07. AUGUST 2026
ROSTOCK/WARNEMÜNDE – HANSE SAIL 2026
Friedens-Aktionstag 1

Hier bei uns in Rostock-Warnemünde, an der Bahnhofsbrücke, am Stand von Anja und Giesela, steppt an diesem Tag der Friedensbär, ganztägig und mit Ergebnissen und Erlebnissen, mit Eindrücken und emotionalen Momenten, die sich kein Mensch ausdenken kann. HUNDERTE an Friedensstimmen. Tolle und beeindruckende Gespräche, ein so großes Maß an Dankbarkeit, welches in Worten gar nicht zu beschreiben ist.
Eigentlich wollte Gisela mit ihrem Friedensequipment alleine durch die Massen ziehen, was aber leider (mangels „Personals“) nicht möglich war. Sicherlich werden wir zeitnah noch einzelne Momente hier einfügen, von Menschen, die am Mikrofon mitsangen, als wir auf dessen Wunsch hin ein im Radio nicht mehr gespieltes Lied abspielten: Die weißen Tauben sind müde. – Die Menschen blieben stehen und klatschten, auch wenn der Gesang und die Textsicherheit nicht perfekt waren.
Irgendwie hatten Menschen auch Tränen in den Augen.
Es war insgesamt wieder so kraft- und wirkungsvoll, so sinnerfüllt und die Menschen verbindend, dass unsere Initiative GENAU DORT stand, auf und mitten im größten Volksfest der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, ANALOG, mitten im realen Lebensraum der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen.
Würden wir dort nicht gestanden haben: Wo hätte auf dieser Hanse-Sail der Wunsch und die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Diplomatie und Völkerfreundschaft Gesicht und Stimme? Und so haben wir – historisch gesehen – wieder einen großen und aktiven, den uns möglichen Beitrag dafür geleistet, dass WIR (also die jetzt lebenden Menschen in diesem Land) nicht die dritte Generation sein werden, die – wie zwei zuvor in der jüngsten deutschen Vergangenheit – versagt. NEIN – wir wollen keinen Krieg. Unsere Söhne und Töchter bekommt ihr nicht.
Kein Vater, keine Mutter, keine Oma, kein Opa, kein Erwachsener, kein Jugendlicher und kein Kind auf der Welt will von sich als Mensch aus Krieg. Dennoch passieren sie, finden sie statt. „Man“ muss also mit den Menschen etwas machen, damit sie das wollen, dazu bereit sind, mitmachen und ausreichend genug hassen … Und das macht „Man“ mit Ideologie, Angst, Hass, Hetze, Agitation, Propaganda, dem Weglassen von Wahrheiten, Halbwahrheiten, Demagogie, Politik, „Wissenschaftlern und Rechtsexperten“, Medien und noch einigem mehr. Und immer, wirklich immer braucht es dazu Menschen in „Kostümen“ – also in Funktionen, Rollen, Leitungs- und Führungsebenen, wo die Menschen einfach die ihnen zugewiesene Rolle spielen.
So wie im Schauspiel „Romeo und Julia“. Wir sehen den Schauspieler der Romeo spielt. Der ist im wahren Leben aber niemals Romeo. Er heitß vielleicht Thomas Schulz, schlüpft aber in die Schauspielerrolle und erfüllt diese, genau dort, auf der Bühne, in konkret diesem Theaterstück. Macht das nicht ein General, ein Bundeskanzler, ein Parteivorsitzender, ein Parteimitglied, ein Journalist, ein Chefredakteur, ein Intendant des ÖRR, ein Gewerkschaftsboss, ein Behördernleiter, ein Verwaltungs- und Behördenmitarbeiter, ein Lehrer, ein Dozent an der Uni, ein Polizist usw. nicht genau so?
Und immer kommt man nach einer distanzierten neutralen Beobachtung und Analyse dazu: es ist wie im „Milgram-Experiment“.






