Auch am Samstag in Rostock wieder mit Lebensfreude in öffentlichen Raum

Mecklenburgh-Vorpommern, Rostock

Auch am Samstag in Rostock wieder ohne Distanz, ohne Netz und doppelten Boden im öffentlichen Raum.

Und jeder, der das schon mal gemacht hat, weiß, worauf man sich einlässt: von Aufatmen bis zu emotionalem Widerspruch. (Schaut das Foto mit dem älteren Herrn.)

Fast immer schaffen wir es dennoch „befriedet“ auseinanderzugehen. Weil es – bei allen Unterschieden – immer etwas gibt, das uns auch verbindet. Und sei es nur das Unbehagen, wenn wir auf die Zukunft dieses Landes schauen.

Wir sind dankbar für das, was wir im letzten halben Jahr zusammen, miteinander haben lebendig werden lassen. 🧡

Danke für die Unterstützung am Samstag von Kerstin und Alexandra aus Güstrow, Ina aus Graal-Müritz und Brigitte, Antje, Thomas, Robert aus Rostock sowie Liedermacherin Bea die gesungen hat.

https://t.me/eineMillionStimmenFrieden

Gänsehaut-Moment: Ich war so in das Wort FRIEDEN vertieft …

Gänsehaut-Moment, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

24. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Ja, es gibt sie nach wie vor, die besonderen oder Gänsehaut-Momente im Leben. Und irgendwie auch schön, einen solchen besonderen Moment an Heiligabend zu erleben:

Das schönste Geschenk haben mir heute fremde Menschen gemacht.

Ich war noch bissel was einkaufen und habe, wie meistens, die orangene Jacke an – da steht 1.000.000 Stimmen für den Frieden drauf. Es gab viele Blicke mit einem kurzem Innehalten und einem Lächeln. Die Kassiererinnen vergaßen für einen Augenblick sogar ihre Arbeit – eine entschuldigte sich mit den Worten: …Ich war so in das Wort -Frieden- vertieft.

Euch allen einen schönen Heiligabend! 🎄
Thomas vom Team Dreiländereck

Rostock

Warum stehen wir vorm Weihnachtssingen am Rostocker Ostseestadion.

Mecklenburg Vorpommern, Ostseestadion Rostock, Rostock

13. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG – VORPOMMERN
WEIHNACHTSSINGEN im OSTSEESTADION

Kurze, knappe und klare Antwort:
WEIL ES WICHTIG und RICHTIG ist.
(s. auch Vorbeitrag)

Politik, Medien und die verschiedensten Funktionsträger in diesem Land reden PERMANENT vom Krieg, „der böse Russe“ kommt oder will kommen. Sie reden von der Notwendigkeit wieder, also zum dritten Mal kriegstüchtig werden zu müssen. Wir bräuchten wieder Kriegswirtsdchaft. Herr Merz meint, wir brauchen (wieder) die stärkste konventionelle Armee in Europa. Herr Pistorius meint sogar, wir wären nicht mehr im Frieden, aber auch noch nicht im Krieg – wobei: ständig hören wir in den Medien etwas von einem „hypriden Krieg“, in dem wir uns ja bereits befinden …

Und was passiert (vereinzelt)?

Wir spielen Friedens- oder Weihnachtslieder, wünschen allen schöne Stunden im Ostseestadion, eine schöne und gute Advents- und Weihnachtszeit – verweisen aber auch auf das, was aktuell real in Deutschland passiert (Kriegsrhetorik, -propaganda, Wiedereinführung der Wehrpflicht und damit der objektiven Logik, dass unsere Jugend -wieder? – das Töten anderer Menschen lernen soll) und es kommen wirklich Eltern zu uns und sagen/meinen: wir machen den Kindern Angst …

Was ist mit dem und im Land der Dichter, Denker, Humanisten, Wissenschaftler und Komponisten passiert, dass Menschen die Realität so verdrehen können …

Erinnert das nicht sehr an George Orwels Buch „1984“

„Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“ Über Gemini (Google) findet man dann zu diesem Buch auch: … die totale Kontrolle des Staates durch Manipulation der Sprache (Neusprech) und des Denkens (Doppeldenk) beschreibt, um die Bevölkerung zu unterdrücken und die Macht der Partei aufrechtzuerhalten, indem absolute Loyalität und die Akzeptanz von Paradoxien gefordert werden.

