10. JULI 2026
NÜRNBERG / BAYERN

Eindrücke von vor Ort:
Am letzten Freitag in Nürnberg folgten wir mit unserem Stand dem Schatten, hatten entspannte Gespräche und Friedenslieder vom Lautsprecher.
Ein beeindruckender Gänsehaut-Moment:
Ein palästinensischer junger Mann wollte genau wissen, gegen welche Waffenlieferungen wir denn seien ? -> gegen ALLE in Kriegs- und Krisengebiete! Daraufhin unterschrieb er, rief die Passanten auch dazu auf, und brachte später noch 3 Bekannte vorbei.
Eine junge Russin, die vor einem Jahr mit ihren Eltern nach D. kam, blieb vor unserem Stand hängen. Leider war die Sprachbarriere hier noch so groß, dass wir uns nicht intensiver darüber austauschen konnten, was genau sie bewegte.
Später sang ein Mitstreiter spontan ein paar Friedenslieder am Mikrofon. Obwohl er nicht tonsicher ist, scheint er irgendwas bewegt zu haben… denn danach kamen plötzlich viele Menschen gleichzeitig an unseren Stand!
Schön wars! Die Fürth-Erlangen-Nürnberg Kooperation Gerd, Micha, Maria, Gerhard, Samuel und Walter
Gedanken dazu:
Ja, genau das ist es, was diese neue Friedenswelle im öffentlichen Alltag der Menschen auslösen und bewirken kann. Tolle, repsektvolle und bleibende Gespräche, aber letztlich auch ne ganze Menge Gänsehaut-Momente, Erlebnisse und Begegnungen, Situationen und Aktionen von Menschen, die Du Dir nicht ausdenken kannst.
Und das macht Mut, dass die Menschen als Menschen (ohne Funktionen, Rollen, Parteien, Symbolik, Hass und Hetze) zu so vielen HUMANEN Momenten fähig und in der Lage sind, wenn jeder IN SICH einfach nur Mensch ist. Und letztlich sind alle Menschen als Vater oder Mutter, Erwachsener, Jugendlicher, Greis oder Kind GLEICH.