Danke nach Nieder-Olm und was dies mit Romeo und Julia zu tun hat?

Nieder-Olm, Rheinland-Pfalz, Romeo und Julia

Nieder-Olm

4. Mai – Mahnwache für den Frieden in Nieder-Olm. Unsere älteste Teilnehmerin (92 Jahre) ist auch wieder dabei. Dieses Mal sind wir 18 Teilnehmer.
Im Hintergrund das alte Rathaus von Nieder-Olm. Hier darf unser Flyer an der Eingangstür aufgehängt werden.

Soweit die kurzen Rückinfos aus Nieder-Olm.

Und passend zum Vorbericht (Heidelberg): Ja, das Ganze regelmäßig mit uns einfachen Friedensmenschen vor Ort in 1.000 Städten und Orten?

WIR, der Souverän
, wären für unsere Mitmenschen sichtbar. Und genau diese Mitmenschen sind ja auch Teil des Souveräns. Und so gilt es doch, gerade auch die Menschen einladend für uns zu gewinnen, welche vielleicht etwas desinteressiert, tagträumerisch durch die Gegend laufen und sich von Politik und Medien mittels Agitation, Propaganda, „political correctness“ und Narrativen „die Welt“ erklären oder „NACH-RICHTen“ lassen.

Gibt es aber letztlich nur DEN EINEN Frieden – den Frieden für alle Kinder, Enkelkinder, Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche?

Und so ist es schön, wenn das einladende Dialogangebot an unsere Mitmenschen mit einer Mahnwache FÜR den Frieden verbunden ist. Das ist gut so.

Es wäre aber nicht zwingend notwendig, denn in ihrem Visionsbild für diese Friedensinitiative sticht für die Initiatoren auch immer wieder der simple und einfache Gedanke heraus:
Es braucht in jeder Stadt, in jedem Ort nur zwei oder drei mutige Menschen, die für sich entscheiden:
Wir schließen uns dieser NEUEN Friedensinitiative an!
Wir wollen nicht mehr schweigen und/oder wegschauen.
Wir wollen auch nicht mehr gegen irgendjemand kämpfen müssen!
Wir werden eines der 1.000 Friedenspuzzleteile in Deutschland

Wir wollen eine neue, menschlicher Welt, in welcher auch das Denken, die Sprache und das Handeln aller MENSCHEN neu ist.

Und hier stellt es für ganz viele Menschen ein mitunter nur schwer zu überbrückendes Hindernis dar, die ganzen Funktionsträger, Politiker, Staatsbeamte, Verwaltungsbeamte, Medienmacher, Polizei- und Militärangehörige (mittlere bis obere Dienstgrade) usw. als das zu sehen, was sie eigentlich sind:
Auch SIE sind MENSCHEN, also Papas, Mamas, Großeltern, Erwachsene …
ABER – sie wirken als „persona“, als Menschen in Masken oder in „Schauspieler-, also ihren zugewiesenen Funktionsrollen“.
Und ja, gerade und vor allem diese „Funktionärsschauspieler“ gilt es als Menschen zu erreichen.

Bedenkt – ich (J.K.) habe es in dem einen oder anderen Vorartikel schon herausgestellt:
Der Romeo in einem Theaterstück „Romeo und Julia“ ist in seinem wahren Leben nicht Romeo. Er ist lediglich ein Mensch, der als Schauspoieler in die Rolle („Funktion“) des Romeos in diesem Theaterstück agiert. Ihm wurde diese Rolle/Funktion zugewiesen. Und er hat sich aus den verschiedensten Grünen dazu bereit erklärt, diese Rolle zu spielen. Im wahren Leben heißt er vielleicht Fredy Bäcker … Und ja, vielleicht spielt er auch als Schauspieler mehrere Rollen … Gleiches würde auch für die Julia in diesem Theaterstück gelten, oder?

Bedeutet für uns eben:
NEU zu Denken, NEU zu reden, NEU zu Handeln. Begegnen wir allen Menschen als Menschen. Überlegen wir, wie wir ihr Denken, Reden und Handeln aus diesem Narrativ-Irrsinn heraus bekommen – FÜR DEN FRIEDEN, FÜR eine friedliche und lebenswerte Zukunft auch ihrer und unserer Kinder und Enkelkinder.

