30. JANUAR 2026
MAINZ / RHEINLAND-PFALZ

Zwei junge Männer stehen vor dem Stand und schauen zu Doris – etwas distanziert, aber neugierig.

Wir wissen nicht, was diese jungen Männer wirklich denken – über uns, unser Friedensengagement und über unsere Forderungen, aber allein, dass sie stehen bleiben, zuhören und neugierig schauen, zeigt, dass sie etwas berührt oder zumindest zum Nachdenken gebracht hat.

Und so scheint es ein gutes Zeichen zu sein, wenn junge Menschen – die von der zunehmenden Militarisierung unseres Landes am meisten betroffen sind – auch uns nicht einfach blind vertrauen, sondern uns mit Vorsicht begegnen. Das zeigt vielleicht auch, dass sie spüren, wie schnell man vereinnahmt werden kann. Und wenn es diese Wachsamkeit uns gegenüber gibt, dann gibt es sie vielleicht auch gegenüber der allgegenwärtigen „Kriegsrhetorik und -propaganda in unserem Land.

Und so ist es für uns Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsen und Jugendlich wichtig und notwendig, eben analog und sichtbar für uns und unsere Mitmenschen im Öffentlichen Raum zu stehen. Und wenn eine Stadt das doch immer wieder interessant, gut und auch ausdauernd macht, dann ist es u.a. auch Mainz. Lieben Dank.

Landshut