Gänsehaut-Moment: Ich war so in das Wort FRIEDEN vertieft …

Gänsehaut-Moment, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

24. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Ja, es gibt sie nach wie vor, die besonderen oder Gänsehaut-Momente im Leben. Und irgendwie auch schön, einen solchen besonderen Moment an Heiligabend zu erleben:

Das schönste Geschenk haben mir heute fremde Menschen gemacht.

Ich war noch bissel was einkaufen und habe, wie meistens, die orangene Jacke an – da steht 1.000.000 Stimmen für den Frieden drauf. Es gab viele Blicke mit einem kurzem Innehalten und einem Lächeln. Die Kassiererinnen vergaßen für einen Augenblick sogar ihre Arbeit – eine entschuldigte sich mit den Worten: …Ich war so in das Wort -Frieden- vertieft.

Euch allen einen schönen Heiligabend! 🎄
Thomas vom Team Dreiländereck

Rostock

Wismar und die Kraft kreativer Bilder

Mecklenburg Vorpommern, Wismar

20. DEZEMBER 2025
WISMAR / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Die Kraft und Frische dieser Bilder aus Wismar lassen wir heute hier so stehen. Sie sprechen für sich, denn: Bilder sagen (sehr oft) mehr als 1.000 Worte.

Hatten wir das schon erwähnt?

Wir sind keine Partei, kein Gremium. Wir agieren ohne vorherigen Beschluss irgendeines Gremiums: individuell und eigen, eigenverantwortlich kreativ und aktiv – und manchmal sogar dickköpfig – für den Frieden.

Lieben Dank dafür 🧡 Wismar

Wismar

Schwerin kurz vorm Fest

Mecklenburg Vorpommern, Schwerin

17. DEZEMBER 2025
SCHWERIN / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Kurzes Feedback aus Schwerin:
Heute Abend gut Unterschriften gesammelt, aber auch viele „unbesorgte“ Menschen getroffen, denen der Glühwein wichtiger war, als eine Unterschrift für Frieden.

Lieben Dank an alle friedenstüchtigen Mitmenschen in Schwerin. 🧡

Wenn das Bewusstsein in unserem Land anders wäre, bräuchte es uns und unser Engagement gar nicht. 🕊

Genau deshalb sind wir wichtig – und ebenso wichtig ist es, dass dieses Engagement im öffentlichen Raum sichtbar wird, dort, wo Menschen einkaufen und leben. Denn stellt euch vor, es gäbe uns nicht: Wer würde dem Kriegstreiben sichtbar widersprechen? Wo ist denn aktuell im Alltag der Menschen, auf den Straßen und Plätzen in Deutschland eine wirkliche Friedensbewegung sichtbar? Und das im Land der Dichter, Denker, Jumanisten, Wissenschaftler und Komponisten?

Und ja, das bereitet schon Sorge und wir können sehen, was die letzten Jahre sogenannte Demokratie (sie sagen ja immer „unsere Demokratie“ dazu) mit den Menschen gemacht haben. Nehmen wir dazu noch die ganze Narrativrhetorik, -propaganda, Ideologie und Agitation, dann ist vieles erklärbar, aber nicht schön. Und wer könnte es ändern? Natürlich nur der Souverän, die Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendlichen in unserem Land – sie alle zusammen. Ein einfaches NEIN reicht aus, oder?

Viele wissen, dass hier in diesem Land sehr viel gewaltig schief läuft, aber sie verharren dann wie ein hypnotisiertes Kaninchen vor der Schlange, oder? Und die Mehrheit schiebt dann die Verantwortung auf die Anderen oder bergünden ihre Passivität mit dem „Totschlagargument“: Da kann man ja eh nichts machen … Was kann ich da schon tun …

Schaut euch die Ereignisse der letzten Monate in dieser Rubrik an und dann wisst IHR es: Mitmachen, aktiv werden, Friedensengagement in der Öffentlichkeit zeigen …

These: Wer schweigt und passiv bleibt, stimmt (bewusst oder unbewußt) zu.

Schwerin

Warum stehen wir vorm Weihnachtssingen am Rostocker Ostseestadion.

