Torgau an einem mehr als nur historischen Tag

Brückenschlag, Romeo und Julia, Sachsen, Torgau

25. APRIL 2026
TORGAU / SACHSEN
Torgau für Frieden

torgau

Der Handschlag von Torgau ist legendär, die jährilchen Friedenskundgebungen ebenso.
Nach 81 Jahren: Kommt nach Torgau! Wir setzen ein Zeichen für die Beendigungen des Krieges.
🔸Dessau, 🔸Mühlberg und 🔸Berlin sind für 1.000.000 Stimmen für den Frieden dabei. – so hieß es in der Ankündigung.

Und aus den Rückinfos:
Ja das ist Tino Eisbrenner. Einer der ersten Unterzeichner unserer Initiative hat er gesagt. Und er hat unsere Initiative von der Bühne auch noch einmal erwähnt. Es war ein sehr schöner Tag für uns alle. Wir sind denke ich alle zufrieden nach Hause gefahren. Danke an die anderen Unterstützer. Es war ein schönes mit einander.

Und irgendwie liegt es mit Sicherheit auch daran:
WIR wollen nicht kämpfen. WIR wollen nicht müssen. Und WIR wollen schon gar nicht GEGEN Menschen sein. Und gerade in Summe ist das alles (für viele) schwierig und scheint un- oder nur schwer möglich.

Und so scheint es für uns Friedensmenschen wichtig zu verstehen, zu akzeptieren und im eigenen Handeln zu berücksichtigen:
Ja, Menschen in einer Funktios- oder Funktionärsrolle sind wie Schauspieler. Sie gehen als Menschen – nochmal: als MENSCHEN – auf Arbeit, zu ihrer Partei, folgen ihrer religiösen, politischen oder weltanschaulicher Agenda, setzen dort i.d.R. den „Menschenkopf“ ab und den „Funktions- oder Funktionärskopf“ auf und agieren in ihrer Rolle, ihrer Stellenbeschreibung, nach ihrem ihnen zugewiesenen Aufgabenprofil, nicht aber als einfacher Vater, Mutter, Oma, Opa, einfacher Erwachsener und Jugendlicher …. Das ist bei Beamten, Verwaltungsmitarbeitern, Partei- und Gewerkschafts- oder NGO-Funktionären so, bei Lehrern, Armeeangehörigen, Polizeimenschen, jeder Ebene von Universitäten, Lobbyverbänden usw. so – nehmen wir, wen immer wir wollen. Alle agieren quasi irgendwie als „Schauspieler“ in einer Rolle, einer ihnen zugewiesenen Rolle.

Wie vor kurzem schon Mal geschrieben:

In einem Theaterstück (z.B.) „Romeo und Julia“, gibt es niemals den echten Romeo und niemals die echte Julia – es gibt nur Schauspieler, welche in die jeweils konkrete Rolle schlüpfen und diese für eine gewisse Zeit lang spielen. Und: der Schauspieler, welcher als Romeo auftritt, kann in diesem Stück nicht einfach die Rolle des Herrn Phonetikprofessor Henry Higgins aus „My Fair Lady“ spielen. Es würde mit der Julia-Rolle nicht vereinbar sein. Und auch die Schauspielerin, welche die Julia spielt, kann nicht einfach das Blumenmädchen Eliza Doolittle aus „My Fair Lady“ spielen. Versteht Ihr? Die Menschen agieren sehr oft in ihnen zugewiesenen Rollen und Aufgaben. Und auch in diesen Rollen und Aufgaben sind sie letztlich ein ganz konkretes „Zahnrad“. Und die Menschen sind an dieser Stelle, weil sie genau das „Zahnrad“ sein und als solches agieren wollen/müssen/können.

Und so scheint es die wichtigste, einfachste und dadurch letztlich schwierigste Aufgabe
für uns Menschen zu sein, die anderen „Schauspieler-Menschen“ als Menschen zu erreichen, außerhalb ihrer „Aufgaben- und Funktionen-Blase“. Packen wir es an. WIR sind mit UNSER ALLER Friedensinitiative hier auf einen wirklich sehr guten Weg.

