Gespräche in Dresden, Meißen, Chemnitz, Plauen und Zittau

Chemnitz, Dresden, Gespräche, Meissen, Plauen, Sachsen, Zittau

Sachsen-Rundreise
vom 20. – 24. Februar 2026

Gespräche

Natürlich haben wir – wo möglich – die Gelegenheit genutzt, vor Ort eine Friedensmahnwache im Sinne oder Bild unsere Initiative zu machen. Auch haben wir parallel dazu geschaut, vor Ort organisierte Friedensaktionen mit unserem Banner, unserem Tisch und unseren Friedensbotschaften zu unterstützen. Das verlief nicht immer, aber weitesgehend sehr erfolgreich (s. Voratikel).

Ganz besonders wichtig war es den Rostockern aber auch, die vielen tollen Friedensmenschen vor Ort kennen zu lernen, welche schon seit Wochen genau DIESE, UNSER ALLER neue Friedensinitiative unterstützen.
Genau mit diesen besonderen, weil aktiven Friedensmenschen wollten wir ins Gespräch kommen. Und das ist echt sehr gut gelungen. Wir haben die politischen und weltanschaulich verschieden „tickenden“ Menschen kennen gelernt, den Schilderungen ihrer Erlebnisse und Erfahrungen gelauscht und natürlich gern ihre Fragen beantwortet. Und wohl die meisten stimmten unserem Grundansatz zu, all das wenig Trennende hinten an zu stellen, weil nur so diese neue Friedensinitiative eine Chance auf bundesweite Wirksamkeit hat.

Und genau diese Form, der analog persönliche Erfahrungsaustausch, dass sich gegenseitig Kennenlernen ist der richtige Weg. Er hilft uns und damit allen, die aus welchen Gründen und Motiven auch immer zu UNSERER Initiative gestoßen sind, das große, das neue, das andere Bild und natürlich die gesamte Vision, das Zukunftsziel und -bild zu verstehen. Und ja, immer wieder erweist es sich als wichtig und hilfreich, dass die Rostocker nicht über irgendwelche theoretischen Ideen und ausgedachte Theorien sprechen, sondern alles, wirklich alles was sie sehen, sagen und machen auf dem KONKRETEN TUN vor Ort, auf den konkreten eigenen PRAKTISCHEN Erfahrungen beruhen.

Und vielleicht auch nicht ganz unwichtig:
Sie machen vor. Das was sie denken, fühlen und vorschlagen, wie diese Initiative wirken kann, machen sie selber vor. Sie verweisen auf praktisch erfolgreich umgesetzte Dinge und Aktionen. Ob und wie viele Menschen sich dann angesprochen und motiviert fühlen, selber aktiv zu werden, ist ihnen zwar nicht ganz unwichtig, aber das eigene Vormachen dessen, wie es funktioniert, bildet nun mal die Grundlage, dass UNSERE neue Friedensinitiative quasi heute schon fast bundesweit zu sehen ist. Die Menschen spüren das, sehen das und fühlen sich motiviert, einen eigenen Beitrag zum Erfolg genau dieser Initaitive zu leisten – mit einem neuen Denken, einem neuen Reden, vor allem aber einem NEUEN HANDELN.

Es gibt in UNSERER Initiative keinen Vorstand, kein Strategie- und Leitungsgremium, es gibt keine Planungs- und „Think tank – Konferenzen“. Alles beruht auf dem engagierten Sichtbarwerden dieser Initiative im analogen, im öffentlichen Lebensraum der Menschen. Nix digital, nix anonym, nix Online-Petition. Diese Initiative steht und wirkt mitten in UNSEREM Leben, im Leben der Väter, Mütter, Großeltern, erwachsenen und Jugendlichen – also das, wo die Medien, die NGO, die Parteien, die Gewerkschaften und ja, leider auch große Teile der traditionellen Friedensbewegung nie oder nur ganz selten (z.B. nur zum Ostermarsch und nur zum 03.10.) zu sehen sind. These: Ansonsten wirken und arbeiten wohl alle vordergründig in ihren Struturen, Führungs- und Leitungsgremien, auf und in ihren Konferenzen und Tagungen, oder?

Aber reicht das, angesichts dieser enorm großen Gefahr für eine friedliche und lebenswerte Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder? WIR meinen NEIN. Deshalb schaut Euch gern an, was und wo überall die lieben Friedensmenschen dieser Initiative im dristen und echt kalten Wintermonat FEBRUAR aktiv gewesen sind. Keine andere Initiative hat dies im öffentlichen Lebensraum der Menschen auf die Beine gestellt. Und dafür an ALLE, wirklich ALLE Mitstreiter – ganz, ganz lieben dank. Was und wo wäre dieses Land, wenn es diese Initiative nicht geben würde … ?

Und so waren denn auch die Rahmenbedingungen und die locations für unsere Gespräche überall verschieden. Und das ist gut so.