Mecklenburg Vorpommern, Ostseestadion Rostock, Rostock

13. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG – VORPOMMERN
WEIHNACHTSSINGEN im OSTSEESTADION

Kurze, knappe und klare Antwort:
WEIL ES WICHTIG und RICHTIG ist.
(s. auch Vorbeitrag)

Politik, Medien und die verschiedensten Funktionsträger in diesem Land reden PERMANENT vom Krieg, „der böse Russe“ kommt oder will kommen. Sie reden von der Notwendigkeit wieder, also zum dritten Mal kriegstüchtig werden zu müssen. Wir bräuchten wieder Kriegswirtsdchaft. Herr Merz meint, wir brauchen (wieder) die stärkste konventionelle Armee in Europa. Herr Pistorius meint sogar, wir wären nicht mehr im Frieden, aber auch noch nicht im Krieg – wobei: ständig hören wir in den Medien etwas von einem „hypriden Krieg“, in dem wir uns ja bereits befinden …

Und was passiert (vereinzelt)?

Wir spielen Friedens- oder Weihnachtslieder, wünschen allen schöne Stunden im Ostseestadion, eine schöne und gute Advents- und Weihnachtszeit – verweisen aber auch auf das, was aktuell real in Deutschland passiert (Kriegsrhetorik, -propaganda, Wiedereinführung der Wehrpflicht und damit der objektiven Logik, dass unsere Jugend -wieder? – das Töten anderer Menschen lernen soll) und es kommen wirklich Eltern zu uns und sagen/meinen: wir machen den Kindern Angst …

Was ist mit dem und im Land der Dichter, Denker, Humanisten, Wissenschaftler und Komponisten passiert, dass Menschen die Realität so verdrehen können …

Erinnert das nicht sehr an George Orwels Buch „1984“

„Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.“ Über Gemini (Google) findet man dann zu diesem Buch auch: … die totale Kontrolle des Staates durch Manipulation der Sprache (Neusprech) und des Denkens (Doppeldenk) beschreibt, um die Bevölkerung zu unterdrücken und die Macht der Partei aufrechtzuerhalten, indem absolute Loyalität und die Akzeptanz von Paradoxien gefordert werden.

Was bleibt auch? Es war vor dem Rostocker Ostseestadion besser, als vor dem Showevent von „Holiday on Ice“ an der Rostocker Stadthalle. Und wieder alles zu sehen: Dankbarkeit, Strahlen und Lachen, Missgunst, Unverständnis, bis hin zu einer gewissen Abwehr.

Aber: Haben wir, hat dieses Land denn eine andere Wahl, als FÜR den Frieden strahlend und „störend“ im öffentlichen Lebensraum der Menschen zu stehen? Nein, denn:
Die Geschichte schaut nur auf uns, kann uns aber die Entscheidung nicht abnehmen. Dass haben WIR Menschen schon selber zu machen:
Sind wir die dritte Generation die versagt – wie schon zwei vorher – oder sind WIR die Generation, welche wirkungsvoll genug ist, den Irrsinn eines dritten Weltkrieges klar zu verhindern? Fällt die erste Bombe, werden die Kinder und Menschen vielleicht keine Angst mehr haben können … Das scheinen manche Eltern zu vergessen.

Einige schweigen zu dem ganzen Irrsinn (getreu der „Drei Affen“: nicht sehen, nichts hören, nichts sagen – und deshalb nichts tun, passiv bleiben), fühlen sich aber „stark“ genug, uns verbal zu attackieren. Wäre es nicht aber besser und richtig, gemeinsam – mit UNS – dieser ganzen Kriegsmaschinerie und – psychologie auf die Finger zu hauen, denen das Kriegs“spielzeug“ wegzunehmen … DAS sind nämlich die eigentlichen Verursacher dieses ganzen Wahnsinns … oder?

Weihnachtssingen Rtock

Warnemünde und warum unsere bundesweite Sichtbarkeit wichtig und richtig ist.

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Warnemünde

13. DEZEMBER 2025
ROSTOCK-WARNEMÜNDE / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Wieder Warnemünde, zum vierten Mal. Und wieder war es gefühlt gut, richtig und erfolgreich.

Ja, es ist für ALLE Menschen wichtig, dass wir zum Thema Krieg und Frieden, dass WIR FÜR den Frieden sicht- und hörbar im öffentlichen Lebenstaum der Menschen stehen.

Es ist richtig und wichtig, dass wir für viele UNERWARTET und ganz plötzlich, mitten in Deutschland, dem Frieden sicht- und hörbar ein ( nein eigentlich viele) Gesicht(er) und Stimme(n) geben.

Warum?