Gern noch kurz einige Bildeindrücke:
Torgau 2

Meißen wird zunehmend zur Friedensstadt

Besondere Momente, Meissen, Sachsen

25. APRIL 2026
MEIßEN / SACHSEN

meißen

Die heute doch vielen BESONDEREN MOMENTE von Meißen:
1.
In Meißen erhielten wir heute einen bunten Blumenstrauß an Reaktionen auf unsere Bitte, eine Stimme für den Frieden zu geben.

2.
Ein ehemaliger NVA-Soldat sagte: „Ich war bei der Fahne und brauche diesen Krieg nicht.“

3.
Eine ältere Frau unterschrieb dafür, dass ihre fünf Enkel nicht kriegstüchtig gemacht werden.

4.
Ein Mann zweifelte, ob es überhaupt was bringt, seine Stimme zu geben. Er verharrte in seinem Zweifel und ging.

5.
Ein zehnjähriger Junge wusste, was er wollte: nämlich in Frieden aufwachsen. Er unterschrieb gemeinsam mit seiner Mutter.


Mehrere Menschen bedankten sich für unser Engagement
und waren froh zu unterschreiben. Aber es gab auch sehr teilnahmslos Menschen, die vorbeiliefen und so taten, als wären wir nicht da.

Soweit kurz die Eindrücke aus Meißen. Und fühlt gern mal kurz in Euch rein! Ist genau diese Friedensinitiative wichtig, richtig und notwendig? – Ja. Denn WIR ALLE GEMEINSAM stehen im öffentlichen Lebensraum unserer Mitmenschen. WIR sprechen sie mit unseren Friedens- und Demokratieständen direkt an, ohne sofort mit ihnen ein Wort reden oder in ein Gespräch, in eine Diskussion gehen zu müssen.

WIR GEMEINSAM sind Menschen wie die, die uns an diesem Tag begegnen. Und jeden, wirklich JEDEN erreichen wir. Jede/r sieht uns und JEDE/r reagiert auf uns. Ein jeder Mensch geht angesichts der Bilder mit sich in Gespräch, in einen inneren Disput:
Mache ich es wie die „Drei Affen“ – nichts sehen, nichts hören und nichts sagen – oder, an den Friedenstisch kommen. Und mit diesen Menschen geht es dann weiter, sie unterschreiben und atmen auf (endlich bekommt der Frieden in Deutschalnd Gesicht und Stimme), sie führen aufrichtige Gespräche oder sie folgen ihrem inneren Drang, uns des „Nicht-Bescheid-Wissens“ zu bezichtigen und ihrem Habitus des „Nur ich weiß alles“ zu folgen.

Sei es wie es sei: Die Menschen kommen so wieder und zunehmend ins Gespräch und das ist gut so, nicht digital und nanonym, sondern ins Gespräch, in den Austausch von Gedanken und Meinungen von Mensch zu Mensch. Und ja, hier muss man nicht immer einer Meinung sein. Aber sich in den Verschiedenheiten von uns zu akzeptieren – dass sollte wieder möglich sein.

Kaiserslautern – wieder ein neuer Friedenspunkt in Deutschland

Kaiserslautern, Rheinland-Pfalz

25. APRIL 2026
KAISERSLAUTERN / RHEINLAND-PFALZ

Kaiserslautern

Heute in Kaiserslautern, bei schönem Wetter und guten Gesprächen wurden mehrere Dutzend Stimmen für den Frieden gesammelt.

Und hier gilt eigentlich vom Wesen her das Gleiche, wie im Vorartikel geschrieben.

Seid gern vor Ort kreativ. Wertet die Beachtung und Wirksamkeit Eurer Vor-Ort-Aktionen auf, in dem Ihr einfach ein freies und ungezwungenes Puzzle-Teil dieser tollen neuen Friedensinitiative werdet.

Alleine, nur rein individuell umgesetzt, „verpuffen“ letztlich doch sehr oft die vielen, aber verschiedenen Vor-Ort-Aktionen mit großer Wahrscheinlichkeit. Aber im freiwilligen Gemeinsam des 1.000.000 Millionen Friedenspuzzles, erhalten ALLE Einzelaktionen eine viel höhere Wirksamkeit. Jede Einzelaktion vor Ort wirkt einfach mehr denn, wie sagen es viele: Ihr seid ja quasi ÜBERALL.