Was bleibt auch? Es war vor dem Rostocker Ostseestadion besser, als vor dem Showevent von „Holiday on Ice“ an der Rostocker Stadthalle. Und wieder alles zu sehen: Dankbarkeit, Strahlen und Lachen, Missgunst, Unverständnis, bis hin zu einer gewissen Abwehr.

Aber: Haben wir, hat dieses Land denn eine andere Wahl, als FÜR den Frieden strahlend und „störend“ im öffentlichen Lebensraum der Menschen zu stehen? Nein, denn:
Die Geschichte schaut nur auf uns, kann uns aber die Entscheidung nicht abnehmen. Dass haben WIR Menschen schon selber zu machen:
Sind wir die dritte Generation die versagt – wie schon zwei vorher – oder sind WIR die Generation, welche wirkungsvoll genug ist, den Irrsinn eines dritten Weltkrieges klar zu verhindern? Fällt die erste Bombe, werden die Kinder und Menschen vielleicht keine Angst mehr haben können … Das scheinen manche Eltern zu vergessen.

Einige schweigen zu dem ganzen Irrsinn (getreu der „Drei Affen“: nicht sehen, nichts hören, nichts sagen – und deshalb nichts tun, passiv bleiben), fühlen sich aber „stark“ genug, uns verbal zu attackieren. Wäre es nicht aber besser und richtig, gemeinsam – mit UNS – dieser ganzen Kriegsmaschinerie und – psychologie auf die Finger zu hauen, denen das Kriegs“spielzeug“ wegzunehmen … DAS sind nämlich die eigentlichen Verursacher dieses ganzen Wahnsinns … oder?

Weihnachtssingen Rtock

Warnemünde und warum unsere bundesweite Sichtbarkeit wichtig und richtig ist.

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Warnemünde

13. DEZEMBER 2025
ROSTOCK-WARNEMÜNDE / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Wieder Warnemünde, zum vierten Mal. Und wieder war es gefühlt gut, richtig und erfolgreich.

Ja, es ist für ALLE Menschen wichtig, dass wir zum Thema Krieg und Frieden, dass WIR FÜR den Frieden sicht- und hörbar im öffentlichen Lebenstaum der Menschen stehen.

Es ist richtig und wichtig, dass wir für viele UNERWARTET und ganz plötzlich, mitten in Deutschland, dem Frieden sicht- und hörbar ein ( nein eigentlich viele) Gesicht(er) und Stimme(n) geben.

Warum?

Weil wir ganz viele „stören“ und das ist gut so. Damit die Menschen aufwachen, die vielen, die meinen, das dies ja nur „im Fernsehen“, aber niemals real passieren wird. Den vielen, welche GLAUBEN, welche den Politikern und den Medien GLAUBEN. WIR konfrontieren die Menschen in Ihrem Alltag mit dem politisch und medialen Hauptthema der heutigen Zeit. Und ja, das gefällt nicht immer allen.

Wissen ist eine Holschuld. Das erste, was in JEDEM Krieg stirbt, ist die WAHRHEIT. (Wobei die ja aber auch im Frieden von den „Mächtigen“ gesteuert und entschieden wird – siehe z.B. die „Aktuelle Kamera“ und das „Neues Deutschland“ aus der DDR). Und ja, wieder mein Freund PLATON: Das Weglassen des anderen Teils der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge. Oder Jefferson (USA): Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit kann von alleine aufrecht stehen.

Und es ist wichtig und richtig, dass wir analog sichtbar sind und damit für die Menschen öffentlich erlebbare FRIEDENS-ANLAUFPUNKTE sind. Wir organisieren die analogen, erlebbaren Anlaufstellen für den Frieden, wo Menschen hinkommen und aufatmen können.

