Hanse Sail – Neue Bürgerinitiative hisst in Warnemünde die Segel für den Frieden – Tag 1

Hanse Sail 2026, Pressemitteilung, Rostock, Warnemünde, Westmole

07. AUGUST 2026
ROSTOCK/WARNEMÜNDE – HANSE SAIL 2026
Friedens-Aktionstag 1

Unsere vorab an die Presse- und Medienorgane des Landes Mecklenburg-Vorpommern verteilte Presse-Mitteilung.
Schade, aber zu erwarten: NIEMAND von den Angeschriebenen war da.

sail

Ja, Leben ist da, wo man noch nicht war, also auch unsere bundesweite Friedensinitiative noch nicht war. Und wenn wir uns und unsere Vorstellungen von Friedensengagement wirklich ernst nehmen wollen – RAUS AUS DER/DEN BLASE/N – dann gehören wir genau dahin, wo wir zwei Tage lang waren:
auf das größte Volksfest in Mecklenburg-Vorpommern, die „Hanse Sail“.

Und das haben wir gut und mehr als beeindruckend bewältigt. Zum Positiven gleich. Zuerst aber zu dem, was den Autor (J.K.) und auch die Friedensmenschen vor Ort sehr nachdenklich zurück lässt. Die wirklich geringe, ja eigentlich nicht vorhanden Unterstützung all der Initiativen, Parteien und in anderen Bereichen aktiven kritischen Menschen, die doch so vehement und lautstark meinen FÜR den Frieden zu sein. Wo, wenn nicht an die geplanten zwei (nur zwei) Friedens-Aktions-Stände hätten alle hingehört? Vielleicht dann doch mitten in den öffentlichen alltag unserer Mitmenschen. Wo bleibt und ist das viel beschworene: Wir müssen zusammenhalten und gemeinsam FÜR den Frieden sichtbar sein.

Nun aber zu den vielen großen, tollen und wirklich beeindruckenden Momenten der beiden Tage. Hier im Bericht Tag 1, auf der WEST-Mole in Warnemünde (am Tag 2 konnten wir mangels der Nichteinhaltung von Zusagen, diesen Standort nicht besetzen). Es war mehr als stürmisch und windig. Es war Freitag und hier aber insgesamt nicht so viel Betrieb wie erwartet. Hier wäre der Tag 2 mehr als interessant geworden.

Eigentlich gab es sehr viel Zuspruch und keine „blöde agitative Gegenanmache“. Wir erhielten durchweg Zuspruch und sehr viele Friedensstimmen. Auch die Herausforderung mit der nicht lange durchhaltenden ersten Lautsprecherbox haben wir Dank unserer Kreativität und der Unterstützung von Antje (die einzige von der Rostocker Montagsdemo) lösen können.

Etwas weiter weg, aber in Sichtweite und in Windrichtung liegend, haben wir einfach mal einem mehr als gut besuchten „Kriegsschiff“ der Bundesmarine einfach mehrmals das Lied von der kleinen Friedenstaube zugespielt. Ob man es dort hören konnte? Nobody knows it?

Und so bleibt mit einer gewissen emotionalen Distanz festzustellen: Ja, marketing- und werbetechnisch macht das die Bundeswehr und die Marine gut – KEINER von denen spricht vom Krieg, davon, das Menschen sterben, das man als Armeeangehöriger lernen und in der Lage sein soll ANDERE Menschen zu TÖTEN, Menschen, die man gar nicht kennt. Das aber entspricht genau dem WESEN von Wehrpflicht, Armee und Krieg: Zwang zum Dienst an und neben der Waffe, und letztlich der Pflicht (auf Grund seines Fahneneides), auf Befehl andere Menschen zu töten und das alles, die Fähigkeiten und Fertigkeiten dazu, möglichst in Perfektion zu erlernen.

Und ist es nicht toll, die Friedensfahne so klar und offen im stürmischen Wind zu sehen? Was wäre alles möglich, wenn bundesweit solche Aktionen 1.000-fach gleichzeitig sichtbar wären? – Vieles, wenn nicht sogar alles. Machen wir Deutschland zum Friedens- und Diplomatieland Nr. 1 auf der Welt. Das und genaU das WÜRDE UNSERE WELT für immer friedlich VERÄNDERN: auf geht`s.