WIR alle sind eben die SUMME UNSERER STÄRKEN – WIR alles sind und wirken damit quasi als ein großes, menschliches und wachsendes Friedens-TEAM.Und natürlich kann keiner allein überall sein, aber WIR alle gemeinsam schon. Allein in den letzten Tagen an wohl acht – zehn verschiedenen Orten in ganz Deutschland.

Tuntenhausen – ein neuer Friedenspunkt in Bayern

Bayern, München, Tuntenhausen

23. APRIL 2026
TUNTENHAUSEN / BAYERN

Tunten

Ein neues Puzzle-Stück in unserem 1.000 Städte/Orte umfassenden Friedenspuzzle in Bayern und damit in Deutschland – Tuntenhause. Na, wer weiß, wo das liegt?

So möglich, werden wir noch einige Eindrücke hier mitteilen – wenn sie uns zeitnah vorliegen.

Lieben Dank an Rolf aus München.

Und so kommen wir unserem Ziel, 1.000.000 Stimmen für den Frieden mit jeder neuen Stadt, mit jedem neuen Ort einen weiteren Schritt näher. Und gern nochmal – WIR gehen den ANALOGEN Weg der Präsenz unserer Friedensmenschen im öffentlichen Raum unserer Mitmenschen.

Es braucht in jedem Ort nur zwei oder drei Menschen, die nicht mehr schweigen oder passiv bleiben wollen. Nehmt – wie alle unterstützenden Friedensmenschen vorher – Kontakt mit uns auf. Werdet selbst ein aktives Friedenspuzzleteilstück. Macht mit.

Und schaut:
Jede kleine Aktion vor Ort wertet genau diese Friedensinitiative der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen auf.
Anders herum: Eure konkrete Aktion wird immens aufgewertet, sie geht nicht unter, weil niemand davon erfährt. Ihr macht nicht irgend etwas Einzelnes, sondern eine aktive und konkrete Vor-Ort-Aktion im Rahmen dieser bundesweit sehr beachteten neuen Friedensinitiative.

Worauf wartet Ihr? Historisch gesehen haben wir leider nicht viel Zeit. Die Kräfte von Krieg, Militarisierung und Aufrüstung wirken 24/7 an 365(6) Tagen im Jahr.

Nur – kein Mensch als Mensch will Krieg. Zeigen WIR es ihnen GEMEINSAM, überall, jede(r) bei sich vor Ort. Damit und nur dadurch wirken WIR ALLE quasi bundesweit ÜBERALL.

3 Friedensaktionen an einem Tag – Ihr seid echt Klasse!

Boizenburg, Dreiländereck, Lauenburg, Lüneburg, Mecklenburg Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig Holstein

25. APRIL 2026
LAUENBURG / SCHLESWIG-HOLSTEIN
BOIZENBURG / MECKLENBURG-VORPOMMERN
LÜNEBURG / NIEDERSACHSEN

drei Länder

Vor-Ort-Eindrücke:
Dem kalten stürmischen Wind zum Trotz, haben wir heute wieder unsere 3 Mahnwachen in Lauenburg ,Boizenburg und Lüneburg wie geplant erfolgreich umgesetzt. Wir konnten, trotz insgesamt 6,5 h Mahnwachen wieder zahlreiche Stimmen für die Aktion 1.000.000 Stimmen für den Frieden sammeln können. Aber jede Stimme zählt und wir hatten auch wieder echt zahlreiche gute Gespräche dabei.

In Lüneburg hat ein Rockertyp aus Schweden unterschrieben. Wir konnten uns auf Englisch etwas unterhalten. Er war total begeistert. Er hat von uns einen Butten mit Friedenstaube bekommen, über den er sich sichtlich sehr gefreut hat. Er steckte ihn an seine Jacke und zeigte es uns voller Stolz. Das war heute mein persönlicher Höhepunkt.

Danke an alle die dabei waren und uns unterstützen.

Lieben Dank an die lieben Friedensmenschen vom „3-Länder-Eck“, für die kontinuierliche und menschlich-sympathische Friedensarbeit. Es ist immer sehr schön, von Euch und Euren tollen Aktionen zu hören/lesen.

