Süddeutschland-Reise 2 – München

Bayern, Landshut, München, Olympiaberg

07. APRIL 2026
MÜNCHEN / BAYERN

München

Was für ein Tag in München. Bestes Frühlingswetter und eine Menge an Menschen unterwegs, die wir niemals so erwartet hätten. Quasi eine Art „Autobahn von Menschen“ im größten Ferienreiseverkehr. Tausende Menschen waren unterwegs und das in einem Tempo, dass es dem geneigten Beobachter fast die Sprache verschlagen würde. Bildhaft kann man es sich so vorstellen: wer stehen blieb, wurde zum Hindernis für den nachfolgenden Menschenstrom. Dienstag nach Ostern und wohl viele hatten an diesem Tag noch frei. Also hies es shoppen, sight-seeing, Kaffee trinken und flanieren oder einfach nur seinem eng getakteten Tagwerk nachgehen.

Und so war es schon eine Herausforderung, hier an dieser Stelle für den Frieden und unsere Friedensinitiative zu werben. Aber – und das wissen wir als Initiatoren aus den praktischen Erfahrungen – es funktioniert überall, also auch in München. Ja, unser Friedensansprachen-Konzept funktionierte auch in der Weltstadt München, selbst wenn wir nicht direkt auf dem Marienplatz stehen durften. Fast halbsoviel Stimmen wie am Vortag in Nürnberg auf dem Ostermarsch, was ja aber eine Zusammenkunft „unserer Blase“ war. In Nürnberg waren fast ausschließlich friedensaktive Menschen unterwegs, also für UNSER ALLER Initiative ein Heimspiel.

Und genau hier die Menschen, die Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen in einem temporeichen Fußgängerfluss zu erreichen, anzusprechen und zum Innehalten zu bewegen, dass hatte schon auch etwas Neues, etwas Herausforderndes.

Und so haben wir mit allen lieben Unterstützern der Region München das gemacht, was wir von der ersten Friedensmahnwache in Rostock beginnend gemacht haben (bis auf den damals noch nicht vorhandenen Pavillon):
Wir haben den Friedenstisch aufgebaut, das Banner befestigt, die Kartons mit den Forderungen hingestellt, Friedensmusik gespielt und die Menschen als Menschen angesprochen und auf unsere aller historische Verantwortung hingewiesen, das politisch, weltanschaulich und religiös Trennende weggelassen … Und all das hat letztlich super und sehr erfolgreich funktioniert, selbst wenn Tausende vorbeigeströmt sind.

Es gab viele, ganz viele tolle Gespräche. Auffällig für München: es kamen wirklich sehr viele JUNGE Menschen an unseren Friednsstand. Dazu wissen wir eines ganz sicher: die Hunderte von Menschen, die keine Zeit zum Innehalten hatten, haben UNS wahrgenommen, unser Banner, unser Orange, und unsere Initiative selbst – 1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Städte/Orte a 1.000 Friedensstimmen. Sie werden unsere Friedensinitiative im Kopf behalten und beim nächsten Kontakt mit unserer Initiative wieder erkennen. Und spätestens beim dritten Mal werden sie innehalten und zu uns kommen.

Und natürlich war es auch wie überall auf unseren Rundreisen: Am wichtigsten und schönsten waren die persönlichen Gespräche mit allen Mitstreitern vor Ort nach unserer Friedensmahnwache. Ein tolles und wichtiges persönliches Kennenlernen in einem echt rustikal-wuchtigen Münchener Biergasthaus. Und so haben wir den lieben Rolf aus München, die engagierte Renate aus Landshut, den aktiven Bernhard vom Münchener Olympiaberg, den Peter, den Ingo, die Bea und den Patrick kennenlernen dürfen. Und wohl alle waen sich einig: Ja, das mit der Friedensrundreise, dem gemeinsamen perösnlichen Wirken auf einer Friedensmahnwache vor Ort und das treffen danach waren gut, schön, richtig und wichtig.

Lieben Dank München.

