Hanse Sail – Neue Bürgerinitiative hisst in Warnemünde die Segel für den Frieden – Tag 2

Hanse Sail 2026, Rostock, Warnemünde

08. AUGUST 2026
ROSTOCK/WARNEMÜNDE – HANSE SAIL 2026
Friedens-Aktionstag 2

sail

Was für ein Tag. War der erste schon intensiv und beeindruckend, war es der zweite Tag ganz sicher auch. Wieder mehrere Hundert Friedensstimmen und die mitten im größten Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern, der „Hanse Sail 2026“. Und ja, wir hätten unser Wunschziel von 1.000 Friedenstimmen an diesen beiden Tagen wohl locker erreicht, wenn, ja wenn es eben die aktive Unterstützung von ein paar weiteren Menschen gegeben hätte, die doch immer soooo FÜR den Frieden sind. (Siehe Artikel zu Tag 1.)

Am Tag 1 hat Gisela am Friedenstisch an der Brücke ausgeholfen, konnte also ihre Einzelaktion nicht machen und heute haben wir den Stand auf der ganz sicher besser (als gestern) frequentierten Mole nicht umsetzen können.

Dennoch war es wieder ein so faszinierender Tag mit vielen Gesprächen, tollen Begegnungen, mit einem so großen Maß an Dankbarkeit und Zustimmung … Wir wünschen eigentlich allen Mitstreitern, in allen Städten und Orten UNSERER Initiative, dass sie diese Erlebnisse und Eindrücke selber mal in dieser Fülle und Tiefe wahrnehmen können.

Wieder hat jemand zu „Die weißen Tauben sind müde …“ mitgesungen. Ein Mann jenseit der 50 fragte, ob er ans Mikro dürfe, um uns zu unterstützen. Er erzählte aus seiner Kindheit und dass es ihn damals interessiert habe, wieso so viele Männer mit nur einem Bein (oder schlimmer) unterwegs seien. Ja, das waren damals noch die sichtbaren Auswirkungen eines Weltkrieges. Das kann und will sich heute keiner mehr vorstellen.

Es gab auch ein sehr intensives Gespräch mit jungen Männern, welche hier in Warnemünde wohl eine Art freikirchliches Treffen hatten. Interessant: Wieder wurde Jens gesegnet (nunmehr ja schon zum zweiten Mal) und auch die liebe Anja.

Und auch die liebe Dorothea aus dem Süden haben wir kennen gelernt, welche künftig unsere Initiative in Hessen aktiv unterstützen will.

Gänsehaut Moment:
Wir haben mit Dorothea nach dem Ende der Aktion noch ein paar Minuten im Außenbereich einer Warnemünder Gaststätte gesessen, klar, in unserem Orange. Es ging halt um das Wann, Was und Wie unserer Zusammenarbeit. Eigentlich schon kurz vorm Aufbruch kam die Kellnerin mit einem Tablett neuer Getränke und sagte:
Diese Getränke sind von dem Mann in weiß (an unserem Nachbartisch). Und im Gehen sagte sie quasi nebenbei: Ach ja, die erste Runde hat er auch bezahlt.
Krass positiv. Das hatte gesessen und uns echt geflasht. Wir waren alle mehr als berührt, gerührt und erlebten in diesem einen Moment einfach nur ein Gefühl von Dankbarkeit und Stolz. Ja, wir machen richtige, historisch wichtige Dinge und es gibt viele Menschen, die es würdigen.

Natürlich haben wir uns bedankt, unseren positiven Gefühlen Ausdruck verliehen und noch ne Weile gequatscht. Es waren liebe Menschen aus Sachsen, aus Leipzig, die bereits zuvor an unserem Stand für den Frieden gestimmt haben. Und ja, natürlich gab es auch einige Fragen zu unserern Forderungen.

Und so fand unsere erste Sichtbarkeit auf dem größten Volksfest Mecklenburg-Vorpommerns einen emotional tief bewegenden Abschluss, welcher uns auch in Demut und Dankbarkeit auf die zwei Voll-Power-Tage zurück blicken lässt. Wir hatten ja auch an alle regionalen Medien- und Presseorgane eine Pressemitteilung inkl. einer Einladung an unseren Friedenstisch zugestellt. NEIN – von den eingeladenen Presse- und Medienvertretern war niemand da.