Mainz zeigt – WIR sind gemeinsam auf dem richtigen Weg

Mainz, Rheinland-Pfalz

24. APRIL 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Mainz

In Mainz waren heute Nachmittag, am 24.04.26, viele Menschen in der Altstadt unterwegs; oft leider auch ganze Scharen von Touristen mit Stadtführung. Wir weckten mit unserer Mahnwache aber einiges Interesse und führten z.T. sehr tiefgründige Gespräche. Ein Gewinn auch für uns selbst. Manche kommen direkt zum Unterschreiben, ohne viele Worte und bedanken sich für unser Engagement. Ein guter Tag.

Gedanken zu den tollen Bilder unter uns: Gerade wollte jemand zu einem Bild aus Heidelberg schreiben: Hammer Foto 💪💪💪 und dann sehe ich hier noch so ein tolles Foto … hell, freundlich und bewegt – das hat eine tolle Dynamik.

Und lest gern nochmal die wenigen Zeilen. Ist das nicht schön?
Manche kommen direkt zum Unterschreiben, ohne viele Worte. – Könnte dies nicht ein ganz wichtiger Beleg für die neue und besonders sichtbare Öffentlichkeitswirksamkeit unserer Friedensinitiative sein? Wenn Menschen uns sehen, direkt zu uns an die Friedens- und Demokratieanlaufpunkte kommen und unterschreiben könnte dies durchaus bedeuten – die Menschen haben uns schon gekannt, uns schon Mal wahrgenommen und somit klar entscheiden: Heute, heute unterschreibe ich.

Das sollte UNS ALLEN, uns Friedensmenschen, aber auch allen Vätern, Müttern, Großeltern, uns Erwachsenen und Jugendlichen Mut machen, unseren Friedensweg weiter zu gehen.
GEMEINSAM mit allen Friedensmenschen in Deutschland, Europa und der Welt.

Güstrow – FÜR den Frieden

Güstrow, Mecklenburg Vorpommern

23. APRIL 2026
GÜSTROW / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Güstrow

Es hat schon etwas sehr Praktisches und vor allem Vertrautes, wenn man als eingespieltes Team agieren kann. Alle vier waren wieder am Start.

Zu unser Überraschung bekamen wir dann noch Hilfe von Marisas und Thomas Nachbarn Edith und Uwe. Für die Beiden war es eine Herzensangelegenheit uns zu unterstützen.

Auch unser Atze aus Vietgest war wieder mit musikalischer Unterstützung helfend und unterstützend bei uns vor Ort. Auch das hat schon etwas: Friedensmusik im öffentlichen Raum.

Heute war ein wirklich guter Tag. Das Wetter stimmte, es waren viele Menschen unterwegs und steuerten unseren Stand sehr gezielt an. Viele bedankten sich für unser Engagement. Auch viele junge Menschen unterschrieben unsere Forderungen, wenn auch etwas schüchtern oder informierten sich.

Viele Menschen nehmen inzwischen die Kriegsrhetorik unserer Regierung als äußerst bedrohlich wahr.

Und so haben wir auch heute wieder gesehen, wahrgenommen und es gefühlt:

Ja – es ist so wichtig, so richtig und so unbedingt notwendig, dass WIR hier als einfache Friedens-Menschen im öffentlichen Lebensraum der Menschen stehen.WIR sind die Friedens- und Demokratieanlaufpunkte im Land. WIR geben wohl aktuell bundesweit mit am meisten dem Frieden Gesicht und Stimme in Deutschland. Und das, obwohl wir noch gar nicht flächendeckend überall sichtbar sind oder sein können.

Fühlt EUCH ALLE bitte angesprochen,
bei Euch vor Ort aktiv zu werden. Nicht nutz- oder wirkungslos, weil Ihr vor Ort alleine für eine eigene Idee agiert. Schließt Euch mit Euren Möglichkeiten vor Ort einfach dieser bundesweit neu agierenden Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ an. Jede einzelne Aktion vor Ort hierfür, so klein sie auch scheint, reiht sich als ein ganz bedeutendes Puzzleteil in unser 1.000 Städte/Orte umfassendes Friedenspuzzle ein. Gemeinsam mit UNS ALLEN bekommt Euer konkretes Handeln vor Ort so eine qualitativ viel größere Bedeutung, ein viel stärkeres Gewicht, weil WIR ALLE damit die SUMME UNSERER STÄRKEN sind.

