Die Friedensmenschen in Mainz wieder aktiv.

Mainz, Rheinland-Pfalz

05. MÄRZ 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Mainz

Kurze Rückinfo aus Mainz: Bei wunderschönem, windstillem Frühlingswetter blieben wir einfach eine Stunde länger. Alle Passanten nahmen uns viel aufmerksamer wahr und die Gespräche zeigten Fassungslosigkeit über die Kriegseskalation & die grobe Rhetorik in Politik & Medien. Wir bekamen viel Lob & Zuspruch.

Und ja, wer nicht ganz dem Angst- und Panikmodus der politischen und Mediennarrative erliegt, muss einfach ins Aufwachen und Nachdenken kommen. Und ja, es scheint richtig zu sein, „im Westen“ das eine oder andere Infoplakat mehr aufzuhängen, wenn ein Friedensstand UNSERER Initiative aufgebaut wird. Hier „im Osten“ der Republik haben wir die Erfahrung gemacht, dass das Thema Stimmen FÜR den FRIEDEN ausreichend ist, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ALLES (politisch, weltanschaulich und religiös) Trennende wegzulassen. Vor dem Frieden sind alle Menschen gleich. Nur der Krieg braucht und basiert auf Ideologie, Hass, Hetze, Spaltung, auf dem weit Bekannten „Teile und Herrsche.“

Gern weiter so. Ganz herzlichen Dank.

Mainz – und der Friedenskonflikt mit „Wahl-KÄMPFEN“!

BSW, Mainz, Rheinland-Pfalsz, Wahlkampf

03. MÄRZ 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Mainz

Ja, unsere Friedensinitiative kommt hier bewusst oder unbewusst auch an gewisse tehoretische Grenzen, wenn wir es ernst meinen. Wobei dies ganz sicher nicht alle verstehen werden.

So gab es die Rückinfo aus Mainz:
Heute bei einer super BSW Wahlkampf-Veranstaltung in Mainz & mit zusätzlichem Redner Oskar Lafontaine. Hervorragender Abend auch für uns:
Mehrere Dutzend Stimmen für den Frieden (inkl. des Spitzenkandidat Hartenfels)!

Daraus folgend einige Überlegungen:
Ja, super. Auf den ersten Blick ein voller Erfolg.

Und dennoch eine Art „Haar in der Suppe“. Denn wie steht es geschrieben:
Wahlkampf-Veranstaltung. Und nicht eine normale, sondern eine SUPER Wahlkampf-Veranstaltung.

Ist das gut oder liegt für uns alle eigentlich genau darin nicht die Hauptherausforderung in UNSEREM Friedenserkenntnisprozess?

Wir fröhnen einer Demokratie, in der Parteien um politische und Meinungsmehrheiten ringen. Nur ringen sie ja nicht, nein sie KÄMPFEN. Und da mag jede Partei für sich in Anspruch nehmen, die Friedenspartei in Deutschland zu sein oder für den Frieden zu sein. Und für Parteien steht immer ein Programm, ein Statut, nicht der Mensch, nicht ALLE !!! Menschen und wahrscheinlich schon gar nicht, die Akzeptanz der Verschiedenheit der Menschen.

Vom Wesen her betreiben sie Wahlkampf. Sie kämpfen GEGENEINANDER und bekämpfen sich. Jede Partei will gewinnen. Logischer Schluss: die anderen Parteie sollen verlieren. Und das soll Frieden sein?

Und was ist denn Kampf, ein Gegeneinander oder ich will Siegen anderes, als eine Art Gewalt, eine Art (theoretisch betrachtet) von Krieg oder einer Art Vorstufe von Krieg? Ist es vielleicht eine zu einem Krieg gehörende „Vorstufe“, Menschen „WAhlkämpfe“ als normal empfinden zu lassen? Entspricht „Wahlkampf“ vom Wesen her dem, was FRIEDEN ausmacht? Kann man mal drüber nachdenken und philosophieren, oder? Haben wir also aus diesem Blickpunkt betrachtet eine friedliche Demokratie, wenn sich Menschen und Menschengruppen bekämpfen sollen, dürfen oder müssen?