Und so erleben es bundesweit ALLE Menschen, die mal an solchen Orangenen Lebens- und Friedensinfoständen gestanden und mitgewirkt haben:
Die Menschen kommen zu UNS und A T M E N regelrecht auf.
Die Dankbarkeit ist so spürbar, so erlebbar – das ist in Worten gar nicht zu beschreiben. Wir sind ein Licht der Hoffnung, des Kraft tankens, des Ausatmens, des realen Erlebens, dass in Deutschland nicht nur und ständig und überall über den Krieg, die Aufrüstung und „DEN bösen Russen“ gesprochen wird.

ENDLICH, endlich – sagen viele – bekommt der Frieden in Deutschland im analogen ÖFFENTLICEH RAUM (also nicht bei irgendwelchen Konferenzen und Beratungen hinter verschlossenen Türen) Gesichter und Stimmen echter Menschen, echter Väter, Mütter und Großeltern …

Und dafür nicht nur den Rostocker Friedensmenschen einen ganz großen Dank. Dieser große Dank geht an ALLE AKTIVEN dieser Friedensinitiative.

Warnemünde

Der 4-Tage-Friedensmarathon von Rostock

Holiday on Ice, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

04. – 07. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Vor der Rostocker Stadthalle,
anlässlich der 7 Show-Events von „Holiday on Ice“


„Leben ist da, wo Du noch nicht warst.“
– so Dieter Lange (einer der erfolgreichsten Choaches in Deutchland). Und ja, als Friedensinitiative haben wir so etwas noch nie gemacht – 4 Tage am Rande eines bedeutenden regionalen Kulturevents präsent zu sein. Die Idee dahinter: bei 7 Veranstaltungen werden wohl ca. 20.000 bis 24.000 Menschen auf dem Weg in und aus der Stadthalle Rostock sein. Wie werden die Menschen reagieren, wenn sie auf dem Weg zu Kultur, Ablenkung, Spaß und Fun sind und dann völlig unerwartet mit der historisch aktuellen Thematik „Krieg und Frieden“ konfrontiert werden?

Letztlich resümieren wir:
Es war richtig und wichtig, vor Ort analog, öffentlich, hör- und sichtbar gewesen zu sein. Wir wissen, dass ALLE Menschen, die an unserem leuchtend hellen sympathischen ORANGENEN Friedensinfostand vorbei kamen, uns registriert haben. Jeder einzelne wurde also mit der Thematik konfrontiert und hat für sich bewusst oder unbewusst eine eigene Entscheidung getroffen:
a) Ja, toll, natürlich unterschreibe ich
oder
b) ich laufe (ignorierend, wegsehend, scheinbar desinteressiert) vorbei.

Wir haben also ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft, der Menschen in diesem Land, wahrnehmen können. Und dies zeigt, wie groß die aktuelle Aufgabe für die vielen Friedensmenschen im Land noch ist.

Als doch nachdenklich machendes Bild:
Da gehen Menschen, Familien, Paare und auch sehr viele ältere Meenschen zu einem schönen, sympathischen, friedlichen Kulturevent und ganz viele Gesichter wirken wie versteinert, wirkten apathisch, lethargisch, abwesend … Als Außenbetrachter sah es vielfach so aus, als gehen die Menschen zu einer Trauerfeier. Und so haben wir am Freitagabend einfach mal den Menschen übers Mikro gesagt: Hey, Ihr Lieben, lächeln … Ihr geht doch nicht zu einer Trauerfeier … Und plötzlich haben einige ihr Lächeln wieder gefunden.

Beeindruckend war dann aber doch, dass einige Menschen NACH dem Ende ihrer Veranstaltung noch an unseren Stand kamen und unterschrieben haben.
Das war sehr schön. Das Feedback derer, die am Stand waren, entsprach unseren Erfahrungen der letzten Wochen. Und ja, es war auch wieder ganz viel Dankbarkeit zu spüren.

Und in welcher Gesellschaft wir leben – hierzu ein besonderes Erlebnis vom Tag 1:
Der Technische Leiter der GmbH, welche die Stadthalle bewirtschaftet, lies es sich nicht nehmen, ein total friedliches DIN A 1 – Infoplakat („1.000.000 Stimmen für den Frieden“) aus dem Weg zu räumen, welches wir etwas abseits auf dem Weg zum Eingang aufgestellt hatten. Man habe Premiere und es wäre die Fläche der GmbH (was so nicht stimmt, da wir schon öffentl. Versammlungen dort durchgeführt haben) und das Plakat müsse da weg, wir dürften das nicht. Höhepunkt war dann die total „friedliche Tat“ eines Wachmannes (ist privat bei einer Sicherheitsfirma angestellt, also keine staatlich angestellte Person), der ein an einem Begrenzungszaun angebrachtes orangenes Friedensbanner einfach mal aus ganz offensichtlich purem persönlichem Macht-Ego abgerissen hat.

