Berlin, Charlottenburg – Wilmersdorfer Arkaden, 09. August 2025

Heute war die Initiative „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ zum ersten Mal im Westteil Berlins (ehemals: Westberlin) aktiv. Und ja, es war sehr interessant. Zum einen war gleich zu Beginn die Presse, konkret die „Berliner Zeitung“ vor Ort.

Zum anderen war aber auch die enorme Vielfalt der Menschen, Nationen und Religionen sichtbar, auch deren mitunter total verschiedener Umgang mit dem Thema Krieg – Frieden und der aktuellen „Kriegstreiberei“, der „Kriegsrhetorik und – Propaganda“ der Medien.

Eine Erkenntnis war vielleicht: Ja, sowohl in der alten BRD und somit auch im alten Westteil Berlins war „der böse Russe“ ja quasi seit 80 Jahren der Hauptfeind. Insofern verfängt die aktuelle Narrativrhetorik und – propaganda ja hier natürlich viel stärker als „im Osten“. Ja, es ist „der Russe“, also auch Putin, gegen den wir uns zur Wehr setzen müssen, der wird uns angreifen (da sind sich diese Menschen ganz sicher), wenn wir nicht diese Milliarden in die Bundeswehr und Verteidigung stecken …

Und da diese Menschen es ganz genau wissen, müssen auch alle hier dann anderdenkenden Menschen unbedingt überzeugt werden, das Gleiche zu glauben. Und hier hört man dann ganz klar raus, woher dann die agitierten „Argumente“ kommen. Und dennoch: auch hier in Westberlin gibt es zahlreiche Menschen, welche die Sorgen um den Frieden teilen, zielgerichtet an unseren Stand kommen, unterschreiben, aufatmen und sich vor allem BEDANKEN – „Dankeschön, dass Sie das machen!“

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