Haben die Schülerstreiks gegen die Wehrpflicht eine reale Zukunftsperspektive?

Schülerstreik 05.03.

Mainz

War es wirklich ein bundesweiter Streik der SCHÜLER oder war es eine gelenkte, links dominierte und damit kontrollierte Widerstands- und/oder Protestgeschichte? Ging es wirklich um das, was die Schüler denken oder das, was „irgendwelche“ Kräfte hier produzieren und zeigen wollten?

Schaut nach Rostock, Potsdam, Berlin oder Mainz.

Und gern ein paar anonyme Eindrücke dessen, was – wo auch immer – konkret vor Ort wahrnehmbar war:

Habt Ihr vom Veranstalter+Anmelder eine Erlaubnis der Teilnahme erhalten?
Da wir nicht auf Instagram sind, wissen wir nicht, wer der lokale Initiator ist bei uns; ich vermute SDS & SDAJ, die uns ohne Grund und argwöhnisch für rechts halten.

Dort sind wir leider definitiv und ausdrücklich nicht willkommen bei den Veranstaltern. Die SDS und Linke Jugend halten uns für „Schwurbler“ und Kontrahenten.

Das wusste ich gar nicht! Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich es angemeldet! Aber die sind so aggressiv hier in ….., dass man vllt Angriffe fürchten muss. Sie fühlen sich als die absoluten „Platzhirsche“; die haben sogar eine Freundin, die Sympathien zu beiden Bewegungen hat, nur deswegen für künftige Treffen ausgeschlossen und als „Verräterin“ bezeichnet, weil sie gefragt hat, ob ein Stand von uns o.k. wäre!

Die „echte“ oder ehemalige Antifa war ganz anders drauf, jedenfalls nicht offenbar politisch & finanziell ferngesteuerte Figuren. Eine der Protagonistinnen hat um Spenden gebeten, aber unter der Bedingung der Kreditkartenzahlung (Info von …). Sie hat ihm die Vorteile davon erklären wollen, die sie auf einer politischen Schulung gelernt habe. Barzahlung sei „Out“, schon um Steuerbetrug zu vermeiden…

Ganz echt, Ihr Lieben – DAS, genau das hat mit den Sorgen, Nöten, Ängsten und dem, was die Schüler/-innen wirklich bewegt, nichts oder nur ganz, ganz wenig zu tun. Könnte man hier nicht auch über das „Kapern“ des Schulstreiks reden? Und ja, damit ist heute schon klar, wohin sich dieser vielleicht vorhandene Unmut der Schüler in Zukunft entwicklen wird: er wird verpuffen, weil durch bestimmte Kräfte bewusst oder unbewusst „übernommen“. Schade. Schade für die Schulgeneration.

Schülerstreik gegen Wehrpflicht 4 – Greifswald

Greifswald, Mecklenburg Vorpommern, Schülerstreik 05.03.

05. MÄRZ 2026
GREIFSWALD / MECKLENBURG-VORPOMMERN

HGW

Wir unterstützen den Schulstreik gegen die Wehrpflicht.

Das Ergebnis unserer heutigen Aktion sind neben den vielen, vielen interessanten Gesprächen auch Friedensstimmen für 1.000.000 Stimmen für den Frieden!

Lieben Dank an die Friedensmenschen in Greifswald. Und an Uta, die diese Aktion vor Ort zusammen mit Menschen vom BSW organisiert hat und es so auch in Greifswald an diesem Tag einen orangenen Tisch gab.

Die aber selbst nicht vor Ort sein konnte, weil sie zu den 30.000 Deutschen (und Hunderttausenden internationalen Touristen) gehört, die derzeit in Abu Dhabi oder Dubai festsitzen und nicht nach Hause können.

Grund ist die Sperrung des Luftraums nach der massiven militärischen Eskalation durch die USA und Israel am 28. Februar 2026, bei der der Iran bombardiert wurde. Geduld und Mut – und hoffentlich kommt ihr bald nach Hause.

Und allein dieser Krieg der USA und Israel – darf man schreiben, dass dies (auch) ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg ist? – zeigt uns allen, wie wichtig es ist, dass die Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen auf der ganzen Welt endlich erkennen, dass nur wir alle zusammen, ALS MENSCHEN, diesen Irrsinn beenden und für immer ausschließen können. Denn: NIEMAND, kein Vater, keine Mutter, keine Oma, keine Opa usw. will Krieg.

In Krieg werden Menschen nur durch Ideologie, Hass und Hetze, Fake News, Narrativrhetorik, -agitation und -propaganda gebarcht. Nur so.

