27. JULI 2026
BERLIN – STADTBEZIRK SCHÖNEBERG
Montagsspaziergang

Quasi eine Art Fortsetzung des Vorberichtes. Unser Unterstützungsbesuch in Stadtteil Berlin – Schöneberg.
Spitz auf Knopf kamen wir an. Eine kleine Gruppe von Menschen machte sich – großteils ein Fahrrad schiebend – auf seinen Weg. Am Ende angekommen, haben wir uns vorgestellt und ja, natürlich war man erfreut einverstanden, dass dann auch wir unser strahlendes orangenes Friedensbanner ausrollten und am Ende der Gruppe mit uns trugen.
Es war eine sympathische Gruppe, jeder mit irgendeiner persönlichen oder Friedensbotschaft. Und plötzlich ging es mitten in den Schöneberger Kietz, auf dem Fußweg laufend, an ganz vieler und toller Außengastronomie vorbei. Die Menschen saßen quasi mit auf dem Fußweg und wir keine 1,5m an ihnen vorbei. Cafe an Cafe, Kneipe an Kneipe, Gastro an Gastro.
Das und ja, GENAU DAS war auch für uns Initiatoren neu. Das haben wir in Rostock noch nie gemacht, wobei es ja hier auch diese Art bunten Kietz nicht gibt.
Schon am Abend damals, als auch heute, rückblickend, waren es einmalige, großartige, interessante und beeindruckende Momente. Ja, die kleine Gruppe an Fahrräder schiebenden Menschen, mit ihren Schildern und Botschaften wurde gesehen, quasi nebenbei oder beiläufig registriert – nicht aber dieses große orangene Friedensbanner.
Alle, wohl wirklich alle unterbrachen kurz ihre Gespräche und schauten auf das Banner, die Botschaft und unsere positiv lächelnde Ausstrahlung. Es war sofort ein imaginäres Gefühl der Zustimmung und Verbundenheit zu spüren, eine Verbindung von uns Menschen mit diesen Menschen. Irgendwie einmalig und kaum in Worte zu fassen.
Und wenn es eine Bestätigung für unsere neue Vision, das völlig neue Bild unserer neuen Friedensinitiative bedurfte, dann eben genau diese Momente:
Kein Kämpfen, kein lautes Demonstrieren, keine politisch-ideologischen Botschaften. Genau so entsteht eine erste gemeinsame Grundlage, gemeinsam in ein Gespräch zu kommen. Viele Daumen hoch, dieses freundliche zustimmende Lächeln und ja, auch das eine oder andere kurze persönliche Gespräch – Schöneberg war ein echte „Eye-Catcher“, eine ganz besondere und enorm wichtige neue Erfahrung. Ein bisschen war es wie eine Art FRIEDENS-Magie.
Am Ende saßen alle noch traditionell zusammen, wir also auch und ja, dann kam eine Frau zu uns, die extra und bewusst noch unterschreiben wollte. Auch sie wollte FÜR den Frieden stimmen. Und allen gemeinsam war in den Gesichtern diese Freude zu sehen. Ja, auch die lieben Friedensmenschen vor Ort fanden es einmalig und in einer unbeschreiblichen Besonderheit schön.
Die Zeit in Schöneberg wollen wir auf keinem Fall missen, weil sie uns für vieles, für ganz vieles eine solche Bestätigung gegeben und eine echte innere Freude bereitet hat. Ein bunter Kietz der uns freundlich, einladend und eben mit menschlich offenen und toleranten Armen empfangen hat. Genau so stellen wir uns das gemeinsame aufeinander zugehen vor. Das macht Mut, gibt Kraft und ermutigt doch enorm. Danke Schöneberg. Danke an die kleine Friedensgruppe, dass wir anwesend sein durften und wir gemeinsam genau diese Momente erlebt haben.