Weltfriedenstag 6: Aktiv von den Köpenicker Schildbürger

Antikriegstag, Berlin, Köpenick, Köpenicker Schildbürger

01. SEPTEMBER 2026
KÖPENICK / BERLIN
Antikriegstag, Weltfriedenstag

köp

Ein aufmunternder Gruß von den Köpenicker Schildbürgern bei ihrem monatlichen Ortstermin in Berlin-Friedrichshagen

Friedensmahnwachen seit vier Jahren, jeden Dienstag.

Das blaue Friedensbanner wurde ihnen heute von einem Bürgerverein eines Nachbarorts geschenkt.

Sie berichten, dass sie einen veränderten Ton auf der Straße wahrnehmen:
weniger Konfrontation, mehr Austausch. – so die lieber Rückinfo von Roy

Ja, genau dem dient unserer orangene Friedensinitiative von Beginn an.

Friedensaktion in Berlin-Köpenick

Berlin, Köpenick

30. AUGUST 2026
BERLIN-KÖPENICK

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Anlässlich der Wiedereinweihung St. Laurentius-Kirche in der Köpenicker Altstadt haben wir im Umfeld des Festgottesdienstes mit vielen wattigen Reden von Kirchenleuten und Politikern ein klares und deutlich sichtbares Zeichen für den Frieden gesetzt.

Eine Frau unterschrieb, weil ihre Familie im 2. Weltltkrieg alle Männer verloren hat und sie so etwas nicht noch mal erleben will.

Den Austausch mit den Menschen, über das, was Ihnen wirklich wichtig ist, schätze ich sehr. – soweit Roy aus Berlin, lieben Dank.

Bitte alle nachmachen: Das, was in Berlin-Schöneberg auf den Weg gebracht wurde

Berlin, Kiez, Schöneberg

29. AUGUST 2026
BERLIN – SCHÖNEBERG

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Von Null auf Einhundert. Vor vier Wochen auf unserer „Karte des Friedens“ noch nicht zu sehen, erlebte der Kiez in Berlin – Schöneberg heute seine dritte eigen Aktion.
Und begonnen hat alles an diesem Tag.
Den ersten Friedens- und Demokratie-Anlaufpunkt wurde von den Rostocker Initiatoren dieser Friedensinitiative umgesetzt. Ein Bericht dazu findet Ihr HIER.

Und jetzt wirken und strahlen die lieben Friedensmenschen selbst aktiv schon das zweite Wochenende hintereinander. Ganz stark. Sehr schön. Das macht ihr echt toll.

Und das sollte doch allen noch nicht auf unserer „Karte des Friedens“ zu sehenden Städten und Orten Mut machen:
Nehmt Euer Friedensherz in beide Hände.
Es braucht nur zwei oder drei Menschen vor Ort.

Wir wollen nicht laut demonstrieren, sondern mit allen Menschen EINLADEND und respektvoll redend, in ein Gespräch kommen. Und ja, natürlich suchen wir ggf. auch den demokratischen Diskurs. Wir sind alle Menschen und egal wie jeder politisch, ideologisch, weltanschaulich oder religiös tickt – ALLE EINT EINES: kein Mensch als Mensch will von sich aus Krieg, kein Vater, keine Mutter, keine Oma, kein Opa, kein Erwachsener, kein Jugendlicher und Kinder sowieso nicht.

Es muss also etwas mit den Menschen passieren. „Man“ muss also etwas mit den Gehirnen und damit den Gedanken der Menschen machen ….

Und das erleben wir jeden Tag im öffentlichen Alltag der Menschen, an unseren Friedenstischen. Die Ergebnisse der politisch und medialen Narrative, von Hass und Hetze, Agitation und Propaganda, von Demagogie und Ideologie und vielem anderen mehr. Ein Ergebnis dann: Angst, Passivität und ein doch hypnotisiertes Abwarten.

