Rostock – so wie hier sollten wir alle Möglichkeiten nutzen

Mecklenburg Vorpommern, OZ-Talk, Rostock

21. APRIL 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Bühne 602

rostock

Lest gern mal die letzten Berichte und Gedanken quer (s.u.). Wie schafft man es heute, den Menschen zu erklären, dass wir kriegstüchtig werden sollen/“müssen“? Die These war und ist: Das geht nur mit Ideologie, Agitation und Propaganda, „intelligenter“ psychologische „Kriegsführung“, dem permanenten Wiederholen von Kriegsrhetorik und -propaganda.

Und ja, die wohl größte unterstützende Rolle hierbei spielen – These – IMMER die Medien, im hier konkreten Fall die größte Tageszeitung in Mecklenburg-Vorpommern, die „Ostsee-Zeitung“.

Die ganz offensichtlichen Gefahren dessen, was Kriegsrhetorik, Kriegspropaganda, Kriegstüchtigkeit und Kriegswirtschaft bedeuten, werden nicht klar gestellt. Bei der Thematik „Demos gegen Rechts“ war dies wohl damals anders …
Man fragt nur ganz lapidar: Kriegstüchtig?“ Und so lässt man es BEWUSST offen oder macht sich schon von vornherein damit gemein, lässt es zumindest zu, dass die Forderung nach Kriegstüchtigkeit in Deutschland zulässig und völlig unproblematisch wäre …

Dabei gebietet es das Grundgesetz doch unmissverständlich, das Gebot FÜR den Frieden.

Zum Abend selbst:

Wie seinerzeit in Güstrow (am 19.03.2026) zeigte sich, dass WIR auch durchaus alle uns gebotenen Foren, Veranstaltungen und Diskussionen aktiv nutzen können, um einen friedlich orangenen Gegenpol öffentlich sichtbar zu machen. Das hilft nicht nur uns, sondern auch unseren Mitmenschen. Je mehr und je öfter sie uns sehen, umso besser.

Heute in Rostock beim OZ-Talk zum Thema Kriegstüchtigkeit. Es drohte wieder eine Propaganda-Veranstaltung zu werden. Wir Friedensmenschen haben das aber ganz schön positiv bewegt gehalten. Letztlich gab es im Publikum flächendeckend sehr kritische Kommentare und auch emotionale Familiengeschichten zum Thema Krieg. Also nix mit widerspruchsloser Agitation und Propaganda auf „niedrigstem“ Niveau …

Wir konnten am Ende draußen sogar mit dem Admiral sprechen und ihm unseren Flyer geben, er meinte: Mit uns würde er sehr gern sprechen. Na mal schauen, ob er sich meldet.

Interessanterweise war der Admiral gedanklich aber schon auch in einem Zwiespalt, zwischen sich als Mensch und sich als militärischem Funktionärsträger. Er war es mehr als die Dame, die den Frieden vertreten sollte, als Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF). Beide Gäste hatten einen Bezug zur NATO.

Was meinen diese Gedanken? Was scheint ganz wichtig, immer wieder in die eigenen Überlegungen einzubeziehen?Menschen in Funktionen, auf Posten mit einer Stellenbeschreibungen, sind dort, weil sie „ihren Job“ machen müssen, weil sie eine ihnen zugewiesene Aufgabe erfüllen sollen/müssen. Genaus dafür sind sie an diese Stelle gesetzt worden. Sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Letztlich gungieren er/sie aber letztlich wie ein/e Schauspieler/in auf der Bühne. Er/sie spielen eine Rolle. Ale erklärendes Bild: z.B. in „Romeo und Julia“ – Romeo heißt als Mensch im realen Leben vielleicht Torsten Winkler und ist eben nicht Romeo und Julia heißt im realen Leben vielleicht Marie Meier. Auch sie ist im realen Leben niemals Julia. Es gibt also einen klare Trennung zwischen den in der Gesellschaft rollenspielenden Menschen in der ihnen zugewiesenen Rolle und diesen Menschen selbst im Alltag.

Das sollten wir immer mit beachten, wenn wir mit „Personen“ reden, die uns als Funktionäre, Beamte, Polizisten, Politiker, Parteimitglieder, Lehrer, Militärfunktionäre usw. gegenüber stehen. Diese gilt es vielleicht nicht pauschal und von vornherein zu verurteilen und abzulehnen, sondern als MENSCHEN, also als Papa, Mama, Oma oder Opa anzusprechen und sie aus ihrem „Schauspielerkostüm“ zu bitten …

Eine Dame in Publikum, die selbst sehr toll gesprochen hatte, bedankte sich für unsere Präsenz. Ein Herr kannte uns von der Friedensdemo auf Rügen und hat sich sehr über uns gefreut.