Geht auch mal ohne Foto – MAINZ

Mainz, Rheinland-Pfalz

27. FEBRUAR 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Bei uns in Mainz hat es fast die ganze Zeit geregnet (bei 4°C), aber unter dem Pavillon ist man ja im Trockenen. Gute Gespräche auch mit jungen Leuten (15-18 Jahre) und es kamen welche gezielt durch unsere orange Ankündigung zum Unterschreiben!

Leider habe ich ganz vergessen, ein Foto zu machen … Doris

Schön, dann wart ihr voll im Moment. Und euer Fokus war bei den Gesprächen. Das ist dann noch wichtiger als die Selbstdarstellung.
Und die Gespräche mit den Jugendlichen sind so, so wichtig. Wem sollen sie glauben? Welche Zukunftsängste haben sie? Welche Geschichten (Narrative) erzählt man ihnen?

Und genau deshalb ist genau DIESE Friedensinitiative der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen so wichtig. UNSERE analoge Sichtbarkeit, unsere menschliche Ansprechbarkeit im öffentlichen Lebensraum der Menschen. So haben sie die Chance zu erkenenn: es ist nicht alles so, wie „man2 es ihnen erzählt.

Sie sehen und könmnen sich damit innerlich auseinandersetzen:
DER FRIEDEN HAT IN DEUTSCHLAND EIN GESICHT, ein erlbebares, sichtbares Gesicht im öffentlichen Raum – UNS.
Was wäre, wenn es UNS und unser mittlerweile gut 9 monatiges Friedensengagement in den Städten und Orten bundesweit nicht gegeben hätte, die mittlerweile wohl gut 800 Friedensaktionen, die von keiner Partei, keiner NGO, keiner Zentrale, keiner traditionellen und damit irgendwie ja auch zentral organisiert und gesteuerten Friedensbewegung organisiert und umgesetzt wurden?

WIR freien und friedliebenden Menschen haben UNS, jeder für sich, vor Ort, da wo jeder wirken konnte einfach als Teil des Souveräns, als MENSCH dazu ermächtigt.

Fühlt das mal! Spürrt das Mal! Schaut Euch gern die vielen einzelnen Aktionen an – da geht einem als MENSCH das Herz auf. Es braucht nicht zwingen Strukturen und Gremiumsköpfe, oder?

Immer wieder einfach nur beeindruckend – Mainz

Mainz, Rheinland-Pfalz

06. FEBRUAR 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

In Mainz bei Kälte und Regenschauern zwischendurch: Trotzdem wieder ein schönes Zusammentreffen mit vielen Aktiven aus der Bewegung.

Doris aus Mainz

Das ist mal ein Fakt:

Schönwetterdemonstranten seid ihr nicht in Mainz. Ihr seid ein beständiges Gegengewicht zur Leere im öffentlichen Raum, die aus der Passivität der Mehrheit der Menschen in diesem Land besteht. Viele davon sind Menschen, die in vielen Punkten mit uns übereinstimmen, sich aber jeden Tag, im eigenen Alltag dann doch immer wieder entscheiden, lieber Opfer zu sein: „Da kann man eh nix machen. Die machen, was sie wollen. Man müsste mal …“

Ihr seid wie ein farbiger Stolperstein im grauen Konsumalltag.
Wie wahre Friedensengel steht oder sitzt ihr da – im Sinne von Lebendigkeit – lebendigem Mut, gelebtem Zusammenhalt. Und ihr seid deine sichtbare und wirksame Allternative zu den monatelang geplanten Even-Demos.

Ihr seid Frieden im Alltag.
Mainz

Und wieder Mainz und die lieben Friedensmenschen.

Mainz, Rheinland-Pfalz

30. JANUAR 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Zwei junge Männer stehen vor dem Stand und schauen zu Doris – etwas distanziert, aber neugierig.

Wir wissen nicht, was diese jungen Männer wirklich denken – über uns, unser Friedensengagement und über unsere Forderungen, aber allein, dass sie stehen bleiben, zuhören und neugierig schauen, zeigt, dass sie etwas berührt oder zumindest zum Nachdenken gebracht hat.