Mehr Infos auch HIER.

oder HIER.

Landshut – was für ein berührender Spruch auf dem Autobanner

Bayern, Landshut, Ostern

06. APRIL 2026
LANDSHUT / BAYERN

Landshut

„Wie viele Gedenkminuten wären durch DENKMINUTEN zu verhindern gewesen?“ – was für ein wahren und menatl wirklich so tiefgehender Gedanke/Spruch. Lasst den gern mal einen Moment mit Euren Kopfbildern wirken.

Viele Besucher waren am heutigen Ostermontag in der schönen Altstadt von Landshut und die Cafe’s waren trotz etwas böigen Windes schon recht voll.

Und weil das Wetter so schön und sonnig war, habe ich kurzfristig auch noch einen kleinen Tisch mit Blumen 💐, Geschirr, Kaffee 🫖☕️ und Kuchen 🍰 gedeckt und am Nachmittag ein paar entspannte Gespräche dort führen können.

Sozusagen… Friedensgespräche am Kaffeetisch. 🕊 Der Unterschriftenstand erhielt weitere wertvolle Stimmen für den Frieden. ✍️
so schrieb und grüßte unsere liebe Renate sinngemäß.

Wie toll und wirkungsvoll. Lieben Dank und unser wirklich großes Kompliment nach Landshut.

Und schau(t):
an diesem Tag kannten wir uns noch nicht persönlich, waren uns aber im Geiste und in unseren Friedenswünschen und -bildern so nah verbunden. Wir haben uns einen Tag später in München dann endlich persönliche kennengelernt. Und es war wie sooft oder immer. Wir alle haben uns gesehen und uns so liebevoll herzlich in die Arme nehmen können, als würden wir uns schon ein Leben lang kennen. Irgendwie auch ein bisschen wie Kinder, die angesichts einer psoitiven Überraschung so gespannt und aufgeregt sind.

Und genauso haben wir dich dann real undGanz lieben Dank an das Universum, dass sich unsere Wege gekreuuzt haben. (Darf man gekreuzt sagen? Ist das friedlich? – Naja – wir alle sind uns begegnet und halt „über den Weg gelaufen“).

Friedens-, aber auch Erinnerungsaktion in Landshut

Allgäuer Mitstreiter, Bayern, Coburg, Landshut, Zitate der Schande

14. MÄRZ 2026
LANDSHUT / BAYERN

Landshut

Vielen herzlichen Dank an Renate für die Einladung und den tollen Tag in Landshut.

Die Stadt lockte viele Besucher an, jedoch stieß die Ausstellung auf zurückhaltendes Interesse. Möglicherweise fehlte den Passanten der Mut für einen Besuch oder den Dialog.
Wer weiß ….. Ein kritischer Journalist interviewte uns und auch die regionale Presse begleitete die Veranstaltung. Wir erwarten gespannt den kommenden Artikel der jungen Redakteurin.

Unerwarteter Besuch erreichte uns von unseren Allgäuern Mitstreitern. Und die Überraschung ist euch echt gelungen!

Gedanken dazu:
Ja, natürlich ist seit dem plötzlichen medialen Ende der Pandemie viel passiert. Denn ganz plötzlich, von einem Tag auf den anderen, mit dem Beginn des Krieges/Konfliktes Russland-Ukraine im Februar 2022 endete der mediale Fokus auf C-19. Und seitdem werden die Menschen mit einem wahren „Problemblumenstrauß bombadiert“. Quasi Dutzende Themen, Gesellschaftsprobleme, aber auch Dinge, die „man“ machen und umsetzen sollte/müsste, damit wir die Welt verbessern. Geblieben ist staatlicherseits und medial die Methode Narrativ-Agitation, -Propaganda und natürlich Angst. Und so sind doch die meisten Menschen froh, die „Pandemie“ überlebt zu haben. Quasi ist das für ganz viele Menschen schon wieder ganz weit weg. Sie wurden und werden seit dem politisch und medial abgelenkt und wollen quasi von dieser Zeit nichts mehr wissen.