Schon irgendwie Gänsehaut Pur – Berlin-Schöneberg : ein neuer Friedens- und Demokratieanlaufpunkt

Berlin, Gänsehaut-Moment, Kiez, Schöneberg

22. AUGUST 2026
BERLIN – SCHÖNEBERG

b-schb

Vor einem Monat gab es Berlin-Schöneberg noch gar nicht auf unserer KARTE DES FRIEDENS.
Dann entschlossen sich beide Initiatoren mal einige Friedensinitiativen in Berlin zu besuchen. Am Montagabend dann auch eine kleine Friedensgruppe in Berlin-Schöneberg. Und der Kiez hat beide so sehr beeindruckt, dass sie sich entschlossen, selbst mal einen Friedens- und Demokratieanlaufpunkt praktisch, real, im Leben der Menschen umzusetzen. Das war vor einer Woche.

Und nun: Nun ist der Funke übergesprungen. Nur eine Woche später machen es unser lieben Friedensmenschen vor Ort selbst- und eigenständig weiter. Friedenstisch Nr. 2.
Ja, auch das ist ein Gänsehaut-Moment. Ganz lieben Dank und ja, es wird vor Ort weiter gehen.

Von einem lieben Mitstreiter vor Ort – ein erster Eindruck:
Ich war gerade 2 Stunden in Berlin-Schöneberg am Winterfeldplatz / Wochenmarkt. Musste weiter zur Arbeit.

Klaus ist noch länger da. Der Joachim aus Schöneberg behält den Tisch und macht weiter.
Ein Unternehmer vor Ort lagert das Material. Der Roland aus Schöneberg hat sich fest eingeklinkt. Super Promotor. Es geht also weiter.
Berlin-Schöneberg: Eine sehr angenehme Ecke von Berlin.
Bürgerlicher und weltoffener als so manch anderer Stadtbezirk. Eine offene, freundliche und sehr angehnehme Stimmung.
Ich bin so froh.

Berlin – Friedensdemo am 01.08.26

01.08., Berlin, Meissen, Sachsen, Wir sind viele

01.AUGUST 2026
BERLIN – Demo am Brandenburger Tor

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Aufruf zum Frieden!

Am 1. August am Brandenburger Tor – zunächst verregnet, dann aber viele interessante Gespräche und ca. einhundert Unterschriften (+ die Stimmen unserer unermüdlichen Gisela).

Danke an Ulla, Petra und Ingolf. 🧡 Und Danke an Dich, Klaus

Von Ingolf. Schaut gern in diesen kurzen Video-Clip:
Am schönsten finde ich, dass sich die Trommler am Ende des Umzugs aufstellen und alle Demo-Teilnehmer des Aufzuges wieder zurück empfangen. Zu Beginn des Friedensaufzuges liefen sie ja ganz vorn.

Ja, und die Lebensfreude von Petra aus Berlin (mit dem orangenen Banner), schaut mal! 🧡
Unter den Trommlern waren auch Kai und Holm aus Meißen.

1. August – Berlin – Gisela und unsere neue Friedenswelle

Berlin, Brandenburger Tor, Friedenswelle, Gisela

01. AUGUST 2026
FRIEDENSDEMO zum 6. Jahrestag der Demo vom 01. August 2020
BERLIN / am Brandenburger Tor

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Aufruf zum Frieden!

Ich wollte dich eigentlich ansprechen, Gisela, aber du hattest ständig „Kundschaft“.
Am Brandenburger Tor waren auch Friedensmenschen aus Berlin unterwegs, die Stimmen für den Frieden gesammelt haben.
Allen herzlichen Dank!
Kai aus Meißen.

Danke, liebe Gisela.
Für Dich ist es normal und Alltag, nichts besonderes. Für andere ist ein Bild, ein Zeichen und ja auch eine Art Symbol dafür, was Menschen alles leisten und bewegen können. Nein, es gibt keine Ausreden, warum irgendwo, irgendwann und irgendwas nicht geht.
Wenn Gisela sich so FÜR den Frieden engagieren kannst, Dann – IHR lieben Mitleser – KANN ES JEDER. Gisela ist über 80 Jahre jung. Sie steht wohl wie kein anderer Mensch für die neue Vision, das neue Denken und Handeln, für die neue Kreativität, Kontinuität unserer neuen Friedenswelle. Genau auch diese Ausstrahlung ist es, das zunehmend positive und lächelnde Agieren, von ganz vielen von uns, welches die Menschen immer mehr erreicht, BUNDESWEIT, in ORANGE.

