Fürth und die Frage: Wo sind die Millionen …

Albert Einstein, Bayern, Fürth, Wo sind die Millionen

16. OKTOBER 2026
FÜRTH / BAYERN

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Heute 16.10. in Fürth, Bayern. Sehr interessante Gespräche, „Gewinnen Sie so viele Stimmen, wie möglich. Wir brauche Liebe“ Eine Mutter mit 5-jährigem Kind an unserem Stand. Eine andere Frau hat sich sehr bedankt für das Gespräch, weil sie in ihrem Wohnhaus weniger gut mit den Nachbarn sprechen kann. Sie ist allein.
Und das zeigt doch eigentlich auch allen Friedensinitiativen und -gruppen in ganz Deutschland, wie wichtig, notwendig erforderlich unsere analoge Sichtbarkeit im öffentlichen Lebensalltag der Menschen ist.

Gedanken dazu:

Durch unsere Initiative bekommt die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Diplomatie und der Freundschaft der Menschen zu allen Völkern und Nationen Gesichter und Stimmen.

Nein, kein lautes und viele Menschen störendes Demonstrieren, kein Fahnen- oder Symbole vor uns her tragen – es braucht den menschlichen, ruhigen, einladenden Kontakt (bzw. zuerst einmal die Möglichkeit dazu) zu all unseren Mitmenschen. Wo sollen sie denn hin mit ihren Sorgen, Nöten, Ängsten oder Unsicherheiten? Es braucht aktuell am wenigsten die „laute und störende Gewalt“ machtvoll-lauter Friedensdemonstrationen – meine These (J.K.- ja, in der Erscheinung nach außen ist es eine Form von Gewalt, welche diese Demos ausüben. Siehe die letzten Demos am 02./03.10.26 in Berlin). Weil diese eben nicht einladend sind, weil es viele Menschen abschreckt und ja – was wahrscheinlich viele nicht hören und sehen wollen – weil viel zu viel Ideologie, tlw. auch Klassenkampf und all sowas für die Organisatoren wichtig ist.

Ist das aber für die Menschen und Familien, die Muttis, Omas und Opas mit ihren Kindern und Enkelkindern wichtig? Gilt es aktuell nicht zuerst die Frage zu beantworten, wo denn die Millionen Menschen für Frieden auf der Straße sind? Oder: Warum sie eben nicht da sind?

Und die Antwort kann sehr wahrscheinlich nicht in einem noch mehr, noch größer, noch lauter oder in einem noch größeren Meer an Symbolik liegen. Das wäre doch die Fortsetzung dessen, was die deutsche Friedensbewegung in den letzten Jahren gemacht hat. Nur: Die Millionen sind nicht da. Das bedeutet OBJEKTIV, neu zu Denken und neu zu Handeln. Denn, wie meinte es Albert Einstein schon zu zutreffend simpel und einfach: Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Also: Ja, die Friedensbewegung sollte überlegen, ihre Sicht-, Denk- und Handlungsweise um 180 Grad zu wenden. Wichtig ist nicht, was wir (noch mehr) wollen. Wichtig allein ist zu schauen, was die Millionen Menschen brauchen, die aktuell nicht auf der Straße für den Frieden sicht- und hörbar sind.

Was brauchen diese Menschen? Was wollen diese Menschen? Wie wollen Sie für den Frieden aktiv werden? Wir können wir DENEN helfen?

FÜR den Frieden – auch in Fürth

Bayern, Fürth

17.07.2026
FÜRTH, BAYERN

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Ein witterungstechnisch ungünstiger Nachmittag mit Gewittern und Regen. Umso erfreulicher war das positive Feedback der Menschen, die unser Engagement als wichtig und richtig empfanden – z.B. Aussagen wie:

„Es ist doch klar: Wir alle wollen Frieden. Aber das sagt heute kaum noch ein Politiker, und auch in den Zeitungen hört oder liest man das kaum. Stattdessen scheint oft das Gegenteil im Vordergrund zu stehen.“

Genauso Fürth. Und genau deshalb ist es wichtig, das die Gesichter und Stimmen des Friedens überall sicht- und hörbar sind. Das ist einer der ganz großen Merkmal UNSER ALLER neuen Friedensbewegung. Mögen wir vor Ort noch klein wirken, in der Menge, in der Fläche all unserer Aktionen unter einer ideologiefreien und überparteilichen Idee werden wir immer wirksamer und als neue Friedenswelle der Menschen, der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen wahrgenommen. Dankeschön.

WIR sind die Summe unserer Stärken.

Ein kooperierendes Friedensteam heute in Erlangen. Super.

Bayern, Erlangen, Fürth, Nürnberg

03.07.2026
ERLANGEN, BAYERN

Erlangen

Heute in Erlangen – mit großartiger Unterstützung aus Nürnberg und Fürth.

Viele tolle Gespräche, Zuspruch und ehrliches Interesse. Sätze wie „Endlich tut jemand etwas!“, „Weiter so!“ und „Viel Erfolg!“ motivieren ungemein.

Natürlich gab es auch Gegenwind – aber respektvoll und konstruktiv. Genau so sollte Frieden gelebt werden: im offenen Austausch.

Ein schöner, friedensstiftender Nachmittag.

Danke an alle, die sich Zeit für ein Gespräch genommen haben!

