01. SEPTEMBER 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Weltfriedenstag / Antikriegstag

Standort 4: KTC-Vorplatz
Am Weltfriedenstag standen in Rostock also an vier Standorten Friedenstische.
Wer in die Haupteinkaufsstraße Kröpi kam oder sie verließ, traf in jeder Himmelsrichtung auf einen Tisch für Frieden – und damit nicht nur auf eine Einladung zum Gespräch. An einem schönen Nachmittag in Rostock hatte der Frieden, die Sehnsucht der einfache Menschen nach Frieden, Diplomatie und der Freundschaft zwischen allen Völkern und Nationen sichtbare Stimmen und Gesichter. Das waren Stimmen und Gesichter von Menschen wie Du und ich, Menschen, die sich ihrer historischen Verantwortung im hier und jetzt bewusst sind und NICHT schweigen wollen.
WIR alle sind die dritte Generation in der jüngsten Geschichte Deutschlands, die vor der Entscheidung Krieg oder Frieden steht. Aus der Geschichte wissen wir alle: WER SCHWEIGT STIMMT ZU.
Und zwei Generationen haben leider in der Mehrheit oder bedingt durch ihre Uneinigkeit geschwiegen, sie warn zu leise. WIR wollen und werden anders sein.
Ein weiteres besonderes Erlebnis war unsere Zusammenarbeit, über alle politisch-ideologischen oder Partei-Zuneigungen hinweg. Wir ticken nicht alle gleich. Wir denken nicht alle gleich. Wir haben politische und weltanschauliche Unterschiede, auch unterschiedliche Sichtweisen auf die Themen der jüngsten und aktuellen Gegenwart.
Und doch haben wir es an diesem Tag geschafft, alles Trennende hinten anzustellen und uns zum Thema Frieden geeint zu handeln, sichtbar im öffentlichen Lebensalltag unserer Mitmenschen. Stellt euch vor, Ihr lauft durch Eure Innenstadt und lauft binnen weniger Minuten an VIER Friedens- und Demokratieanlaufpunkten vorbei. VIER Mal beschäftigt sich Euer Menschsein mit dem Thema Krieg, FRIEDEN. Deshalb meine These: Du kannst es ein Mal, zwei Mal übersehen. Aber beim dritten oder vierten Mal macht es auch was mit DIR.
Und deshalb ja unserer Vision: Gestalten wir ein 1.000-Teile-Städte-Friedenspuzzle. In 1.000 Orten stehen nur zwei oder drei Menschen im öffentlichen Alltag der Menschen, geben dem Frieden und unserer Friedenssehnsucht Gesicht und Stimme. Nicht laut und Parolen brüllend, zeigend, sondern eben ruhig und einladend und somit ansprechbar für alle Menschen.
An diesem Standort hat Günther von der Montagsdemo z.B. spontan und selbstlos mit Technik ausgeholfen.
Danke an Gerd und Ines vom Friedensbündnis Norddeutschland und Günther von der Montagsdemo Rostock.