Ganz lieben Dank an Anja, Kerstin, Ina aus Gral-Müritz und Gisela (sie erbrachte allein genauso viele Friedensstimmen, wie die Mole am Tag 1) und natürlich auch an Jens.

Hanse Sail – Neue Bürgerinitiative hisst in Warnemünde die Segel für den Frieden – Tag 1 (2)

Hanse Sail 2026, Milgram-Experiment, Romeo und Julia, Rostock, Warnemünde

07. AUGUST 2026
ROSTOCK/WARNEMÜNDE – HANSE SAIL 2026
Friedens-Aktionstag 1

sail 2

Hier bei uns in Rostock-Warnemünde, an der Bahnhofsbrücke, am Stand von Anja und Giesela, steppt an diesem Tag der Friedensbär, ganztägig und mit Ergebnissen und Erlebnissen, mit Eindrücken und emotionalen Momenten, die sich kein Mensch ausdenken kann. HUNDERTE an Friedensstimmen. Tolle und beeindruckende Gespräche, ein so großes Maß an Dankbarkeit, welches in Worten gar nicht zu beschreiben ist.

Eigentlich wollte Gisela mit ihrem Friedensequipment alleine durch die Massen ziehen, was aber leider (mangels „Personals“) nicht möglich war. Sicherlich werden wir zeitnah noch einzelne Momente hier einfügen, von Menschen, die am Mikrofon mitsangen, als wir auf dessen Wunsch hin ein im Radio nicht mehr gespieltes Lied abspielten: Die weißen Tauben sind müde. – Die Menschen blieben stehen und klatschten, auch wenn der Gesang und die Textsicherheit nicht perfekt waren.

Irgendwie hatten Menschen auch Tränen in den Augen.

Es war insgesamt wieder so kraft- und wirkungsvoll, so sinnerfüllt und die Menschen verbindend, dass unsere Initiative GENAU DORT stand, auf und mitten im größten Volksfest der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, ANALOG, mitten im realen Lebensraum der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen.

Würden wir dort nicht gestanden haben: Wo hätte auf dieser Hanse-Sail der Wunsch und die Sehnsucht der Menschen nach Frieden, Diplomatie und Völkerfreundschaft Gesicht und Stimme? Und so haben wir – historisch gesehen – wieder einen großen und aktiven, den uns möglichen Beitrag dafür geleistet, dass WIR (also die jetzt lebenden Menschen in diesem Land) nicht die dritte Generation sein werden, die – wie zwei zuvor in der jüngsten deutschen Vergangenheit – versagt. NEIN – wir wollen keinen Krieg. Unsere Söhne und Töchter bekommt ihr nicht.

Kein Vater, keine Mutter, keine Oma, kein Opa, kein Erwachsener, kein Jugendlicher und kein Kind auf der Welt will von sich als Mensch aus Krieg. Dennoch passieren sie, finden sie statt. „Man“ muss also mit den Menschen etwas machen, damit sie das wollen, dazu bereit sind, mitmachen und ausreichend genug hassen … Und das macht „Man“ mit Ideologie, Angst, Hass, Hetze, Agitation, Propaganda, dem Weglassen von Wahrheiten, Halbwahrheiten, Demagogie, Politik, „Wissenschaftlern und Rechtsexperten“, Medien und noch einigem mehr. Und immer, wirklich immer braucht es dazu Menschen in „Kostümen“ – also in Funktionen, Rollen, Leitungs- und Führungsebenen, wo die Menschen einfach die ihnen zugewiesene Rolle spielen.

So wie im Schauspiel „Romeo und Julia“. Wir sehen den Schauspieler der Romeo spielt. Der ist im wahren Leben aber niemals Romeo. Er heitß vielleicht Thomas Schulz, schlüpft aber in die Schauspielerrolle und erfüllt diese, genau dort, auf der Bühne, in konkret diesem Theaterstück. Macht das nicht ein General, ein Bundeskanzler, ein Parteivorsitzender, ein Parteimitglied, ein Journalist, ein Chefredakteur, ein Intendant des ÖRR, ein Gewerkschaftsboss, ein Behördernleiter, ein Verwaltungs- und Behördenmitarbeiter, ein Lehrer, ein Dozent an der Uni, ein Polizist usw. nicht genau so?