Süddeutschland-Reise 1 – Nürnberg

Bayern, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Ostermarsch, Rostock

06. APRIL 2026
NÜRNBERG / BAYERN

nb

Nur kurze Anfangsgedanken:
Nach unseren Rundreisen durch Berlin, Brandenburg und Thüringen sowie Sachsen, haben wir uns als Initiatoren (aus Rostock) dieser bundesweiten Friedensinitiative schon sehr auf diese neue Friedensreise zu unseren Friedensfreunden nach Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gefreut. Wie kleine Kinder waren wir sehr aufgeregt, gespannt und voller Vorfreude. Und so führte uns Tag 1 nach Nürnberg.

Teilnahme und Sichtbarkeit im Rahmen des Ostermarsches in Nürnberg:
Zu Beginn der Abschlussveranstaltung waren es wohl um die 1.000 Menschen, die sich vor Ort versammelt hatten, nur um sich dann (unverständlicherweise) doch relativ schnell auf gut 500 Menschen zu reduzieren.

Wir konnten das nicht sehr intensiv verfolgen, weil unser Friedensstand doch während der ganzen Zeit gut besucht war. Und so war es hilfreich, dass sehr viele Mitstreiter mit und bei uns am Stand waren. Dafür allen recht herzlichen Dank. Es war ein gutes Gefühl, eine gute Atmosphäre und so haben alle erleben können, was an und mit so einem Friedensstand alles an öffentlicher Wirkung erreichbar ist. Die Menschen kamen von sich aus zu uns.

Was war auffällig? Was bestätigt die neue Herangehensweise UNSER ALLER Friedensinitiative?
Zu sehen war eine Masse an Symbolik. Viele Fahnen, viele linke Richtungen mit ihrer jeweiligen Symbolik, viele auch schwarz gekleidete junge Menschen (mgls. Antifa). Nur stellen gerade wir uns immer wieder die Frage – braucht es all das? Braucht unser Engagement für den Frieden diese Masse an Symbolik, hinter welcher sich die Menschen „verstecken“? Braucht der Frieden wirklich diese Masse an Menschen, deren Hauptanliegen zu sein scheint, sich als Mensch hinter einer solchen Symbolik zu „verstecken“? Oder anders: Warum scheint es Menschen so wichtig IHRE EIGENEN weltanschaulichen, politischen oder religiösen Ansichten nach außen zur Schau stellen zu müssen? Nur wenige scheinen sich die Frage zu stellen: Wirkt das einladend an andere, an Außenstehende an Andersdenkende oder eher martialisch und abschreckend? Wirkt dieses Auftreten eher friedlich oder wirkt es eher irgendwie gewaltsam?

Weshalb scheint es so vielen Menschen nicht oder nur schwer möglich, einfach nur als Mensch, als Vater, Mutter, Großelternteil, als Erwachsener oder Jugendlicher gemeinsam mit anderen MENSCHEN ein Zeichen für den Frieden zu setzen, ohne Symbolik?

Und ja, es scheint dann so zu sein (These): Wir alle werden in unserem Friedensengagement wirklich erst dann groß, gemeinsam zahlreich und damit erfolgreich sein/weiterkommen, wenn wir alle auf das zu Schau stellen der individuell präferierten Symboliken verzichten können – weil es der Sache a) nicht dient und b) für ein ehrlich menschliches Friedensengagement überhaupt nicht erforderlich/notwendig ist.

Und zusätzlich wird sich unser aller Wirksamkeit FÜR den Frieden auch erst dann qualitativ auf eine notwendig neue Stufe heben lassen (These), wenn wir nicht nur an den symbolisch „wichtigen“ zentralen Tagen auf der Straße oder in der Öffentlichkeit zeigen.