Zeigt alles in allem:
Unser Wirken ist richtig, ist wichtig und notwendig. Wo wäre denn dieses ganz offensichtlich manipulierte Land, wenn WIR dem Frieden in unserem Land nicht Gesicht und Stimme geben würden? Und ja, hierzu bedarf es schon einer großen Protion Mut, Aufrichtigkeit und Überzeugung, das Richtige für unsere Kinder und Enkelkinder zu tun. These: Väter, Mütter oder Großeltern in beruflichen Funktionen, handeln eben diesen Funktionen gemäß. Ob dieses Handeln richtig, gut, logisch, menschlich oder gar friedlich ist – egal. Sie erfüllen Funktionen, sind also insofern dann wie „Schauspieler“ in einer Rolle auf irgendeiner Bühne.

Was bleibt:
WIR waren sichtbar. WIR waren positiv wirkungsvoll. WIR haben Menschen ins Nachdenken gebracht. WIR haben Menschen auch dazu gebracht, uns ganz sicher zu ignorieren. Nur hier steht halt die historisch belegte Wahrheit: WER SCHWEIGT STIMMT ZU. Ohne unsere Öffentlichkeit, wären einige eben weiterhin ungestört in ihrer unbewusst-passive Haltung zum Thema Frieden zu diesem „Spaß-Event gelatscht“. Durch uns kamen die Menschen ins Nach- und ggf. Umdenken. Und wir hoffen, dass dies dann in eine aktive, bewusste Handlung mündet, wenn sie uns wiedersehen – und sie dann unterschreiben.

Rostock

Nochmals Eindrücke aus verschiedenen Orten – Schulstreiks gegen Wehrplicht 5

Berlin, Erfurt, Neubrandenburg, Rostock, Schulstreik gegen die Wehrpflicht

05. DEZEMBER 2025
Schulstreik gegen Wehrpflicht

Weitere Eindrücke:

Neubrandenburg

In Neubrandenburg, sind laut Zeugen 250 Schüler zur Demonstration am Vormittag gekommen. Aus Gesprächen erfuhren Interessierte, wie Schulen und Lehrer, Druck auf Schüler ausübten., um die Streikteilnahme zu unterbinden.

Erfurt

Kurze Meldung aus Erfurt: Beim Schulstreik heute lt. Medien an die 670 Demoteilnehmer (Angabe ausnahmsweise ok), leider so gut wie gar keine Eltern/Großeltern. Demo und Kundgebung hauptsächlich organisiert über die Antifa, seitens der Schüler null Interesse an der Unterschriftenaktion, auch nicht von den wenigen anwesenden Erwachsenen.
Argumente bei den kurzen Redebeiträgen gut durchdacht und sachlich vorgetragen, bei der „Thüringer Allgemeinen“ heruntergebrochen auf die Schlagzeile „Ich hab‘ einfach keinen Bock auf Armee“…
Es bleibt spannend, wie sich das alles weiter entwickelt.
Wahrscheinlich müssen wir akzeptieren, dass die Jugend heutzutage einfach anders tickt und handelt, wenn sie denn handelt…

Rostock
Ähnliches Erleben. Kaum Eltern und Erwachsene. Einige interessante junge Menschen und auch Unterschriften. Aber auch eine junge Frau, die meinte, wir hätten die Schüler fragen müssen, ob wir mit denen sympathisieren „dürfen“. Dabei gehörte sie selbst nicht zu dem Veranstaltern. Aber sie wollte sofort wissen, ob wir russenfreundlich sind. Also mein Bauch sagt auch, die Ideologen werden das irgendwann dominieren.

