Großdemo in Plauen am 08.08.26 und einige Fragen und Gedanken

Albert Einstein, Plauen, Projekt Million, Sachsen, Vogtland

08. AUGUST 2026
PLAUEN / SACHSEN
Großdemo des „Projet Million“

pl

Plauen im Vogtland
am 08.08.2026, eine Kundgebung mit geschätzten 4000 Teilnehmern (die letztlich korrekte Teilnehmerzahl ist nicht wirklich bekannt. Sie liegt wohl offiziell bei um oder über 10.000) vereint in der Verantwortung hier den Funken der friedlichen Revolution 1989 gelegt zu haben. Beim Aufzug sollen oder könnten es bis zu oder über 20.000 gewesen sein. In dieser friedlichen und hell wachen, sensibilisierten MENSCHENMENGE (Das VOLK) erhielten wir mehrere Dutzend Friedensstimmen.

Am Samstag sind in Plauen tausende Menschen zusammengekommen, um für Frieden, Freiheit und Selbstbestimmung zu demonstrieren. Auf den Bildern sind viele Deutschlandfahnen und Friedensfahnen gemeinsam zu sehen.

Das Schönste an solchen Demonstrationen ist oft das Gefühl, unter Gleichgesinnten zu sein – Menschen zu begegnen, die ein gemeinsames Fühlen und Handeln verbindet.

So haben sich in Plauen Friedensmenschen aus unserer Bewegung aus Plauen, Freital und Meißen wiedergesehen oder zum ersten Mal persönlich kennengelernt.

Auf den Fotos: Frank aus Plauen🌾 Wiebke aus Meißen🌾 Andrea aus Plauen🌾 Oben rechts: Holm aus Meißen🌾 Heiderose aus Freital🌾

Andrea: Es war gestern ein sehr gelungener Tag, von kleinen Störaktionen abgesehen. Am Freitag haben wir unseren Mottowagen hergerichtet und heute alles wieder abgebaut. Haben den ganzen Tag Unterschriften gesammelt und ich habe viele Flyer zur Demo verteilt…

Anmerkungen:
NEIN – wir sind nicht das Projekt Million. Nein, beide Initiativen haben nichts miteinander zu tun. Seitens des Projektes Million kam noch nie ein Organisator oder Orgamitglied auf uns zu. Auch auf eine Kontaktaufnahme unsererseits wurde nicht reagiert.

Warum verhalten wir uns als Initiative dennoch etwas bedeckt und neutral zu diesem Projekt?
Vielleicht liegt es an der nicht wirklich friedlichen Sprache, z.B. in den Forderungen. Und auch aus den Plakaten und den zu hörenden Liedern der Aktion empfindet der Autor (J.K.) dieser Zeilen eher Druck, Lautstärke, das Demonstrieren der eigenen Meinung/Haltung/Weltanschauung.

Wirkt das alles aber einladend
auf die Millionen Menschen, welche eben – warum auch immer – nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf der Straße sind?
Erlebe ich dann den Gegenprotest, so sehe ich die Ergebnisse von Hass, Hetze, Spaltung, Brandmauern in den letzten Jahren. Da stehen sich Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche gegenüber, die alle FRIEDEN wollen (Niemand von denen will Krieg) und brüllen sich an, zeigen sich die Stinkefinger, „erblühen“ im verbalen Kampf gegeneinander … Auf beiden Seiten ist das nichts einladend, verbindend, Konflikt lösend. Sichtbar ist neben Unverständnis auch HASS, Hass zwischen Menschen. Ganz schlimm. Alles nutzt diesen politisch und medialen System und zeigt sehr simpel wie es funktioniert und was gemeint ist mit: TEILE UND HERRSCHE.

Aus sechs Jahren konkreter und vielfältiger Praxis auf der Straße: NEIN, so „kämpferisch“ wird es ein gemeinsames und friedliches Handeln aller MENSCHEN als MENSCHEN nicht geben. Denn ja: Auch diese Demonstration wurde wieder von jemanden „von oben“ organisiert, zentral, an irgendeinem Punkt, nicht bundesweit, überall im öffentlichen Alltag der Menschen, durch die Menschen.
Auch eine Frage: War es wieder ein zuviel an Symbolik, hinter der man sich auch „verstecken“ kann? Schilder, Fahnen usw.
Stellen wir uns oder jeder sich doch einfach die Frage: Wie wirkt meine Symbolik (ja auch indirekt Ausdruck meines „Egos“) auf meine oder die umher stehenden Mutmenschen? Wie wirkt meine Lautstärke? Wie wirkt meine Wortwahl?

Albert Einstein:
Die Definition von Wahnsinn ist es, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Ergänzung des Autors:
Wir sind heute (August 2026) da wo wir sind, wir leben aktuell so, wie es ist, weil die Welt war, wie sie war und ist, wie sie ist.
Bleibt sie so, werden wir auch in Zukunft noch genauso leben wie heute.

Sind also die großen und machtvollen Demos wirksam? wie beantwortet jede Großdemo die Frage, was jeder Mensch dann bei sich zuhause aktiv tun kann oder tun sollte? Kommen wir mit diesen zentralen Veranstaltungen dorthin, wo viele Menschen hinwollen? Was kommt nach Neuwahlen? Wer soll konkret wie die 11 Forderungen umsetzen? Und schaut, die nächsten Großedemos sind schon zusehen.
Was aber passiert dazwischen? Was können oder sollen die Menschen bei sich vor Ort nach dem Demo konkret machen?