Zittau – eine Tradition der Moderne?!

Brückenbauer, Puppentheater, Sachsen, Zittau

Zittau

Natürlich liesen es sich die beiden Initiatoren dieser Friedensinitiative nicht nehmen, auf ihrer „Sachsen-Rundreise“ auch in Zittau einen Unterstützungsbesuch abzustatten.

Warum? Weil wir regelmäßig aus Zittau Friedensstimmen-Post erhalten, ohne mit diesen lieben Friedensmenschen wirklich in aktivem Kontakt zu stehen. Sie schicken einfach ihre Post. Zusätzliche Videobilder der dortigen Zittauer Montagsdemo machten neugierig und das Puppentheater – welch tolle und kreative Idee – sowieso.

Und ja, es ringt einem schon eine ganze Menge Achtung und Respekt, was Zittau da seit Monaten auf die Beine stellt und umsetzt. Quasi ja eine Art „Tradition der Moderne“. Jeden Montag versammelt sich quasi eine wirklich (politisch, weltanschaulich und religiös) bunte und verschiedenartige Menschenfamilie nahe dem Rathaus. Fahnen – welche auch immer jemand will, Schilder – welche auch immer jemand will, eine kleine Familien-Blasmusikkapelle (aus dem kirchlich-religiösen Bereich) und immer auch eine Art Grundprogramm dem Lied, die Gedanken sind frei, mit Presseschau, dem Oberlaussitzlied, Haupt- oder Gastredner-Beiträgen.

Und natürlich ganz, ganz lieben Dank für die uns entgegengebrachte Gastfreundschaft und das viele sympathische Lächeln der Menschen.

Irgendwie einzigartig und mehr als besonders:
Bevor man sich auf der Demofläche trifft und beginnt, gibt es einen Spaziergang auf dem dortigen „Außenring“. Aber, das ist nicht irgendein Spaziergang. Uns völlig beeindruckend, laufen zu Beginn 10-15 Leute am Ausgangspunkt los, auf eben diesem Ring und holen quasi ihre Mistreiter von Kreuzung zu Kreuzung ab. Der Strom der Spaziergänger wird immer größer, die Anzahl der Menschen steigt von Abholpunkt zu Abholpunkt. Und am Ende des Spazierganges am Rathaus, wo die fußläufig nicht mehr ganz fiten Menschen warten, kommt plötzlich ein Strom von weit über 150 Spaziergängern an. Und so sind es am Ende knappe 300 Menschen, die sich – wie JEDEN Montag – zu einer gemeinsamen Montagskundgebung eben nahe dem Zittauer Rathaus zusammenfinden.
Wer sich einen Eindruck verschaffen will: Schaut gern hier.

Und so hoffen wir, dass aus diesem ja schon bekannten, erprobten Demoformat vielleicht auch noch mehr entstehen kann. Denn ja, es treffen sich die eh schon kritischen und aufgewachten Menschen aus und um Zittau. Viel wichtiger scheint es wohl aber in Zukunft zu sein, mehr Mitmenschen aus der anderen, der unkritischen Masse zu erreichen.

Deshalb abschließend für ALLE folgende Gedanken:

Über und mit unserer Friedensinitiative wollen wir doch genau diesen Menschen unsere Initiatividee, unsere Vision zum praktischen Durchdenken mitgeben.:
Es ist wichtig, dass die aufgewachten Väter, Mütter, Großeltern, Erwachsen und Jugendliche auch Brückenbauer sind und werden. An wem, wenn nicht an uns ist es, allen nicht anwesenden Menschen die Hand auszustrecken, die Einladung, alle miteinander ins Gespräch zu kommen. Ja, es bedarf des gemeinsamen Handelns aller Menschen, aller Väter, Mütter, Großeltern … um als großer und starker Souverän in diesem Land aufzutreten und NEIN zu sagen, NEIN zu Kriegsrhetoik, – propagande, Agitation, ideologischer Spaltung, auf Grund von Hass und Hetze, Difarmierung und Verleumdung.

Und welches Thema könnte dies besser, als UNSER Thema Frieden. Denn, Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.

Und uns aufgewachten Menschen nur jeden Montag zu bestätigen, dass „WIR“ ja alles wissen, wird nicht reichen, Zittau, Deutschland und die Welt für immer friedlich zu verändern. Denn auch die wahrscheinlich notwendigen gesellschaftlichen Veränderungen und Verbesserungen und ein neues Morgen geht a) nur im Frieden und b) nur als Menschheitsfamilie als Ganzes. Und insofern gern einfach nur regelmäßig die einladenenden Friedenstische unsere Friedensinitiative im öffentlichen Raum aufbauen (ohne Fahnen, Schilder, ohne jede Symbolik), die Menschen einladen und mit NEUEN Menschen offen und auch deren Sorgen und Nöte berücksichtigende Gespräche führen… Gilt es nicht, unsere noch unkritischen Menschen klug und dosiert ins Nachdenken zu bringen, als sie über das mantramäßige Vortragen unserer Ansichten und Meinungen druckvoll dazu zu zwingen?