Weil wir ganz viele „stören“ und das ist gut so. Damit die Menschen aufwachen, die vielen, die meinen, das dies ja nur „im Fernsehen“, aber niemals real passieren wird. Den vielen, welche GLAUBEN, welche den Politikern und den Medien GLAUBEN. WIR konfrontieren die Menschen in Ihrem Alltag mit dem politisch und medialen Hauptthema der heutigen Zeit. Und ja, das gefällt nicht immer allen.

Wissen ist eine Holschuld. Das erste, was in JEDEM Krieg stirbt, ist die WAHRHEIT. (Wobei die ja aber auch im Frieden von den „Mächtigen“ gesteuert und entschieden wird – siehe z.B. die „Aktuelle Kamera“ und das „Neues Deutschland“ aus der DDR). Und ja, wieder mein Freund PLATON: Das Weglassen des anderen Teils der Wahrheit ist die schlimmste Form der Lüge. Oder Jefferson (USA): Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit kann von alleine aufrecht stehen.

Und es ist wichtig und richtig, dass wir analog sichtbar sind und damit für die Menschen öffentlich erlebbare FRIEDENS-ANLAUFPUNKTE sind. Wir organisieren die analogen, erlebbaren Anlaufstellen für den Frieden, wo Menschen hinkommen und aufatmen können.

Und so erleben es bundesweit ALLE Menschen, die mal an solchen Orangenen Lebens- und Friedensinfoständen gestanden und mitgewirkt haben:
Die Menschen kommen zu UNS und A T M E N regelrecht auf.
Die Dankbarkeit ist so spürbar, so erlebbar – das ist in Worten gar nicht zu beschreiben. Wir sind ein Licht der Hoffnung, des Kraft tankens, des Ausatmens, des realen Erlebens, dass in Deutschland nicht nur und ständig und überall über den Krieg, die Aufrüstung und „DEN bösen Russen“ gesprochen wird.

ENDLICH, endlich – sagen viele – bekommt der Frieden in Deutschland im analogen ÖFFENTLICEH RAUM (also nicht bei irgendwelchen Konferenzen und Beratungen hinter verschlossenen Türen) Gesichter und Stimmen echter Menschen, echter Väter, Mütter und Großeltern …

Und dafür nicht nur den Rostocker Friedensmenschen einen ganz großen Dank. Dieser große Dank geht an ALLE AKTIVEN dieser Friedensinitiative.

Warnemünde

Was Boizenburg und Lauenburg können, kann JEDE Stadt in Deutschland, wenn …

Boizenburg, Lauenburg, Mecklenburg Vorpommern, Schleswig Holstein

13. DEZEMBER 2025
BOIZENBURG / MECKLENBURG-VORPOMMERN
LAUENBURG / SCHLESWIG-HOLSTEIN

Schaut gern auch im offiziellen telegram-Kanal unserer Friedensinitiative vorbei und Ihr werdet sehen und fühlen:
Es braucht nicht viel, um eigentlich bundesweit für den Frieden, also ÜBERALL sicht- und hörbar zu sein.

Es braucht nur zwei, drei mutige, historisch klar denkende oder zumindest intuitiv fühlende Friedens-Menschen, um ANALOG, im öffentlichen Lebensraum der Menschen, in der gesellschaftlichen Realität sichtbar zu sein.

Und dafür stehen die lieben Friedensmenschen auch in Boizenburg und Lauenburg, immer und immer wieder und das auch und gerade in der Weihnachtszeit. Denn Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Familie, der Harmonie und des Friedens. Und letzteres ist halt in großer Gefahr, wenn die Friedensmenschen ihn nicht hegen und pflegen, beschützen und für ihn einstehen.

Und so ganz liebe Grüße an Euch alle in Boizenburg und Lauenburg.

Es braucht keine Großstadt zu kommen und sagen, ahh, dass ist aber schwierig, dass ist nicht so einfach …
Doch. Es ist ganz einfach, simpel und einfach. Es ist nur eine Frage des Willens und vielleicht auch eine Frage, die historische Wahrheit als Vater, Mutter oder Großelternsteil fühlen zu können, denn:

Die Geschichte betrachtet gerade diese Land und sagt sich – Mal schauen.
Die Geschichte stellt sich höchstspannend die Frage(n):
Sind die Deutschen wieder so blöd, sich ein drittes Mal in die Kriegstüchtigkeit, in die Kriegswirtschaft quatschen zu lassen?
Fallen die HEUTE LEBENDEN Deutschen zum DRITTEN Mal auf die Kriegsrhetorik, die Kreigspropaganda, auf Ideologie und Agitation rein?
Haben die Deutschen endlich aus der Geschichte gelernt oder lassen die sich ein drittes Mal verar….?