Und eben genau da setzt unsere neue bundesweite Friedensinitiative an: eine analog, öffentliche Sichtbarkeit im öffentlichen Lebensraum der Menschen. Immer wieder, also wöchentlich oder vierzehntägig, nicht nur zum Ostermarsch, am Weltfriedenstag oder neuerdings dem 3. Oktober. Großdemos sind auch symbolisch. Keine einzige hat in den letzten Jahren die mglw. entscheidende Frage beantwortet: Was kann und sollte jeder Friedensmensch dann am Tag danach bei sich vor Ort machen? Was könnten wir alle gemeinsam, aber jeder bei sich im Ort aktiv tun? Unsere Friedensinitiative will nicht die eigenen Egos der weltanschaulichen,These – die Notwendigkeit, neu, kreativ und anders an das Thema Friedens“kampf“ heran zu gehen – mit spaß, mit Lebensfreude, menschlich lächelnd.

Nein, kein Kämpfen, kein Müssen, kein GEGEN jemand sein. Das ist vom Wesen her Gewalt. es ist die gleiche Medaille dessen, was wir erleben, nur eben die andere seite. Es ist vom WESEN her das gleiche. Es bedarf eines neuen Denkens, Redens und Handelns. U.a. gehört dazu, eine neue und menschlichere Welt, in der wohl ganz viele leben wollen, SELBST und möglichst täglich selber vorzuleben. Und ja, versucht das mal. Das ist nicht leicht.

Und das schönste und wichtigste sind dann immer die persönlichen Gespräche danach
, im quasi privaten Rahmen mit allen Mitstreitern. Und so waren es liebe Friedensmenschen aus Nürnberg, Erlangen, Fürth, mit denn wir einen beeindruckend schönen Abend haben verbringen dürfen. Ganz ganz lieben Dank für diese schönen und so wichtigen Stunden der Gemeinsamkeit. Und wie immer – leider verging die gemeinsame Zeit viel zu schnell. Und dennoch war es gut, richtig und wichtig, dass wir uns alle persönlich haben kennen lernen dürfen.

Mehr Infos auch HIER
oder HIER.

Rostock: ein bunter und farbenfroher Ostermarsch und ein anderer, der für Ausgrenzung, Distanz und Stigmatisierung stand

Mecklenburg Vorpommern, Ostermarsch, Rostock

04. APRIL 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

rostock

Ostermarsch in Rostock

Das Schönste am Ostermarsch in Rostock war, dass gleich zwei junge Menschen mit Redebeiträgen vertreten waren: Benn, der zum Orga-Team des Schulstreiks gegen die Wehrpflicht in Rostock gehört, sowie Jonathan von der BSW-Jugend mit einem sehr berührenden Beitrag.

Auch die musikalische Begleitung von Tino Eisbrenner hat unseren Ostermarsch besonders lebendig gemacht. Seine Lieder haben uns spürbar miteinander verbunden – so dass viele bis zum Schluss geblieben sind.

Tino erzählte, dass es in Neubrandenburg mal statt eines Ostermarsches ein Friedensfest zu Ostern gab – vielleicht wäre es ein schöner Ansatz für das nächste Jahr, sich so den Menschen zu öffnen, mit denen wir zusammenleben?

Warum das so nötig ist?
Dazu nachfolgend Gedanken aus der Rede von Anja aus Rostock („1.000.000 Stimmen für den Frieden“).
Die Rede unserer Anja könnt Ihr hier nachlesen. Es sind sehr nachdenkenswerte Gedanken an uns alle.

Hier findet Ihr einen Mitschnitt des Rostocker Ostermarsches.

Und bezogen auf die Überschrift:
Nunmehr wohl zum mindestens dritten Mal, hat sich eine sogenannte Rostocker „Friedensgruppe“ einem gemeinsamen Handeln, einem gemeinsamen Agieren aller Friedensmenschen für den Frieden klar, offensiv und unmissverständlich verweigert. Eine Gruppe, die angeblich für den Frieden ist baut ideologisch sehr fragwürdige „Brandmauern“. Will, oder kann eine solche Gruppe vom Wesen her wirklich für einen menschlichen Frieden sein? Eine Frau, die sich wohl Jahrzehnte lang für den Frieden engagiert, schließt aktiv Friedens-MENSCHEN, also Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche von „ihrem“ Ostermarsch aus? Erschwerend kommt hinzu, dass sie noch nie ein einziges Wort mit den aktiv ausgeschlossenen Menschen gesprochen hat, diese menschlich gar nicht kennt und ihre Ansichten doch in einer ganz offensichtlich sehr generalitätsähnlichen Weise um- und durchsetzt. Sie meint also möglichweise in Rostock das „Monopol“ darauf zu besitzen, wer für den Frieden sein darf oder nicht?

