Wiesbaden – Frau Prof. Dr. Guérot – Europaideen und was es wohl zuerst braucht

Europaideen, Hessen, kluge Köpfe, Prof. Dr. Ulrike Guerot, Wiesbaden

02. OKTOBER 2026
WIESBADEN-ERBENHEIM
HESSEN

Guer

Ja, das freut uns. Die Initiatoren sind auch Frau Prof. Dr. Ulrike Guerot schon ab und zu mal über den Weg gelaufen. Unsere Initiative unterstützt ja ihr „European Peace Project“. Und so ist es auch etwas anerkennendes für UNS ALLE, wenn Frau Guerot auch unser Initiative unterstützt.

Ja, natürlich wäre es gut, die Kooperation und Zusammenarbeit zu intensivieren, die Synergien noch besser zu Tragen zu bringen, aber wie so viele, sind die uns allen bekannten Menschen immer sehr viel beschäftigt.

Persönliche Anmerkung des Autors (J.K.):
Die Geschichte wird einst mal darüber berichten, ob sich die ganzen Kräfte der bunten, vielfältigen und auch mitunter sehr ideologisch zerfusselten Friedensbewegung nicht im Klein-Klein ihres „Friedens-Arbeits-Hamsterrades“ verloren hat.

Gerade an allen klugen Köpfen wäre es:
a) alles politisch-weltanschaulich Trennende weg zu tun und dazu gehört halt jede politisch-ideologische Symbolik
b) sich zusammen zu setzen
c) zu schauen, was brauchen denn die Millionen Menschen, die nicht aktiv auf der Straße sind
d) ernsthaft zu prüfen, wie es wäre, wenn wir uns ALLE einfach nur zuerst als Menschen begegnen und
e) vielleicht heraus finden, was uns als Väter, Mütter und Großeltern allen objektiv eigen ist und was wir als eben einfache Menschen wollen.

Warum kommen mir diese Gedanken in diesem Zusammenhang?
Weil die mehr als schätzendwerte Frau Guerot (eine wirklich beeindruckend wissende Frau) eine neue uns durchaus spannende Idee von und für Europa verfolgt. Nur – und das gebe ich gern zu bedenken:
Dazu braucht es die Millionen Menschen in Europa. Diese handeln aber in ihrer Masse aktuell nicht. Wie wollen die Millionen dann in Kontakt und Zustimmung mit den Europa-Ideen von Frau Guerot kommen, wenn sie das Thema Krieg-Frieden schon nicht ins aktive Handeln bringt?

Braucht es also nicht zuerst einmal wieder den Kontakt zu den Menschen, deren Aufwachen, das „Wieder in Schwung bringen“ des Souveräns?

Und genau deshalb und dazu dient UNSER ALLER oranhenen Friedensinitiative – 1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Städte/Orte a 1.000 Friedensstimmen.

1.000 Friedens- und Demokratieanlaufpunkte in Deutschland. Analog, im öffentlichen Alltag und Lebensraum der Menschen.

Lieben dank und liebe Grüße nach Mainz.

Weltfriedenstag 3: Nieder-Olm aktiv im Rande von Wiesbaden

Antikriegstag, Hessen, Mainz-Kastel, Nieder-Olm, Wiesbaden

01. SEPTEMBER 2026
Weltfriedenstag/Antikriegstag
NIEDER-OLM – WIESBADEN – MAINZ/KASTEL – HESSEN

wieb

Moggi aus Nieder-Olm und ich aus Mainz hatten zum Weltfriedenstag, dem 01.09.26 einen Stand am Ziel der Demo in Mainz-Kastel (= Stadtteil von Wiesbaden), vor der US- Garnison aufgebaut und auf die Ankunft des Demozugs gewartet.

Die ersten Unterzeichner waren sehr begeisterte Anwohner und ein Handwerker, die sich für unser Engagement bedankten.