Torgau an einem mehr als nur historischen Tag

Brückenschlag, Romeo und Julia, Sachsen, Torgau

25. APRIL 2026
TORGAU / SACHSEN
Torgau für Frieden

torgau

Der Handschlag von Torgau ist legendär, die jährilchen Friedenskundgebungen ebenso.
Nach 81 Jahren: Kommt nach Torgau! Wir setzen ein Zeichen für die Beendigungen des Krieges.
🔸Dessau, 🔸Mühlberg und 🔸Berlin sind für 1.000.000 Stimmen für den Frieden dabei. – so hieß es in der Ankündigung.

Und aus den Rückinfos:
Ja das ist Tino Eisbrenner. Einer der ersten Unterzeichner unserer Initiative hat er gesagt. Und er hat unsere Initiative von der Bühne auch noch einmal erwähnt. Es war ein sehr schöner Tag für uns alle. Wir sind denke ich alle zufrieden nach Hause gefahren. Danke an die anderen Unterstützer. Es war ein schönes mit einander.

Und irgendwie liegt es mit Sicherheit auch daran:
WIR wollen nicht kämpfen. WIR wollen nicht müssen. Und WIR wollen schon gar nicht GEGEN Menschen sein. Und gerade in Summe ist das alles (für viele) schwierig und scheint un- oder nur schwer möglich.

Und so scheint es für uns Friedensmenschen wichtig zu verstehen, zu akzeptieren und im eigenen Handeln zu berücksichtigen:
Ja, Menschen in einer Funktios- oder Funktionärsrolle sind wie Schauspieler. Sie gehen als Menschen – nochmal: als MENSCHEN – auf Arbeit, zu ihrer Partei, folgen ihrer religiösen, politischen oder weltanschaulicher Agenda, setzen dort i.d.R. den „Menschenkopf“ ab und den „Funktions- oder Funktionärskopf“ auf und agieren in ihrer Rolle, ihrer Stellenbeschreibung, nach ihrem ihnen zugewiesenen Aufgabenprofil, nicht aber als einfacher Vater, Mutter, Oma, Opa, einfacher Erwachsener und Jugendlicher …. Das ist bei Beamten, Verwaltungsmitarbeitern, Partei- und Gewerkschafts- oder NGO-Funktionären so, bei Lehrern, Armeeangehörigen, Polizeimenschen, jeder Ebene von Universitäten, Lobbyverbänden usw. so – nehmen wir, wen immer wir wollen. Alle agieren quasi irgendwie als „Schauspieler“ in einer Rolle, einer ihnen zugewiesenen Rolle.

Wie vor kurzem schon Mal geschrieben:

In einem Theaterstück (z.B.) „Romeo und Julia“, gibt es niemals den echten Romeo und niemals die echte Julia – es gibt nur Schauspieler, welche in die jeweils konkrete Rolle schlüpfen und diese für eine gewisse Zeit lang spielen. Und: der Schauspieler, welcher als Romeo auftritt, kann in diesem Stück nicht einfach die Rolle des Herrn Phonetikprofessor Henry Higgins aus „My Fair Lady“ spielen. Es würde mit der Julia-Rolle nicht vereinbar sein. Und auch die Schauspielerin, welche die Julia spielt, kann nicht einfach das Blumenmädchen Eliza Doolittle aus „My Fair Lady“ spielen. Versteht Ihr? Die Menschen agieren sehr oft in ihnen zugewiesenen Rollen und Aufgaben. Und auch in diesen Rollen und Aufgaben sind sie letztlich ein ganz konkretes „Zahnrad“. Und die Menschen sind an dieser Stelle, weil sie genau das „Zahnrad“ sein und als solches agieren wollen/müssen/können.

Und so scheint es die wichtigste, einfachste und dadurch letztlich schwierigste Aufgabe
für uns Menschen zu sein, die anderen „Schauspieler-Menschen“ als Menschen zu erreichen, außerhalb ihrer „Aufgaben- und Funktionen-Blase“. Packen wir es an. WIR sind mit UNSER ALLER Friedensinitiative hier auf einen wirklich sehr guten Weg.

Gern noch kurz einige Bildeindrücke:
Torgau 2