Rostock – so wie hier sollten wir alle Möglichkeiten nutzen

Mecklenburg Vorpommern, OZ-Talk, Rostock

21. APRIL 2026
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN
Bühne 602

rostock

Lest gern mal die letzten Berichte und Gedanken quer (s.u.). Wie schafft man es heute, den Menschen zu erklären, dass wir kriegstüchtig werden sollen/“müssen“? Die These war und ist: Das geht nur mit Ideologie, Agitation und Propaganda, „intelligenter“ psychologische „Kriegsführung“, dem permanenten Wiederholen von Kriegsrhetorik und -propaganda.

Und ja, die wohl größte unterstützende Rolle hierbei spielen – These – IMMER die Medien, im hier konkreten Fall die größte Tageszeitung in Mecklenburg-Vorpommern, die „Ostsee-Zeitung“.

Die ganz offensichtlichen Gefahren dessen, was Kriegsrhetorik, Kriegspropaganda, Kriegstüchtigkeit und Kriegswirtschaft bedeuten, werden nicht klar gestellt. Bei der Thematik „Demos gegen Rechts“ war dies wohl damals anders …
Man fragt nur ganz lapidar: Kriegstüchtig?“ Und so lässt man es BEWUSST offen oder macht sich schon von vornherein damit gemein, lässt es zumindest zu, dass die Forderung nach Kriegstüchtigkeit in Deutschland zulässig und völlig unproblematisch wäre …

Dabei gebietet es das Grundgesetz doch unmissverständlich, das Gebot FÜR den Frieden.

Zum Abend selbst:

Wie seinerzeit in Güstrow (am 19.03.2026) zeigte sich, dass WIR auch durchaus alle uns gebotenen Foren, Veranstaltungen und Diskussionen aktiv nutzen können, um einen friedlich orangenen Gegenpol öffentlich sichtbar zu machen. Das hilft nicht nur uns, sondern auch unseren Mitmenschen. Je mehr und je öfter sie uns sehen, umso besser.

Heute in Rostock beim OZ-Talk zum Thema Kriegstüchtigkeit. Es drohte wieder eine Propaganda-Veranstaltung zu werden. Wir Friedensmenschen haben das aber ganz schön positiv bewegt gehalten. Letztlich gab es im Publikum flächendeckend sehr kritische Kommentare und auch emotionale Familiengeschichten zum Thema Krieg. Also nix mit widerspruchsloser Agitation und Propaganda auf „niedrigstem“ Niveau …

Wir konnten am Ende draußen sogar mit dem Admiral sprechen und ihm unseren Flyer geben, er meinte: Mit uns würde er sehr gern sprechen. Na mal schauen, ob er sich meldet.

Interessanterweise war der Admiral gedanklich aber schon auch in einem Zwiespalt, zwischen sich als Mensch und sich als militärischem Funktionärsträger. Er war es mehr als die Dame, die den Frieden vertreten sollte, als Geschäftsführerin des Zentrums für Internationale Friedenseinsätze (ZIF). Beide Gäste hatten einen Bezug zur NATO.

Was meinen diese Gedanken? Was scheint ganz wichtig, immer wieder in die eigenen Überlegungen einzubeziehen?Menschen in Funktionen, auf Posten mit einer Stellenbeschreibungen, sind dort, weil sie „ihren Job“ machen müssen, weil sie eine ihnen zugewiesene Aufgabe erfüllen sollen/müssen. Genaus dafür sind sie an diese Stelle gesetzt worden. Sie verdienen damit ihren Lebensunterhalt. Letztlich gungieren er/sie aber letztlich wie ein/e Schauspieler/in auf der Bühne. Er/sie spielen eine Rolle. Ale erklärendes Bild: z.B. in „Romeo und Julia“ – Romeo heißt als Mensch im realen Leben vielleicht Torsten Winkler und ist eben nicht Romeo und Julia heißt im realen Leben vielleicht Marie Meier. Auch sie ist im realen Leben niemals Julia. Es gibt also einen klare Trennung zwischen den in der Gesellschaft rollenspielenden Menschen in der ihnen zugewiesenen Rolle und diesen Menschen selbst im Alltag.

