03. OKTOBER 2026
BERLIN / nahe dem BRANDENBURGER TOR
Friedensdemo zum Tag der deutschen einheit

Sehr wahrscheinlich gibt und gäbe es auch hier wieder viel zu schreiben. 81 Jahre nach Ende des WK II, im besten Deutschland aller Zeiten, mit der besten Demokratie, die es hier je gegeben hat, gehen bundesweit Tausende Menschen für den Frieden auf die Straße? Ganz ehrlich, wer von Euch hätte sich das mal gedacht oder für 2026 für möglich gehalten?
Müsste der deutsche Nationalfeiertag nicht ein Tag der gemeinsamen Freude, des Lachens, des Feierns aller Millionen Menschen in diesem Land sein, voller Stolz auf alles erreichte? Vor allem 36 Jahre nach dem Geschenk der Geschichte, der Deutschen Wiedervereinigung? Stellt sich angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre nicht zunehmend immer mehr Menschen die Frage(n): Was ist hier schief gelaufen und warum? Wer trägt denn an den doch offensichtlichen Fehlentwicklungen unseres Landes die Verantwortung? Und sehr oft kommen dann solche Schlagworte: Die Parteien, die Medien, die Konzerne, das Geld- und Finanzsystem, die den Ostdeutschen ja noch bekannte Entkoppelung einer Regierung und Volk, also dem SOUVERÄN. Oder, die Bürokratie, die zunehmend zentralistischer agierende EU, Hass und Hetze, die Propagieren von der Notwenigkeit irgendwelcher ideologischer Brandmauern, die auch für die zunehmende Spaltung des Souveräns mitverantwortlich zeichnet?
Zurück zu Berlin und zu den Fragen der Überschrift:
Ganz viel von den eben beschriebenen Themen und Fragen war auch an diesem Tag, auf dieser sogenannten Friedensdemo bildlich zu sehen. Und so war die Großdemo für den Frieden dem Schein nach sicherlich ein Demo für den Frieden. Aber war dem so? Zu welchen selbstkritischen Fragen sollten/müsste jeden von uns die Bilder und Eindrücke von Berlin führen?
1. Fahnen, Fahnen und nochmals Fahnen. Die Symbolik des jeweils eigenen politisch-ideologischen Egos/Ansichten/Meinungen ganz vieler verschiedener „Menschen-Marsch-Blöcke“.
2. Ja, viele Menschen, aber waren sie wirklich als Menschen oder letztlich nur als Vertreter irgendwelcher Gruppen/Initiativen anwesend? Waren sie nicht eher in ihren „Kostümen“ anwesend, als Vertreter von verschiedenen Gewerkschaften (Verdi, IGM, BAU, GEW), Parteien (Die Linke, BSW, DKP)? Dazu noch pax christi, Internationale Sozialisten, SDAJ, DIDF, Kommunistische Jugend, ein Block mit Palästina Fahnen, viele Regenbogen Fahnen – Dutzende Verschiedenheiten, wobei doch alle gemeinsam einfach nur Menschen sind, Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene oder Jugendliche.
3. Eine Sprache von laustarken Forderungen, lauten Parolen, Losungen, also vielfach und gefühlt sehr dominant eine Sprache des Kampfes GEGEN …
Das soll wirklich Frieden bringen, die Menschen verbinden, die Friedensbewegung zusammen bringen und vor allem zu einer Antwort führen, wo denn die Millionen Menschen auf der Straße bleiben? Könnte all dieses sichtbare Auftreten nicht der Grund sein, warum die Bild-Zeitung dann so titelte: Russland-Freunde und Israel-Hasser auf Berlins Straßen
Ja, und so scheinen doch eigentlich die folgenden Fragen mehr als berechtigt: Wo bleiben DIE Millionen MENSCHEN (als MENSCHEN)? Wirkte diese Demo friedlich? Wirkte sie einladend an alle Menschen außerhalb der Demo und des Aufzuges? Wurde auch nur an einer Stelle der Versuch unternommen, all das Trennende wegzulassen und statt dessen Liebe, Lebensfreude und Lachen auszustrahlen? Wurde von irgend jemandem versucht, nur als Mensch für den Frieden zu agieren, ohne „Parteien-, Symbolik- oder Gewerkschaftskostüm“?
Sehr wahrscheinlich gab es nur eine einzige Initiative, die genau das gemacht hat, weil es IHR wesenseigen ist: UNSER ALLER Orangene Friedensinitiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden – 1.000 Orte a 1.000 Friedensstimmen“. Lasst die wenigen Bilder gern wirken. Und dann nehmt euch die Zeit und lasst mal die beiden Live-Stream Mittschnitte (s.u.) wirken.>
Und woran machen wir das fest?
Um hier nur einen Punkt zu nennen – am Interesse, den persönlichen Friedensstimmen der internationalen Gäste Berlins an unseren Friedensständen in ORANGE. Sie kamen aus Australien, aus dem (wohl) Sudan, aus Kenia, aus den USA, aus Frankreich, aus dem asiatischen Raum, französisch sprechende Touristen. So viel Interesse, so viel Neugier, soviel sofort spürbare zwischenmenschliche Energie, Wärme und Gemeinsamkeit.
All das bestätigt unser gedankliches Grundkonzept:
Wir alle sind und begegnen uns zuerst einmal als Menschen. Und von uns Menschen will als Mensch (Vater, Mutter, Oma, Opa usw.) niemand Krieg.
Und so sind wir keine Partei, keine Gewerkschaft, wir sind nicht gegen, sondern FÜR etwas. WIR haben klar den wohl wichtigsten Schlüssel zum Friedenserfolg benannt: Wir lassen alles politisch-ideologisch, weltanschaulich und religiös Trennende weg.
Nur brauchen wir in jeder Stadt Menschen, die genau das verstehen, fühlen, leben und im öffentlichen Alltag der Menschen vorleben – laden wir doch die ängstlichen und narrativ-verdrehten Menschen (nannte man ja früher Ergebnis von Agitation und Propaganda) zu uns ein. Allein auf BASIS dessen, was alle Menschen OBJEKTIV eint – Kein Mensch will Krieg. PUNKT:
Macht Euch aber gern selbst ein Eindruck dieser Demo:
Stream-Link 1
Stream-Link 2