Und je mehr wir alle gemeinsam agieren, würde folgendes passieren: Nicht jeder agiert mit seiner aktion isoliert und einzeln vor Ort und wird nicht oder nur wenig gesehen.
Mit unserer farben- und lebensfrohen Ausstrahlung in ORANGE wirken sicherlich alle regional einzeln, als ein Teil, aber gemeinsam erreichen wir eine bundesweite Friedensstrahlkraft, die eben auch mit dem Begriff FRIEDENSWELLE korrekt und passend beschrieben ist.

Dankeschön an Gisela und alle einzelnen Friedensteams und auch die vielen Einzelunterstützer.

Wir wollten zu unserem (Bundes)Präsidenten und dann …

Berlin, Bundespräsident

27. JULI 2026
BERLIN – BUNDESPRÄSIDIALAMT

präs

Was soll man als Mensch, als Teil des Souveräns dazu sagen? Wir wollten zum Bundespräsidenten, dem Präsidenten aller Bürger unseres Landes. Er ist ja damit auch UNSER Präsident. Und dann … Aber der Reihe nach.

Am ende sollen ja alle Friedensstimmen auch zu unserem Bundespräsidenten. Also haben wir uns gedacht: Wenn wir schon mal in Berlin sind, sagen wir ihm Guten Tag und fragen ihn, wie man das mit der Stimmenübergabe am besten macht, wie lange man das im Voraus organisieren muss und was es sonst noch so zu beachten gäbe.

Okay, im Schloss Bellevue sitzt er ja schon lange nicht mehr. Das würde jetzt für Jahre mit ???-zig Millionen restauriert, modernisiert, umgebaut …

Wir fuhren zum Bundespräsidialamt, Eingang in einer Nebenstraße. Vor dem Eingang ein Mitmensch in Uniform (also ein Polizist). Nachfolgend die sinngemäße Wiedergabe unserer Gespräche:
Anja ging hin und fragte, ob und wie man zum Sekretariat des BP gelangen könnte.
Antwort: Man komme nur mit einem Termin ins BP-Amt. Auch für den Zugang zum Sekretariat erhalte man nur mit einem Termin. Man finde alles auf der Webseite.
(Für unser Foto nochmals fragend.)
Anja: Wie bekommt man denn einen Termin im Sekretariat?
Antwort: Das hatte ich Ihnen doch gesagt. Das steht alles auf der Webseite.
Frage: Gibt es denn eine Tel.Nr. für das Sekretariat?
Antwort: Nochmal, das steht alles auf der Webseite.
Okay, wir rufen an – Das Telefon sagt: außerhalb der Geschäftszeiten. Es war 12:02 Uhr, ABER – die Tel.zentrale hat von 12:00 – 14:00 Uhr keine Geschäftszeit. Also, der erste Anruf vergeblich.
….
Einige Zeit später, am Rande des Antonplatzes, nach 14 Uhr, Jens ruft an:

Wir erreichen die Tel.zentrale (also nicht das Sekretariat).
Jens schildert kurz das Anliegen (Friedensinitiative, Stimmen sammeln, wir möchten Infos zur Vorbereitung einer möglichen Übergabe der Stimmen und würden deshalb gern einen Termin mit dem Sekretariat des BP vereinbaren).
Das ginge nicht. Er könne uns nicht einfach durchstellen. Wir sollten eine schriftliche Anfrage schicken und wenn, würde man uns danach antworten.

Es entspann sich ein kleiner Disput:
Woher er das weiß – fragte ich. Er ist doch nicht das Sekretariat. Das Sekretariat könne mir das ja auch selber ausführen und wir schon Details besprechen, die ggf. in der schriftlichen Anfrage stehen sollten.

Ergebnis:
Ein Mitarbeiter der Telefonzentrale blockiert unsere Bitten komplett. Wir wissen nicht, ob diese „Telefonzentrale“ wirklich die Zentrale des BP-Amtes war oder – wie bei manchen Firmen üblich – ein ausgelagerter Bereich eines externen Call-Centers.

Die Bitte, mir seinen Namen zu nennen, damit ich mich in einem Anschreiben auf ihn berufen könne, verweigerte er. Er müsse das nicht.