Oder ist die Mehrheit des Souveräns bereit und in der Lage, trotz permanenter Narrativrhetorik und -propaganda, diesem Irrsinn endlich zu widerstehen und ganz einfach NEIN zu sagen. Nein, nicht mit uns. Macht euren gewollten Krieg allein. Kein Vater, Keine Mutter und kein Großelternteil will Krieg … NIRGENDWO auf der Welt.

These: Krieg wollen immer nur Personen (Persona bedeutet MASKE), also Menschen in Funktionen, Menschen, die eben nicht als Väter, Mütter oder Großeltern handeln – oder?

Boizenburg

Der 4-Tage-Friedensmarathon von Rostock

Holiday on Ice, Mecklenburg Vorpommern, Rostock

04. – 07. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Vor der Rostocker Stadthalle,
anlässlich der 7 Show-Events von „Holiday on Ice“


„Leben ist da, wo Du noch nicht warst.“
– so Dieter Lange (einer der erfolgreichsten Choaches in Deutchland). Und ja, als Friedensinitiative haben wir so etwas noch nie gemacht – 4 Tage am Rande eines bedeutenden regionalen Kulturevents präsent zu sein. Die Idee dahinter: bei 7 Veranstaltungen werden wohl ca. 20.000 bis 24.000 Menschen auf dem Weg in und aus der Stadthalle Rostock sein. Wie werden die Menschen reagieren, wenn sie auf dem Weg zu Kultur, Ablenkung, Spaß und Fun sind und dann völlig unerwartet mit der historisch aktuellen Thematik „Krieg und Frieden“ konfrontiert werden?

Letztlich resümieren wir:
Es war richtig und wichtig, vor Ort analog, öffentlich, hör- und sichtbar gewesen zu sein. Wir wissen, dass ALLE Menschen, die an unserem leuchtend hellen sympathischen ORANGENEN Friedensinfostand vorbei kamen, uns registriert haben. Jeder einzelne wurde also mit der Thematik konfrontiert und hat für sich bewusst oder unbewusst eine eigene Entscheidung getroffen:
a) Ja, toll, natürlich unterschreibe ich
oder
b) ich laufe (ignorierend, wegsehend, scheinbar desinteressiert) vorbei.

Wir haben also ein Spiegelbild der heutigen Gesellschaft, der Menschen in diesem Land, wahrnehmen können. Und dies zeigt, wie groß die aktuelle Aufgabe für die vielen Friedensmenschen im Land noch ist.

Als doch nachdenklich machendes Bild:
Da gehen Menschen, Familien, Paare und auch sehr viele ältere Meenschen zu einem schönen, sympathischen, friedlichen Kulturevent und ganz viele Gesichter wirken wie versteinert, wirkten apathisch, lethargisch, abwesend … Als Außenbetrachter sah es vielfach so aus, als gehen die Menschen zu einer Trauerfeier. Und so haben wir am Freitagabend einfach mal den Menschen übers Mikro gesagt: Hey, Ihr Lieben, lächeln … Ihr geht doch nicht zu einer Trauerfeier … Und plötzlich haben einige ihr Lächeln wieder gefunden.

Beeindruckend war dann aber doch, dass einige Menschen NACH dem Ende ihrer Veranstaltung noch an unseren Stand kamen und unterschrieben haben.
Das war sehr schön. Das Feedback derer, die am Stand waren, entsprach unseren Erfahrungen der letzten Wochen. Und ja, es war auch wieder ganz viel Dankbarkeit zu spüren.

Und in welcher Gesellschaft wir leben – hierzu ein besonderes Erlebnis vom Tag 1:
Der Technische Leiter der GmbH, welche die Stadthalle bewirtschaftet, lies es sich nicht nehmen, ein total friedliches DIN A 1 – Infoplakat („1.000.000 Stimmen für den Frieden“) aus dem Weg zu räumen, welches wir etwas abseits auf dem Weg zum Eingang aufgestellt hatten. Man habe Premiere und es wäre die Fläche der GmbH (was so nicht stimmt, da wir schon öffentl. Versammlungen dort durchgeführt haben) und das Plakat müsse da weg, wir dürften das nicht. Höhepunkt war dann die total „friedliche Tat“ eines Wachmannes (ist privat bei einer Sicherheitsfirma angestellt, also keine staatlich angestellte Person), der ein an einem Begrenzungszaun angebrachtes orangenes Friedensbanner einfach mal aus ganz offensichtlich purem persönlichem Macht-Ego abgerissen hat.