Und wieder treffen beide Sätze das Wesen dieses ganzen Irrsinns sehr gut:

1. Das Erste, was in jedem Krieg (oder davor) stirbt, ist die Wahrheit. – und
2. Das Weglassen der anderen Hälfte der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge. (Platon)

Schülerstreik gegen die Wehrpflicht 3 – Berlin

Berlin, Potsdamer Platz, Schülerstreik 05.03.

05. MÄRZ 2026
BERLIN – POTSDAMER PLATZ
Schülerstreik gegen die Wehrpflicht

Berlin

In Berlin gingen verschiedene Initiativen gemeinsam gegen die Wehrpflicht auf die Strasse.

Unsere Aktion wurde von den Jugendlichen sehr interessiert aufgenommen und wie selbstverständlich gab es nach einer kurzen Erklärung die Unterschrift- manchmal mit der Nachfrage, ob man denn volljährig sein müsse.
Für die Bundeswehr muss man es auch nicht! – so ein kurzes Statement aus Berlin.

Und ja, natürlich unterstützen wir jede Form von Friedens- und Diplomatieinitiative.

Dennoch auch hier ganz klar erkennbar:
Es geht nicht ohne Parteien, NGO, ideologische Agendas, ohne Symbolik. Die Menschen sind (noch) nicht in der Lage oder bereit, sich einfach als MENSCH, alle gemeinsam als Mensch FÜR den Frieden zu engagieren. Irgendeine Symbolik muss es immer sein.

These:

Und solange das so ist, solange Medien, Politik, Ideologien, NGOs und irgendwelche Weltanschauungen das genauso hinbekommen, wird es schwer mit dem Frieden für alle.Denn letztlich provoziert dies, dass das Trennende in den Vordergrund gestellt wird, ausgegrenzt und damit die Menschen gespalten werden.

Mit einer Symbolik wird das TRENNENDE oder das NUR MIR PERSÖNLICH WICHTIGE in den Vordegrund getragen. Noch zu sehr folgt aus diesem zu sehenden Bild, dass ich „mein ICH“ nach außen tragen und den/die anderen damit überzeugen, missionieren oder „einfangen“ will, ohne das sich all diese Menschen der Manipulation bewusst sind, derer sie quasi damit unterliegen – oder? Qui bon0? Wem nutzt es? Natürlich den Kräften von Militarisierung, Aufrüstung und Krieg, oder?

Kein Mensch ist auf die Welt gekommen, um mit einer Fahne, einer ideologischen Symbolik auf andere einzuwirken, oder? Es gibt letztlich nur einen Frieden für alle oder keinen. Schaut auf die Kriege und Konflikte dieser Welt.

Also war es auch in Berlin kein Protest, keine Meinungsäußerung einer Mehrheit von Schülern als Schüler, was sehr schade ist. Und selbst die Organisatoren werden diesen schritt der Erkenntnis nicht gehen können oder wollen.

WIR aber – UNSER ALLER NEUE FRIEDENSINITIATIVE – werden diesen notwendig neuen Weg gehen.
Alte Rezepte, altes Denken und altes Handeln wird uns nicht voranbringen. Denn – siehe Einstein – es ist die Definition von Wahnsinn, immer wieder das Gleiche zu tun und auf andere ergebnisse zu hoffen.

Deshalb:
Raus aus dem Alten, hin zu neuem. Wirken WIR alle gemeinsam, indem wir das politisch, weltanschauliche, das ideologisch und religiös Trennende ganz hinten an stellen. Zuerst sind WIR ALLE Menschen.

Schülerstreik … – Rostock, Teil 2

Mecklenburg Vorpommern, Rostock 2, Schülerstreik 05.03.

Teil 2 zum Bericht über den „Schülerstreik gegen die Wehrpflicht“ in Rostock.

OZ-Rostock Quelle: Ostsee-Zeitung vom 06.03.2026


Jeder kann hier folgende Dinge erkennen:

1.
Ja, es waren vorwiegend die „linken“ Gruppen und Kräfte, welche einfluss auf diesen Schulstreik genommen haben. War es möglicherweise wieder der Versuch, den politisch noch nicht so gefestigten jungen Menschen die „linke Ideologie“ in die Köpfe zu bringen?

Und genau das versucht UNSER aller neue Friedensinitiative anders zu machen. Kein politisch-weltanschauliches Rechts, kein Links, kein politisches Rot, Gelb, Grün, Hellblau, Violett, Dunkelrot oder was auch immer. Denn all das stellt (These: gezielt und bewusst) das die Menschen Trennende in den Mittelpunkt, lenkt ab und verhindert, dass WIR MENSCHEN erkennen und uns dem bewusst sind: Zuerst sind wir alles Menschen. Es gibt nur einen FRIEDEN. Und entweder es gibt FRIEDEN für alle oder letztlich für niemanden.