Und ähnliches sehen wir doch heute, oder? Das System der Drei, nein eigentlich VIER AFFEN: nichts sehen, nichts hören, nichts sagen und dadurch auch ein „Nicht Denken“. Und ja, mit „Zitaten der Schande“ wollen viele Menschen im Nachhinein vielleicht nichts (mehr) zu tun haben, weil sie ihrem mulmigen Baugefühl nachgeben müssten (?Stimmte damals vielleicht doch ganz viel nicht?) und auch Weltbilder zusammenstürzen würden. (Politik macht doch eigentlich fast alles richtig, sie wirken doch in unserem Interesse usw.??!) Oder aber, weil sie selbst (un)bewusst mitgemacht haben? Kann man mal drüber nachdenken. Hierzu gern mal die 20 min. vom „Milgram-Experiment“ anschauen. SEHR AUFSCHLUSSREICH.

Und so ist es dann auch beim Thema Krieg & Frieden in den „alten Bundesländern“ – seit 80 Jahren das immer wieder gleiche Feindbild vom „bösen Russen“, oder? Wer das seit 80 Jahren quasi „eingeimpft“ bekam, wie die Muttermilch, steht heute definitiv vor großen geistigen Herausforderungen. Vielleicht ähnlich der Problematik damals, als es um die Frage ging, wer sich um wen dreht, die Sonne um die Erde oder die Erde um die Sonne. Heute wissen wir allein daraus: Es ist nicht alles so, wie es scheint oder uns (damals und heute) die Wissenschaft „verkauft“ hat, oder?

Abschließender Gedanke, den eine liebe Rostocker Mitstreiterin immer wieder sagt oder in die gedanklichen Prozesse der Menschen hinein gibt:
Ist das nicht alles EIN KRIEG?

Und aus eben diesem einen Krieg ?! gibt es unserer Meinung nach nur einen wirklichen lichtgebenden Ausweg, einen Weg, den UNSER ALLER Friedensinitiative ganz bewusst geht:
Wir stellen das politisch, weltanschaulich und religiös Trennende komplett hintenan.
Wir alle sind zuerst einmal Menschen, Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche und von denen will kein einziger Krieg.
Alle wollen Frieden.
Also schließen wir uns genau dafür zusammen.

Nächste Aktion im Bereich Landshut:
Corona-Gedanktag
von 10 Uhr bis 14 Uhr
in Coburg.
Plakataktion „Zitate der Schande“

Gedanken zu einem aus Landshut geschilderten Erlebnis …

Bayer, Landshut, linker Frieden, rechter Frieden

07. MÄRZ 2026
LANDSHUT / BAYERN

LAndshut

Die heutige Friedensmahnwache in Landshut wurde von schönem Frühlingswetter und vielen wunderbaren Gesprächen begleitet.

Die Unterschriftenliste 1 Mio Stimmen für den Frieden wurde um knappe 100 Stimmen erweitert, wobei alle Generationen von Grundschulalter (natürlich im Beisein der Eltern) bis ins hohe Alter, vertreten waren.

Eine seltsame Frage wurde heute von einem Schüler an mich herangetragen, wie folgt:

„Sind sie für Linken oder für Rääächten Frieden?“

Ich fragte, wo er genau jetzt den Unterschied festlegen wolle.

Er erklärte mir, dass der linke Frieden liberal und der Rääächte Frieden konservativ sei.
Und ich erwiderte: „Ich meine den Frieden, der durch diplomatische Verhandlungen erreicht wird, ohne vorher die Bevölkerung zu massakrieren und/oder andere Länder in kriegerische Handlungen zu verwickeln.
Seine Antwort: „Das ist der falsche Frieden.“

Da fällt mir nix mehr dazu ein. – So die geschilderten eindrücke aus Landshut.