Und schaut gern mal die vielen verschiedenen Aktionen in ORANGE zum Weltfriedens- oder Antikriegstag an. Ja, all das ist möglich Dank Euch. Und was ist unsere Idee auf dem Weg zu dieser einen oder mehr Millionen: 1.000 Städte/Orte a 1.000 Friedensstimmen – über alles politisch-ideologisch, weltanschaulich und religiös Trennende hinweg.

Friedensengagement + Fair-Kaffee-Verkauf? Gedanken zu Wiesbaden-Tattersall.

Hessen, Tattersall, Tom Lausen, Wiesbaden

27. FEBRUAR 2026
WIESBADEN – TATTERSALL / HESSEN
Enquete Talk mit TOM LAUSEN.

Wiesbaden

Gemeinsam, weil Frieden und fairer Handel zusammen gehören. Verkauf von Venceremos Kaffee * Bio * Fair * Ehrenamtlich*
Selbst bei dieser Veranstaltung war es auf der „Kaffee-Seite“ schwierig Unterschriften zu bekommen.

Ja, das entspricht vom WESEN her ja auch unseren Erfahrungen, a) der letzten 5 Jahre und b) aus den vielen Aktionen dieser Friedensinitiative seit Juni letzten Jahres.

Eine Vermischung der Themen und Ansprachen funktioniert viel schwieriger, als die Einzelthematik FRIEDEN.

Aber auch da wissen wir mittlerweile, dass viele Menschen der „Kampfesansprachen“ (Wir müssen, Wir müssen kämpfen und GEGEN andere sein), der Kampfes- und Ideologier-Symbolik müde sind. Instinktiv fühlen die Menschen, dass dies quasi die andere Seite der Medaille ist.
These: Vom WESEN her würde unser Friedensengagement ja dann irgendwie dem gleich sein, was „man“ mit uns Menschen macht: Ausgrenzen, Ignorieren, Difarmieren, Beleidigen, Stigmatisieren.

Dabei fühlen oder wissen wir doch eigentlich:
Egal was in dieser Gesellschaft passiert – es wird von MENSCHEN getan, von Vätern, Müttern, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen. Aber WARUM?

These: Weil die Menschen nicht als Menschen, sondern in ihren Funktionen, Stellenbeschreibungen oder als Funktionär einer politischen Führungsgruppe, eines „Think tanks“, einer Partei handeln oder sich eben einer begrenzten „Gemeinschaft“ von Menschen anschließen. Und das bedeutet, dass man – bildlich gesprochen – den Papa-, Mama- oder Menschenkopf ablegt und die „Schauspielrolle“, den Schauspielkopf aufsetzt, um dann eben genau die damit verbunden Rolle zu spielen. Wie will man da als Mensch denken, fühlen und handeln, wenn es die „Stellenbeschreibung“ nicht zulässt?

Und genau das will diese Friedensinitiative bewegen,verändern, erreichen … ein neues, ein anderes Denken, ein neues und anderes Reden … ein neues und anderes Handeln.

Zuerst sind wir alle GEMEINSAM Menschen. FUNKTIONSUNABHÄNGIG.Stellen wir unsere Weltanschauung, unsere Religion und politischen Präferenzen in den Vordergrund, besinnen wir uns auf das Trennende, bestehen auf unsere „EGOs“, auf das Recht haben, auf unsere SUBJEKTIVEN Wahrheiten. Und diese Menschen „erheben“ sich dann mit ihrer „Absoludität“ über andere Menschen und lehnen – bewusst oder unbewusst ab – dass jeder Mensch das gleiche Recht hat, nämlich seine Wahrnehmungen und Wahrheiten zu haben.

Solange sich der Souverän auf dies „Sandkasten-oder Funktionsspiele“ einlässt, hat der Frieden, eine neue Art von FRIEDEN zwischen uns Menschen, nur eine kleine oder auch keine Chance.

WIR Menschen, der Souverän könnte es aber anders lernen, umsetzen und dadurch vielleicht unsere Welt VON UNTEN her in die ganz sicher notwendigen Veränderungen führen. Es braucht uns Menschen außerhalb unserer „Schauspielrollen“, die wir in Funktionen bzw. wirtschaftlichen, politischen und religiösen Karriereebenen spielen – oder?