben und herzlichen Dank.

Dieser Abend hat uns nachdenklich und auch etwas sprachlos zurück gelassen

Berlin, Jugenddemo am Brandenburger Tor, Vorabend zum Tag der deutschen Einheit

02. OKTOBER 2026
BERLIN / BRANDENBURGER TOR
Vortag des Tages der deutschen Einheit – eine Art Jugenddemo

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Am Vortag der Friedens-Großdemo zum Tag der deutschen Einheit in Berlin gab es dort schon eine Friedensaktion. Grob übersetzt eine Friedensaktion der Jugend. Eine eigentlich mehr als super und gute Idee.

Hoffentlich viele junge Menschen, gute Reden und gute Musik und dadurch eine gute Laune- so unsere Erwartung. Letztlich wurde es so beworben und so waren die Initiatoren auch persönlich vor Ort. Wie würde es ablaufen, wie viele Menschen wären da? Geht es wirklich um Frieden, Gemeinsamkeit? Würde gelingen, eine sehr links dominierte Ideologie, Agitation und Propaganda zu verhindern? (Manche Schulstreiks gingen und gehen leider in eine solche Richtung.)

Wir kamen etwas später, es hatte alles schon begonnen. Ja, der Platz war doch erstaunlich gut gefüllt. Davon waren wir doch sehr positiv beeindruckt. Unklar ist – wenn auf angemeldeten Demos Alkoholverbot besteht – weshalb hier Bier und Alkohol in doch sehr sichtbaren Mengen konsumiert werden durfte.

Aber dann doch pure Ernüchterung. Nein, ein manchen Teile eigentlich unfassbar, wenn es um Frieden, Respekt, menschliche Achtung, Demokratie, Freiheit, Toleranz und die Akzeptanz verschiedener Meinungen gehen sollte:
Als feedback gab ich (J.K.) intern meinen ersten Eindruck wie folgt wieder:
Vor Ort. Ich Frage mal für einen Friedensfreund:
Was haben Lieder von gefickt, Votze, Titten, Sprüche wie: Ganz Berlin hasst die AfD mit FRIEDEN zu tun
???

Irgendwie sang dann eine junge Frau noch was „vom Mittelfinger abhacken“ …

Als Vater dreier Kinder und Opa von fünf Enkelkindern empfand ich das als schrecklich und distanziere mich wirklich von diesen ideologisch-mentalen „Ergüssen“ menschlichen Denkens. Was hatte all das mit Frieden zu tun? Ja, die Reden (meistens von Erwachsenen) waren sachlich und gut. Nur was von alledem Kulturellen war menschlich respektvoll, die Menschenwürde eines jeden Menschen achtend, verbindend und für alle – eben auch die konservativen, in ihrer Sprache ja „die Rechten“ – einladend? Wollen sie so wirklich alle MENSCHEN als MENSCHEN zu einem Gemeinsam für den Frieden gewinnen? Ist es nicht ein „Ja, zum Frieden.!, aber nur, wenn DU meiner ideologischen, weltanschaulichen, religiösen, politischen Ansicht bist? Liegt aber nicht genau dort die Ursache IN DEN MENSCHEN, dass man sie so leicht spalten kann?

Es ging eben leider auch hier wieder um Ideologie, Weltanschauung, mglw. auch Klassenkampf, Religion und Politik.
Und das in einer Art und Weise, welche die kulturellen Beiträge wohl hauptsächlich mit den Worten Gewalt und Aggression, Kampf und Gegen jemanden sein, beschreiben lässt. Es war kein persönliches Vorleben des Friedens, den man selber haben will, den man von anderen einfordert, mit dem man sich als wahrscheinlich „Gutmensch“ etikettieren will, dies aber selber in keinster Weise gegenüber Andersdenkenden praktizieren/vorleben will.

Unser orangenes Banner war super in der Dunkelheit zu sehen. Wir wurden besorgt angesprochen, ob wir zum „Projekt Million“ gehören würden und hatten am Rande der Demo dann doch unerwarteter Weise sehr interessante Gespräche. Mit einem uns sehr beeindruckenden und reflektierten jungen Mann aus Saarbrücken, dem die Andersartigkeit unseres Banners und des Orange auffiel. Ja, er kam um uns seine Friedensstimme zu geben. Ein tolles Erlebnis.

In Erinnerung geblieben ist auch ein junger Mann aus Afghanistan. Und was man mit und in den Köpfen der Menschen erreichen kann, war an diesem einzigen Menschen beeindruckend sichtbar. Was waren seine „Probleme“ und ihm inne wohnende Gedanken:
1. Wieso dürfen Palästinenser in Berlin ihr Tuch tragen, er aber nicht? Er liefe Gefahr, verbal attackiert zu werden.
Im Gespräch versuchte ich (J.K.) zu erklären, würde ich als Gast im Iran, in Afghanistan oder sonst wo sein, wäre es für mich nicht wichtig, „MEIN (Tuch)Symbol“ zu tragen, wenn es vielleiht nicht erwünscht oder gern gesehen ist. Als Gast würde ich „mein Ego“ nicht im gesellschaftlich dort akzeptierten Gesellschaftsbild reindrängen wollen. IHM war es aber wichtig.
2. Nein, die jetzt in Afghanistan regierenden Taliban wären für ihn keine Menschen.
Doch, es sind Menschen. Und warum handeln die so, wie sie handeln? Weil man eben in und mit diesen Köpfen etwas gemacht hat, damit sie in die Rolle eines Taliban schlüpfen.

Für Euch alle – findet es:
Was trifft hier zu? Ideologie, Politik, Religion und Weltanschauung oder alles? Und dann setzt „man“ dies bewusst mit den erforderlichen Psychologie-Werkzeugen um: Demagogie, Hass, Hetze, Predigten, Angst, Brandmauern, Agitation und Propaganda, also einem ganzen Pool an Gehirnwäsche – Werkzeugen.

Im konkreten Fall: Man nennt es wohl Islam oder Islamismus – also RELIGION. Damit wurde aber keiner geboren. Das kennt kein Kind bei der Geburt. Es wird von außen in die Köpfe der Menschen gebracht … oder? Nur damit bekommt man Menschen in einer großen (hier religiösen) Gruppe dazu, all das zu tun. Es braucht die Führer, die Befehlsgebenden und dann die Menschen, die alle dem folgen oder folgen müssen – oder?

Und genau deshalb der Grundansatz unserer Friedensinitiative:
Wir begegnen allen !!! Menschen als Menschen. Wir lassen alles Trennende (s.o.) weg.
Unser Fundament: Kein Mensch als Mensch will Krieg. Nirgendwo auf der Welt. In keinem Land. In keiner Religion. – Außer man hat etwas mit den Köpfen der Menschen gemacht (s.o.). Und ja, mit geduldigen, ruhigen Gesprächen kommen dann auch sehr viele von diesen Menschen selber darauf.

Dazu auch zu berücksichtigen: Natürlich wirken auch persönliche oder familiäre Schicksale in den Körper, die Gefühle, in das eigene Menschsein. Und bekomme mal den Hass auf „die anderen“, die einen oder mehrere liebe Menschen von mir umgebracht haben, aus den Köpfen wieder raus … Dafür braucht es nämlich dann unser Verständnis, unser Zuhören, unser kluges Nachfragen, unser Mitgefühl, unser Hoffnung geben und vor allem, UNSER HANDREIEHN, unsere Ermutigung dem anderen gegenüber, da wieder raus zu kommen und die wahren Schuldigen und Nutznießer zu benennen.