Und so scheint es ein gutes Zeichen zu sein, wenn junge Menschen – die von der zunehmenden Militarisierung unseres Landes am meisten betroffen sind – auch uns nicht einfach blind vertrauen, sondern uns mit Vorsicht begegnen. Das zeigt vielleicht auch, dass sie spüren, wie schnell man vereinnahmt werden kann. Und wenn es diese Wachsamkeit uns gegenüber gibt, dann gibt es sie vielleicht auch gegenüber der allgegenwärtigen „Kriegsrhetorik und -propaganda in unserem Land.

Und so ist es für uns Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsen und Jugendlich wichtig und notwendig, eben analog und sichtbar für uns und unsere Mitmenschen im Öffentlichen Raum zu stehen. Und wenn eine Stadt das doch immer wieder interessant, gut und auch ausdauernd macht, dann ist es u.a. auch Mainz. Lieben Dank.

Landshut

Mainz und das in 1.000 Orten – was wäre möglich in unserem Land?

Mainz, Rheinland-Pfalz

24. MAINZ 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

In Mainz bei eisiger Kälte trotzdem gute Stimmung und Dank den lieben Friedensmenschen vor Ort – wieder was los. Es kamen später auch spontan mehrere unserer Unterstützer dazu und leisteten uns Gesellschaft. Vielen Dank an alle.

Regelmäßige Friedensmahnwachen im öffentlichen Raum, wie hier in Mainz und auch wieder in Meißen, bringen das Thema Frieden genau dorthin, wo es hingehört: in die Mitte der Gesellschaft.

Menschen, die immer wieder dieselbe Mahnwache sehen, fangen ganz sicher irgendwann an nachzufragen oder stehen zu bleiben … Deshalb wollen wir analog sichtbar sein – überall in unserem Land – und dem Frieden die freundlichen Gesichter und Friedensanlaufpunkte ganz normaler Menschen geben. Die an Krieg und Militarisierung interessierten ökonomischen und politischen Kräfte wirken 24/7 an 365 (366) Tagen im Jahr. Sie haben die riesige Medienmacht/-gewalt unterstützend an ihrer Seite. Wie können wir als Souverän, als einfache Menschen hier sichtbar und wirkungsvoll etwas entgegenstellen? Nur analog, nur mit viel Ausdauer, Regelmäßigkeit und eben genau dieser analogen Sichtbarkeit, partei- und interessenübergreifend. Und ja, Sträucher, Bäume und sogar Gras wächst nicht an einem Tag. Es dauert halt. „Gras wächst halt eben nicht schneller, wenn man daran zieht.“

Und wem sind nicht schon mal geteerte Straßen aufgefallen, die plötzlich reisen, aufgehen und plötzlich Gras, Sträucher oder gar Bäume beginnen zu wachsen. Ist es nicht erstaunlich, gegen oder trotzt welcher Widerstände die das schaffen?

Und ja, so dauert es eben einen Moment, bis UNSERE Friedensinitiative – durch sich angesprochen fühlende Menschen – quasi in jede Ecke unseres Landes kommt und dort aktiv sichtbar wird. Und das kann dann immer schneller und weiter gehen, bis es dann in ein eponentielles Wachstum übergeht – schaut gern auf die aktuellen Bewegungen des Gold- und/oder Silberpreises …

Warum sollten wir Väter, Mütter, Großeltern und Jugendliche das nicht auch schaffen? Letztlich liegt es nur an uns. Ist das Glas halbvoll oder halbleer. Und auch ein schöner Spruch: „Eigentlich haben wir keine Chance, oder? Aber, genau die nutzen wir.“
Helft also gern alle mit, nutzt Eure analogen Kontakte, werdet Teil UNSER aller „Graswurzel-Friedensbewegung“. Lieben Dank.