Ganz emotionslos und nüchtern:
Das ist vom Wesen her Gewalt. Es gibt letztlich für Väter, Mütter, Großeltern … nur einen Frieden, einen GEMEINSAMEN Frieden von und zwischen uns Menschen.

Wie kann man sugerieren, FÜR den Frieden zu sein und ignoriert und distanziert sich von aktiven Friedensmenschen in Rostock?
Und so war das Ergebnis doch vorauszusehen – ein zweiter, lauter Ostermarsch mit massiv weniger Menschen als der erste farbenfrohe, bunte und warme Menschlichkeit ausstrahlende Friedensmarsch.

Abschließender Gedanke:
Auf dem 2. Rostocker Ostermarsch dürfen vor allem auch sehr links dominierte Gruppen und Gruppierungen mitlaufen, welche ja im System des Imperialismus die Wurzel allen menschlichen Übels sehen. Der Imperialismus (also Staat, Justiz, Medien und diese Art Staatsgewalt) soll und muss weg, erforderlichenfalls wohl auch mit Gewalt. Und genau das hört man auch am Inhalt, der Tonalität und in der Sprache der Reden.
Genau dieses System (Imperialismus) hat in den letzten Jahren offen und aktiv aber gerade die Menschen angegriffen, die nicht nur politikkritisch, sondern auch FÜR den Frieden aktiv und auf der Straße sichtbar waren. Es sind Menschen, die z.B. 11 Wochen lang täglich eine Friedensmahnwache in Rostock durchgeführt haben, danach wöchentlich. Und das ist bekannt. Und diese Politik- und Narrativkritischen, diese FÜR den Frieden aktive Menschen werden von einem Friedensmarsch ausgeschlossen? Welche Logik steckt dahinter? Nein, wenn es dieser Organisatorin wirklich um Frieden gehen würde, läuft hier ganz gewaltig etwas in die falsche Richtung.

Und so bleibt unsere Hand dennoch weiter einladend ausgestreckt.
Wir sehen alle Menschen als Menschen, als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche. Wir stehen dafür, ALLES, wirklich alles Trennende wegzulassen oder ganz hinten an zu stellen. Alles meint die ganzen weltanschaulichen, politischen und religiösen Verschiedenheiten, das ganze Denken und Handeln in Funktionen, quasi den (Schauspieler-)Rollen, die Menschen auf Grund ihrer Funktionen z.B. in Parteien, der Verwaltung oder im Staatsapparat haben.

Ostermarsch ist auch Friedensengagement – in Rostock aber farbenfroh und friedlicher Sprache

Mecklenburg Vorpommern, Ostermarsch, Rostock

21. MÄRZ 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

HRO

Natürlich unterstützen wir den Ostermarsch in unseren Städten. In Rostock sind wir aktiv an Organisation und Durchführung beteiligt – hier hängen wir gerade Plakate auf.

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Was für ein Gänsehaut-Moment in Warnemünde

Gänsehaut-Moment, Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Warnemünde

14. MÄRZ 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Rostock

Seebad Warnemünde

Der Gänsehaut-Moment des Tages:

Zwei Angestellte eines nahegelegenen Hotels (sehr junge Menschen) kamen gleich zu Beginn zu uns und brachten uns Kaffee – als Dankeschön, es war ihre Art, uns zu unterstützen. Sie erzählten, dass sie uns in den vergangenen Wochen schon öfter über das Mikro gehört und wahrgenommen hatten – wow, das hat echt positiv gesessen und uns total berührt.

Ein weiterer besonderer Moment:
Eine ältere Dame trat sehr rigoros für die Wehrpflicht ein. Gleichzeitig war ein junges Paar aus Neubrandenburg stehen geblieben, um unseren Stand wahrzunehmen. Ich fragte den jungen Mann, ob er das wollen würde. Er sagte nein. Während ich noch mit der Dame diskutierte, schlugen wir ihr vor, den jungen Mann selbst zu fragen, ob er das auch möchte. Daraufhin ging sie schnell fort.

Und trotz des doch etwas ungemütlichen Wetters, waren wir wieder im öffentlichen Lebensraum der Menschen sichtbar und FÜR den FRIEDEN präsent. Nein, nicht mit Parolen oder aktuell unrealistischen Forderungen. Wieder haben wir über Friedenslieder und nachdenklich machende Ansprachen als Friedensanlauf- und -gesprächspunkte agiert.