Das sollten wir immer mit beachten, wenn wir mit „Personen“ reden, die uns als Funktionäre, Beamte, Polizisten, Politiker, Parteimitglieder, Lehrer, Militärfunktionäre usw. gegenüber stehen. Diese gilt es vielleicht nicht pauschal und von vornherein zu verurteilen und abzulehnen, sondern als MENSCHEN, also als Papa, Mama, Oma oder Opa anzusprechen und sie aus ihrem „Schauspielerkostüm“ zu bitten …

Eine Dame in Publikum, die selbst sehr toll gesprochen hatte, bedankte sich für unsere Präsenz. Ein Herr kannte uns von der Friedensdemo auf Rügen und hat sich sehr über uns gefreut.

Neu auf unserer Friedenskarte – Detmold

Dettmold, Einstein, Nordrhein-Westfalen

21. APRIL 2026
DETMOLD / NORDRHEIN-WESTFALEN

detmold

Dank Gipsy und Ihrem Team gibt es jetzt ein neues Friedensfähnchen in unserem 1.000 Städte/Orte umfassenden Friedenspuzzle – 1.000.000 Stimmen für den Frieden – die Stadt Detmold. Und das ist gut so.

Wieder ein neuer Ort, wo sich die Friedenspapas, -mamas, -großeltern und -jugendlichen freundlich, sympathisch und einladend in den öffentlichen Raum ihrer Mitmenschen stellen, um dem Frieden und der Sehnsucht nach einer friedlichen und lebenswerten Zukunft der Kinder und Enkelkinder Gesichter und Stimme(n) zu geben.

Kein Mensch will von sich aus Krieg. Das geht nur durch Ideologie, Hetze, Desinformation, Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda. Nur so hat „man“ es geschafft, die Deutschen zwei Mal in der jüngsten deutschen Geschichte in den Irrsinn und Wahnsinn eines Weltkrieges zu bringen. Oder sollte man es „hinein manipuliert“ nennen?

Wehret den Anfängen. Nie wieder Krieg. – so die klaren Mahnungen und Versprechen der damals Überlebenden. Und an diesen Sätzen ist doch nichts missverständlich. Nie wieder heißt dann eben auch NIE WIEDER!
WIR sind uns dessen noch bewusst, decken die letztliche Ursachen und die Motive/Ziele derjenigen auf, welche es eben nicht (mehr) verstehen und stellen uns in einer völlig neuen Art und Weise diesem Irrsin entgegen. WIR meinen zu wissen und zu verstehen, was Einstein mit dem ihm zugeschriebenen Aussage meinte: Die Definition von Wahnsinn ist es, immer wieder das Gleiche zu tun und auf andere Ergebnisse zu hoffen.

Übersetzt:
Zwei Mal kriegstüchtig bedeutete 2 Weltkriege – Millionen Tote, ein zerstörtes Europa und millionenfaches Leid.
Zwei Mal Kriegswirtschaft bedeutete 2 Weltkriege – Millionen Tote, ein zerstörtes Europa und millionenfaches Leid.

Und nun alles ein drittes Mal? Hier sollten die Fragen doch erlaubt sein, wer da in Geschichte nicht aufgepasst hat? Wer hat hier etwas nicht verstanden? Was ist mit Diplomatie, Völkerfreundschaft und Völkerverständigung? Wofür braucht es Deutschland die stärkste Armee in Europa?

Naja – Wissen ist eben auch eine persönliche Holschuld, oder? WIR alle, WIR – die heute lebende Generation von Menschen tragen aktuell ganz persönlich und konkret die Verantwortung dafür, wie es weitergeht. Jeder und jede EINZELNE. Und es ist im Wirrwarr des täglichen (Über)Lebens nicht jedem bewusst – so, wie es den damals lebenden Menschen nicht bewusst war.