Erfahrung des Verfassers dieses Artikels (Jens): Mitunter ist es besser, weitere Fragen zu stellen und den Fragesteller so weiter ins Denken zu bringen. Geben wir zu schnell Antworten – was ja der Fragende vielleicht erreichen will, um uns SEINE Meinung aufzudrücken – ist es besser, nicht direkt auf die Frage, sondern AUF den Fragenden zu antworten.

Wieso unterscheidet er den Frieden? Und ja, wenn schon Unterschied in rechts oder links, ist das denn nicht sehr fehlerhaft? Denn: Was ist mit dem Mitte-Frieden, dem Oben-, dem Unten, dem Gelben, Roten, Schwarzen, Grünen, Violetten, Roten oder ganz Roten (usw.) Frieden. Also, seine (Un)Logik etwas überziehen: Wenn er schon in solche Friedensdifferenzen kommen will, dann doch umfassend und komplett, oder?

Nehmen wir Frieden als Abwesenheit von Krieg – kann es doch nur einen Frieden geben, oder? Wie kommst Du (also er) darauf, dass es solche verschiedenen Frieden gibt? Wer hat ihm das beigebracht? Was sind seine Bildungs- und Meinungsquellen? Warum verzichtet er dann auf die anderen Frieden?

Also, mitunter hilft es uns Menschen, nicht sofort – wie in der Schule – unser Wissen runterzubeten. Was, wenn unser Gegenüber nur darauf wartet, wir über sein Stöckchen springen sollen, damit er auf uns jetzt all seine gelernten (Nicht-)Weisheiten abladen kann … Aber ja, das sind nur Gedanken des Ferfassers dieser Zeilen. 😉

Landshut und wieder die Menschen des Friedens, „Die Freien Heidelberger“

Bayern, Helmuth Schmidt, Landshut

28. FEBRUAR 2026
LANDSHUT / BAYERN

Landshut

Bei schon fast frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein, herrschte heute geschäftiges, lebendiges Treiben in der Landshuter Altstadt.

Wie schon so oft, konnte ich folgende Muster beobachten:
War der Menschenstrom mal am Laufen, war es für die vorbeikommenden Menschen scheinbar schwierig, die Botschaften aufzunehmen.
Da kam kaum Jemand auf den Gedanken zu unterschreiben oder ins Gespräch zu kommen.

Blieben dagegen mal einige Leute stehen und studierten die Plakate, wurde am Unterschriftenstand durchaus auch mal Schlange angestanden… was dann wiederum neue Menschen animierte, den „1.000.000 Stimmen für den Frieden“-Stand genauer unter die Lupe zu nehmen.

Sogar von der anderen Straßenseite kamen dann Interessierte heran.

So war vom zeitweiligen kompletten Ignorieren, bis hin zu großem Interesse mit Schlangenbildung, alles dabei.
Die Gespräche waren zum allergrößten Teil positiv.
Wir wissen, einige Ausnahmen gehören einfach immer dazu.

Was wir geben, kehrt nicht immer zurück.
Und überraschend oft kommt momentan einfach nichts zurück, kein Dank, kein Echo. Und ja, das ist ein klares Zeichen dafür, dass sich diese Menschen in einer trügerischen Sicherheit wiegen. Diese Menschen sind sich der Mühe zu schade, sich mit der heutigen, ihrer historischen Verantwortung für eine friedliche und lebenswerte Zukunft auseinanderzusetzen.

Sie glauben den Narrativen, das Aufrüstung, Militarisierung und Krieg reale Optionen für eine friedliche Zukunft sind.

NEIN. Das sind sie nicht. Krieg ist Krieg.
Millionen unschuldige Menschen, unsere Kinder und Enkelkinder werden sterben, weil die Menschen zu bequem sind, über alles Trennende mit klarem Sach-. und Menschenverstand zu wissen: KRIEG ist niemals eine wirkliche Option. Siehe Helmuth Schmidt: es ist besser 100 Stunden für umsonst zu verhandeln, als auch nur eine Minute Krieg zu führen. – Punkt.

Deshalb diese NEUE Friedensinitiative, ihr neuens Denken, Reden und Handeln.