Greifswald

In Greifswald ist seitens der Schulen großer Druck auf die Schüler ausgeübt worden und die Kundgebung ist vom Verfassungsschutz beobachtet worden. Ich habe Hochachtung vor denen, die trotzdem auf der Straße waren und auch bei uns unterschrieben haben. Das ist meiner Meinung nach etwas völlig anderes, als das gewollte und gesteuerte Fridays for future.

Berlin
Heute mit kleinem Besteck, voll mobil, erst vorm Bundestag, dann am Halleschen Tor und mit der Demo zu Oranienplatz. Dort bis zur Dunkelheit mit viel Zuspruch von Jugendlichen. Die wollen auch Mutti und Vati davon erzählen… Es hat wieder viel Spaß gemacht.

Schulstreik gegen Wehrpflicht 2 – Rostock

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Schulstreik gegen die Wehrpflicht

05. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Ja, natürlich waren die Rostocker aus Solidarität mit den Schülern mit einem Friedensstand vor Ort.

Es gab dann aber schon zwei, drei nachdenklich machende Momente:

1.
Rostock war wohl bundesweit die einzige Stadt, in welcher die Behörde“ den Schulstreik, also eine ordnungsgemäß angemeldete Versammlung nach Art. 8 GG (Versammlungsfreiheit) eingeschränkt und in die geplanten Abläufe eingegriffen hat. In Rostock begann die Demo nicht wie überall 11 Uhr, nein sie wurde erst für 13:30 Uhr genehmigt.

Ist schon interessant, unsere Demokratie.
Naja, dann haben die Jugendlichen mal einen Eindruck bekommen.

2.
Ja, die Mehrheit der jungen Menschen an unserem Stand waren sehr interessiert und engagiert positiv. Es gab einige Unterschriften und wirklich auch gute Gespräche.

Eine Begebenheit lässt den Autor der Zeilen aber ein bisschen erstaunt und „fassungslos“ zurück. Was war geschehen?

Eine junge Frau kam zu uns und monierte unsere ganz offensichtliche Solidarität mit den Jugendlichen. Sie würde uns als „Gegendemo“ sehen. Das konnten wir klären.

Aber dann: Wir hätten doch erst Mal bei den Organisatoren nachfragen müssen,
ob diese überhaupt unsere Unterstützung haben wollten. Der Autor fragte im Gespräch mit Ihr nun sinngemäß: Echt, sie meinen wirklich im Ernst, wir müssten sie um Erlaubnis bitten, wenn wir uns als Väter, Mütter oder Großeltern mit dem Anliegen der Schüler bzw. dieser Demo solidarisieren wollen? Wäre es in einer Demokratie nicht so, dass die Menschen das schon allein für sich entscheiden könnten bzw. sollten?

Uns Erwachsenen und auch unserer Friedensinitiative sei es ein wichtiges, ein grundlegendes Bedürfnis, Euch Jugendliche zu unterstützen, an eurer Seite zu stehen (so viele Erwachsen waren ja nicht vor Ort) – und sie meinen ernsthaft, wir müssten sie um Erlaubnis fragen? Welche gesonderte Denkweise liegt solchen Gedanken zu Grunde? Kein Dankeschön, kein Toll, dass sie uns unterstützen, nichts …

Und in einem Gespräch vorher (Wir waren auf der Suche nach den Veranstaltern des Schulstreiks auf deren Demofläche um uns vorzustellen) meinte eben diese junge Frau, ob wir denn „russenfreundlich“ wären? Auf den Hinweis, dass dies doch unbedeutend oder völlig unwichtig wäre, denn es gäbe NUR EINEN FRIEDEN, wusste sie es besser: nein, es gibt verschieden Friedenstheorien.

Soll einfach mal hier so als Schilderung stehen bleiben, auch als Zeichen, wohin man Teile der Jugend in diesem Land mit politischen, medialen Narrativen gebracht hat. Manche junge Menschen glauben ganz offensichtlich, dass nicht alle Menschen grundsätzlich erst Mal als Menschen gleich sind, nein, manche fühlen sich „gleicher“, besser oder mit einem Anspruch der Deutungs- und Handlungshoheit versehen, oder?