Und dann, irgendwann fielen die ersten Bomben auch auf Deutschland. Das Erwachen kam viel zu spät …

Wir stellen uns ganz bewusst und auf eine völlig neue Art und Weise dieser historischen Verantwortung. WIR sind als einfache Menschen im öffentlichen Raum der Menschen sicht- und ansprechbar. WIR laden die Menschen an unsere Fiedens- und Demokratietische ein. Und so verschieden ein jeder weltanschaulich, religiös oder politisch tickt – in EINEM sind WIR UNS ALLE GLEICH. NIEMAND will Krieg.

Gedanken zur neuen Heidelberger Friedensaktion

Die Freien Heidelberger, Gorbatschow, Hans-Dietrich Genscher, Heidelberg, Heidelberger Impulse, James Baker, Kant, NATO-Osterweiterung

20. APRIL 2026
HEIDELBERG / BADEN-WÜRTTEMBERG

Heidel
Montag, 20.04.2026, HD-Altstadt, Anatomiegarten

Wir haben heute wieder, zusammen mit den Heidelberger Impulsen, Stimmen für den Frieden gesammelt.
👉 t.me/HeidelbergerImpulse (Telegram)
👉 www.diefreienheidelberger.de (Web)
👉 kontakt@diefreienheidelberger.de (Mail)
👉 t.me/diefreienheidelberger (Telegram)

Ja, Heidelberg heute mal in leicht abgewandelter Form. Und dass scheint grundsätzlich gut zu sein, auch in und mit verscheidenen Friedensformaten im öffentlichen Raum zu stehen – mal nur mit dem orangenen Friedensbanner und mal eben mit vielen Informationen (Zahlen, Daten und Fakten) zur Geschichte. Denn einem gilt es sich halt immer bewusst zu sein: Geschichte wird immer von Siegern geschrieben. Menschen, die aus der ehemaligen DDR kommen, werden dies in irgendeiner Art uns Weise bestätigen können. Die Menschen aus der alten Bundesrepublik werden damit überhaupt keine Erfahrungen haben, denn wohl mehrheitlich haben sie in den letzten 80 Jahren wohl nur ein Feiundbild erlebt: Der böse Russe.

Und nein, nicht immer wird Geschichte schnell und vorsätzlich „umgeschrieben“. Mitunter ist es ein leiser, schleichender Prozess des „Vergessens“. Und wie wird dies wahrscheinlich umgesetzt? Z.B., in dem man halt über manche Dinge nicht mehr oder immer weniger berichtet, solange bis es alle vergessen haben oder es aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwunden ist. Halt nach Platon, dem das Zitat zugeschrieben wird:
Das Weglassen der zweiten Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge.

Und so hat sich halt die NATO doch bewusst mehr als nur „einen Zentimeter“ ostwärts, in Richtung Russland ausgeweitet (s. 1.) und wohl auch eine vielleicht mehrmals mögliche Aufnahme von Russland in die NATO abgelehnt. Warum eigentlich?

Fragen wir dazu einfach die KI: – was ja jeder eigentlich schnell, vor allem aber auch ausführlicher machen kann, als es ein solcher Artikel zulässt:
zu 1. – Die Frage nach einem Versprechen gegen eine NATO-Osterweiterung ist historisch komplex:
Es gab verbale Zusicherungen in einer frühen Phase der Verhandlungen, aber keine völkerrechtlich bindende Zusage oder schriftliche Fixierung im abschließenden Zwei-plus-Vier-Vertrag.
Die Kernpunkte der historischen Debatte
Verbale Zusicherungen (Februar 1990): US-Außenminister James Baker verwendete am 9. Februar 1990 gegenüber Michail Gorbatschow tatsächlich die berühmte Formel, die Gerichtsbarkeit der NATO werde sich „keinen Zentimeter nach Osten“ ausdehnen. Auch der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher äußerte sich ähnlich und betonte, es bestehe keine Absicht, das NATO-Verteidigungsgebiet nach Osten auszudehnen.

zu 2. – Russland (bzw. die Sowjetunion) hat zu verschiedenen Zeiten Interesse an einer NATO-Mitgliedschaft angedeutet, insbesondere Anfang der 1950er Jahre, in den 1990er Jahren und zu Beginn von Putins Amtszeit um 2000. Diese Ansätze wurden jedoch nie als formelle, ernsthafte Beitrittsanträge weiterverfolgt, da die Bedingungen oft als inkompatibel mit den NATO-Prinzipien galten.
Ja, Russland hat zu verschiedenen Zeitpunkten – teils rhetorisch, teils in informellen Gesprächen – einen möglichen Beitritt zur NATO thematisiert. Es kam jedoch nie zu einem offiziellen Aufnahmeverfahren.