Denn was wir geben, ist immer das, was wir sind.
Es bleibt in uns, weil es aus uns kam.

Ein Erlebnis, das mich heute sehr überrascht und gleichzeitig berührt hat, war ein Junge, wohl noch Grundschüler, der mit seiner Mutter an den Stand kam und selbst aus eigenem Antrieb unterschreiben wollte.

Die Mutter unterstützte ihn und seinen Friedens-Wunsch und unterschrieb dann gleich noch mit.
Die Beiden bedankten sich vielfach für unser Dasein.

Und unser Dank geht heute an Renate, Angelika, Willi und Michi, die mich bei der heutigen Friedensmahnwache tatkräftig unterstützt haben.

Landshut, Peter Hahne, Monika Gruber – gemeinsam sind wir Stimmen FÜR den Frieden

Bayern, Ergolding, Landshut, Monika Gruber, Peter Hahne

19. FEBRUAR 2026
LANDSHUT/ERGOLDING / BAYERN

Landshut

Beim gut besuchten Vortrag von Peter Hahne konnten erneut einige Listen für unsere Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Orte a 1.000 Stimmen“ sammeln. Im Rahmen der Veranstaltung traf ich natürlich auf viele Gleichgesinnte, unter denen sich auch die bayerische Kabarettistin Monika Gruber befand.

Sie ist eine „Tante für Frieden“.
https://t.me/muetterfuerFrieden

Und nun auch eine Stimme der „1.000.000 Stimmen für den Frieden“.
t.me/eineMillionStimmenFrieden

Danke an alle, die dem Frieden eine Stimme geben.

Danke an Dich liebe Renate. 🕊🧡

Mehr Informationen zu UNSER aller Friedensinitiative findet Ihr auch HIER:https://t.me/eineMillionStimmenFrieden

Erlebnisse und Gedanken rund um die Landshut-Friedens-Aktion

Bayern, Landshut

31. JANUAR 2026
LANDSHUT / BAYERN

Aus dem erhaltenen feedback:
Am heutigen Tag herrschte wieder reges Treiben in der Altstadt von Landshut. Ich durfte dort wieder viele gute und respektvolle Gespräche führen. Zu meiner Freude haben mir an meinem Friedensstand zeitweilig einige „Mütter und ebenso Väter für Frieden“ Gesellschaft und Unterstützung geleistet. Vielen Dank dafür.

Das Interesse an „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ steigert sich.

Aus den Gesprächen vor Ort:
Während ein paar Leute die Unterschriftenliste „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ unterzeichneten, stand eine Mutter (ungefähr in meinem Alter) und ihr erwachsener Sohn (dürfte ca. das Alter meines jüngsten Sohnes haben), einige Zeit lesend und die Plakate studierend vor meinem Stand.

Dann kam die Frau zu mir und sagte, sie wäre jetzt total emotional hin und her gerissen.
Denn sie sei ja in allen Punkten vollst unserer Meinung, könnte jedoch trotzdem nicht unterschreiben.

Sie führte weiter aus…

Ihr Sohn hat den Beruf „Soldat“ freiwillig gewählt und wenn sie unterschreiben würde, dann würde es sich für sie wie ein Verrat an ihrem Sohn anfühlen. (Anmerkung des Autors: Ist dem wirklich so? Sie bezeichent die Tätigkeit ihres Sohnes als BERUF?! Liegt denn darin nicht schon der Denkfehler. Ganz am Ende geht es für einen Soldaten auch darum, auf Befehl Menschen zu töten, also auch Söhne anderer Mütter, oder?)

Die Frau erzählte mir, dass sie damals schon große Sorgen und Ängste wegen der Berufswahl ihres Sohnes hatte.
Jedoch fühlt sich ihr Sohn jetzt sehr wohl in seinem derzeit noch in Ausbildung befindlichen Berufsstand.

Die Mutter musste Frieden, Akzeptanz und Versöhnung mit der Entscheidung ihres Sohnes finden.
Ich konnte der Frau so gut nachempfinden… das ist in dieser Zeit wirklich eine sehr schwierige Lage.