DAS hatte gesessen: Jeder Beamte, jeder Staatsangestellte hat die Pflicht, sich auszuweisen, seinen Namen zu nennen, sich also nicht hinter irgendeiner Anonymität zu verstecken. Die Mitmenschen in Uniform tragen ja mitunter Nummern.
Hier war also nichts,, außer der kompletten Verweigerung. Man könne sich ja den Tag und die Uhrzeit des Gespräches notieren …

FAZIT:
Eine Aufgabe des BP ist ja:
Er repräsentiert die Einheit des Staates und des Volkes und soll gesellschaftliche Gruppen zusammenführen.

Der BP vertritt ja irgendwie auch alle Deutschen, so auch uns. Darf man seinen BP so einfach sprechen?

Okay, das geht vielleicht nicht so einfach.
Aber in Sekretariat würde man ja wohl mit seinem Anliegen als Bürger problemlos oder stressfrei kommen können.
Okay – vielleicht würde es ja auch offizielle Sprechstunden für die ganz normalen Menschen geben. – Nein, sie gibt es offensichtlich nicht. Nirgends ein Hinweis.

Also wird es wenn, dann doch eine enorme Procedere, erstmal ins Sekretariat zu kommen. Alles sehr anonym, mglw. auch digital. Nirgends ein persönlich-menschlicher Kontakt zu einem Mitarbeiter, einer Mitarbeiterin.

DAs BP-Amt wirkt also so eher wie eine Burg, ein Bunker, an dem nicht steht, aber von dem ausgeht: DU KOMMST HIER NICHT REIN.

In der besten Demokratie, die Deutschland je hatte, kommt man als Bürger nicht ins Sekretariat oder einen Bereich, der für den Kontakt zum Volk, zum Souverän gedacht ist?
Wie will „mein“ Präsident denn dann wissen, welche Sorgen, Nöte und Ängste ich habe?
Wie will er denn wissen, wie es anderen Menschen geht, wenn es keine einfachen Kontaktmöglichkeiten gibt?
Alles nur schriftlich beantragen, auch einen Gesprächstermin im Sekretariat?

Kann man mal drüber nachdenken, ob und was denn hier falsch läuft? Entspricht eine solche Prozedur dem, wie sich Menschen ihren BP vorstellen?

Auch in Berlin-Marzahn funktionieren unsere Friedens- und Demokratieanlaufpunkte

Berlin, Marzahn

28. JULI 2026
BERLIN / MARZAHN

mar

Und schließlich waren wir noch in Berlin-Marzahn am Eastgate Einkaufszentrum.

Es war ein sehr schöner Nachmittag. Es gab einige sehr emotionale Friedensbekundungen von Menschen, die an unseren Tisch kamen. Die Gespräche waren offen, berührend.

Es hat sich erneut erfüllend und sinnvoll angefühlt.

Danke an Jens und Anja aus Rostock
und Roy aus Köpenick

Die Friedens-Magie des Schöneberger Kiezes in Berlin. Dankeschön.

Berlin, Besondere Momente, Schöneberg, Schöneberger Kietz

27. JULI 2026
BERLIN – STADTBEZIRK SCHÖNEBERG

Montagsspaziergang

schöne

Quasi eine Art Fortsetzung des Vorberichtes. Unser Unterstützungsbesuch in Stadtteil Berlin – Schöneberg.

Spitz auf Knopf kamen wir an. Eine kleine Gruppe von Menschen machte sich – großteils ein Fahrrad schiebend – auf seinen Weg. Am Ende angekommen, haben wir uns vorgestellt und ja, natürlich war man erfreut einverstanden, dass dann auch wir unser strahlendes orangenes Friedensbanner ausrollten und am Ende der Gruppe mit uns trugen.

Es war eine sympathische Gruppe, jeder mit irgendeiner persönlichen oder Friedensbotschaft. Und plötzlich ging es mitten in den Schöneberger Kietz, auf dem Fußweg laufend, an ganz vieler und toller Außengastronomie vorbei. Die Menschen saßen quasi mit auf dem Fußweg und wir keine 1,5m an ihnen vorbei. Cafe an Cafe, Kneipe an Kneipe, Gastro an Gastro.
Das und ja, GENAU DAS war auch für uns Initiatoren neu. Das haben wir in Rostock noch nie gemacht, wobei es ja hier auch diese Art bunten Kietz nicht gibt.