Süddeutschland-Reise 1 – Nürnberg

Bayern, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Ostermarsch, Rostock

06. APRIL 2026
NÜRNBERG / BAYERN

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Nur kurze Anfangsgedanken:
Nach unseren Rundreisen durch Berlin, Brandenburg und Thüringen sowie Sachsen, haben wir uns als Initiatoren (aus Rostock) dieser bundesweiten Friedensinitiative schon sehr auf diese neue Friedensreise zu unseren Friedensfreunden nach Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gefreut. Wie kleine Kinder waren wir sehr aufgeregt, gespannt und voller Vorfreude. Und so führte uns Tag 1 nach Nürnberg.

Teilnahme und Sichtbarkeit im Rahmen des Ostermarsches in Nürnberg:
Zu Beginn der Abschlussveranstaltung waren es wohl um die 1.000 Menschen, die sich vor Ort versammelt hatten, nur um sich dann (unverständlicherweise) doch relativ schnell auf gut 500 Menschen zu reduzieren.

Wir konnten das nicht sehr intensiv verfolgen, weil unser Friedensstand doch während der ganzen Zeit gut besucht war. Und so war es hilfreich, dass sehr viele Mitstreiter mit und bei uns am Stand waren. Dafür allen recht herzlichen Dank. Es war ein gutes Gefühl, eine gute Atmosphäre und so haben alle erleben können, was an und mit so einem Friedensstand alles an öffentlicher Wirkung erreichbar ist. Die Menschen kamen von sich aus zu uns.

Was war auffällig? Was bestätigt die neue Herangehensweise UNSER ALLER Friedensinitiative?
Zu sehen war eine Masse an Symbolik. Viele Fahnen, viele linke Richtungen mit ihrer jeweiligen Symbolik, viele auch schwarz gekleidete junge Menschen (mgls. Antifa). Nur stellen gerade wir uns immer wieder die Frage – braucht es all das? Braucht unser Engagement für den Frieden diese Masse an Symbolik, hinter welcher sich die Menschen „verstecken“? Braucht der Frieden wirklich diese Masse an Menschen, deren Hauptanliegen zu sein scheint, sich als Mensch hinter einer solchen Symbolik zu „verstecken“? Oder anders: Warum scheint es Menschen so wichtig IHRE EIGENEN weltanschaulichen, politischen oder religiösen Ansichten nach außen zur Schau stellen zu müssen? Nur wenige scheinen sich die Frage zu stellen: Wirkt das einladend an andere, an Außenstehende an Andersdenkende oder eher martialisch und abschreckend? Wirkt dieses Auftreten eher friedlich oder wirkt es eher irgendwie gewaltsam?

Weshalb scheint es so vielen Menschen nicht oder nur schwer möglich, einfach nur als Mensch, als Vater, Mutter, Großelternteil, als Erwachsener oder Jugendlicher gemeinsam mit anderen MENSCHEN ein Zeichen für den Frieden zu setzen, ohne Symbolik?

Und ja, es scheint dann so zu sein (These): Wir alle werden in unserem Friedensengagement wirklich erst dann groß, gemeinsam zahlreich und damit erfolgreich sein/weiterkommen, wenn wir alle auf das zu Schau stellen der individuell präferierten Symboliken verzichten können – weil es der Sache a) nicht dient und b) für ein ehrlich menschliches Friedensengagement überhaupt nicht erforderlich/notwendig ist.

Und zusätzlich wird sich unser aller Wirksamkeit FÜR den Frieden auch erst dann qualitativ auf eine notwendig neue Stufe heben lassen (These), wenn wir nicht nur an den symbolisch „wichtigen“ zentralen Tagen auf der Straße oder in der Öffentlichkeit zeigen.

Und eben genau da setzt unsere neue bundesweite Friedensinitiative an: eine analog, öffentliche Sichtbarkeit im öffentlichen Lebensraum der Menschen. Immer wieder, also wöchentlich oder vierzehntägig, nicht nur zum Ostermarsch, am Weltfriedenstag oder neuerdings dem 3. Oktober. Großdemos sind auch symbolisch. Keine einzige hat in den letzten Jahren die mglw. entscheidende Frage beantwortet: Was kann und sollte jeder Friedensmensch dann am Tag danach bei sich vor Ort machen? Was könnten wir alle gemeinsam, aber jeder bei sich im Ort aktiv tun? Unsere Friedensinitiative will nicht die eigenen Egos der weltanschaulichen,These – die Notwendigkeit, neu, kreativ und anders an das Thema Friedens“kampf“ heran zu gehen – mit spaß, mit Lebensfreude, menschlich lächelnd.

Nein, kein Kämpfen, kein Müssen, kein GEGEN jemand sein. Das ist vom Wesen her Gewalt. es ist die gleiche Medaille dessen, was wir erleben, nur eben die andere seite. Es ist vom WESEN her das gleiche. Es bedarf eines neuen Denkens, Redens und Handelns. U.a. gehört dazu, eine neue und menschlichere Welt, in der wohl ganz viele leben wollen, SELBST und möglichst täglich selber vorzuleben. Und ja, versucht das mal. Das ist nicht leicht.

Und das schönste und wichtigste sind dann immer die persönlichen Gespräche danach
, im quasi privaten Rahmen mit allen Mitstreitern. Und so waren es liebe Friedensmenschen aus Nürnberg, Erlangen, Fürth, mit denn wir einen beeindruckend schönen Abend haben verbringen dürfen. Ganz ganz lieben Dank für diese schönen und so wichtigen Stunden der Gemeinsamkeit. Und wie immer – leider verging die gemeinsame Zeit viel zu schnell. Und dennoch war es gut, richtig und wichtig, dass wir uns alle persönlich haben kennen lernen dürfen.

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