09. MÄRZ 2026
DRESDEN / SACHSEN
250. Montags-Demo

Begonnen als Protest in der sogenannten „Corona-Zeit“, ist der „Problemblumenstrauß“ an gesellschaftlichen Problemen, fraglichen Entwicklungen und Herausforderungen in unserem Land in einem Ausmaß gewachsen, wie es sich ganz viele Menschen nie hätten vorstellen können. Und so bestehen – wie hier in Dresden – die damaligen Montags-Proteste vielerorts in irgendeiner Form weiter fort. Nunmehr im 6. Jahr.
Der Umfang der gesellschaftlichen „Einzelverwerfungen“ wird sichtbar, wenn man sich die bunte Mischung der Menschen und Initiativen anschaut, welche hier zusammen auf die Straße gehen.
Auch WIR, also UNSER aller neue Friedensinitiative war durch ganz liebe Friedenmenschen in Dresden an diesem Tag vertreten. Letztlich ist UNSERE Friedensinitiative ein Resultat von 5 Jahren Praxis demokratischen Wirkens auf der Straße. Ein „Gegen jemanden kämpfen MÜSSEN“ sehen wir aber nicht als eine auch nur annähernd brauchbare Lösung unserer gesellschaftlichen Probleme an. Gleiches gilt für das Ignorieren und Ausgrenzen von Menschen, welche anders denken, weshalb auch immer. Politik, Medien, Agitation, Propaganda, Ideologie, Hass und Hetze, Brandmauern, das Weglassen des anderen Teils der Wahrheit tun ja ihr übriges dazu. These: Wenn wir als „aufgewachte Menschen“ vom Wesen her im Umgang mit unseren Mitmenschen das Gleiche machen, wie es viele andersherum erfahren haben, wären wir doch nur die andere Seite der GLEICHEN Gesellschafts“medaille“, es wäre vom Wesen her das Gleiche dessen, was „die andere Seite“ macht/mit uns gemacht hat. Auge um Auge? Zahn um Zahn`? – Wäre dies wirklich ein brauchbarer Lösungsansatz?
Ganz klar sehen wir, dass es eines neuen Denkens, einer neuen Sprache und eines neuen Handelns von uns Menschen, vom SOUVERÄN bedarf.
Denn ganz offensichtlich meinte Einstein das, als er sagte:
Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und auf andere Ergebnisse zu hoffen.
(Es betrifft also auch unser Denken und Handeln, oder?)
Wir stellen UNS alle als Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsene und Jugendliche (inkl. der Kinder) in den Mittel- oder Ausgangspunkt. Lassen wir ALLES weltanschaulich, politisch und religiös Trennende weg. Lassen wir jede Anschauungs-, NGO- oder Parteiensymbolik weg. Was, wenn die Symbolik NUR MIR wichtig ist, andere Mitmenschen aktuell aber abschreckt oder gar verängstigt? Lassen wir alle Anlässe weg, uns als Menschen zu trennen. Braucht ehrlicher FRIEDEN wirklich SYMBOLIK?
Verzichten wir – viele bezeichnen sich ja als Aufgewachte – einfach mal alle Ego-Symbolik weg (bildlich: ich muss ja meine Gesinnung, Überzeugung, meine Zugehörigkeit nach außen tragen)! Begegnen wir uns doch erst ein Mal nur als Mensch.
Denn:
Hilft es unsere Gesellschaft nicht viel mehr weiter, allen „noch nicht Aufgewachten“ die Hand zu reichen, ihnen erst mal zuzuhören, ihnen Fragen zu stellen, mit ihnen zu reden, sie irgendwie auch so behutsam wie nötig zu begleiten, sie in ein kritisches Denken und Hinterfragen zu führen und mal für ne ganz lange Zeit den Impuls wegzulassen: Ich muss/Wir müssen die doch überzeugen …? – Nein. Man kann niemanden überzeugen. Das kann – wenn – nur jeder einzelne für sich selbst machen.
Und so liegt es nicht zwangsläufig an denen, welche den politisch und medialen Narrativen hinterherlaufen oder dann wie das Kaninchen vor der Schlange sitzen und warten – NEIN, es liegt an uns aufgewachten Menschen, den Fokus auf unsere Mitmenschen zu richten und klug und wissend zu agieren, oder?