Schon am Abend damals, als auch heute, rückblickend, waren es einmalige, großartige, interessante und beeindruckende Momente. Ja, die kleine Gruppe an Fahrräder schiebenden Menschen, mit ihren Schildern und Botschaften wurde gesehen, quasi nebenbei oder beiläufig registriert – nicht aber dieses große orangene Friedensbanner.

Alle, wohl wirklich alle unterbrachen kurz ihre Gespräche und schauten auf das Banner, die Botschaft und unsere positiv lächelnde Ausstrahlung. Es war sofort ein imaginäres Gefühl der Zustimmung und Verbundenheit zu spüren, eine Verbindung von uns Menschen mit diesen Menschen. Irgendwie einmalig und kaum in Worte zu fassen.

Und wenn es eine Bestätigung für unsere neue Vision, das völlig neue Bild unserer neuen Friedensinitiative bedurfte, dann eben genau diese Momente:
Kein Kämpfen, kein lautes Demonstrieren, keine politisch-ideologischen Botschaften. Genau so entsteht eine erste gemeinsame Grundlage, gemeinsam in ein Gespräch zu kommen. Viele Daumen hoch, dieses freundliche zustimmende Lächeln und ja, auch das eine oder andere kurze persönliche Gespräch – Schöneberg war ein echte „Eye-Catcher“, eine ganz besondere und enorm wichtige neue Erfahrung. Ein bisschen war es wie eine Art FRIEDENS-Magie.

Am Ende saßen alle noch traditionell zusammen, wir also auch und ja, dann kam eine Frau zu uns, die extra und bewusst noch unterschreiben wollte. Auch sie wollte FÜR den Frieden stimmen. Und allen gemeinsam war in den Gesichtern diese Freude zu sehen. Ja, auch die lieben Friedensmenschen vor Ort fanden es einmalig und in einer unbeschreiblichen Besonderheit schön.

Die Zeit in Schöneberg wollen wir auf keinem Fall missen, weil sie uns für vieles, für ganz vieles eine solche Bestätigung gegeben und eine echte innere Freude bereitet hat. Ein bunter Kietz der uns freundlich, einladend und eben mit menschlich offenen und toleranten Armen empfangen hat. Genau so stellen wir uns das gemeinsame aufeinander zugehen vor. Das macht Mut, gibt Kraft und ermutigt doch enorm. Danke Schöneberg. Danke an die kleine Friedensgruppe, dass wir anwesend sein durften und wir gemeinsam genau diese Momente erlebt haben.

Bundespräsident, RKI, Antonplatz, Potsdamer Platz – ein Bericht

Antonplatz, Berlin, Brandenburger Tor, Bundespräsident, Potsdamer Platz, RKI

27. JULI 2026
BERLIN – am RKI, am Antonplatz und am Brandenburger Tor.

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Montag ist ja bundesweit immer noch ein Aktionstag für verschiedene demokratische Anliegen, so auch in Berlin. Und so hatten sich die Initiatoren dieser initiative einen Plan gemacht, verschiedene Aktionsgruppen zu besuchen.

Zuerst ging es zu unserem Bundespräsidenten. Dazu folgt noch ein separater Bericht. Versucht mal als Mensch, als Teil des Souveräns einfach mal so einen Termin mit dem Bundespräsidenten aller Deutschen zu bekommen bzw. für einen solchen Termin im Sekretariat des Bundespräsidenten vorstellig zu werden.

Danach fuhren wir zum Gebäude des RKI, da dort eine Art Mahnwache stattfinden sollte. Das hat geklappt und wir haben die kleine, aber engagierte Gruppe getroffen. Positiv: Ja, sie machen das schon jahrelang. Kritisch, oder für uns etwas unverständlich: die Ortswahl. Eine Nebenstraße, am Haupteingang. Der Eingang wurde aber auf Grund einer Baustelle nicht genutzt. Also stand man symbolisch sicherlich richtig, aber doch etwas wirkungslos. Man stand für sich, aber ohne Kontakt zu unseren Mitmenschen. Hilft uns das aber weiter, für UNS zu stehen? Eine Frage, die wir uns ja immer wieder stellen, auch in unserer Initiative: Stehen wir vor allem für uns und das Demonstrieren UNSERER Meinung, unserer Zahlen, Daten und Fakten oder ist es ein besseres Ziel, optisch sichtbar im realen Lebensraum unserer Mitmenschen zu stehen und diese einladend zu erreichen?