Zittau – Teil II – weil genau DAS so besonders schön war

Puppentheater, Sachsen, Zittau

03. NOVEMBER 2025
ZITTAU, SACHSEN

Zittau II

Schaut doch mal. Genau das entspricht doch auch UNSEREM großen und visionären Bild.

„Die da oben“ tun alles, was sie können, um die Menschen mit Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda kriegstüchtig zu machen, sie wieder (wie schon 2x in der jüngsten deutschen Geschichte) vielleicht blind und jubelnd in den Krieg ziehen zu lassen, alle davon zu überzeugen, dass Deutschland wieder eine Kriegswirtschaft braucht – und?

Was ist, wenn die Krieg „spielen“ wollen und keiner geht hin? Weil es eben kein Spiel sondern das TÖTEN von Menschen ist (u.a.m.). Und so bedarf es ganz sicher auch entsprechend kreativer und neuer Demo-Formate. Es bedarf eines neuen Denkens, einer neuen Sprache, es bedarf des Lachens der Menschen, der Freude, der Liebe, der POSITIVITÄT des Lebens. Und ja, schon immer waren Kultur, Lieder, Humor und Commedy ein gutes und für die „Machthaber“ mitunter auch gefähliches Werkzeug der einfachen Menschen – die ja heute eigentlich der Souverän sind, oder?

WIR müssen nicht kämpfen, WIR müssen nicht gegen jemanden sein und WIR müssen auch keinen „vom Hof jagen“. Und MÜSSEN müssen wir schon gar nicht (Getreu dem Buch: Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich). WIR spielen einfach auf UNSERER, auf einer neuen Gesellschaftsspielwiese. Lass die sich doch verkrampft „die Köpe einschlagen“. WIR sind einfach nicht dabei.

Und so schaut:
Ringspaziergang und Demo auf dem Rathausplatz – mit Blasmusik und Puppentheater.

Und ja, schaut Euch gern die letzet Viertelstunde der Aufzeichnung an. Einfach nur köstlich.
Spejbl und Hurvínek sind diesmal hochbrisant und aktuell: Manička, Hurvíneks beste Freundin, macht Bekanntschaft mit der wehrhaften Demokratie.

Und ja – am Ende des Tages ist es gar nicht so wichtig, ob wir alle mit jedem Inhalt, jedem Satz und jeder Gewichtung vollständig einverstanden sind. Weil das Wesentliche ist, öffentlich für die eigene Wahrheit einzustehen – und sie zu bezeugen.

Zittau 2

Zittau – irgendwie berührend schön und besonders

Sachsen, Zittau

03. NOVEMBER 2025
ZITTAU, SACHSEN

Um wirklich die „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ zu erreichen, wird es notwendig sein, auch unsere „Demo-Echokammern“ zu verlassen und raus aus der Komfortzone unserer gewohnten Demoformate zu kommen. Das wissen WIR.

Es gibt jedoch auch irgendwie besondere Städte, die UNSERE Friedensinitiative seit Wochen stabil und sehr ! engagiert unterstützen, indem sie auf ihren eigenen Demos und Kundgebungen immer wieder Stimmen für den Frieden sammeln. Zu diesen Städten gehört auch Zittau in Sachsen.

Und was Zittau montags noch immer veranstaltet, dass fühlt sich super lebendig an – nach Gemeinschaft, nach Zusammenhalt. Und auch nach einem gemeinsamen Zusammenstehen, in einer menschlich ja teilweise „dunklen Zeit“, in einer Zeit der wieder aufkommenden Kriegsrhetorik und Kriegspropaganda, 80 Jahre nach Ende des zweiten Weltkrieges. Und ja, dieses Gemeinsam gibt allen Zuversicht, Mut, Kraft und auch den Willen, sich diesem ganz offensichtlich falschen politischen Weg friedlich entgegen zu stellen und ein klares NEIN zu formulieren. WIR wollen das nicht. Das alles passiert NICHT in unserem Namen. Das hatten wir in der jüngsten deutschen Geschichte schon zwei Mal. WIR wollen leben und das mit allen Menschen, Völkern und Nationen im Frieden und in Völkerfreundschaft.

Und ja, dieses GEMEINSAM kann und sollte es in jeder Stadt, in jedem Ort, in jeder Gemeinde geben. Lasst UNS MENSCHEN die „Oberhand“ gewinnen und unser Schiff des Lebens ins Licht, in die Zukunft, in die Liebe und den Frieden lenken…

Es beeindruckt uns sehr, dass „1.000.000 Stimmen für den Frieden“ für so eine lange Zeit ein ganz wichtiger Bestandteil eurer Demos sein darf. Ein ganz liebes Dankeschön nach Zittau.

Zittau 1