2.
Wer will, wird es auch fühlen und erkennen – WIE Medien und Presse agieren.

Natürlich „muss“ am Ende des Artikels ein Mann zitiert werden, welcher dem Narrativ – Wehrpflicht ist gut – (un)bewusst Recht gibt. Und „schön“, dass er genau dieses „vernebelte Argument“ nutzt: Wehrpflicht schadet der Jugend nicht.

„Warum sollten die jungen Leute nicht aufs Leben vorbereitet werden und lernen, dass nicht immer alles in Watte gepackt wird?“ und, noch viel schlimmer: „Man könne ihnen Werte mitgeben?“

Allein diese Aussagen und eine Diskussion darüber, würde die Rostocker Stadthalle füllen und stundenlang beschäftigen? Vielleicht sogar über mehrere Tage.

Mögliche Fragen – und die sind mit Sicherheit nicht vollständig:
1. Warum wurde dieser „heroische Ansatz“ in der besten Demokratie in den letzten 13 Jahren aufgegeben, vernachlässigt? Wurde damit gegen das Grundgesetz verstoßen? Haben wir es versäumt, der Jugend ganz wichtige Demokratiewerte zu vermitteln?

2. Bei der Armee fürs Leben lernen? – Was konkret? Wäre oder ist genau das nicht irgendwie eine Aufgabe der Schule und der Eltern?

3. Politik und Medien sprechen von Kriegstüchitigkeit, Kriegswirtschaft? Genau dem dient aber unsere Armee gerade. – Welche Lebens-Werte sollen sich denn dahinter verbergen?

4. Wehrpflicht – Zwang zum „Kriegsdienst“ (logisch folgender Narrativ-Wortwahl aus Punkt 3.) – bedeutet am Ende, dass junge Menschen lernen und in der Lage sein MÜSSEN, andere Menschen zu TÖTEN, oder? – Welcher konkreten Wert soll das darstellen? Kommen junge Menschen nicht durchs Leben, wenn sie das nicht können oder wollen?

5. Welche Werte stehen denn höher: Kriegstüchtigkeit oder Friedenstüchtigkeit, Kriegsdienst oder Verteidigungsdienst? Kriegswirtschaft oder Friedenswirtschaft/Verteidigungswirtschaft?

6. Bedient dieses „Argument“ nicht eine doch wohl kindlich simple Logik (auch in der ehemaligen DDR weitverbreitet): Der Grundwehrdienst hat der Jugend (also uns damals) nicht geschadet. Das hat den jungen puppertierenden Männern geholfen, richtige und gute Männer zu werden … Ehrlich jetzt?

7. Gehorsam, Disziplin, Ordnung, widerspruchslose Ausführung von erhaltenen Aufträgen (gemeint sind BEFEHLE) – sind das nicht „Werte“, die vor allem in einem KRIEG benötigt werden? Hinterfrage nichts und gehorsche? Das Milgram-Experiment lässt grüßen.

Also, NEIN, diese von der OZ suggerierte Logik ist (Meinung des Autors, Jens) INHUMAN, auch unmenschlich, sie ist falsch und soll vom Wesen her komplett ablenken. Genau so, wie es ja gute Zauberer auf jeder (Welt)Bühne machen:
Armee ==> Krieg ==> lernen und bereit zu sein, andere Menschen zu töten, obwohl es keiner wirklich will

Und fragst Du jeden einzelnen einzeln, wirst Du feststellen, dass alle EINS EINT:
Kein Vater, keine Mutter, keine Oma, kein Opa, kein erwachsener und kein Jugendlicher will Krieg. Und Kinder sowieso nicht.

Also: Was soll das Ende dieses OZ-Artikels?

Wieder zwei hierzu passende Sätze als Abshcluss:
1.
Das Erste was in JEDEM Krieg stirbt ist die Wahrheit.
2.
Das Weglassen des anderen Teils der Wahrheit, ist die schlimmste Form der Lüge. (Platon)

Schülerstreik gegen die Wehrpflicht 2 – Rostock

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Schülerstreik 05.03.

05. MÄRZ 2026
ROSTOCK – MECKLENBURG-VORPOMMERN
Schülerstreik gegen die Wehrpflicht

Rostock

Natürlich haben wir das Grundanliegen, das Versprechen oder das Thema des „Schülerstreiks gegen die Wehrpflicht“ solidarisch unterstützen wollen, ohne zu wissen, was wir dann dort vor Ort an politischer oder steuernden Einflussnahme vorgefunden haben. Das hat uns doch tief betroffen gemacht.