Und natürlich wird es nicht von allen Menschen und Familien sofort aktiv unterstützt, viele, aber nicht alle Menschen unterschreiben.

Aber, was wir immer wieder wahrnehmen:

WIR, unser Stand wir von ALLEN, wirklich allen vorbeilaufenden Menschen wahrgenommen. Es geht gar nicht anders.
Und somit haben alle UNSER ALLER orangene Friedensinitiative im Kopf und das bedeutet, dass sie zu uns kommen und unterschreiben, dass sie es versuchen zu ignorieren und vorbei gehen oder aber – wenn auch nur wirklich sehr wenige Menschen – kurz an den Tisch kommen, irgendeinen sprachlich herablassenden Kommentar absondern, kein Gespräch wünschen und weitergehen.

Und wenn es UNS ALLEN gelingt, genau diese Friedenstische in 1.000 Städten und Orten bundesweit in Aktion zu bringen,
dann wird der Frieden und unser neues Denken, unsere neue Sprache und unsere sympathisch freundliche Ausstrahlung in ganz Deutschland sichtbar, vor allem aber WIRKSAM werden.

Sehen wir uns alle als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche, welche ALLE ZUSAMMEN eines eint: Nie wieder Krieg.
Wir sagen nein zu jedem Krieg (nicht nur zu einem), JA zum Frieden, Ja zu Diplomatie und natürlich JA zur Freundschaft zwischen den Völkern und Nationen.
WIR stellen alles, wirklich alles Trennende, das weltanschaulich, politisch und religiös Trennende hinten an.

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Rostock: EIN Bild sagt mehr als 1.000 Worte über Deutschland

innerer Frieden, Mecklenburg Vorpommern, Rentnerin, Reutershagen, Rostock

Rostock, Gymnaisum Reutershagen, am 09. März 2026

Rostock

Die Jugend soll zur Bundeswehr. Man spricht im Rahmen der Wehrpflichtdebatte auch darüber, dass die westlichen Werte bzw. „unsere Demokratie“ verteidigt werden sollen. Alles richtig?!

Nur – SCHAUT selbst.

80 Jahre nach Ende des 2.WK, in der besten Demokratie aller Zeiten – Deutschland soll eines der wohlhabensten Länder dieser Erde sein – sehen sich Rentner/-innen gezwungen, auch auf den Schulhöfen (hier das Europa-Gymnaisum Reutershagen) nach Pfandartikeln zu suchen.

Ist das nicht beschähmend für dieses Land?
Darf man die Frage stellen: Milliarden für Militarisierung, Krieg und Aufrüstung und dann solche Bilder? Läuft da nicht WERTE-MÄSSIG etwas komplett schief?

Was, wenn genau dies eine Frau ist, welche dieses Land aus den Trümmern des 2.WK wieder mit aufgebaut hat?

Den (oder diesen) Kindern geht es scheinbar zu gut? Sie sind sich zu schade, diese Pfandartikel zum Einzelhandel zurück zu bringen? Für eine offensichtliche Rentnerin aber scheinen zwei, drei oder mehr Pfandbüchsen einen erheblichen Wert darzustellen? Warum? Bekommt sie keine Rente oder ist es keine ausreichende Rente? Was saget dieses Bild auch über den Zustand oder den Inneren Frieden unserer Gesellschaft aus? Ein wohlwollender, sich gegenseitig achtender innerer Frieden ist doch aber eine oder vielleicht auch die wesentlichste Grundlage für den Frieden einer Gesellschaft nach außen, oder?

Belassen wir es bei dem Bild und einigen anregenden Gedanken dazu ….

Rostock – WIR sagen NEIN zu Agitations- und Propagandaarbeit der Bundeswehr an unseren Schulen

Europa-Gymnasium, Hollande, Mecklenburg Vorpommern, Merkel, Mins I und II, Reutershagen, Rostock

09. MÄRZ 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Europa-Gymnasium in Rostock

Rostock

Ja, bezüglich UNSERER Friedensinitiative war es ein erster Termin vor einer Schule.
Was wird uns erwarten? Wie reagiert die Schule? Wie reagieren die Schüler?

Alles spannende Fragen vorab. Und natürlich galte es einen Kompromiss zu finden: Wir dürfen den Unterricht nicht stören.

Letztlich verlief alles gut und den Möglichkeiten vor Ort entsprechend wirklich sehr gut. Die Schule liegt ja nun nicht im Zentrum Rostock. Dennoch ergaben sich viele und interessante Gespräche – sowohl mit Schülern, aber auch den Erwachsenen.

