27. FEBRUAR 2026
WIESBADEN – TATTERSALL / HESSEN
Enquete Talk mit TOM LAUSEN.

Gemeinsam, weil Frieden und fairer Handel zusammen gehören. Verkauf von Venceremos Kaffee * Bio * Fair * Ehrenamtlich*
Selbst bei dieser Veranstaltung war es auf der „Kaffee-Seite“ schwierig Unterschriften zu bekommen.
Ja, das entspricht vom WESEN her ja auch unseren Erfahrungen, a) der letzten 5 Jahre und b) aus den vielen Aktionen dieser Friedensinitiative seit Juni letzten Jahres.
Eine Vermischung der Themen und Ansprachen funktioniert viel schwieriger, als die Einzelthematik FRIEDEN.
Aber auch da wissen wir mittlerweile, dass viele Menschen der „Kampfesansprachen“ (Wir müssen, Wir müssen kämpfen und GEGEN andere sein), der Kampfes- und Ideologier-Symbolik müde sind. Instinktiv fühlen die Menschen, dass dies quasi die andere Seite der Medaille ist.
These: Vom WESEN her würde unser Friedensengagement ja dann irgendwie dem gleich sein, was „man“ mit uns Menschen macht: Ausgrenzen, Ignorieren, Difarmieren, Beleidigen, Stigmatisieren.
Dabei fühlen oder wissen wir doch eigentlich:
Egal was in dieser Gesellschaft passiert – es wird von MENSCHEN getan, von Vätern, Müttern, Großeltern, Erwachsenen und Jugendlichen. Aber WARUM?
These: Weil die Menschen nicht als Menschen, sondern in ihren Funktionen, Stellenbeschreibungen oder als Funktionär einer politischen Führungsgruppe, eines „Think tanks“, einer Partei handeln oder sich eben einer begrenzten „Gemeinschaft“ von Menschen anschließen. Und das bedeutet, dass man – bildlich gesprochen – den Papa-, Mama- oder Menschenkopf ablegt und die „Schauspielrolle“, den Schauspielkopf aufsetzt, um dann eben genau die damit verbunden Rolle zu spielen. Wie will man da als Mensch denken, fühlen und handeln, wenn es die „Stellenbeschreibung“ nicht zulässt?
Und genau das will diese Friedensinitiative bewegen,verändern, erreichen … ein neues, ein anderes Denken, ein neues und anderes Reden … ein neues und anderes Handeln.
Zuerst sind wir alle GEMEINSAM Menschen. FUNKTIONSUNABHÄNGIG.Stellen wir unsere Weltanschauung, unsere Religion und politischen Präferenzen in den Vordergrund, besinnen wir uns auf das Trennende, bestehen auf unsere „EGOs“, auf das Recht haben, auf unsere SUBJEKTIVEN Wahrheiten. Und diese Menschen „erheben“ sich dann mit ihrer „Absoludität“ über andere Menschen und lehnen – bewusst oder unbewusst ab – dass jeder Mensch das gleiche Recht hat, nämlich seine Wahrnehmungen und Wahrheiten zu haben.
Solange sich der Souverän auf dies „Sandkasten-oder Funktionsspiele“ einlässt, hat der Frieden, eine neue Art von FRIEDEN zwischen uns Menschen, nur eine kleine oder auch keine Chance.
WIR Menschen, der Souverän könnte es aber anders lernen, umsetzen und dadurch vielleicht unsere Welt VON UNTEN her in die ganz sicher notwendigen Veränderungen führen. Es braucht uns Menschen außerhalb unserer „Schauspielrollen“, die wir in Funktionen bzw. wirtschaftlichen, politischen und religiösen Karriereebenen spielen – oder?