Zwei Forderungen unserer Initiative gehen ja vom Wesne her in die gleiche oder ähnliche Richtung, wie das angedachte Motiv der Schüler:
Die Schüler wollen GEGEN die Wehrpflicht demonstrieren.
Bei uns heißt es:
2. Ein Verzicht auf die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland. und
6. Keine Agitations-, Präsentations- und Werbearbeit der Bundeswehr an unseren Schulen.

Und mit den Schülern, die nur als Schüler, also als Mensch da waren, haben sich auch wirklich gute Gespräche ergeben.

Nur seien doch folgende Fragen erlaubt:
1. Woher haben die Schüler die finanziellen Mittel für eine doch schon professionelle Bühne und Bühnentechnik?
2. Was machen denn linke Jugendorganisationen dort? (Die Falken, Refuges welcome, Fahnen oder ein Stand der ANTIFA, ein Infostand von : DIE Partei)
3. Was machen denn die Sprechchöre der ANTIFA auf einer Schüler-Demo? (alerta antifascista?) Wissen alle Schüler, was das bedeutet und woher das kommt? Was hat dies mit dem Thema der Demo zu tun? Und warum liefen genau die „Schüler“ der Demo voran, welche beide „Forderungen“ skandierten und waren die lautesten?
4. Uns so berechtigt es sehr wahrscheinlich auch ist: Was hat ein Ruf „Free, free Palastine“ auf einer Schülerdemo gegen die Wehrpflicht zu suchen?

(siehe auch den folgenden Beitrag mit einem Bericht der Rostocker „Ostssee-Zeitung“.)

These:
Und schon wieder wird durch politische Gruppen, Parteien, NGOs versucht, eine ganz normale Gesellschaftskritik, eine Art demokratisch legitimierter Widerstand zu „unterwandern“, zu „übernehmen“ und – von oben betrachtet – in die gewünschte Richtung zu bewegen, oder? Nichts darf „aus dem Ruder laufen“.

Ja, Widerstand darf sein, aber er muss eben von irgendwelchen Kräften kanalisiert, beherrscht und gelenkt werden können, oder?

Wie sonst könnte es sein, dass unsere Friedensinitiative nicht auf der Demo gewünscht war? Wir erhielten ein klares Statement aus dem Kreis der Organisatoren:
Ich habe das im Orga Team abgestimmt und ihr könnt nichht auf unserer Demo auftreten, macht aber gerne eine Unterstützer Mahnwache als seperate Veranstaltung.
Viel Erfolg dabei und w…

Und so bleibt als wirklich ernüchternder Beigeschmack, dass vom Ursprungsgedanken, vom Ursprungsbild – die Jugendlichen agieren bundesweit groß, gemeinsam, politisch und weltanschaulich neutral – fast nichts übrig geblieben ist. Waren es eh nicht so viele, wie gewünscht, war ein Teil der Schüler mit Sicherheit sehr irritiert und unwissend, was hier abgelaufen ist. Und ja, schlimm auch, wenn man das Gefühl hat, das gewisse Gruppen diesen Protest und die berechtigten Sorgen und Nöte der Jugendlichen wieder politisch für ihre (weltanschaulichen) Zwecke“ missbrauchen … und es die völlig unerfahrenen Orgas nicht mal merken …

Schülerstreik gegen Wehrpflicht 1 – Potsdam

Brandenburg, Potsdam, Schülerstreik 05.03.

05. MÄRZ 2026
POTSDAM / BRANDENBURG
Schülerstreik gegen die Wehrpflicht

Potsdam

Heute in Potsdam bei SchulstreikDemo. Ca 250 Teilnehmer, ca 80% Schüler. Es haben mehrere Dutzend Menschen unterschrieben.
Hier einige Impressionen. So eine kurze Info aus Potsdam.

In Potsdam schien es so zu sein, dass es wirklich eine Art Willensbekundung von Schülern war, ohne irgendwelche Parteien oder irgendwelche NGOs war – wollte ich schreiben. Dann aber doch nochmal ein Blick auf die wenigen Bilde, auf denen Fahnen der SDAJ (Sozialdemokratische Arbeiterjugend) und diverse andere Fahnen/Symboliken zu sehen sind. Haben wir aber nicht in unserer Fotomontage verwendet.

Also ein klares Indiz dafür, dass es um vieles ging, aber eben nicht um die Sorgen und Nöte der Schüler. Also ganz offensichtlich eine doch nicht so ganz zufällig entstandene Aktion der Schüler?

These: Sollte und musste wieder eine Art von Kritik und Widerstand gegen die Pläne „der da oben“ kanalisiert und „organisiert“ werden, damit hier nichts aus dem Ruder läuft?

Einige Berichte des Mainstream findet Ihr: HIER oder HIER

Aber lest gern die nächsten Berichte dazu. War dies nur in Potsdam so?