Sehr positiv: die Schulleiterin lies es sich nicht nehmen, uns zu begrüßen, informierte uns, wann denn eine Hofpause wäre und das wir – gemeinsam mit ihr schauen sollten – dass die Schüler nicht auf der Straße verweilen sollten.
Es ergaben sich doch einige und wirklich gute Gespräche mit den Jugendlichen. So bedankte sich auch ein Mitorganisator des Rostocker „Schulstreik gegen die Wehrpflicht“ für unser SICHTBARES Engagement. Manche Jugendliche sind politisch und weltanschaulich durchaus auf der Höhe ihrer Zeit, wenn persönlich ich (Jens) auch nicht alle Gedanken, Meinungen und Vorstellungen teile. Aber in einer wahren Demokratie darf und sollte genau das so sein.

Einige Jugendlichen haben unterschrieben, einige Erwachsen kamen EXTRA mit dem Auto zu uns an den Stand, um zu unterschreiben und auch einige auf dem Schulgelände arbeitenden Menschen waren über unser Kommen informiert und ein Teil unterstützte vor aktiv unsere Initiative. Mehrheitlich also ein wirklich von Herzen kommendes DANKESCHÖN dafür, dass wir dort waren und den Mutbewiesen haben, FÜR den Frieden Gesicht und Stimme gezeigt zu haben, im öffentlichen Raum.

Etwas bedrückend wohl eine fast oder über 80-jährige Frau, die allen Ernstes der Meinung war, den Putin müsse man vernichten, die Ukraine müsse man bewaffnen, sonst würde da nie Frieden rein kommen …
Alles passend zu den politisch und medialen Narrativen: denn von den Verhandlungen von Istanbul im März und April 22 wusste sie nichts. Auch von den Verträgen Minsk I und II und der Rolle einer Frau Merkel und eines Herrn Holland (damaliger franz. Präsident) wusste sie nichts. Auch nichts davon, dass die NATO Russland in wohl allen konventionellen Bereichen zwei-, drei- oder mehrfach überlegen ist und auch nicht, dass die NATO wohl das Zehnfache der Rüstungsausgaben Russlands ausgibt … Sie könne das nicht GLAUBEN. Ja, aber Glauben ist halt kein WISSEN.

Und so auch eine Erkenntnis: WISSEN ist und bleibt eine Holschuld.

Auch Rostock sammelt interessante neue Erfahrungen

Friedenstaube, Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Uwe Steimle

07. MÄRZ 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Rostock

Uwe Steimle in Rostock, im Moya.

Wir haben nur 1,5 Stunden gestanden und doch das ganze Spektrum von Tageslicht bis Dunkelheit mitgenommen.

Es war ein sehr guter Abend. Anfangs sind Menschen vorbeigegangen, aber wir haben sie mit dem Mikro angesprochen, und einige kamen wirklich zurück, weil sie sich angesprochen gefühlt haben. Ein Hinweis – dass Uwe Steimle diese Friedensinitiative unterstützt und mit er eine der angestrebten „1.000.000 Stimmen für den Frieden ist“ – hat die Menschen erreicht. Plötzlich waren wir nicht irgendeine „störende“ politische Truppe, die hier im Wege rumstand. Von einem Moment auf den anderen wurden sich die Menschen bewusst (also die Mehrheit), dass wir Menschen sind wie sie, wie Du und ich. Und insofern ist es immer richtig auch die Möglichkeit zu suchen, die Menschen als Menschen anzusprechen, nicht im Stile eines politischen Parteienwahlkampf-Standes, sondern eben als Papas, Mamas, Opas und Omas …

Zeitweise waren dann auch viele Menschen am Tisch, sodass wir mit den Listen improvisieren mussten. Kein Wunder – genau durch unsere Ansprache haben die Menschen erkannt, dass sie als Publikum von Uwe Steimle sind, also genau so „ticken“ müssten, wie wir. Und so passt dieses Prublikum zu dieser Initiative, denn: so hat jemand erzählt, zum Abschluss seiner Veranstaltungen mit seinem Publikum die „Kleine weiße Friedenstaube“ singt. Und genau dieses Lied läuft mehrmals an unseren Friedensständen im öffentlichen Raum.

