30. NIEDER – OLM 2026
NIEDER-OLM / RHEINLAND-PFALZ

Nieder-Olm machts vor: „Nie wieder ist jetzt“ – Und beginnt bei uns!

Am Freitag standen wir wie geplant am Rand der Mahnwache „Nie wieder ist jetzt“ (Bündnis für Demokratie …) – mit unserem Tisch „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ – und haben etliche Unterschriften gesammelt. Der Sprecher des „Bündnisses“ kam leider nicht zu uns. Aber es sah so aus, als ob wir dazugehörten.

Das „Bündnis für Demokratie, Vielfalt und Toleranz“ beschreibt sich selbst mit den Worten „für ein friedliches Miteinander“, will jedoch mit unserer Mahnwache für den Frieden nichts zu tun haben.

Dennoch nutzten wir die Mahnwache des „Bündnisses“ mit dem Titel „Nie wieder ist jetzt“ – und tatsächlich kamen viele Menschen an unseren Stand, nahmen sich Flyer mit, und einige unterschrieben.

So wurden wir erstmals außerhalb unseres Kreises wahrgenommen.

Lieben Dank Monika

Und gut gemacht!

Ausgrenzung und Brandmauern sind doch irgendwie die Vorboten, der Anfang von Krieg. Ausgrenzung, Abgrenzung von Menschen, die für Frieden sein wollen von anderen Menschen, die ebenfalls für Frieden sind? Wie geht das? Gibt es wirklich zwei verschiedene Frieden? Nein. Denn um Menschen auszugrenzen bedarf es ja schon einer Art psychischer Gewalt oder Gewalt im Denken, oder? Und damit praktiziert man dann doch selber keinen Frieden. These: Und so ist es am Ende, sehr vereinfacht eben vom Wesen her, eine notwendige Vorstufe von Krieg.

Wir möchten es anders machen:

Spaltung erwidern wir nicht, sondern begegnen Ausgrenzung mit Offenheit, mit Offenheit und Gesprächsbereitschaft. Wo Menschen für friedliches Miteinander auf die Straße gehen, da gehören wir hin – erst recht dann, wenn sie uns oder auch andere ausschließen.

Ein Frieden, der nicht alle Menschen einschließt, ist kein vollständiger Frieden, höchstens ein Waffenstillstand. Oder?

Nieder-Olm