Und ja, leider, genau hier liegt doch aber im Alltag die Grundlage von Gewalt, Missgunst, der Herabwürdigung anderer Menschen: wenn du „meinem“ Friedensideal und meiner Friedensarbeit nicht folgst, nein, dann darfst du nicht einfach als Mensch mitmachen und an meiner Seite stehen. Ich will dann deine Solidarität nicht. Das dürfen nur die, die bestimmten ideologisierten Mustern, Richtungen und Wegen bzw. bestimmte „Kriteriene“ erfüllen. Und dazu scheinen für bestimmte – nicht alle – Teile der Jugend das gefolgsame Aufbauen und Beachten von Brandmauern wichtig zu sein. Aber warum? Cui bono? Wem nützt es?

Kleiner Fun-Fact am Rand: Die junge Frau selbst gehörte nicht mal wirklich richtig zu den Organisatoren und Anmeldern.

Rostock

Warnemünde und die vielen bewegenden und beeindruckenden Erlebnisse

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Schulstreik gegen die Wehrpflicht, Warnemünde

29. NOVEMBER 2025
WARNEMÜNDE, MECKLENBURG-VORPOMMERN

Heute mit lieber Unterstützung von Rosi.

Heute einfach mal die Gedanken aus unserem offiziellen „telegram-Kanal“.
Der Platz der letzten Wochen war für uns dieses Mal nicht möglich, da dort jetzt ein Glühweinstand der Bundeswehr/Marine steht. Aber, wenn unsere Initiative eines ist, dass flexibel. Also haben wir unweit einfach einen anderen und möglicherweise sogar besseren Präsentationsplatz gefunden.

Ansonsten hatten wir wieder viel Glück mit dem Wetter, dazu Markttag, und der Warnemünder Weihnachtsmarkt wurde heute eröffnet. Daher waren sehr viele Menschen in aufgeräumter Stimmung unterwegs.

Und wieder wurden uns die Geschichten erzählt
– die von Kriegstraumata, die in fast jeder Familie noch lebendig sind. Ich wünschte, ich hätte die Zeit, sie alle immer sofort aufzuschreiben.

Ich erinnere mich an eine Frau, die erzählte, sie habe als fünfjähriges Mädchen mit ihrer Mutter im Luftschutzbunker gesessen. Die Mutter war hochschwanger, und sie als Kind hatte noch nicht alles verstanden. Aber die Todesangst der Mutter spürte sie wohl, und diese Erinnerung ist ihr bis heute tief ins Gedächtnis und in ihren Körper geschrieben.

Sehr schön war, dass auch junge Menschen an unserem Tisch waren und dass es mehrere interessierte Gespräche zum bundesweiten Schulstreik am 5.12.25 gab.

Bundesweit gehen Schüler am 05.12.25 nicht zur Schule, um gegen die neue Wehrpflicht zu demonstrieren.

Zwei ganz junge Männer kannten Daniele Ganser und sprachen beeindruckt vom Grundgedanken der Menschheitsfamilie.

Ich erinnere mich auch an eine Frau, eine Lehrerin, die sagte, sie würde Kindern bestimmt nicht erzählen, dass sie kriegstüchtig werden sollen. ‚Das ist ja alles gar nicht mehr zu fassen‘, schloss sie noch an.

Ein sehr sinnerfüllter, lebendiger Tag in Warnemünde. Ich wünsche eigentlich jedem diese Erfahrung an unserem orangenen Tisch – z. B. mitzuerleben, wie eine Passantin ihre Hilflosigkeit äußert und eine andere, die gerade unterschrieben hat, ihr Mut zuspricht und sie auffängt. Auch das gab es heute.

Und das war ein Teil dessen, was wir heute erleben durften, nur ein Bruchteil. Dank für die Schilderung der Erlebnisse, liebe Anja.

Warnemünde

Warnemünde – diesmal bei Sonne und knackigen Temperaturen

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Warnemünde

22. NOVEMBER 2025
ROSTOCK WARNEMÜNDE / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Heute mit lieber Unterstützung von Inge.

