Gedanken zu Meißen und dem, was unsere Friedensinitiative vielleicht neu und anders macht

Meissen, Sachsen

21. MÄRZ 2026
MEIßEN / SACHSEN

Meißen

Schlechtes Wetter und gleich weniger Menschen unterwegs am 21.03.26. in Meißen. Doch es sind die Gespräche und Kontakte die sich ergeben, die uns motivieren … so die kurze Rückinfo aus Meißen. Und auch Meißen hat nun einen solch schönen orangenen Friedenspavillon. Super. Cool. Das macht ihr richtig.

Und auch hier gilt: Nein, es ist nicht die Menge der Gespräche und die Zahl der gesammelten Tagesfriedensstimmen.

Viel wichtiger ist es, bundesweit überall, Gesicht und Stimme FÜR den Frieden zu zeigen/zu erheben und aktiver Bestandteil einer eben auch neuen oder neuartigen Friedensinitiative zu sein (gern die letzten zwei, drei Berichte anschauen). Würde jede Stadt, jeder Ort für sich alleine stehen, wäre es anders, als vor Ort indem Kontext aktiv zu sein, dass dies bundesweit Hunderte Menschen gleich machen, wir also alle über unsere Sehnsucht und Verantwortung FÜR den Frieden positiv und gut miteinander verbunden sind.

Und wohl allen hilft es sehr, dass wir uns darum bemühen, eine neues Denken, eine neue Sprache und ein neues Handeln zu zeigen. Wir wollen unsere Mitmenschen anders erreichen, als es wohl Großteile der für den Frieden stehenden traditionellen Friedensbewegung bzw. manche sogenannte „Friedensparteien“ machen. Ihnen allen scheint sehr wahrscheinlich gemeinsam, dass sie alle FÜR den Frieden „KÄMPFEN“ wollen/müssen. Sprachlich kulminiert dies dann z.B. in einem Satz wie diesen: Wir müssen für den Frieden kämpfen, wir müssen GEGEN diesen und jenen kämpfen.

Verbindet sich dies dann mit einer Gewaltsprachensymbolik (Starke Kampfesfaust oder dem Zerbrechen von Waffen) sowie bestimmten Fahnen oder Forderungen (meist doch sehr „linkslastig“), widerspiegeln sich darin leider vom WESEN her die gleichen Denk-, Sprach und Handlungsmuster, die „man“ der anderen Seite, dem sogenannten Gegner vorwirft. Es ist – leider – die selbe Medaille, nur eben die anders Seite. Da ist – leider – nichts Neues. In beiden Seiten ist Gewaltsprache, -denken und -handeln zu sehen.

Frage: Wie soll denn dabei eine bessere Welt oder Frieden entstehen, wenn die „gute Seite“ selbst GEGEN Menschen ist oder gegen sie KÄMPFEN will. Beim Kämpfen soll oder muss immer einer verlieren. (Ja, „Imperialisten“ und Politiker sind letztlich aber auch Menschen, nur eben in bestimmten Funktionen, welche sie erfüllen müssen/wollen?!)?

Unser Lösungsansatz: Lasst uns die Welt selbst vorleben, die wir haben wollen, also den ersten Schritt machen und voran gehen. – Versucht Ihr das, werdet Ihr feststellen, dass dies gar nicht immer so einfach ist. Ihr werdet es merken, wenn Ihr mit Menschen sprecht, die – warum auch immer – nicht unserer Friedensmeinung sind. Probiert es mal aus. Macht einen solch schönen orangenen Friedensstand und Ihr werdet mit ganz vielen Menschen und damit mit sehr vielfältigen Meinungen ins Gespräch bzw. in Berührung kommen.

Aber ja: Nur Mut. Macht es.