Und das sind nur Aussagen der KI. Wer sich auf den Eigenweg der Erkenntnis macht, wird hier sicherlich sehr viele zusätzlich spannende Gedanken finden. – NUR MUT.

Wie sagte eins Immanuel Kant (sinngemäß): Habe MUT, Dich DEINES EIGENEN Verstandes zu bedienen.
Vielleicht helfen ja die sogenannten (vorselektierten) Nachrichten nicht immer/wirklich weiter. Denn, die deutsche Sprache ist ja irgendwie auch sehr genau: bei den Nachrichten wird eben über Meldungen und „Einordnungen“ dann vielleicht doch Vieles NACH-GERICHTET und damit in eine gewollte Richtung gelenkt, oder?

Friedensmenschen und Stimmen für den Frieden an der Friedensglocke

Berlin, Friedensglocke, Friedensglockengesellschaft, Friedrichshain

19. APRIL 2026
BERLIN-FRIEDRICHSHAIN
Weltfriedensglocke

Berlin

Jeweils einen Sonntag im Monat informiert die Friedensglockengesellschaft Parkgäste.

Wir waren zu Gast und sprachen mit Besuchern im Alter von 14 bis 98 über die Wichtigkeit des Wirkens für Frieden.

Angenehmer kann ein Sonntag-Nachmittag nicht sein. Und ja, wo, wenn nicht gerade hier, an einem solch wichtigen Ort ist es richtig, das ORANGE unserer Friedensinitiative zu zeigen? Und es zeigt auch, dass und wie wir Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche aus unserer Blase kommen können. Mal ist es mitten in einem (Stadtteil)Zentrum, mal auf einem Marktplatz und mal eben in einem ruhigen, besinnlichen Umfeld. Wir alles sind mit dem Anliegen und der Art und Weise UNSER ALLER Friedensengagements ÜBERALL richtig, überall da, wo wir die Menschen als Menschen erreichen können.

Lieben Dank und liebe Grüße an alle unterstützenden Friedensmenschen in Berlin.

Info: Weltfriedensglocke (https://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/gruenflaechen/artikel.1210911.php)
Seit 1.9.89, Geschenk an die DDR
Info: Friedensglockengesellschaft (https://www.friedenskooperative.de/friedensorganisationen/friedensglockengesellschaft-berlin)
Pflege seit 1999

Auch in Wismar ein Frühlingserwachen FÜR den Frieden

Mecklenburg Vorpommern, Stralsund, Wismar

18. APRIL 2026
WISMAR / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Wismar

Liebe Grüße aus Wismar, einen wunderschönen Tag – so schrieb Doris nur kurz. Und Ihr seht, auch die liebe Gisela aus Stralsund war helfend vor Ort.

Und ja, Hilfe und gegenseitige Unterstützung ist eines der wesentlichen Merkmale unserer neuen Friedensinitiative. Die lieben Friedensmenschen helfen und unterstützen sich bundesweit, wo immer es geht und möglich ist. Und das ganz von sich aus. Es braucht keine „Order oder Anweisung von oben“ (die es ja eh nicht gibt) und es bedarf auch keines zentralen „Vorstands- oder Initiativ-Organs“, welches hier koordiniert und organisiert. Alles findet sich von allein bei und zwischen den Friedensmenschen vor Ort und in der Region.

Und wieder ein liebes Dankeschön nach Meißen

Meissen, Sachsen

18. APRIL 2026
MEIßEN / SACHSEN

meißen

Wir sammelten wieder Stimmen für den Frieden und führten gute tiefgründige Gespräche mit friedensbewegten Menschen aus nah und fern. Und damit ist Meißen eben ein ganz wichtiges Pzzleteil in unserem 1.000 Teile Friedenspuzzle.