28. FEBRUAR 2026
LANDSHUT / BAYERN

Landshut

Bei schon fast frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein, herrschte heute geschäftiges, lebendiges Treiben in der Landshuter Altstadt.

Wie schon so oft, konnte ich folgende Muster beobachten:
War der Menschenstrom mal am Laufen, war es für die vorbeikommenden Menschen scheinbar schwierig, die Botschaften aufzunehmen.
Da kam kaum Jemand auf den Gedanken zu unterschreiben oder ins Gespräch zu kommen.

Blieben dagegen mal einige Leute stehen und studierten die Plakate, wurde am Unterschriftenstand durchaus auch mal Schlange angestanden… was dann wiederum neue Menschen animierte, den „1.000.000 Stimmen für den Frieden“-Stand genauer unter die Lupe zu nehmen.

Sogar von der anderen Straßenseite kamen dann Interessierte heran.

So war vom zeitweiligen kompletten Ignorieren, bis hin zu großem Interesse mit Schlangenbildung, alles dabei.
Die Gespräche waren zum allergrößten Teil positiv.
Wir wissen, einige Ausnahmen gehören einfach immer dazu.

Was wir geben, kehrt nicht immer zurück.
Und überraschend oft kommt momentan einfach nichts zurück, kein Dank, kein Echo. Und ja, das ist ein klares Zeichen dafür, dass sich diese Menschen in einer trügerischen Sicherheit wiegen. Diese Menschen sind sich der Mühe zu schade, sich mit der heutigen, ihrer historischen Verantwortung für eine friedliche und lebenswerte Zukunft auseinanderzusetzen.

Sie glauben den Narrativen, das Aufrüstung, Militarisierung und Krieg reale Optionen für eine friedliche Zukunft sind.

NEIN. Das sind sie nicht. Krieg ist Krieg.
Millionen unschuldige Menschen, unsere Kinder und Enkelkinder werden sterben, weil die Menschen zu bequem sind, über alles Trennende mit klarem Sach-. und Menschenverstand zu wissen: KRIEG ist niemals eine wirkliche Option. Siehe Helmuth Schmidt: es ist besser 100 Stunden für umsonst zu verhandeln, als auch nur eine Minute Krieg zu führen. – Punkt.

Deshalb diese NEUE Friedensinitiative, ihr neuens Denken, Reden und Handeln.

Denn was wir geben, ist immer das, was wir sind.
Es bleibt in uns, weil es aus uns kam.

Ein Erlebnis, das mich heute sehr überrascht und gleichzeitig berührt hat, war ein Junge, wohl noch Grundschüler, der mit seiner Mutter an den Stand kam und selbst aus eigenem Antrieb unterschreiben wollte.

Die Mutter unterstützte ihn und seinen Friedens-Wunsch und unterschrieb dann gleich noch mit.
Die Beiden bedankten sich vielfach für unser Dasein.

Und unser Dank geht heute an Renate, Angelika, Willi und Michi, die mich bei der heutigen Friedensmahnwache tatkräftig unterstützt haben.