Mainz

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Mainz und Nieder-Olm – Zwei Friedenszeichen in Rheinland-Pfalz

Mainz, Nieder-Olm, Rheinland-Pfalz

16.01.2026
MAINZ

Bei milden südwestlichen Temperaturen hier in Mainz war die Mahnwache heute ein Vergnügen 😉😎❣️

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12.01.2025
NIEDER-OLM

Friedensmahnwache mit Bodo Schickentanz, 25 Teilnehmern und 1.000.000 Stimmen für den Frieden. 🕊

Mainz – friedliche Feiertag – und das „Milgram-Experiment“

Mainz, Milgram-Experiment, Rheinland-Pfalz

18. DEZEMBER 2025
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Zum ersten Mal (nicht zu laut!) von Friedens-Anti-Kriegs-Liedern begleitet. Das scheint echt mehr Leute anzuregen, an den Tisch zu kommen. Es war für dieses Jahr unsere letzte Mahnwache … So die kurzen Gedanken von Doris

Einen lieben Dank nach Mainz, aber auch an aller Friedensmenschen unserer Initiative: Allen friedliche Feiertage – eine Pause, um Frieden zu fühlen.

Denn es geht nicht ums Kämpfen, ums Durchhalten, ums Rechthaben, sondern um unsere Leben selbst – also auch darum, im Einklang mit dem Rhythmus des Lebens zu sein. Unsere Pausen, unser Ausatmen, gehören auch zu unserem Handeln.

„Die Stille ist der Raum, in dem die Wahrheit wächst.“ – Henry David Thoreau

Und schauen wir mal etwas mit Abstand auf die Realität:
Alles, was mit „Kämpfen“, „Wir müssen“, mit „Gegen jemanden sein“ oder „Wir müssen das und das zerschlagen …“ zu tun hat – ganz ehrlich – das ist (auch) Gewalt. Jemand muss verlieren. Wir „müssen“ bedeutet Druck & Kampf. Die anderen, also Menschen ausschließen (in welcher Funktionoder Rolle und damit „Maske“ auch immer) – ist letztlich vom WESEN her die selbe Medaille des bisherigen „Systems“. Es ist nur eben die andere Seite.

Wäre es nicht wichtiger und erfolgversprechender, auch diesen „Personas“ (Masken) die Hände zu reichen und zu sagen:
Hej, auch Du bist nur ein Vater, eine Mutter, ein Großelternteil oder ein Erwachsener. Ja, Du erfüllst deine Funktion, deinen Stellenplan und bekommst dafür das zum (Über)Leben notwendige Geld. Somit Du bist nur letztlich aber nur eine „Persona“, ein Werkzeug derer, die ein Gesellschafts- und Behördensystem erschaffen haben, wo jeder an seinem Platz, als kleines „Zahnrad“ wichtig und bedeutend ist, dass diese Gesellschaftsnarrative in die Öffentlichkeit kommen und dort auch bleiben sollen, die Gesellschaft nach deren Interessen „läuft“ und funktioniert, oder?

Was könnte der Gegenentwurf sein? DIESE Friedensinitiative.
Denn: Schaffen wir es, die Millionen Menschen zu bewegen, Ihre „Masken“ (also Funktionen und Stellenaufgaben) abzulegen und sich nur als Väter, Mütter und Großeltern zu fühlen, sich gemeinsam mit uns FÜR den Frieden auszusprechen und zu engagieren (Geld und Lohn sind halt nicht alles, um zu LEBEN), alle Narrative abzulegen, die weltanschaulichen, politischen und religiösen Verschiedenheiten abzulegen – WAS wäre dann alles möglich. Als Bild: Pippi Langstrumpf – WIR machen uns die Welt, wie sie UNS gefällt.

Irgendwie fällt dem Autor hier das „Milgram-Experiment“ ein. Gern mal anschauen, geht nur 20 min. Dieses Video sollte jeder kennen … weil es ganz, ganz viel erklärt von dem, WARUM wir heute in eben genau DIESER Gesellschaft leben, in der wir leben, WARUM in unserem Land genau das passiert, was passiert und WARUM das alles möglich ist.

Mainz

Die Friedenssymbolik von Mainz!

