Teil 2 zum Bericht über den „Schülerstreik gegen die Wehrpflicht“ in Rostock.
Quelle: Ostsee-Zeitung vom 06.03.2026
Jeder kann hier folgende Dinge erkennen:
1.
Ja, es waren vorwiegend die „linken“ Gruppen und Kräfte, welche einfluss auf diesen Schulstreik genommen haben. War es möglicherweise wieder der Versuch, den politisch noch nicht so gefestigten jungen Menschen die „linke Ideologie“ in die Köpfe zu bringen?
Und genau das versucht UNSER aller neue Friedensinitiative anders zu machen. Kein politisch-weltanschauliches Rechts, kein Links, kein politisches Rot, Gelb, Grün, Hellblau, Violett, Dunkelrot oder was auch immer. Denn all das stellt (These: gezielt und bewusst) das die Menschen Trennende in den Mittelpunkt, lenkt ab und verhindert, dass WIR MENSCHEN erkennen und uns dem bewusst sind: Zuerst sind wir alles Menschen. Es gibt nur einen FRIEDEN. Und entweder es gibt FRIEDEN für alle oder letztlich für niemanden.
2.
Wer will, wird es auch fühlen und erkennen – WIE Medien und Presse agieren.
Natürlich „muss“ am Ende des Artikels ein Mann zitiert werden, welcher dem Narrativ – Wehrpflicht ist gut – (un)bewusst Recht gibt. Und „schön“, dass er genau dieses „vernebelte Argument“ nutzt: Wehrpflicht schadet der Jugend nicht.
„Warum sollten die jungen Leute nicht aufs Leben vorbereitet werden und lernen, dass nicht immer alles in Watte gepackt wird?“ und, noch viel schlimmer: „Man könne ihnen Werte mitgeben?“
Allein diese Aussagen und eine Diskussion darüber, würde die Rostocker Stadthalle füllen und stundenlang beschäftigen? Vielleicht sogar über mehrere Tage.
Mögliche Fragen – und die sind mit Sicherheit nicht vollständig:
1. Warum wurde dieser „heroische Ansatz“ in der besten Demokratie in den letzten 13 Jahren aufgegeben, vernachlässigt? Wurde damit gegen das Grundgesetz verstoßen? Haben wir es versäumt, der Jugend ganz wichtige Demokratiewerte zu vermitteln?
2. Bei der Armee fürs Leben lernen? – Was konkret? Wäre oder ist genau das nicht irgendwie eine Aufgabe der Schule und der Eltern?
3. Politik und Medien sprechen von Kriegstüchitigkeit, Kriegswirtschaft? Genau dem dient aber unsere Armee gerade. – Welche Lebens-Werte sollen sich denn dahinter verbergen?
4. Wehrpflicht – Zwang zum „Kriegsdienst“ (logisch folgender Narrativ-Wortwahl aus Punkt 3.) – bedeutet am Ende, dass junge Menschen lernen und in der Lage sein MÜSSEN, andere Menschen zu TÖTEN, oder? – Welcher konkreten Wert soll das darstellen? Kommen junge Menschen nicht durchs Leben, wenn sie das nicht können oder wollen?
5. Welche Werte stehen denn höher: Kriegstüchtigkeit oder Friedenstüchtigkeit, Kriegsdienst oder Verteidigungsdienst? Kriegswirtschaft oder Friedenswirtschaft/Verteidigungswirtschaft?
6. Bedient dieses „Argument“ nicht eine doch wohl kindlich simple Logik (auch in der ehemaligen DDR weitverbreitet): Der Grundwehrdienst hat der Jugend (also uns damals) nicht geschadet. Das hat den jungen puppertierenden Männern geholfen, richtige und gute Männer zu werden … Ehrlich jetzt?
7. Gehorsam, Disziplin, Ordnung, widerspruchslose Ausführung von erhaltenen Aufträgen (gemeint sind BEFEHLE) – sind das nicht „Werte“, die vor allem in einem KRIEG benötigt werden? Hinterfrage nichts und gehorsche? Das Milgram-Experiment lässt grüßen.
Also, NEIN, diese von der OZ suggerierte Logik ist (Meinung des Autors, Jens) INHUMAN, auch unmenschlich, sie ist falsch und soll vom Wesen her komplett ablenken. Genau so, wie es ja gute Zauberer auf jeder (Welt)Bühne machen:
Armee ==> Krieg ==> lernen und bereit zu sein, andere Menschen zu töten, obwohl es keiner wirklich will
Und fragst Du jeden einzelnen einzeln, wirst Du feststellen, dass alle EINS EINT:
Kein Vater, keine Mutter, keine Oma, kein Opa, kein erwachsener und kein Jugendlicher will Krieg. Und Kinder sowieso nicht.
Also: Was soll das Ende dieses OZ-Artikels?
Wieder zwei hierzu passende Sätze als Abshcluss:
1.
Das Erste was in JEDEM Krieg stirbt ist die Wahrheit.
2.
Das Weglassen des anderen Teils der Wahrheit, ist die schlimmste Form der Lüge. (Platon)