Nach unserer doch sehr interessanten Gesprächsrunde fuhren wir weiter zum Antonplatz. Hier sollte es von 14 – 19 Uhr eine Art offenen Dialog, auch zum Thema Frieden geben. Dieser fand aber – warum auch immer – nicht statt. Wir haben es uns dennoch nicht nehmen lassen, an der Friedensbotschaft auf dem Antonplatz unser Banner öffentlich zu zeigen und zu dokumentieren. WIR waren da.

Dann ging es zum Brandenburger Tor. Auch dort sollte es eine Art Friedensmahnwache geben. Es war für uns schwer sie zu finden. Auf der Ostseite gab es auf Grund des Anschlages auf den CSD eine Art „Pilgerstätte“, wo wohl doch zahlreiche Menschen hingingen, um Blumen nieder zu legen und ja, auch einige Minuten in Trauer und Andacht zu verweilen. Ein Team vom ARD war natürlich vor Ort.
Positiv zu erwähnen: Wir wurden von einem jungen Mann angesprochen (der unsere T-Shirts las) und es entspann sich ein doch langes gemeinsames Gespräch zum Thema Frieden, Verteidigung, Wehrpflicht, Christentum, dem Frieden in uns selbst. Ein sehr gutes, weil auch wichtiges Gespräch. Ein Gespräch in beiderseitigem Respekt sowie dem Wissen und der Achtung, dass wir Menschen verschiedener Meinung sein können und dürfen. Dieses Gespräch entsprach genau der Version von Aufeinander zugehen, Fragen, Zuhören, gemeinsam Denken usw., wie wir es uns an allen Friedens- und Demokratieanlaufpunkten unserer Initiative aktuell und perspektivisch vorstellen. Und es macht mehr als Mut und gibt uns allen Zuversicht, weil wir genau diese Art von Gesprächen in den letzten Wochen ZUNEHMEND erleben. Wir lassen das Trennende weg und suchen die Gemeinsamkeit, auf der sich ein Gespräch aufbauen Kann: KEIN Mensch auf der Welt als Mensch will Krieg oder ist für einen solchen. ALLE, wirklich alle sind FÜR den Frieden.

Beim Gehen haben wir dann doch nicht die 4 oder 5 Menschen der Friedensmahnwache entdeckt. Irgendwo in einem Eckbereich des Brandenburger Tores. Der Initiator macht dies dort wohl schon seit dem Jahr 2002 oder 2003. Ja, das ist Kontinuität, Ausdauer und auch Durchhaltevermögen. Wir haben dort unterstützt, gefragt, ob wir unsere Banner mit hinlegen dürfen, was erstmal von einigen positiv bejaht wurde. Einem Mitstreiter missfiel es. Wir würden etwas „kapern“. Auch das Gespräch mit ihm fühlte sich nicht nach Einladung, Dank für unsere Unterstützung und Gemeinsamkeit an. Es ging eher in eine politisch-ideologische, belehrende und Recht-habende Richtung. Der Initiator entschuldigte sich, was aber nicht notwendig gewesen wäre. Wir kennen und wissen um solche Gespräche und die dahintertliegenden Denk- und Handlungswiesen.

Positiv: ein längeres Gespräch mit dem Initiator war leider nicht möglich, da er von einer Gruppe junger männlicher Jugendlicher angesprochen wurde und sich ein sehr langer Dialog entspann. Das hat uns sehr beeindruckt. Super. Weiter so.

Wir wollten weiter zum Potsdamer Platz, zu einer weiteren Friedensdemo. Leider fiel die aber aus oder war den von uns befragten Mitmenschen in Uniform nicht bekannt. Schade. Aber auch eine Möglichkeit, dann doch noch nach Schöneberg weiter zu fahren. Und die Erlebnisse dort waren schon echt gut und auf eine Art und Weise auch besonders. Dazu jetzt im nächsten Bericht.