Und immer kommt man nach einer distanzierten neutralen Beobachtung und Analyse dazu: es ist wie im „Milgram-Experiment“.

Hanse Sail – Neue Bürgerinitiative hisst in Warnemünde die Segel für den Frieden – Tag 1

Hanse Sail 2026, Pressemitteilung, Rostock, Warnemünde, Westmole

07. AUGUST 2026
ROSTOCK/WARNEMÜNDE – HANSE SAIL 2026
Friedens-Aktionstag 1

Unsere vorab an die Presse- und Medienorgane des Landes Mecklenburg-Vorpommern verteilte Presse-Mitteilung.
Schade, aber zu erwarten: NIEMAND von den Angeschriebenen war da.

sail

Ja, Leben ist da, wo man noch nicht war, also auch unsere bundesweite Friedensinitiative noch nicht war. Und wenn wir uns und unsere Vorstellungen von Friedensengagement wirklich ernst nehmen wollen – RAUS AUS DER/DEN BLASE/N – dann gehören wir genau dahin, wo wir zwei Tage lang waren:
auf das größte Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern, die „Hanse Sail“.

Und das haben wir gut und mehr als beeindruckend bewältigt. Zum Positiven gleich. Zuerst aber zu dem, was den Autor (J.K.) und auch die Friedensmenschen vor Ort sehr nachdenklich zurück lässt. Die wirklich geringe, ja eigentlich nicht vorhanden Unterstützung all der Initiativen, Parteien und in anderen Bereichen aktiven kritischen Menschen, die doch so vehement und lautstark meinen FÜR den Frieden zu sein. Wo, wenn nicht an die geplanten zwei (nur zwei) Friedens-Aktions-Stände hätten alle hingehört? Vielleicht dann doch mitten in den öffentlichen alltag unserer Mitmenschen. Wo bleibt und ist das viel beschworene: Wir müssen zusammenhalten und gemeinsam FÜR den Frieden sichtbar sein.

Nun aber zu den vielen großen, tollen und wirklich beeindruckenden Momenten der beiden Tage. Hier im Bericht Tag 1, auf der WEST-Mole in Warnemünde (am Tag 2 konnten wir mangels der Nichteinhaltung von Zusagen, diesen Standort nicht besetzen). Es war mehr als stürmisch und windig. Es war Freitag und hier aber insgesamt nicht so viel Betrieb wie erwartet. Hier wäre der Tag 2 mehr als interessant geworden.

Eigentlich gab es sehr viel Zuspruch und keine „blöde agitative Gegenanmache“. Wir erhielten durchweg Zuspruch und sehr viele Friedensstimmen. Auch die Herausforderung mit der nicht lange durchhaltenden ersten Lautsprecherbox haben wir Dank unserer Kreativität und der Unterstützung von Antje (die einzige von der Rostocker Montagsdemo) lösen können.

Etwas weiter weg, aber in Sichtweite und in Windrichtung liegend, haben wir einfach mal einem mehr als gut besuchten „Kriegsschiff“ der Bundesmarine einfach mehrmals das Lied von der kleinen Friedenstaube zugespielt. Ob man es dort hören konnte? Nobody knows it?

Und so bleibt mit einer gewissen emotionalen Distanz festzustellen: Ja, marketing- und werbetechnisch macht das die Bundeswehr und die Marine gut – KEINER von denen spricht vom Krieg, davon, das Menschen sterben, das man als Armeeangehöriger lernen und in der Lage sein soll ANDERE Menschen zu TÖTEN, Menschen, die man gar nicht kennt. Das aber entspricht genau dem WESEN von Wehrpflicht, Armee und Krieg: Zwang zum Dienst an und neben der Waffe, und letztlich der Pflicht (auf Grund seines Fahneneides), auf Befehl andere Menschen zu töten und das alles, die Fähigkeiten und Fertigkeiten dazu, möglichst in Perfektion zu erlernen.

Und ist es nicht toll, die Friedensfahne so klar und offen im stürmischen Wind zu sehen? Was wäre alles möglich, wenn bundesweit solche Aktionen 1.000-fach gleichzeitig sichtbar wären? – Vieles, wenn nicht sogar alles. Machen wir Deutschland zum Friedens- und Diplomatieland Nr. 1 auf der Welt. Das und genaU das WÜRDE UNSERE WELT für immer friedlich VERÄNDERN: auf geht`s.