Ein herrlich knackig-kalter Wintertag. Vielleicht wurde deshalb so heiß diskutiert. Ja, an diesem Tag haben wir wirklich viel gesprochen und mitunter auch diskutiert. Und das ist gut so. Wir laden bewusst dazu ein, weil wir es uns wünschen:

Was wäre, wenn in 1.000 Städten
in unserem Land auf den Marktplätzen so lebhaft und konstruktiv darüber gestritten würde, ob wir uns weiterhin an den Kriegen in der Welt beteiligen wollen oder nicht, über Kriegswirtschaft, Kriegstüchtigkeit, Kriegs(vorbereitungs)schulden und Wehrpflicht? Ein großer gesamtgesellschaftlicher, positiver Meinungsstreit als Voraussetzung dafür, überhaupt verantwortungsvolle Entscheidungen für unser Land zu treffen, gemeinsam als Souverän und nicht pauschal und narrativbasierend „von oben“. Es scheint wichtig und erforderlich, nicht auf Feindbilder und Propaganda hereinzufallen, sondern vielleicht auch mal offen und real mit den Zahlen, Daten und Fakten umzugehen, oder?

Ja, sprechen WIR auf unseren Marktplätzen, in den Wohngebieten, vor den Schulen, auf den Wochenmärkten – über Frieden. Und in Warnemünde haben WIR es heute den dritten Samstag in Folge gemacht und ja, WIEDER sehr erfolgreich.

Rostock

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Endlich war mal was los in Ribnitz-Damgarten

Güstrow, Ribnitz-Damgarten, Rostock

13. NOVEMBER 2025
RIBNITZ-DAMGARTEN, MECKLENBURG-VORPOMMERN

Was gibt es AKTUELL wichtigers für UNS Friedensmenschen, als MITTEN IM LEBEN, als anaolog, sicht- und ansprechbar im öffentlichen Raum unserer Städte, Orte und Gemeinden zu stehen und ein klares und sichtbares Zeichen des SOUVERÄNS für den Frieden zu setzen.

Aus der Geschichte wissen wir:
Wer schweigt stimmt zu.
Wen es nicht interssiert – stimmt zu. Wer es ignoriert – stimmt zu.
Das Ergebnis in der jüngsten deutschen Geschichte:
Zwei verherdene Weltkriege mit Millionen Toten, Elden, Leid und Zertörung.

Und all das scheint sich heute, hier und jetzt zu wiederholen.

WIR – die besorgten Väter, Mütter und Großeltern wollen das aber nicht. Und genau deshalb stehen wir in nunmehr über 120 (einhundertundzwanzig) Orten bundesweit mit unserer Initiative und sammeln „1.000.000 Stimmen für den Frieden“.

Und in Ribnitz-Damgarten standen die Rostocker mit lieber und starker Unterstützung von Ingrid aus der Umgebung und Kerstin aus Güstrow – es war wieder ein sehr lebendiges Erlebnis – Wieder war alles dabei: vom Kopfschütteln bis zur Dankbarkeit, von „geht doch zu Putin“ bis „endlich findet hier so etwas mal statt … für Frieden“.

Ein Mann, der zunächst fast empört seine Angst vor Putin äußerte, unterschrieb am Ende sogar noch – weil andere Passanten ihm versichert hatten, er müsse keine Angst haben, und weil wir ihn an unsere deutsche Geschichte erinnert haben – an die Kriegs(vorbereitungs)rhetorik und -propaganda, die heute nahezu identisch derjenigen klingt, welche dieses Land vor 80/90 Jahren hören und sehen musste. Auch damals wurde die Menschen ja in Angst und Panik versetzt, weil man ihnen eingeredet hat, die Sowjetunion würde Europa überfallen – und wir Deutschen müssten deshalb kriegstüchtig werden und deshalb unsere Wirtschaft auf Kriegswirtschaft umstellen.

NUR: Diese Geschichte wird sich dieses Mal nicht wiederholen
– weil WIR diese Politik heute NICHT mitmachen, diesen durchschaubaren Narrativen widersprechen und aus der Geschichte gelernt haben. WIR alle gemeinsam werden die Generation sein, welches diese „Irrfahrt in die Hölle“ verhindern wird, WIR und UNSERE Friedensinitaitve: 1.000.000 Stimmen FÜR den Frieden – 1.000 Orte a 1.000 Stimmen!

Ribnitz-Damgarten

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