
Sehr schön und ja, ganz lieben Dank für die doch sehr gute Würdigung dessen, was wir Friedensmenschen so machen. Nachfolgen Textpassagen auszugsweise …
Strandpromenade in Graal-Müritz: Schwitzen für den Frieden
Krieg und Frieden
Strandpromenade in Graal-Müritz: Schwitzen für den Frieden
„1.000.000 Stimmen für den Frieden“ an einer Strandpromenade an der Ostsee: Was genau wollen die Aktivisten eigentlich?
Foto von Autor/Autorin: P….. D…..
P….. D……
30.06.2026, 13:04 Uhr
Schwitzen für den Frieden: In Graal-Müritz haben sich am vergangenen Wochenende Friedensaktivisten des Bündnisses „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ direkt an der Strandpromenade aufgebaut. Bei hochsommerlichen Temperaturen hielten die Aktivisten flammende Reden unter anderem gegen die steigende Militarisierung, gegen die Wehrpflicht und gegen die vielbeschworene „Kriegstüchtigkeit“.
Der Stand der Kriegsgegner zog das Interesse vieler Menschen an, ständig kamen neue Interessierte hinzu. Auch Kritiker sprachen mit der Gruppe – mit anderer Meinung zwar, aber respektvoll und auf Augenhöhe. Was man denn machen solle, wenn morgen der Feind vor der Tür stehe, da brauche man doch Militär und ein „wehrfähiges Deutschland“, hieß es etwa von einem Mann im Rentenalter. Wer dieser Feind denn sein solle? Die Antwort: „Na der Russe natürlich.“
„Will meine Söhne nicht verlieren“
Ein Vielzahl der Menschen, die an dem Stand an der Straße „Zur Seebrücke“ mit den Aktivisten ins Gespräch kamen, unterstützten die Initiative hingegen ausdrücklich. So sagt eine junge Frau der Ostdeutschen Allgemeinen auf die Frage, weshalb sie die Forderungen der Initiative unterstütze: „Das ist ganz einfach: Ich habe zwei Söhne. Und ich will keinen von beiden auf irgendeinem Schlachtfeld verlieren.“
Unter dem Sonar: Rostock entwickelt sich fast unbemerkt zu einem der wichtigsten deutschen Militärstandorte.
Die Friedensgruppe selbst teilt (Anm. von J.K.: im Text ihrer Initiative) mit:
„Waffen töten Menschen. Jeder Krieg bringt unermessliches menschliches Leid und Zerstörung. Krieg ist immer die Fortsetzung einer falschen Politik mit gewaltsamen Mitteln.“ Und weiter: „Im Bewusstsein um unsere heutige Verantwortung für eine friedliche Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder, für das Überleben der Menschheit sowie für den Erhalt unseres Planeten Erde fordern WIR, die unterzeichnenden Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen, als Teil des Souveräns, den deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, alles zu tun, damit Deutschland das Friedens –und Diplomatie-Land Nummer 1 auf dieser Welt wird.“ Hierzu fordere man „in einem ersten Schritt die sofortige Umsetzung folgender Forderungen bzw. eine Volksabstimmung darüber“.
Was wollen die Friedenskämpfer?
Um diese Forderungen geht es konkret:
Keine Lieferung von Geld, Waffen und Rüstungsgütern in Kriegs- und Krisengebiete.
Ein Verzicht auf die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.
Keine Stationierung neuer und atomarer Mittelstreckenraketen in Deutschland. Alle Atomwaffen raus aus Deutschland.
Ein Verbot von Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda in allen Presse- und Medienorganen, besonders aber in den „Öffentlich-Rechtlichen Medien“. Deutschland muss nicht „kriegstüchtig“ werden!
Ein klares Nein zu einer schuldenbasierten Aufrüstung und Kriegs- wirtschaft in unserem Land.
Keine Agitations-, Präsentations- und Werbearbeit der Bundeswehr an unseren Schulen.
Man wolle „mit allen Völkern und Menschen in Europa und der Welt friedlich zusammenleben“. Nie wieder dürfe „von deutschem Boden ein Krieg ausgehen, egal ob direkt, indirekt oder als Bündnispartner. Wir wehren den Anfängen.“
Den kompletten Bericht (leider hinter einer Bezahlschranke) findet Ihr HIER.