Zeigt alles in allem:
Unser Wirken ist richtig, ist wichtig und notwendig. Wo wäre denn dieses ganz offensichtlich manipulierte Land, wenn WIR dem Frieden in unserem Land nicht Gesicht und Stimme geben würden? Und ja, hierzu bedarf es schon einer großen Protion Mut, Aufrichtigkeit und Überzeugung, das Richtige für unsere Kinder und Enkelkinder zu tun. These: Väter, Mütter oder Großeltern in beruflichen Funktionen, handeln eben diesen Funktionen gemäß. Ob dieses Handeln richtig, gut, logisch, menschlich oder gar friedlich ist – egal. Sie erfüllen Funktionen, sind also insofern dann wie „Schauspieler“ in einer Rolle auf irgendeiner Bühne.

Was bleibt:
WIR waren sichtbar. WIR waren positiv wirkungsvoll. WIR haben Menschen ins Nachdenken gebracht. WIR haben Menschen auch dazu gebracht, uns ganz sicher zu ignorieren. Nur hier steht halt die historisch belegte Wahrheit: WER SCHWEIGT STIMMT ZU. Ohne unsere Öffentlichkeit, wären einige eben weiterhin ungestört in ihrer unbewusst-passive Haltung zum Thema Frieden zu diesem „Spaß-Event gelatscht“. Durch uns kamen die Menschen ins Nach- und ggf. Umdenken. Und wir hoffen, dass dies dann in eine aktive, bewusste Handlung mündet, wenn sie uns wiedersehen – und sie dann unterschreiben.

Rostock

Regen in Stralsund. Na und? Wir sind dennoch aktiv.

Mecklenburg Vorpommern, Stralsund

05. DEZEMBER 2025
STRALSUND / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Shit happens … na und.

Natürlich wissen alle, dass wir jetzt in der dunklen, kalten, nassen und eben auch mal ungemütlichen Zeit des Jahres angekommen sind. Umso erstaunlicher, wie aktiv die vielen Friedensmenschen unserer Initiative überall im Land aktiv sind, wie krativ und mit welchem Intusiasmus. Eben, weil keiner „muss“, sondern es alle aus einer tiefen Friedenssehnsucht, einem tiefen Verständnis dessen machen, dass WIR aktuell die dritte Generation in Deutschland sind, welche vor der Entscheidung steht: Schweigen oder aktiv werden.

Und natürliche motivieren sich alle Friedensmenschen unserer Initiative mit ihren vielen Aktionen und den tollen Ideen gegenseitig. Ja, da kann mal ein Tag „gebraucht“ sein. Der wird dann aber durch die tollen und schönen Aktionen der anderen Städte und Orte aufgefangen und kompensiert. Und so ist es eben sehr anerkennenswert, wenn man seine Aktion nicht schon im Voraus absagt, sondern sie solange durchführt, wie es vor Ort möglich ist?

Einfach nur Klasse, Respekt und unser liebes Dankeschön nach Stralsund.

Stralsund

Schulstreik gegen Wehrpflicht 2 – Rostock

Mecklenburg Vorpommern, Rostock, Schulstreik gegen die Wehrpflicht

05. DEZEMBER 2025
ROSTOCK / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Ja, natürlich waren die Rostocker aus Solidarität mit den Schülern mit einem Friedensstand vor Ort.

Es gab dann aber schon zwei, drei nachdenklich machende Momente:

1.
Rostock war wohl bundesweit die einzige Stadt, in welcher die Behörde“ den Schulstreik, also eine ordnungsgemäß angemeldete Versammlung nach Art. 8 GG (Versammlungsfreiheit) eingeschränkt und in die geplanten Abläufe eingegriffen hat. In Rostock begann die Demo nicht wie überall 11 Uhr, nein sie wurde erst für 13:30 Uhr genehmigt.

Ist schon interessant, unsere Demokratie.
Naja, dann haben die Jugendlichen mal einen Eindruck bekommen.

2.
Ja, die Mehrheit der jungen Menschen an unserem Stand waren sehr interessiert und engagiert positiv. Es gab einige Unterschriften und wirklich auch gute Gespräche.

