Nachtrag: Nürnberg am 24.04.2026

Bayern, Jugend, Nürnberg

24. APRIL 2026
NÜRNBERG / BAYERN

Nürnberg

Am Freitag in Nürnberg. Schöne Grüsse von Walter, Lizzy, Neo und Maria – Lieben Dank.

Schaut gern mal einen Moment lang auf jedes der drei Bilder und lasst sie wirken. Sie zeigen unser Deutschland, 80 Jahre nach Ende des 2. WK, die angeblich beste Demokratie, welche es in diesem Land je gab. Jeder kann genau den Zustand Deutschlands, vor allem aber seines Souveräns, die Menschen sehen, oder?

Es ist bestes Frühlingswetter. Nürnberg (dient hier eben nur als Beispiel), Deutschland, Europa und die Welt sind in der höchsten und größten Kriegsgefahr, die es eben in den letzten 80 Jahren gab. Allen Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen sollte und müsste dies bekannt, vor allem aber bewusst sein. Ist dem aber so? Wir wissen es nicht. Was wir wissen, weil wir es bundesweit überall sehen können: Die Menschen gehen ihrem normalen gestreßten oder ungestreßten Alltag nach. Zu vielen Menschen ist diese aktuelle Gefahr nicht bewusst. Sehr wahrscheinlich war dies vor beiden Weltkriegen ebenfalls so, oder? WIR wissen, was dann schon 2x in der jüngsten Deutschen Geschichte passiert ist – weil die Mehrheit geschwiegen hat.

Und so sehen wir:
Menschen nehmen uns wahr und laufen dennoch vorbei, ohne eine Minute des Innehaltens und Bewusstwerdens dessen, was gerade real im Leben aller passiert (Stichworte: Kriegstüchtigkeit, Kriegswirtschaft, „Stärkste konventionelle Armee in Europa“, „Russland bleibt für immer unser Feind.“) Manche haben Zeit und sitzen in unmittelbarer Nähe zu unserem Friedens- und Diplomatiestand und schaffen es, diesen zu ignorieren. Verstehe, wer will.

Aber – ja. Das eine Bild (unten rechts) zeigt ein klares Bild der Hoffnung und Zuversicht. Und genau das stellen WIR bundesweit zunehmend fest:
Die Jugend wird sich zunehmend der unmittelbaren Gefahr bewusst, welche eine „Wehrpflicht“ objektiv mit sich bringen wird. Die Jugend soll letztlich als „Kanonenfutter“ herhalten. Für wen? Für welche Interessen? Warum?

Und so finden immer mehr Gespräche mit den jungen Erwachsenen am Stand statt. Vielleicht auch ein Resultat dessen, dass der „Mainstream“ die Bericht- und Deutungshoheit über die Jugendlichen heute verliert. Die Jugend sucht sich zunehmen ihre eigenen Wege, sich zu informieren und sich ihre Meinung zu bilden. Helfen wir ihr dabei.

Und ja, insofern ist es wichtig, bedeutsam und richtig, dass bundesweit überall diese Friedens- und Demokratieanlaufpunkte UNSER ALLER Friedensinitiative entstehen. WIR sind auf einem richtig guten Weg dahin.

Chemnitz und ein paar Gedanken

Chemnitz, Jugend, Sachsen

17. OKTOBER 2025
CHEMNITZ, SACHSEN

Zu unserem Stand vor dem Versorgungszentrum Chemnitz Gablenz kamen etliche Menschen gezielt um zu unterschreiben, denn: wir hatten im Vorfeld doch sehr viele Briefkästen mit den Informationen zu unserer Aktion bestückt.

Beeindruckend war: ein junger Mann hat die Info über unseren Stand an seine Kumpels gepostet & sie aufgefordert, auch herzukommen. Er war etwas enttäuscht, dass nur einer kam, aber er meinte, er gibt nicht auf!

Und ja, hier hilft oder braucht es Mut, Überzeugungen und eine Vision:
Beim nächsten Mal bringt jeder der beiden einen Freund mit, dann sind es acht, dann werden es sechzehn usw., wenn jeder zur nächsten Aktion nur einen Fruend mitbringt. So entsteht dann eine Bewegung, eine Friedenswelle unter der Jugend und den jungen Erwachsenen. Was, wenn die dann alle sagen: NEIN. WIR stehen für einen „Kriegsdienst“ nicht zur Verfügung. FÜR Diplomatie, Freundschaftstreffen, gemeinsame länderübergreifende Jugend- und Friedensprojekte JA, sehr gern.

Denn es ist doch Irrsinn, dass junge Menschen an irgendeine Front (im Interesse „alter“ Männer, finanzieller Profitinteressen) sollen, sich dann hier und da diese jungen Menschen als Kämpfer gegenüberstehen MÜSSEN (nicht wollen) – um sich dann gegenseitig umzubringen, zu töten?

Versteht das jemand unter den Menschen – der Mensch, DAS VERNUNFTBEGABTE TIER?

Lieben Dank Ulrike auch für die Idee vor Eurer Aktion Flyer in den Briefkästen zu verteilen – jeder der das schon mal gemacht hat, weiß, welchen Aufwand das bedeutet.

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Chemnitz

Krieg – Frieden – die Wehrpflicht – die Jugend?!

Altona, Hamburg, Jugend

Hamburg, 19. August 2025, Altona

Jugend 1

Ja, das bewegt ganz viele Väter, Mütter und Großeltern. Was macht „man“ mit unserer Jugend? Was macht die Jugend? Keiner ! von denen kennt KRIEG. Ja, nicht mal wir Erwachsenen, auch wenn schon älter, haben je irgendwie Krieg erlebt.

Und was passiert? In den Schulen „verkauft“ man den Dienst bei der Bundeswehr als Abenteuer, als Vaterlandspflicht, als Beruf mit Herausforderung, Perspektive und erstrebenswerter Lebensaufgabe. Vielleicht erzählt man ihnen auch, dass man ja geschützt in der Ferne sitzen kann und dann „nur Drohnen“ im Kampfeinsatz steuern muss … na eben so, wie bei verschiedenen Computer-Spielen …

Man schickt nicht die jungen Männer in die Schulen, die im Kampfeinsatz in Afghanistan waren, also die, die teils schwerste verletzt zurückkamen, die schwerste Traumate erlebt haben, weil der Kamerad neben ihm mal einfach so „in die Luft“ geflogen und getötet worden ist. Schaut euch diese jungen Menschen an – drei von vier (mit denen der Autor der Zeilen persönlich Gespräche geführt hat) sind psychische und teils physische „Fracks“, quasi nicht mehr wirklich strukturiert, sortiert normal lebensfähig.

Und Deshalb:
Ja, wir nehmen es mit großer Freude zur Kenntnis, dass zunehmend mehr Jugendliche zu uns an den Tisch kommen, erzählen, fragen und UNTERSCHREIBEN. Schauen WIR gemeinsam, dass wir überall eben vor allem auch die Jugendlichen erreichen, ihnen Fragen stellen, sie lieb und zugewandt in Fragen stellen bringen … Auch hier war Hamburg SEHR ermutigend.