Auch der Sohn äußerte sich.

Er stimmte meinen Plakaten ebenfalls größtenteils zu, argumentierte aber auch mit der Notwendigkeit der Bundeswehr als Hilfs- und Schutzorganisation. (Anmerkung: Wieder vom WESEN her: Ist es wirklich die (Haupt-)Aufgabe, das Ziel einer Armee eine Hilfs- und Schutzorganisation zu sein? Ganz sicher nicht. Dafür gibt es ganz sicher ausreichend viele wirkliche Hilfs- und Schutzorganisationen, oder? Um zu humanitär zu helfen, müsste man nicht zwingend Soldat werden – außer! Werbung, Agitation und Propaganda haben einem diese Gedanken in den Kopf gepflanzt. These: anders würde es nicht gehen, oder?)

Er versicherte mir, dass es in seinem beruflichen Umfeld sehr viele gute Leute gibt, denen das Wohl der Bevölkerung sehr am Herzen liegt und diese sich ausschließlich dem Schutze der Menschen in unserem Land verschrieben haben.

Anmerkung: Gern den Film von Wilhelm Domke-Schulz anschauen „Geschichte wiederholt sich“. HIER habe ich geschrieben, wie es mir beim Anschauen dieses Films ging …

Was passiert, wenn diese jungen Mneschen dann wirklich mit der eisigen und bitteren Wahrheit von Krieg konfrontiert werden?

Fortsetzung im Teil 2

Landshut

Weihnachtlich und einfach optisch sehr schön – Landshut

Bayern, Landshut

Sonntag, 21. Dezember 2025
Landshut / Bayern

Eingangs: Schaut, wie schön (überall) unsere ORANGENEN Friedensstände leuchten, strahlen und mehr als nur ein Symbol FÜR den Frieden sind.

Trotz regelrechter Besucherströme direkt an unserem Unterschriftenstand vorbei, war es heute eher schwierig, die FRIEDENS-Botschaft unter die Leute zu bringen.

Die geführten Gespräche waren überwiegend positiv, obwohl sich nicht alle Zustimmenden trauten, die Liste auch wirklich zu unterschreiben. (Komisch, oder? Und das in der besten Demokratie, die Deutschland je hatte …)

Ein bis zwei negative „Ausnahmen“ und der „Blockwart“ des Christkindlmarktes gehören jedoch als Gegenpol scheinbar dazu. (Sonst wär es mir ja schon fast langweilig.)

Die Hektik vor dem Fest, der Weihnachtsstress, sowie die zusätzliche Müdigkeit durch die tägliche Narrativrhetorik und -propaganda sowie die Verwirrspielchen aus Politik und Medien waren den vorbeihastenden Menschen deutlich anzusehen.

Trotzdem standen wir da, analog, in der Öffentlichkeit, im sichtbaren Lebensraum der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen.

Warum?
WEIL WIR NICHT ANDERS KÖNNEN❗️ Korrekter gesagt: Weil wir nicht anders wollen.

Persönliche Botschaft aus Landshut:

Ganz herzlich möchte ich mich bei Ines, Christine, Michael und Sebastian bedanken, die mich tatkräftig beim Auf- und Abbau und den vielfältigen Gesprächen am Stand unterstützt haben. 🙏❤️
Liebe Grüße aus Landshut

Landshut

Landshut: Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich, oder?

Bayern, Landshut, Landshuter Christkindlmarkt

13. DEZEMBER2025
LANDSHUT / BAYERN

Am Samstag wollte Renate aus Landshut ihre Friedensmahnwache wie geplant vor dem Landshuter Christkindlmarkt abhalten. Trotz einer telefonischen Bestätigung am Freitag, dass ihre Versammlungsanzeige korrekt war, erhielt sie am Samstagmorgen eine überraschende Email der Polizei. Ihr wurde einfach ein anderer Versammlungsort zugewiesen – ohne vorherige Rücksprache.