Eine Begebenheit lässt den Autor der Zeilen aber ein bisschen erstaunt und „fassungslos“ zurück. Was war geschehen?

Eine junge Frau kam zu uns und monierte unsere ganz offensichtliche Solidarität mit den Jugendlichen. Sie würde uns als „Gegendemo“ sehen. Das konnten wir klären.

Aber dann: Wir hätten doch erst Mal bei den Organisatoren nachfragen müssen,
ob diese überhaupt unsere Unterstützung haben wollten. Der Autor fragte im Gespräch mit Ihr nun sinngemäß: Echt, sie meinen wirklich im Ernst, wir müssten sie um Erlaubnis bitten, wenn wir uns als Väter, Mütter oder Großeltern mit dem Anliegen der Schüler bzw. dieser Demo solidarisieren wollen? Wäre es in einer Demokratie nicht so, dass die Menschen das schon allein für sich entscheiden könnten bzw. sollten?

Uns Erwachsenen und auch unserer Friedensinitiative sei es ein wichtiges, ein grundlegendes Bedürfnis, Euch Jugendliche zu unterstützen, an eurer Seite zu stehen (so viele Erwachsen waren ja nicht vor Ort) – und sie meinen ernsthaft, wir müssten sie um Erlaubnis fragen? Welche gesonderte Denkweise liegt solchen Gedanken zu Grunde? Kein Dankeschön, kein Toll, dass sie uns unterstützen, nichts …

Und in einem Gespräch vorher (Wir waren auf der Suche nach den Veranstaltern des Schulstreiks auf deren Demofläche um uns vorzustellen) meinte eben diese junge Frau, ob wir denn „russenfreundlich“ wären? Auf den Hinweis, dass dies doch unbedeutend oder völlig unwichtig wäre, denn es gäbe NUR EINEN FRIEDEN, wusste sie es besser: nein, es gibt verschieden Friedenstheorien.

Soll einfach mal hier so als Schilderung stehen bleiben, auch als Zeichen, wohin man Teile der Jugend in diesem Land mit politischen, medialen Narrativen gebracht hat. Manche junge Menschen glauben ganz offensichtlich, dass nicht alle Menschen grundsätzlich erst Mal als Menschen gleich sind, nein, manche fühlen sich „gleicher“, besser oder mit einem Anspruch der Deutungs- und Handlungshoheit versehen, oder?

Und ja, leider, genau hier liegt doch aber im Alltag die Grundlage von Gewalt, Missgunst, der Herabwürdigung anderer Menschen: wenn du „meinem“ Friedensideal und meiner Friedensarbeit nicht folgst, nein, dann darfst du nicht einfach als Mensch mitmachen und an meiner Seite stehen. Ich will dann deine Solidarität nicht. Das dürfen nur die, die bestimmten ideologisierten Mustern, Richtungen und Wegen bzw. bestimmte „Kriteriene“ erfüllen. Und dazu scheinen für bestimmte – nicht alle – Teile der Jugend das gefolgsame Aufbauen und Beachten von Brandmauern wichtig zu sein. Aber warum? Cui bono? Wem nützt es?

Kleiner Fun-Fact am Rand: Die junge Frau selbst gehörte nicht mal wirklich richtig zu den Organisatoren und Anmeldern.

Rostock

Schulstreik gegen Wehrpflicht 1 – Greifswald

Greifswald, Mecklenburg Vorpommern, Schulstreik gegen die Wehrpflicht

05. DEZEMBER 2025
GREIFSWALD / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Gedanken von Mitstreitern vor Ort

Eine Stunde im strömenden Regen, aber die Schülerdemo wollten wir uns nicht entgehen lassen. Viele Gespräche mit jungen Leuten. War nass und dennoch Klasse.
Hinweis: Die vielen Menschen auf dem einen Foto stehen nicht an unserem Stand, sondern gehören zur Schüler‑Kundgebung.

In Greifswald soll wohl seitens der Schulen großer Druck auf die Schüler ausgeübt worden sein. Ich habe Hochachtung vor denen, die trotzdem auf der Straße waren und auch bei uns unterschrieben haben. Das ist meiner Meinung nach etwas völlig anderes, als das gesteuerte Engagement unter dem Label „Fridays for Future“.

Uta aus Greifswald 🕊

Lieben Dank für Euren beharrlichen Einsatz im Regen.

Greifswald