Rostock, Gymnaisum Reutershagen, am 09. März 2026

Die Jugend soll zur Bundeswehr. Man spricht im Rahmen der Wehrpflichtdebatte auch darüber, dass die westlichen Werte bzw. „unsere Demokratie“ verteidigt werden sollen. Alles richtig?!
Nur – SCHAUT selbst.
80 Jahre nach Ende des 2.WK, in der besten Demokratie aller Zeiten – Deutschland soll eines der wohlhabensten Länder dieser Erde sein – sehen sich Rentner/-innen gezwungen, auch auf den Schulhöfen (hier das Europa-Gymnaisum Reutershagen) nach Pfandartikeln zu suchen.
Ist das nicht beschähmend für dieses Land?
Darf man die Frage stellen: Milliarden für Militarisierung, Krieg und Aufrüstung und dann solche Bilder? Läuft da nicht WERTE-MÄSSIG etwas komplett schief?
Was, wenn genau dies eine Frau ist, welche dieses Land aus den Trümmern des 2.WK wieder mit aufgebaut hat?
Den (oder diesen) Kindern geht es scheinbar zu gut? Sie sind sich zu schade, diese Pfandartikel zum Einzelhandel zurück zu bringen? Für eine offensichtliche Rentnerin aber scheinen zwei, drei oder mehr Pfandbüchsen einen erheblichen Wert darzustellen? Warum? Bekommt sie keine Rente oder ist es keine ausreichende Rente? Was saget dieses Bild auch über den Zustand oder den Inneren Frieden unserer Gesellschaft aus? Ein wohlwollender, sich gegenseitig achtender innerer Frieden ist doch aber eine oder vielleicht auch die wesentlichste Grundlage für den Frieden einer Gesellschaft nach außen, oder?
Belassen wir es bei dem Bild und einigen anregenden Gedanken dazu ….







Quelle: Ostsee-Zeitung vom 06.03.2026




