01. APRIL 2026
BERGEN (AUF RÜGEN) / MECKLENBURG-VORPOMMERN

Es bleiben sehr ambivalente Eindrücke zurück. Warum? Als zweite große Demonstration der Menschen FÜR den Frieden in Bergen auf Rügen gedacht, war von dem positiven Spirit und der großen Friedensenergie der ersten Veranstaltung des Novembers 2025 leider nicht mehr viel übrig. Ja, der Frieden spielte – Dank unserer wirklich guten Sichtbarkeit – auch eine große Rolle, nur eben nicht auf, sondern neben der Bühne. Bezgl. der Teilnehmerzahl war es wohl die Hälfte der ersten Demo oder sogar weniger. Bleibt die Frage an alle Organisatoren: Wurde dies dem Ruf Bergens als Friedensstadt gerecht oder wird es Bergen diesbezüglich eher schaden?
Warum und wie auch immer – einige kritische Friedensmenschen haben es vorher gewusst: Das wird allem Wissen und aller Voraussicht nach eher eine Wahlkampf- statt einer Friedensveranstaltung. Denn, im Herbst diesen Jahres sind Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Bleibt die Frage: Woher haben es die Menschen aus dem nicht direkten Umfeld der Organisatoren gewusst?
Und dennoch haben wir entschieden, für den Frieden in Bergen Gesicht und Sichtbarkeit zu zeigen.
Und vielleicht zeigt sich ja genau hier das Neue, das Wesentliche dieser bundesweiten Friedensinitiative: WIR stellen das Trennende, die Details dessen, was „einem“ nicht so gefällt hinten an. Auch solche Veranstaltungen können nur im FRIEDEN stattfinden. Und Frieden gelingt uns allen nur zusammen, nur gemeinsam. Wird es – historisch betrachtet – den Menschen in diesem Land und weltweit wirklich weiterrhelfen, wenn nach dem „Credo“ Auge um Auge, Zahn um Zahn gehandelt wird? Die sind angeblich für den Frieden, machen aber das und das, ich gehe da jetzt nicht hin? – Qui bono? Wem nützt es? Es nützt nicht Dir, nicht mir, es sichert keine friedliche und lebenswerte Zukunft für unsere Kinder und Enkelkinder.
Ein Denken und Handeln aus dem Ego eines verltzten oder bockigen Kindes hilft nur den Kräften von Krieg, Militarisierung und Aufrüstung. Ist es besser, wenn Bomben fallen, weil man aus verletzten Eitelkeiten nicht zu einer solchen Friedensdemo geht oder ist es nicht wirklich wirkungsvoller und besser, die Größe und den Drive zu haben, auch kleinkarrierte Dinge großzügig zu übersehen und klar Gesicht und Stimme FÜR den Frieden zu zeigen/zu erheben.
Wenn die Menschen, die für den Frieden sind oder sein wollen, immer über solche „Stöckchen“ springen, hat es das „am Krieg-Verdien-System“ wirklich so leicht. Die sitzen (ein Bild) am Pool irgendwo in der Sonne und sagen nur: James, bitte noch einen Drink. Von denen geht keine (Friedens)Gefahr aus. Die sind so (lächerlich?!?!) mit sich selbst befasst. Die erkennen das große, das wesentliche Bild nicht, weil sie sich mit der zehnten Stelle HINTER dem Komma beschäftigen. Skål.
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