Die Polizei erschien auch und forderte Renate auf, ihren angemeldeten Standort sofort zu räumen. Auf Nachfrage konnten die Beamten keine rechtlichen Grundlage nennen. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes erklärte, dass es um die Freihaltung von Rettungswegen (große Geräte … siehe unten) gehe.

Tatsache ist, dass bei anderen Demos, z.B. „Demos gegen Rechts“, offensichtlich eine andere „Priorität“ auf die Freihaltung von Rettungswegen für explizit schweres Gerät und deren Schwenkbereich (THW, Kran, LKW) von den ausführenden Beamten (Polizei) gelegt wird.

Nicht nur die Weihnachtslichter leuchten also im schönen Bayern, sondern auch ein nachdenklich stimmendes Licht der Behörden auf die Stellung des „Frieden“ in unserem Land und die Art und Weise, wie staatliche Institutionen mit Friedensengagement umgehen. (Kennt dieses Land dies möglicherweise aus seiner jüngsten Geschichte? These dazu: Geschihcte wiederholt sich nicht, aber, sie reimt sich, oder?)

Trotz der Präsenz der Polizeibeamten unterschrieben aber immer wieder friedliebende Menschen und sprachen unseren Friedensmenschen ermutigende Worte zu.

Unter Androhung von Strafverfolgung durch die Ordnungsbehörde und unter Beaufsichtigung der Polizei musste der Stand zum Hintereingang des Weihnachtsmarktes verlagert werden. Dort war die Frequentierung natürlich um ein Vielfaches geringer.

Doch unser Schild – und damit die Friedensbotschaft „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ – zog einmal quer durch den belebten Christkindlmarkt.

Landshut

Landshut und warum wir auf neuen Wegen zum Frieden gehen

Bayern, Landshut, Margareta, Pippi Langstrumpf, Rolf Kron

29. NOVEMBER 2025
LANDSHUT/ BAYERN

Und während gestern andernorts, in Gießen, Gewalt im Namen „des Guten“ ausgeübt wurde – auch das ist ja Krieg – zeigten und lebten friedensbewusste Menschen in Eching/Landshut ihre Vorstellung einer neuen und friedlichen Welt.

Ganz ohne großes öffentliches Tamtam, dafür umso reicher an positiver Energie – dank der wunderbaren Stimme von Margareta (Rairda) und der musikalisch charmanten Begleitung von Rolf Kron.

Unsere Initiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ erhielt zahlreiche Unterschriften.

Und ja: Es braucht friedliebende Menschen, um eine friedliche Welt zu erschaffen.
Es braucht auch eine völlig neue, gewalt- und wahrscheinlich auch ideologiefreie Art des Friedensengagements, den Zusammenschluss aller Menschen als Menschen. Altes Denken, alte Kampf- und „Gegen jemanden sein“-Parolen, das Müssen müssen sind weder neu, noch vom WESEN her anders, als das aktuelle System. Wir wären oder sind doch damit eigentlich die andere Seite der gleichen „Gewalt“-Medaille, ode? Möglicherweise können ja beide Seiten ohne einander nicht existieren.

Wie also raus aus diesem Teufelskreis der Gewalt und Gegengewalt, der Ideologiefeindschaften, des Recht-haben-müssen (s.o.: Gießen)?
Wir (die Menschen) agieren einfach neu und anders. Und genau deshalb auch unsere völlig neue Herangehensweise an das Thema Friedens“kampf“, eben wie Pippi Langstrumpf: Wir (Friedensmenschen) machen uns die (neue) Welt, wie sie uns gefällt. Lassen wir doch die ganzen weltanschaulichen, religiösen und politischen Verschiedenheiten und Rechthabereien weg … Sehen wir uns alle doch einfach zuerst einmal als Väter, MÜtter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche, die letztlich alle nur eines wollen:
Gemeinsam im Frieden leben.

Und genau in ein solch friedlich-musikalisches Event passt unser orangener Friedensstand PERFEKT. Danke liebe Renate!

Landshut