13.06.2026
FREITAL, SACHSEN
Auch wir „Freitaler“ haben bei Wind und Regenwetter (leider reichte unser zugewiesener Stellplatz nicht für das Aufstellen eines Pavillons) Stimmen für den Frieden gesammelt.
Wir erlebten einerseits sehr positive und dankbare Reaktionen, andererseits aber auch viel Skepsis:
„Ob das denn etwas bringt?“ – oder auch Ignoranz. Hinzu kam die Angst vor möglichen nachteiligen Konsequenzen, falls persönliche Angaben preisgegeben würden.
Eine junge Frau z.B. winkte im Vorbeigehen zunächst ab, kam dann aber noch einmal zurück und sagte, sie sei ja ebenfalls dafür, fürchte jedoch mögliche Nachteile.
Heidi
Ja, erleben wohl aktive Friedensmenschen unserer Friedensinitiative. Ist hier die Frage berechtigt, was denn dies über die „Beste Demokratie“ aussagt, die Deutschland je hatte. Ein persönliches Engagement FÜR den Frieden könnte mit negativen persönlichen Konsequenzen verbunden sein?
Menschen, welche aber die „Stärkste konventionelle Armme in Europa“ fordern, erhalten politische und mediale Aufmerksamkeit und werden – mehr oder weniger – „in den Himmel gehoben“?
Kannste Dir (im Wissen und dem Bewusstsein um unsere jüngste deutsche Geschichte) nicht ausdenken, oder?
Deshalb, GENAU DESHALB gibt es diese Friedensinitiative der Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen – von denen will (eigentlich ÜBERALL AUF DER WELT) kein einziger Krieg.
In die Bereitschaft und Blindheit, Krieg zu führen, werden Menschen nur durch Ideologie, Kriegsrhetorik und – propaganda, Politik und Medien, durch Agitation, Hass und Hetze gebracht – oder?