04. APRIL 2026
ERLANGEN / BAYERN

In vielen Städten unseres Landes – und so auch in Erlangen – sind Menschen an den Ostertagen gemeinsam auf die Straße gegangen, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Der Ostermarsch hat dabei unterschiedliche Initiativen, Parteien und Strömungen miteinander verbunden. Das ist wichtig. Und es ist ebenso wichtig, dass wir uns von Zeit zu Zeit als Gruppe von Gleichgesinnten erleben.
Nach wie vor bleibt es aber überlegenswert, dass wir als Demonstration für viele Menschen vielleicht wenig einladend wirken. Die Folge: Wir bleiben unter uns.
Deshalb ist die entscheidende Frage vielleicht weniger, ob wir Ostermärsche machen sollten, sondern vielmehr, was wir am Tag nach einer Demo, Großdemo oder eben auch einem Ostermarsch bei und mit uns vor Ort tun können, analog, im öffentlichen Raum unserer Mitmenschen: Wie handeln wir über Demos hinaus?
Deshalb wollen wir als Friedensinitiative in unseren Städten neu denken, neu reden, neu handeln, also einfach menschlicher und Menschen verbindender agieren.
Unser Bild: Wir wollen regelmäßige Anlaufpunkte für den Frieden und ein demokratisches Miteinander schaffen, gefühlte Treffpunkte des Souveräns in jedem Ort. Was meint Ihr?
Und ja, genau deshalb auch unser Weg, unser Bild unser Ziel: 1.000 Städte/Orte a 1.000 Friedensstimmen – regelmäßig, kontinuierlich, einfach menschlich, einladend und nicht nur zu zwei oder drei zentralen Demo-Anlässen im Jahr.