25. APRIL 2026
TORGAU / SACHSEN
Torgau für Frieden

Der Handschlag von Torgau ist legendär, die jährilchen Friedenskundgebungen ebenso.
Nach 81 Jahren: Kommt nach Torgau! Wir setzen ein Zeichen für die Beendigungen des Krieges.
🔸Dessau, 🔸Mühlberg und 🔸Berlin sind für 1.000.000 Stimmen für den Frieden dabei. – so hieß es in der Ankündigung.
Und aus den Rückinfos:
Ja das ist Tino Eisbrenner. Einer der ersten Unterzeichner unserer Initiative hat er gesagt. Und er hat unsere Initiative von der Bühne auch noch einmal erwähnt. Es war ein sehr schöner Tag für uns alle. Wir sind denke ich alle zufrieden nach Hause gefahren. Danke an die anderen Unterstützer. Es war ein schönes mit einander.
Und irgendwie liegt es mit Sicherheit auch daran:
WIR wollen nicht kämpfen. WIR wollen nicht müssen. Und WIR wollen schon gar nicht GEGEN Menschen sein. Und gerade in Summe ist das alles (für viele) schwierig und scheint un- oder nur schwer möglich.
Und so scheint es für uns Friedensmenschen wichtig zu verstehen, zu akzeptieren und im eigenen Handeln zu berücksichtigen:
Ja, Menschen in einer Funktios- oder Funktionärsrolle sind wie Schauspieler. Sie gehen als Menschen – nochmal: als MENSCHEN – auf Arbeit, zu ihrer Partei, folgen ihrer religiösen, politischen oder weltanschaulicher Agenda, setzen dort i.d.R. den „Menschenkopf“ ab und den „Funktions- oder Funktionärskopf“ auf und agieren in ihrer Rolle, ihrer Stellenbeschreibung, nach ihrem ihnen zugewiesenen Aufgabenprofil, nicht aber als einfacher Vater, Mutter, Oma, Opa, einfacher Erwachsener und Jugendlicher …. Das ist bei Beamten, Verwaltungsmitarbeitern, Partei- und Gewerkschafts- oder NGO-Funktionären so, bei Lehrern, Armeeangehörigen, Polizeimenschen, jeder Ebene von Universitäten, Lobbyverbänden usw. so – nehmen wir, wen immer wir wollen. Alle agieren quasi irgendwie als „Schauspieler“ in einer Rolle, einer ihnen zugewiesenen Rolle.
Wie vor kurzem schon Mal geschrieben:
In einem Theaterstück (z.B.) „Romeo und Julia“, gibt es niemals den echten Romeo und niemals die echte Julia – es gibt nur Schauspieler, welche in die jeweils konkrete Rolle schlüpfen und diese für eine gewisse Zeit lang spielen. Und: der Schauspieler, welcher als Romeo auftritt, kann in diesem Stück nicht einfach die Rolle des Herrn Phonetikprofessor Henry Higgins aus „My Fair Lady“ spielen. Es würde mit der Julia-Rolle nicht vereinbar sein. Und auch die Schauspielerin, welche die Julia spielt, kann nicht einfach das Blumenmädchen Eliza Doolittle aus „My Fair Lady“ spielen. Versteht Ihr? Die Menschen agieren sehr oft in ihnen zugewiesenen Rollen und Aufgaben. Und auch in diesen Rollen und Aufgaben sind sie letztlich ein ganz konkretes „Zahnrad“. Und die Menschen sind an dieser Stelle, weil sie genau das „Zahnrad“ sein und als solches agieren wollen/müssen/können.
Und so scheint es die wichtigste, einfachste und dadurch letztlich schwierigste Aufgabe für uns Menschen zu sein, die anderen „Schauspieler-Menschen“ als Menschen zu erreichen, außerhalb ihrer „Aufgaben- und Funktionen-Blase“. Packen wir es an. WIR sind mit UNSER ALLER Friedensinitiative hier auf einen wirklich sehr guten Weg.
Gern noch kurz einige Bildeindrücke:














