Willkommen liebe Friedensmenschen aus Mayen

Grundgesetz, Mayen, Rheinland-Pfalz, Willy Brandt

25. JULI 2026
MAYEN / RHEINLAND-PFALZ

may

Viele gute Gespräche, die nicht immer in Unterschriften mündeten (z. B. mit Bundeswehr-Angehörigen in Zivil). Aber eine gute Stimmung bei allen Beteiligten.

Manche zweifelnde Gesichter oder sogar Kopfschütteln im Vorübergehen. Die Gespräche zeigten, dass es sehr unterschiedliche Blickwinkel gibt. Einer kannte die Situation in der Ukraine aus Innenansichten vor Ort, und ihn störte die Druschba-Fahne (Völkerverständigung zwischen Russen und Deutschen): „Putin ist der Kriegstreiber.“

Alles in allem eine sehr gute Erfahrung und durchaus wiederholbar!

Soweit die kurzen Eindrücke aus Mayen. Danke Michael.

Ja, genau das ist unsere Erfahrung. Es ist hilfreich und notwendig, einmal alles Trennende wegzulassen, weil wir sonst über Putin, Russland oder die Ukraine reden, aber nicht über unser gemeinsames Interesse an einer deutschen Politik, die außen wie innen Frieden fördert – als Voraussetzung für eine friedliche Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Auf dieses gemeinsame Interesse wollen wir uns mit unseren Mitmenschen verständigen.

Und unter uns – eine Druschba-Fahne mag nicht falsch sein, aber sie steht nun mal – ob wir es wollen, verstehen, erkennen oder nicht – für die „Demonstration“ meiner Meinung, also auch für mein Ego. Unser Ansatz besteht aber darin, alle Menschen zu uns an die Friedens- und Demokratie-Anlaufpunkte EINZULADEN, uns für diese Menschen, deren Sorgen, Nöte und Ängste zu interessieren und darauf aufbauend das Gespräch und den gemeinsamen Austausch zu suchen. Und ja, da könnten verschiedene Fahnen, Schilder und Symbole stören, weil der Andere eben genau dies nicht versteht. Und schon stehen die wenigen Prozent Trennendes im Vordergrund und nicht die große Menge der Gemeinsamkeiten, denn: kein Vater, keine Mutter, keine Oma, kein Opa, kein Erwachsener, kein Jugendlicher will von sich aus, als Mensch, Krieg. Nirgendwoe auf der Welt – nirgendwo. Und Kinder sowieso nicht.

Toll gemacht und ganz lieben Dank.🌾

Es folgen noch ein paar wunderbare Auszüge aus Michaels Ansprache an die Menschen in Mayen
Auszüge aus Michaels Ansprache an die Menschen in Mayen.

„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen!“ 🤩

Dieser Satz, der häufig mit Willy Brandt verbunden wird, erinnert an die Verantwortung, die aus den Erfahrungen von Krieg, Zerstörung und unermesslichem Leid erwachsen ist. Die Generation, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufbaute, wollte ein friedliches, demokratisches und menschenwürdiges Land.

Dazu passt auch Artikel 26 des Grundgesetzes:
„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig.“

Dieser Satz ist eine Mahnung aus unserer Geschichte und ein Auftrag für die Zukunft.

1.000.000 Stimmen für den Frieden – dafür stehen wir.

Wir gehören keiner Partei an. Wir sind Menschen, die sich Sorgen machen über die weltweite Zunahme von Kriegen, Gewalt und Aufrüstung. Wir erleben eine politische Entwicklung, in der militärische Stärke, Abschreckung und „Kriegstüchtigkeit“ immer stärker in den Mittelpunkt rücken. Milliarden fließen in Rüstung und Waffen, während viele Menschen sich nach Sicherheit, sozialem Zusammenhalt, Menschlichkeit und einer friedlichen Zukunft sehnen.

Wir glauben: Frieden entsteht nicht durch immer neue Waffen, sondern durch Dialog, Diplomatie, gegenseitigen Respekt und die ernsthafte Suche nach Verständigung. Deutschland sollte seine Kraft dafür einsetzen, Brücken zu bauen, Gespräche zu fördern und Wege aus Gewalt und Eskalation zu suchen.

Frieden beginnt nicht erst zwischen Staaten. Frieden beginnt in unserem Denken, in unseren Worten und in unserem täglichen Miteinander.
Lassen wir nicht zu, dass Angst, Feindbilder und Aufrüstung unsere Zukunft bestimmen. Erheben wir gemeinsam unsere Stimme für das Wertvollste, das wir haben unser Leben und den Frieden als dessen Grundvoraussetzung.

Rostock – anlässlich des „Hiroshima-Tages“

BSW, Die Linke, Friedensbewegung Rostock, Friedensbündnis Norddeutschland, Hiroshima-Tag, Karl-Liebknecht-Kreis, Rostock, Willy Brandt

06.08.2025
ROSTOCK, MECKLENBURG-VORPOMMERN

HIROSHIMA-TAG

Von Querdenkern und dem Friedensbündnis Norddeutschland, der Friedensbewegung Rostock über den Karl-Liebknecht-Kreis bis hin zum BSW und jemandem von Die Linke, zwei jungen Christinnen und einem ehemaligen Oberbürgermeister unserer Stadt Rostock – diese Demo war im positiven Sinne unaufgeräumt, zeigt aber was möglich, aktuell aber auch zwingend notwendig ist: Alle Menschen, denen die Erhaltung des Friedens die aktuell wichtigste Aufgabe ist, schließen sich zusammen. Alle weltanschaulichen und politischen Unterschiede werden hinten an gestellt. Denn, die einfache Logik ist ja: Alle Menschen, Gruppen, Parteien und Initiativen können sich über ihre weltanschaulichen und politischen Differenzen nur austauschen oder auch „zoffen“, wenn FRIEDEN ist.

Wir alle sind Mütter, Väter, Großeltern und unser aller Grundbedürfnis ist Frieden. Eigentlich sogar noch mehr, im Sinne Willy Brandts (SPD): Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist ALLES NICHTS.

Rostock 06.08.25