Das haben wir seinerzeit auch immer so gemacht, auf unseren täglichen Friedensmahnwachen (2023 – 11 !!! Wochen lang) und auf der Montagsdemo in Rostock: Wir haben einen Kreis gebildet und uns an den Händen gefasst. Das gern auch heute mal ausprobieren und dann mal in die Gesichter der Erwachsenen schauen, die vorbei laufen. Wir reagieren die Mitmenschen, wenn sich erwachsene Menschen zu einem Kinder-Friedenslied an den Händen fassen … Teilweise unbezahlbare Momente. Mitunter kommen Menschen zu uns und stellen sich – Hände fassend – zu uns …

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Schülerstreik gegen die Wehrpflicht 2 – Rostock

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Schülerstreik 05.03.

05. MÄRZ 2026
ROSTOCK – MECKLENBURG-VORPOMMERN
Schülerstreik gegen die Wehrpflicht

Rostock

Natürlich haben wir das Grundanliegen, das Versprechen oder das Thema des „Schülerstreiks gegen die Wehrpflicht“ solidarisch unterstützen wollen, ohne zu wissen, was wir dann dort vor Ort an politischer oder steuernden Einflussnahme vorgefunden haben. Das hat uns doch tief betroffen gemacht.

Zwei Forderungen unserer Initiative gehen ja vom Wesne her in die gleiche oder ähnliche Richtung, wie das angedachte Motiv der Schüler:
Die Schüler wollen GEGEN die Wehrpflicht demonstrieren.
Bei uns heißt es:
2. Ein Verzicht auf die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland. und
6. Keine Agitations-, Präsentations- und Werbearbeit der Bundeswehr an unseren Schulen.

Und mit den Schülern, die nur als Schüler, also als Mensch da waren, haben sich auch wirklich gute Gespräche ergeben.

Nur seien doch folgende Fragen erlaubt:
1. Woher haben die Schüler die finanziellen Mittel für eine doch schon professionelle Bühne und Bühnentechnik?
2. Was machen denn linke Jugendorganisationen dort? (Die Falken, Refuges welcome, Fahnen oder ein Stand der ANTIFA, ein Infostand von : DIE Partei)
3. Was machen denn die Sprechchöre der ANTIFA auf einer Schüler-Demo? (alerta antifascista?) Wissen alle Schüler, was das bedeutet und woher das kommt? Was hat dies mit dem Thema der Demo zu tun? Und warum liefen genau die „Schüler“ der Demo voran, welche beide „Forderungen“ skandierten und waren die lautesten?
4. Uns so berechtigt es sehr wahrscheinlich auch ist: Was hat ein Ruf „Free, free Palastine“ auf einer Schülerdemo gegen die Wehrpflicht zu suchen?

(siehe auch den folgenden Beitrag mit einem Bericht der Rostocker „Ostssee-Zeitung“.)

These:
Und schon wieder wird durch politische Gruppen, Parteien, NGOs versucht, eine ganz normale Gesellschaftskritik, eine Art demokratisch legitimierter Widerstand zu „unterwandern“, zu „übernehmen“ und – von oben betrachtet – in die gewünschte Richtung zu bewegen, oder? Nichts darf „aus dem Ruder laufen“.

Ja, Widerstand darf sein, aber er muss eben von irgendwelchen Kräften kanalisiert, beherrscht und gelenkt werden können, oder?

Wie sonst könnte es sein, dass unsere Friedensinitiative nicht auf der Demo gewünscht war? Wir erhielten ein klares Statement aus dem Kreis der Organisatoren:
Ich habe das im Orga Team abgestimmt und ihr könnt nichht auf unserer Demo auftreten, macht aber gerne eine Unterstützer Mahnwache als seperate Veranstaltung.
Viel Erfolg dabei und w…

Und so bleibt als wirklich ernüchternder Beigeschmack, dass vom Ursprungsgedanken, vom Ursprungsbild – die Jugendlichen agieren bundesweit groß, gemeinsam, politisch und weltanschaulich neutral – fast nichts übrig geblieben ist. Waren es eh nicht so viele, wie gewünscht, war ein Teil der Schüler mit Sicherheit sehr irritiert und unwissend, was hier abgelaufen ist. Und ja, schlimm auch, wenn man das Gefühl hat, das gewisse Gruppen diesen Protest und die berechtigten Sorgen und Nöte der Jugendlichen wieder politisch für ihre (weltanschaulichen) Zwecke“ missbrauchen … und es die völlig unerfahrenen Orgas nicht mal merken …