Mainz, Rheinland-Pfalz

11. DEZEMBER 2025
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Seht ihr, die orangenen Lampions in Mainz sind ein ruhiges und genau dadurch so wirkungsvolles Symbol für Frieden, sie erinnern leise daran, dass es auch andere Wege gibt, sichtbar FÜR den Frieden zu sein, als immer nur auf Kampf zu setzen.

Genau wie der Friedens-Tisch in Mainz, eine Einladung zum Dialog ist, statt zu Konfrontation, einem „Gegen“, Widerstand oder Kampf.

Die wahre Größe unserer Friedensinitiative liegt in unserer Mitmenschlichkeit und in unseren Fähigkeiten zuzuhören und friedlich miteinander zu sprechen, neu zu Denken und neu zu Sprechen. Und genau das haben wir diesem aktuellen Politik-Narrativ-System voraus, oder? Genau das kann es nicht und muss es daher fürchten. Mit Liebe, Mitmenschlichkeit, damit, dass Menschen die politischen und medilaen Narrative einfach zugewandt in Frage stellen oder einfach lächelnd, aber klar NEIN sagen, damit hat „unsere Demokratie“ (sie bezeichnen ihre Demokratie ja so) Probleme?

Mit mutigen Menschen, mit friedlichen Menschen, mit einem Souverän, der weiß, wer er selbst ist und der zunehmend nach außen zeigt, IHR seid UNSERE Angestellten und WIR wollen das so nicht, agiert es einfach nur unsouverän und „verwirrt“ (oder?).

Und genau dieses Bild (oder die anderen aktuellen Bilder) in EINTAUSEND Städten/Orten unseres Landes – DAS würde wirken. Also, auf geht`s, weiter so.

mainz

Schulstreik gegen Wehrpflicht 6 – Mainz

Mainz, Rheinland-Pfalz, Schulstreik gegen die Wehrpflicht

05. DEZEMBER 2025
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Eindrücke aus Mainz:

Versammlung Schülerstreik gegen Wehrpflicht. Ca. 100 Teilnehmer
Die Stimmung war nicht aggressiv gegen mich, aber ich fühlte eine unüberwindbare Mauer.

Es gab die Möglichkeit zu sprechen und ich nutzte die Chance, auf unsere Aktion 1.000.000 Stimmen für den Frieden hinzuweisen und um Unterstützung zu bitten.
Tenor: Alle, die für den Frieden aufstehen, müssen jetzt zusammen laufen. Es darf keine Ausgrenzung geben.

Respekt vor dem Mut der Schüler. Hinweis auf unsere monatlichen Friedensmahnwachen in Nieder-Olm und auf mein Engagement für den Frieden seit mehr als 40 Jahren (Nato-Nachrüstung/Krefelder Appell).
Fazit: NIEMAND der Organisatoren / Teilnehmer hat unseren Aufruf unterschrieben!
Die 3 Unterschriften stammen von 2 Freiheitskämpfern aus der Zeit des C-Wahns, die an der Kundgebung teilnahmen und einer Aktiven von BüSo (Bürgerrechtsbewegung Solidarität).
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Und ja, wir sehen also, die Eindrücke, die Ergebnisse, die Orga-Formate vor Ort waren wohl bundesweit verschieden. Nicht überall war es gleich. Und dennoch ist es gut und wichtig für uns, überall als Initiative sichtbar zu sein und den Mut aufzubringen, eben genau das zu tun: sichtbar sein, ansprechbar sein, Gesprächspartner sein …

Und ganz ehrlich:
Wann haben denn die politisch und medial verantwortlichen Erwachsenen den Jugendlichen zugehört? Wann, wo und wie haben denn die normalen Jugendlichen (also nicht die an Parteien gebundenen) gelernt, über ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche sprechen zu können, ja, überhaupt sprechen zu dürfen? Wann wo und wie wurde denn das in diesem Land in den letzten 5, 10 oder gar 30 Jahren gefördert und gefordert?

Somit wird es, wenn, dann auch für die junge Generation ein Lernprozess sein.

Mainz